E-Commerce Strategie in der Krise? So verkaufst du deine Produkte online!

E-Commerce Strategie- online verkaufen während der Krise

Befindest du dich in der Lage, dass du eine E-Commerce Strategie aufstellen und deine Produkte aufgrund der Krise online verkaufen musst, um profitabel zu bleiben?

Viele Unternehmen, die den digitalen Wandel immer wieder vor sich hergeschoben haben, mussten über das Internet verkaufen, um ihren Betrieb aktiv zu halten. So wurde ein Projekt der Zukunft zu einer Notwendigkeit im Hier und Jetzt.

Und nicht nur wer im Hintergrund stand, musste sich der Digitalisierung hingeben. Für viele Verbraucher, die gegen den Online-Handel waren oder ihm gleichgültig gegenüberstanden, war es nun an der Zeit, die Kreditkarte zu zücken und den Kauf per Knopfdruck abzuschließen, ohne dass der lächelnde Angestellte am Ende die Einkaufstasche aushändigt.

So wie es an der Zeit ist, seine Konsumgewohnheiten zu ändern, so ist es auch an der Zeit seine E-Commerce Strategie zu prüfen und so schnell wie möglich in den Online-Verkauf einzusteigen.

E-Commerce Strategie- online verkaufen während der Krise

“Wenn das Leben Dir Zitronen gibt …

mach eine Limonade draus” und verkaufe sie.

Noch nie hat dieses beliebte Sprichwort so viel Sinn ergeben! Um deinen Betrieb und die Teamarbeit zu organisieren, solltest du die Qualität der Remote-Arbeit verbessern. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von Capterra ergab, dass Knapp ein Drittel der Mitarbeiter, die momentan im Home-Office sitzen, ansonsten im Büro arbeiten. Auf Grund dieser Umstellung können viele Schwierigkeiten auftreten.

Unternehmen, die in diesem Bereich neu sind, sollten Technologien einführen, die ihnen eine besser organisierte Arbeitsroutine ermöglichen. Dies beinhaltet die Verwendung von Software-Optionen zur Verbesserung der Kommunikation im Team, der Produktivität und des Kundensupports.

Nach dieser ersten Strukturierung solltest du dich für den Verkauf im Internet eingehend mit deinem Unternehmen befassen, um die Hauptprodukte zu identifizieren, die den Anforderungen des Verbrauchers in dieser Zeit entsprechen.

Stell dir zum Beispiel vor, dass dein Unternehmen Sportartikel verkauft. Die Fitnessstudios werden in den kommenden Tagen geschlossen sein oder nur eine begrenzte Anzahl an Stammgästen erlauben. Und selbst wenn Normalbetrieb wäre, hätten viele Kunden Angst, ein Fitnessstudio zu besuchen. Der Weg für die Verbraucher, aktiv zu bleiben, besteht also darin, Geräte zu kaufen und im Wohnzimmer zu trainieren!

Wenn du Gewichte vertreibst, die sich für das Heimtraining eignen, setze diese als eine Art Flaggschiff für dein Online-Unternehmen ein. Berücksichtige dabei neben der Hervorhebung auf der firmeneigenen Webseite auch Rabatte, kostenlosen Versand und andere Maßnahmen, die für dein Geschäft und den Verbraucher von Vorteil sind.

Nach diesen ersten Maßnahmen erfahre weiter unten, wie du die einzelnen Phasen deines zukünftigen virtuellen Geschäfts organisierst.

Stelle in 7 Schritten eine E-Commerce Strategie auf

Egal, ob es sich um ein physisches Geschäft mit langjähriger Erfahrung handelt oder um eine E-Commerce-Idee, die gerade erst auf Papier entstanden ist – die Vorgehensweise ist dieselbe. Bereite dich im Hintergrund vor, während du am Aufbau der Online-Struktur arbeitest.

1. Sein virtuelles Schaufenster dekorieren

Die exemplarische Vorgehensweise zum Einrichten eines Online-Shops erscheint zunächst komplex, aber selbst wenn keine Kenntnisse im Programmieren vorliegen, solltest du damit keine Schwierigkeiten haben.

Es gibt drei Möglichkeiten, um mit der Erstellung deiner E-Commerce-Seite zu beginnen. Wähle einfach diejenige aus, die deinen Anforderungen am ehesten entspricht:

Erstellung einer E-Commerce Webseite

Der Verkauf über das Internet unterscheidet sich vom Verkauf im physischen Bereich. Denke also bei der Gestaltung aller Seiten daran, das Kundenerlebnis zu priorisieren. Bei der Auswahl von Bildern und weiteren Inhalten solltest du sehr vorsichtig sein, da diese den Verbraucher während seiner Kaufreise leiten.

2. Bestandsführung: Die Protagonisten stehen im Hintergrund

Die Anzahl deiner Verkäufe hängt nicht nur mit der Werbung für die Produkte zusammen, sondern auch mit der Kontrolle des Lagerbestands. Wenn du Probleme bei der Organisation deines Inventars hast, kann ein Produkt, das an sich gut funktioniert, nicht vorrätig sein, wenn dein Kunde es am meisten wünscht. Das schadet sowohl der Rentabilität als auch dem Markenimage.

Dasselbe gilt für die Logistik, da die Qualität der Lieferung nicht nur mit den Kompetenzen deines Logistikpartners zusammenhängt. Wenn sich der Versand von Bestellungen aufgrund von Bestandsstörungen verzögert, führt das zu einer Zunahme an Beschwerden und äußerst frustrierten Kunden.

Es ist üblich, dass KMUs, die sich für den Verkauf im Internet entscheiden, ein großes Problem mit der Begrenzung des Lagerbestands haben. Sollte das der Fall sein, bietet es sich an, ein Ersatzmodell zu wählen, das zu deinem Raum passt. Erwäge die Implementierung einer kontinuierlichen Nachfüllung, bei der die Häufigkeit des Kaufs von Waren zunimmt und gleichzeitig der Lagerbedarf verringert wird.

Die Nutzung von Technologien ist auch für eine gute Bestandsverwaltung unerlässlich. Mit diversen Tools überwachst du die Menge der Produkte und hast in Echtzeit eine Übersicht über dein Inventar.

Tipp: Wenn es keine Methode gibt, um Deine Lagersituation zu verbessern, solltest Du in Betracht ziehen, Flächen von Self-Storage-Unternehmen zu mieten. Self-Storage-Unternehmen haben Lagerhäuser und bieten die Möglichkeit, diese für eine monatliche Gebühr zu mieten. Dabei sind die Unternehmen nicht nur für die Infrastruktur des Lagers, sondern auch für die Sicherheit der Waren verantwortlich.

In Zeiten von Gesundheitskrisen wie dem Coronavirus musst Du einige Vorsichts- und Hygienemaßnahmen treffen. Gibt es Mitarbeiter in dem Bereich? Dann sorge dafür, dass sie sich umziehen, sobald sie die Arbeitsumgebung betreten. Produkte wie Handschuhe, Masken und Gelalkohol schützen vor Infektionen. Du solltest Dich auch darum kümmern, dass sämtliche Produkte vor der Lieferung mit Alkohol (Konzentration von mindestens 70 %) gereinigt werden.

3. Setze auf eine authentische Kundenkommunikation

Die Interaktion mit deinen Kunden muss dem Tonfall deiner Marke entsprechen (entspannt, ernst, informativ usw.). Es liegt an dir, die Essenz deiner Marke in Bezug auf die Kommunikation zu bestimmen. Das sollte sich in allen Bereichen widerspiegeln: Vom Kundenservice bis zur Werbung.

Es ist wichtig, dass dein Unternehmen eine echte, authentische und transparente Position einnimmt. Schließlich ziehen es Menschen vor, sich mit Unternehmen zu verbinden, mit deren Werten sie sich identifizieren.

In Zeiten der sozialen Distanzierung förderten einige Marken die Bewegung zur Unterstützung von Kleinunternehmen, während andere sich darauf konzentrierten, einen Prozentsatz ihres Umsatzes an bedürftige Institutionen zu überweisen. Es hängt alles davon ab, sich mit einer Sache zu identifizieren und sich darauf einzulassen.

10 % des gesamten Umsatzes des Online-Shops von Laboratório Fantasma werden in einen Hilfsfonds für bedürftige Gemeinden umgewandelt, die von COVID-19 betroffen sind.

Auch Dein Unternehmen muss das Coronavirus in bestimmten Situationen ansprechen. Zumindest solange es unsere Gesellschaft betrifft. Versuche also, relevant zu sein und Neuigkeiten mit Mehrwert zu bringen. Deine Marke hat die Macht, das Leben der Menschen zu verändern und sie mit ihrer Positionierung zu bewegen.

Kommunikation mit Kunden

Achte darauf, keine Fehler bei der Kommunikation zu machen. Verbraucher beobachten die Handlungen von Unternehmen genau und zögern nicht, Verhaltensweisen aufzudecken oder zu viralisieren, die nicht den aktuellen Vorstellungen entsprechen. Das kann zu unkalkulierbaren Verlusten führen.

4. Arbeite mit mehreren Kanälen

So wie ein physischer Shop ohne Banner oder Broschüren nicht erfolgreich wäre, würde ein Online-Shop ohne Beiträge in den sozialen Medien nicht überleben. Du möchtest, dass dein Unternehmen mit dem Verkauf im Internet Erfolg hat, oder? Falls du nicht daran gedacht hast, die Kanäle deines Unternehmens zu fördern, ist es jetzt an der Zeit dafür und du solltest dich mehr denn je darauf konzentrieren.

Dein Unternehmen sollte in möglichst allen sozialen Medien präsent sein. Darunter Instagram, Twitter, Facebook, WhatsApp und Google My Business. Über diese Kanäle kannst du Produkte, Dienstleistungen und deine Marke bewerben. Außerdem ist es dir möglich, Rabatte zu veröffentlichen und die Beziehungen zu deinen Kunden zu pflegen sowie ihnen Informationen und Neuigkeiten über das eigene Unternehmen zukommen zu lassen.

Screenshot Beispiel angepasste Öffnungszeiten
Beispiel eines Unternehmens mit aktualisierten Informationen bei Google

Eine im E-Commerce weit verbreitete Praxis besteht darin, Fotos oder Videos von Vorgängen hinter den Kulissen zu veröffentlichen. Derzeit beschäftigen sich die Menschen mit Gesundheit und Hygiene. Wenn du also hinter die Kulissen treten möchtest, solltest du daran denken, bewährte Verfahren zu veröffentlichen und hervorzuheben, was du als Unternehmen tust, um die Übertragung von Coronaviren zu verhindern.

Während der Routine zur Verwaltung deines E-Commerce-Business fehlt dir womöglich die Zeit, um soziale Medien zu verwalten. Es ist möglich, diese Aufgabe mit einer Social-Media-Verwaltungssoftware mit verschiedenen Funktionen zu automatisieren. Eine solche Software ermöglicht beispielsweise die Erstellung eines redaktionellen Kalenders, die Automatisierung von Veröffentlichungen und die Zentralisierung des Kundendienstes. Es gibt also keine Ausreden mehr, sich nicht an die sozialen Netzwerke zu wagen.

5. Ein gutes Verhältnis zu den Lieferanten

Zuverlässige Lieferanten sind unabdingbar, um Kopfschmerzen in deinem Betrieb zu vermeiden. Wenn du gute Geschäftspartner hast, wirkt sich das direkt auf die Wahrnehmung deiner Marke durch den Verbraucher aus: Entweder durch die Qualität der Produkte oder dadurch, dass du sie immer versandbereit auf Lager hast.

Bei der Erstellung deiner Lieferantenliste solltest du folgende Punkte berücksichtigen:

  • Faire Preise suchen und dabei auf die Produktqualität achten
  • Die Schnelligkeit der Lieferanten bei der Lieferung von Waren analysieren
  • Überprüfe die Zertifizierungen und Sicherheitsstandards
  • Definiere Anforderungen, die von beiden Parteien erfüllt werden müssen
  • Pflege eine herzliche Beziehung, die dir bei Bedarf ermöglicht, Verhandlungen aufzunehmen

In Ausnahmefällen wie der aktuellen Krise steigt der Wert einiger Produkte aufgrund der hohen Nachfrage an. Daher musst du mehr denn je verhandeln. Ein Tipp: Schlage vor, das Volumen zu erhöhen, dafür dass der Lieferant den Preis beibehält.

Bei finanziellen Schwierigkeiten, versuche Schulden und Zahlungen so zu verhandeln, dass für beide Parteien faire Bedingungen vorliegen. In Zeiten wie diesen ist die Notwendigkeit, eine dauerhafte, zuverlässige und respektvolle Beziehung zu den Lieferanten aufzubauen, noch wichtiger.

6. Zahlungsmethoden: Setze auf Vielseitigkeit

Die Pandemie wirkt sich auf die Taschen der Verbraucher aus. Hohe Arbeitslosenquoten bei gleichzeitig geringer Kaufkraft werden für viele Menschen Realität. Wenn du darüber nachdenkst, möchtest Du dich nicht auf kleine Aktionen konzentrieren, die deinen Kunden helfen können, weiter zu konsumieren?

Beim Verkauf über das Internet ist es möglich, ein Zahlungssystem zu implementieren, das verschiedene Zahlungsmethoden bietet. Auf diese Weise kann der Kunde auswählen, was zu ihm passt. Einige Optionen sind Zahlung per Kreditkarte, Boleto, PayPal, Online-Überweisung und Bargeld.

Sofern du eine Zahlungsmethode anbieten kannst, lasse diese Option nicht aus, da das die Anzahl der Personen erhöht, die in deinem Online-Shop einkaufen. Sei dabei auch flexibel und biete je nach Möglichkeit spezielle Bedingungen oder längere Zahlungsfristen an.

7. Habe die beste Logistik beim Verkauf im Internet

Die Logistik ist gleichzeitig ein zentraler und sensibler Punkt des E-Commerce. Schließlich sind Verzögerungen bei der Produktlieferung einer der Hauptgründe für Beschwerden von Kunden, die online einkaufen. Aber wie kannst du eine gute Logistik haben, wenn die Aufgabe außerhalb deines Kontrollbereichs liegt?

Der erste Schritt besteht darin, einen guten Logistikpartner zu finden. Analysiere vor Unterzeichnung eines Vertrags mit dem Logistikunternehmen dessen Abdeckungsbereich, den Zustand der Fahrzeugflotte und die pünktliche Lieferrate. Diese Punkte sind ausschlaggebend für die Qualität des angebotenen Service.

Eine weitere Möglichkeit zur Leistungssteigerung im Logistikbereich ist die Automatisierung der Abteilung. Die Verwendung von Logistiksoftware oder Lieferverwaltungssoftware hilft bei der Verfolgung von Lieferungen, der Berechnung der Frachtgebühren, der Organisation des Lagers sowie dem Drucken von Etiketten. Es lohnt sich auch, die bewährten Praktiken des Unternehmens in Bezug auf Hygiene und Pflege seiner Mitarbeiter zu betrachten.

Viele Online-Shops haben auf Lieferplattformen zurückgegriffen, um den aktuellen logistischen Bedarf zu decken. Die Nutzung solcher Plattformen zahlt sich normalerweise nur dann aus, wenn du ein Unternehmen, das kleine Waren verkauft, oder ein Restaurant betreibst.

Zusätzlich zum Verlust der Kontrolle über den Prozess werden viele Zonen von entsprechenden Plattformen nicht bedient, was das Potential deiner Lieferungen einschränkt. Solltest du dich dennoch für eine Zusammenarbeit mit ihnen entscheiden, suche in jedem Fall nach einem Unternehmen mit wettbewerbsfähigen Preisen, das der Sicherheit des Lieferpersonals große Bedeutung beimisst.

Tipps für deine E-Commerce Strategie in der Krise: Lass dich von diesen 3 Aktionen inspirieren

Nachdem du nun alle Tipps für den E-Commerce zur Hand hast, sieh dir diese E-Commerce-Aktionen an, um dich inspirieren zu lassen und während der Pandemie eigene Aktionen in Deinem Online-Shop zu kreieren.

Mister Spex

Das E-Commerce Mister Spex hat eine feste Nachricht auf seiner Website platziert, um Besucher über die Aktionen des Geschäfts während der Pandemie zu informieren. Ein klinisch geprüfter Online-Sehtest und die Notversorgung für Personen aus systemrelevanten Berufen über den Kundenservice waren zwei der in diesem Zeitraum umgesetzten Maßnahmen.

E-Commerce Strategie während Corona - Beispiel MisterSpex
Mister Spex bietet einen Online-Sehtest sowie die Notversorgung für Personen aus systemrelevanten Berufen an (Quelle)

Nutritienda

Mit einer Präsenz in mehreren Ländern Europas startete das E-Commerce-Unternehmen Nutritienda Supplies eine Marketingkampagne zum Thema „Deflation“, in der für aktuell relevante Produkte geworben wurde, insbesondere angesichts des Beginns des europäischen Sommers. Das ist der Punkt: sich Aktionen für jede Phase ausdenken, die wir gerade durchmachen.

E-Commerce Strategie während Corona - Beispiel Nutritienda
Die Kampagne von Nutritienda zeigt, wie wichtig es ist, sich an die momentane Lage anzupassen (Quelle)

Petco

Das Wohlergehen des Haustieres ist in der Pandemie ein Anliegen vieler Haustierhalter. Die nordamerikanische Tierhandelskette Petco kannte ihr Publikum und erstellte eine exklusive Seite, auf der relevante Informationen über die Gesundheit von Tieren während der Pandemie bereitgestellt wurden. Dabei beschäftigte sich Petco auch mit Fragen, die normalerweise von Experten beantwortet werden.

E-Commerce Strategie während COVID-19 - Beispiel Petco
Petco will Kunden dabei helfen, ihre Tiere während der Quarantäne gesund zu halten (Quelle)
Willst du mehr erfahren? Dann wirf einen Blick auf unser E-Commerce Software Verzeichnis, um weitere Produkte zu entdecken.

Die 6 wichtigsten Home-Office Regeln: Was du zu Mitarbeiterrechten in der Corona-Krise wissen solltest

Mitarbeiterrechte in der Corona-Krise

Auch wenn aktuell erste Lockerungen unseren Alltag erleichtern – die Zeit im Home-Office ist für die meisten noch lange nicht vorbei. Welche Home-Office Regeln gibt es und welche Rechte hast du als Mitarbeiter in der momentanen Corona-Lage?

Wer von zu Hause aus arbeitet, kann die Verpflichtung verspüren, permanent erreichbar zu sein. Doch statt die Abwesenheit im Büro durch permanentes Mail-Checken zu überkompensieren, solltest du gerade jetzt deine Mitarbeiterrechte kennen, um in dieser Ausnahmesituation wenigstens ein paar Unsicherheitsfaktoren weniger zu haben. Das kann Arbeitszeiten betreffen, aber auch sensible Bereiche wie Krankmeldungen und IT-Sicherheit.

Home-Office Regeln: Was du zu Mitarbeiterrechten in der Corona-Krise wissen solltest

Die 6 wichtigsten Home-Office Regeln

1. Krankschreibungen und „Distant Working“

Grundsätzlich ist Gesundheit Privatsache. Du musst deinem Arbeitgeber nicht sagen, woran du erkrankt bist. Ein Attest solltest du aber auch bei einer Krankmeldung aus dem Home-Office vorweisen können. Melde dich je nach Regelung mit dem Arbeitgeber zunächst bei deinen Vorgesetzten krank. Nach spätestens drei Tagen sollte ein Attest vorliegen.

Einige Ärzte stellen diese inzwischen wieder normal aus. Durch die erhöhte Anfrage und die Maßnahmen zum Infektionsschutz, besonders in Arztpraxen, greift zusätzlich noch mindesten bis zum 23. Juni eine Sonderregelung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Sie ermöglicht, dass Patienten auf Grundlage eines telefonischen Anamnesegesprächs bis zu 14 Tage krankgeschrieben werden können. Als Arbeitnehmer hast du das Recht, auch im Home-Office zu den normalen Bedingungen krank zu sein. Das bedeutet: Ruhe & Erholung, du musst krank keine beruflichen Termine wahrnehmen, nur weil du per Konferenzschaltung könntest!

2. Meldepflicht bei Corona

Solltest du an dir selbst Symptome des Corona-Virus bemerken oder Kontakt mit einer erwiesenermaßen infizierten Person gehabt haben, sind deine Mitarbeiterrechte anders als bei anderen Erkrankungen. Zwar besteht keine Auskunftspflicht, wenn du als Corona-Kontaktperson zählst. Aber dein Arbeitgeber hat allen Mitarbeitern gegenüber eine Fürsorgepflicht, die er nur einhalten kann, wenn du ihn über deine Ansteckung informierst.

Um die Verbreitung einzudämmen, solltest du deshalb bei Corona-Verdacht dringend deinen Arbeitgeber informieren, damit alle deine Kontaktpersonen die entsprechenden Maßnahmen, wie zweiwöchige Quarantäne, umsetzen können und nicht noch mehr Mitarbeiter angesteckt werden. Dieser Schritt ist notwendig, um die Pandemie einzudämmen. Mitarbeiter, die im Verdacht stehen, am Virus erkrankt zu sein, können von den Behörden sogar an der Arbeit gehindert werden. Daher ist es essenziell, deinen Arbeitgeber früh zu informieren.

3. Recht auf Home-Office

Gleich vorweg: Es gibt hierzulande kein Recht auf Home-Office. Dementsprechend hast du als Arbeitnehmer auch kein Recht darauf, präventiv zu Hause zu bleiben, wenn du dich vor einer Ansteckung fürchtest. Viele Arbeitgeber haben jedoch in den vergangenen Wochen hart daran gearbeitet, allen Mitarbeitern die größtmögliche Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewähren und weitreichende Home-Office Möglichkeiten als Teil der Kontaktsperre einzurichten.

Wichtigster Bestandteil dieser Sicherheitsmaßnahmen ist vor allem ein permanenter Austausch zwischen Arbeitgeber und Angestellten. Solltest du als Arbeitnehmer zu einer Risikogruppe gehören oder durch die Corona-Krise die Kinderbetreuung zu Hause übernehmen müssen, informiere deinen Arbeitgeber über deine Sorgen. Eine entgegenkommende Lösung wird sich sicher finden lassen!

4. Arbeitszeiten im Home-Office

Sofern keine gesonderten Vereinbarungen für Remote Working oder mobiles Arbeiten in deinem Arbeitsvertrag festgehalten sind, gelten grundsätzlich die gleichen Arbeitszeiten wie sonst auch. Das bedeutet in vielen Bereichen vor allem, dass du in den Kern-Bürozeiten erreichbar sein musst, damit die Teamarbeit mit den Kollegen auch auf Distanz zuverlässig funktioniert.

Trotzdem lohnt es sich in der Corona-Situation besonders, das Gespräch mit Vorgesetzten zu suchen. Für viele, deren Arbeitsverträge keine Hinweise zum mobilen Arbeiten enthalten, weil die Situation nie bestand, tauchen jetzt Fragen im „Praxistest“ des Home-Office auf. Wenn für dich also Randarbeitszeiten besser wären, damit die Kinderbetreuung funktioniert, oder Erreichbarkeit für Kunden im Wechsel mit Kollegen eine Entlastung bedeuten könnte, erarbeite hierzu gemeinsam mit deinem Arbeitgeber ein funktionierendes Konzept! Denn letztlich profitieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer von einem Arbeitszeitmodell, dass für beide Seiten dauerhafte Belastbarkeit gewährleistet.

5. Kostenübernahme im Home-Office

Ist die erste Eingewöhnungsphase ins Arbeiten von Zuhause geschafft, stellen sich auch ganz praktische Fragen: Wer bezahlt eigentlich Internet, Telefon, Storm und Arbeitsmaterialen, wenn Home-Office zur Dauersituation wird?

Wenn du klar festhalten kannst, welche Dinge du ausschließlich für die Arbeit anschaffen musstest (etwa Headsets für Videoschalten, Software für die Remote Arbeit oder Kopierpapier für Unterlagen), kannst du eine Kostenbeteiligung des Arbeitgebers einfordern. Nutzt du für dein Home-Office die gleiche Internetverbindung wie privat, wird hier die Argumentation jedoch schwer fallen – denn diese Ausgabe ist keine Zusatzausgabe durch das Home-Office.

6. IT-Sicherheit trotz Home-Office

Telefonkonferenz im Wohnzimmer, Kundendaten bearbeiten am Küchentisch, Tabellen downloaden im heimischen WLAN – wer trägt eigentlich die Verantwortung für Datenschutz im Home-Office? Grundsätzlich lautet diese Home-Office Regel für IT-Sicherheit: Der Arbeitgeber muss gewährleisten, dass Datenschutzstandards im Home-Office gewahrt werden können. Das kann etwa durch die Verwendung von VPN-Clients erreicht werden, um eine sichere Verbindung zu den wichtigsten Unternehmensdaten herzustellen. Wenn du das Gefühl hast, hier teilweise in einer Grauzone zu arbeiten, ein entlastender Punkt: Arbeitnehmer, die im Home-Office arbeiten, kommen in Datenschutzfragen nicht in Beweispflicht, sofern den Anweisungen des Arbeitgebers Folge geleistet wurde. Das heißt, sollte doch ein Datenleck entstehen, obwohl du alles anweisungsgemäß ausgeführt hast, haftet dein Arbeitgeber.

Sollten bislang noch keine Regelungen zum Datenschutz im Home-Office getroffen worden sein, hilft dir vor allem die Orientierung an der DSGVO. Besonders in Bereichen, in denen mit personenbezogenen Daten gearbeitet wird, gibt eine Übersicht zur erfolgreichen Umsetzung der DSGVO im Home-Office Sicherheit.

Im Bereich der Datensicherheit gilt das Gleiche wie in sämtlichen anderen Gebieten, die das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber betreffen: Auch in Zeiten von Corona, in denen alle eine nie dagewesen Situation meistern müssen, genießt du grundsätzlich Schutz durch deine Mitarbeiterrechte.

Setze anstatt auf Home-Office Regeln auf Vertrauen

Da einige Problemstellungen gerade erst neu entstehen, hilft enge Kommunikation mit deinen Vorgesetzten für eine vertrauensbasierte Absprache, wie die Herausforderungen durch Covid-19 bewältigt werden können.

Wie geht es weiter? Wirf einen Blick auf unser Home-Office Software Verzeichnis, um das passende Tool zu finden.

Hinweis: Dieser Artikel soll unsere Leser über geschäftsbezogene Anliegen in Deutschland informieren. Er ist in keiner Weise dazu gedacht, Rechtsberatung zu leisten oder eine bestimmte Vorgehensweise zu befürworten. Für Ratschläge zu deiner spezifischen Situation wende dich bitte an deinen Rechtsberater.

Die fünf wichtigsten Change Management Methoden für den Projekterfolg

Die wichtigsten Change Management Methoden

Projekte bedeuten Veränderung, dafür werden sie ja aufgelegt. Manche von ihnen greifen tief in bestehende Unternehmensstrukturen ein, verändern Prozesse und Abläufe grundlegend – was unter den Betroffenen zwangsläufig Ängste und Widerstände auslöst und viele Veränderungsprojekte zum Scheitern bringt. Warum ist das so? Welche Change Management Methoden sind besonders wichtig für den Erfolg eines Veränderungsprojekts?

Die wichtigsten Change Management Methoden

Ob Produktion, Logistik, Fertigungsbetrieb oder Händler: Die Geschwindigkeit, mit der sich Prozesse, Branchen und Märkte verändern, war noch nie so hoch wie heute. Kaum ein Unternehmen kann sich der rasanten Entwicklung entziehen. Weder Größe noch Erfahrung schützen vor den disruptiven Auswirkungen der Digitalisierung und Globalisierung.

Ehemals mächtige Marktführer verlieren Marktanteile und werden von neuen, agilen Akteuren auf dem Markt überholt. Nicht erst seit Charles Darwin wissen wir: Nicht die Stärksten oder die Klügsten werden überleben, sondern diejenigen, die sich am schnellsten an Veränderungen anpassen.

Die Fähigkeit zur Veränderung zählt deshalb zu den wichtigsten Voraussetzungen, um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier haben jene die Nase vorn, die sich mit professionellen Change Management Methoden für die Herausforderungen der digitalen Welt rüsten. Doch damit Change Management Methoden funktionieren können, sollte man fünf wichtige Erfolgsfaktoren stets im Auge behalten.

Die fünf wichtigsten Change Management Methoden für den Projekterfolg

1. Erfolgsfaktor Zielklarheit

Für ein erfolgreiches Change Management sind zwei Dinge absolut unerlässlich: Erstens Klarheit der übergeordneten Ziele, und zweitens ein belastbarer Konsens darüber, auf welchem Weg diese Ziele erreicht werden sollen. Denn im Verlauf des Veränderungsprozesses wird es mit ziemlicher Sicherheit zu Schwierigkeiten, Krisen und Konflikten kommen. Und da ist es tödlich, wenn entweder Risse im Zusammenhalt der Führungsriege sichtbar werden oder sich gar der Wert des gesamten Unterfangens als zweifelhaft herausstellt.

Aus diesem Grund muss die Strategie schlüssig und das Veränderungskonzept mit allen Beteiligten abgestimmt sein. Denn nur wer die Strategie verstanden hat und von ihrer Schlüssigkeit überzeugt ist, kann auch in kritischen Phasen ein überzeugendes Change Management betreiben: Wer selbst im Stillen zweifelt, ob das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist, kann schlecht andere überzeugen.

  • Führungskräfte sollten eine emotional aufgeladene Vision präsentieren, mit der sich die Mitarbeiter identifizieren können und die die Richtung weist.
  • Menschen, die von einer Veränderung betroffen sind, müssen die Vision, den bevorstehenden Weg und das Ziel verstehen. Dialog mit den Menschen ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Projekte, bei denen keine Zielklarheit herrscht, sollten am besten gar nicht erst gestartet werden. Denn jedes Veränderungsvorhaben braucht eine dauerhafte Energiequelle, damit es auch Krisen, Konflikte und Schwierigkeiten überstehen kann.

2. Erfolgsfaktor Führung

Erfolgreiche Veränderung ist immer ein Gemeinschaftswerk. Sie lebt davon, dass unzählige Mitarbeiter an vielen Stellen des Unternehmens die richtigen Zahnräder bewegen, Probleme lösen, Ideen entwickeln und diese im Zusammenspiel umsetzen. Dabei kommt den Führungskräften eine wichtige Rolle zu. Sie müssen geschlossen hinter der Veränderung stehen und sie ehrlich mittragen. Von ihnen hängt es ab, ob kurzfristig auftretende Turbulenzen, aufkeimende Widerstände oder Verweigerungshaltungen überwunden werden können. Das Vorhaben ist zum Scheitern verurteilt, wenn nicht die gesamte Führungsriege geschlossen hinter dem Wandel steht.

  • Etabliere eine schlagkräftige Kerntruppe, die den Rückhalt der Geschäftsführung genießt und über hinreichend Expertise und Sachverstand – auch für die „dreckigen Details“ – verfügt.
  • Die beiden zentralen Aufgaben von Führung im Change Management sind erstens, Orientierung zu vermitteln, zweitens für eine zügige Umsetzung der festgelegten Ziele zu sorgen.

Das Führen eines Veränderungsprozesses kostet Zeit. Räume also deinen Terminkalender frei, um das Vorhaben zum Erfolg führen zu können.

3. Erfolgsfaktor Kommunikation

Für ein erfolgreiches Change Management ist von entscheidender Bedeutung, dass der Kommunikationsfaden zwischen der Geschäftsleitung, Projektteams und dem “Rest der Belegschaft” nicht abreißt – zumal dieser Rest in Großunternehmen aus einigen zehntausend Mitarbeitern und Führungskräften bestehen kann. Die regelmäßige Information über den Projektstand, Zwischenergebnisse und vom Management getroffene Entscheidungen ist daher ebenso unverzichtbar wie der Dialog: das Aufnehmen von Reaktionen und Feedback ebenso wie die Auseinandersetzung mit Ängsten, Widerständen und Konflikten.

  • Veränderungen verursachen Ängste und Unsicherheiten. Eine frühzeitige und offene Kommunikation des geplanten Wandels gibt Orientierung und Sicherheit.
  • Tausche dich mit den Mitarbeitern aus, höre zu und verstehe die Bedürfnisse und Sorgen der Betroffenen. Vermittele aber auch die Dringlichkeit und erläutere die Gründe für die Veränderungen.

Bleibe kontinuierlich – auch außerhalb deiner eigenen Hierarchieebene – im Dialog mit den Menschen. Frühstücksrunden und Mitarbeiterversammlungen sind gute Gelegenheiten, wieder und wieder über die Veränderungen zu sprechen.

In der jetzigen Situation kannst du mithilfe von Videokonferenz-Software mit deinem Team verbunden bleiben.

4. Erfolgsfaktor Einbindung

Dass die Firmenspitze die Richtung vorgibt, heißt nicht, dass sie den Rest der Belegschaft hinter sich lassen darf. Ohne engagierte Führungskräfte und Mitarbeiter lässt sich weder eine neue Strategie, noch eine Veränderung nachhaltig erfolgreich etablieren. Gerade das mittlere Management wie auch die Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt können eine Change-Initiative blockieren – oder beschleunigen. Mitarbeiter haben eine andere Haltung zu bevorstehenden Veränderungen, wenn sie sich persönlich einbringen dürfen.

  • Versuche, alle betroffenen Mitarbeiter aktiv einzubinden und in den Change-Prozess zu integrieren. Schaffe den Mitarbeitern Raum und Möglichkeit, sich einzubringen und Teile der Veränderung selbst zu gestalten.
  • In jedem Team gibt es Kollegen ohne Leitungsfunktion, aber mit Charisma und Überzeugungskraft. Solche Mitarbeiter bringen den Change voran.

Ignoriere Widerstände in der Belegschaft nicht, sondern finde die Ursachen heraus. Bestenfalls kannst du diese Widerstände in positive Veränderungsenergie umwandeln.

5. Erfolgsfaktor Erfolgserlebnisse

Jedes Veränderungsprojekt erlebt früher oder später eine Durststrecke. Nach der anfänglichen Euphorie machen sich erste Ermüdungserscheinungen und Zweifel breit. Es stellt sich heraus, dass manches doch schwieriger und aufwendiger ist, als es zunächst den Anschein hatte. Den Mühen stehen bislang wenig greifbare Resultate gegenüber …

Das ist Wasser auf die Mühlen der Skeptiker und Besserwisser. Ganz schnell wagen sich die Gegner der Veränderung aus ihrer Deckung – sie wittern Morgenluft. Auch die Mitläufer wechseln kurzerhand die Seiten, denn sie haben es schließlich „schon immer gewusst“ … Kurz: Die Stimmung kippt, das Projekt gerät unter Druck, möglicherweise droht sogar das Scheitern.

  • Um die Motivation hoch zu halten und Skeptikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, solltest du zeitnah erste sichtbare Erfolge erzielen.
  • So ärgerlich all dieser Opportunismus ist, die dahinter stehende Entwicklung ist so vorhersehbar, dass es fahrlässig wäre, nicht von Anfang an darauf vorbereitet zu sein.

Quick Wins sind eine Sache der Einstellung. Denn kleine Erfolge gibt es immer, man schenkt ihnen im Alltag oft nur nicht die notwendige Beachtung.

Wie geht’s jetzt weiter? Wirf einen Blick auf unser Verzeichnis der besten Change-Management-Software.

El 59 % de las empresas adoptan el teletrabajo a nivel global

Las empresas adoptan el teletrabajo en el mundo

De un día para otro, la COVID-19 cambió por completo la forma de trabajar en el mundo entero. Tanto si vivimos en el continente de los canguros, en el país de la paella y el terraceo, en la ciudad del amor o en la capital del carnaval, a todos nos han mandado a casa a teletrabajar a tiempo completo, y los productos y servicios se han tenido que adaptar al mundo digital. 

Las empresas adoptan el teletrabajo en el mundo

El mundo se enfrenta a muchos desafíos, como tener que aprender a utilizar nuevas herramientas para teletrabajar y acostumbrarnos a utilizar nuevas formas de comunicarnos con nuestros compañeros y jefes. Queríamos saber más sobre los retos del teletrabajo en el mundo, el uso del software y las prácticas de seguridad informática en todo el mundo durante la pandemia.

Por esta razón, Capterra ha llevado a cabo una encuesta* con 4600 empleados a tiempo completo que trabajaban a distancia en pequeñas y medianas empresas (pymes) de Australia, Brasil, España, Francia, Alemania, Italia, México, Países Bajos y el Reino Unido. 

A principios de abril, Capterra ya realizó una encuesta donde quedó reflejado que el 42 % de las pymes españolas no estaba preparado para el trabajo en remoto. Además, el escaso uso de herramientas como antivirus o VPN generaban una brecha en la seguridad que facilitaba el phishing y los ciberataques ahora que la mayoría de los empleados trabajan desde casa y donde alrededor del 70 % lo hace con su ordenador personal. 

El 59 % de las pymes adoptaron el teletrabajo a nivel mundial  

Trabajar en tu propio escritorio con tu emisora de radio favorita puesta, una humeante taza de café y sin el ruido de la oficina: casi el 60 % de los empleados de todo el mundo están disfrutando de estas condiciones de trabajo en la actualidad. 

Líderes en el teletrabajo en el mundo.

Queríamos conocer cuáles son las mayores ventajas que se experimentan gracias al teletrabajo a nivel mundial. Estas son las cinco principales:  

  •   No hay que desplazarse para ir al trabajo
  •   El horario se ajusta en función de las responsabilidades personales
  •   No hace falta vestirse formal
  •   Se puede sacar adelante más trabajo de lo habitual
  •   Permite poder atender también los cuidados de los niños y de las mascotas

El futuro está en el teletrabajo: el 55 % opina que su empresa podría funcionar con personal fijo en remoto

La crisis está impulsando la transformación digital y muestra a las empresas lo importante que es no solo adaptar los productos y servicios, sino también las condiciones de trabajo y la mentalidad. El trabajo remoto era una realidad para una minoría de trabajadores en el mundo: solo el 11 % de los empleados teletrabajaban a tiempo completo antes de la crisis.

Si a tanta gente le gusta trabajar desde casa y la dirección no experimenta una caída en la productividad, el futuro será cada vez más en remoto. 

La aceptación del teletrabajo a nivel mundial

Gartner prevé que la Generación Z reforzará aún más esta tendencia.

La Generación Z (que incluye a los nacidos entre 1995 y 2010) es la generación de los verdaderos nativos digitales. La Generación Z ha perfeccionado sus capacidades de colaboración digital a través de su vida y ahora prefieren trabajar así que en persona. La capacidad que tiene esta generación para trabajar en remoto consolidará el teletrabajo como práctica laboral en el futuro. 

Cómo mantener la productividad teletrabajando

Brian Kropp (vicepresidente de Gartner) tiene algunos consejos sobre cómo puedes ayudar a tus empleados a mantenerse productivos (en inglés) trabajando desde casa.  

  1. Equipa a tus empleados: asegúrate de que tus empleados tengan la tecnología que necesitan para que puedan dar lo máximo de sí.Con esto nos referimos desde el hardware hasta unas adecuadas herramientas de colaboración
  2. Céntrate en los resultados, no en los procesos: enfócate en qué deben lograr los empleados. Establece objetivos claros para generar una mayor claridad en los empleados y céntrate en estos objetivos en lugar de enfocarte en los procesos. 
  3. Aumenta el reconocimiento: “Durante estos períodos de parón, el deseo de los empleados de que se les reconozca su contribución aumenta alrededor de un 30 %”, afirma Kropp. El reconocimiento puede ser público, una muestra de aprecio, oportunidades de desarrollo e incentivos asequibles.
  4. Comunicación bidireccional: la comunicación bidireccional entre los directivos y los empleados es esencial.Especialmente durante el cambio es muy importante que los empleados comprendan las decisiones de las organizaciones y sus implicaciones, y que los directivos entiendan los retos y preocupaciones de los empleados.
  5. Confía en tus empleados: los directivos se pueden sentir frustrados al perder visibilidad sobre sus trabajadores, pero evita interferir en su trabajo. Eso solo desmotivará a los empleados ya estresados. En su lugar, elige la confianza. 

El 70 % de las empresas del mundo adaptan sus productos al mundo digital

Los gimnasios transmiten vídeos de entrenamiento en línea, los restaurantes ofrecen entrega de pedidos en sitios web que ellos mismos han creado, los agentes inmobiliarios muestran las casas a los clientes a través de una cámara web y los profesores transforman sus salas de estar en aulas. 

El teletrabajo aumenta la oferta digital

Es impresionante ver cuántas empresas de todo el mundo han sido capaces de reaccionar a la crisis en el menor tiempo posible.

Según la encuesta, el 70 % de las empresas han sido capaces de adaptar algunas o todas sus ofertas comerciales para poderlas vender ahora de forma digital.

Cómo obtener nuevos ingresos digitales

Las 6 formas clave de obtener nuevos ingresos digitales (en inglés) de Hung LeHong (vicepresidente de Gartner) están clasificadas de menos a más transformadoras.  

  1. Vender los productos digitales que ya tengas: la forma más fácil de empezar es vendiendo los activos digitales que ya tengas, como la información o el know-how.
  2. Digitalizar un producto o servicio: adapta tu producto o servicio al mundo digital.Vende tus productos digitalmente u ofrece tus servicios en línea. 
  3. Vender basándose en el coste por uso: es más probable que los compradores usen tus productos digitales si no tienen que agotar sus recursos para adquirirlos o gestionarlos en propiedad.
  4. Adaptar los precios para los compradores en función de las métricas que comparten: ofrece precios flexibles para lograr una venta exitosa o cubrir un nivel de servicio específico. 
  5. Dirigir un negocio de plataforma: con una plataforma de negocio se puede comerciar con productos y servicios sin tener que poseerlos o distribuirlos.Airbnb es un ejemplo de este tipo de negocio.
  6. Pivotar a nuevos sectores: utiliza tu experiencia en un sector para abrirte camino en otro.

El 60 % de las pymes de todo el mundo tiene que invertir en software con el que prepararse para teletrabajar

Las empresas han adaptado su uso de la tecnología para responder a la crisis, han adquirido software para el teletrabajo y los empleados han aprendido con rapidez a utilizar nuevas herramientas de software. Los datos muestran que el 60 % de las empresas han adquirido o están planeando adquirir nuevas herramientas de software para poder trabajar a distancia.

La encuesta señala que el 64 % de los empleados de todo el mundo podrían aprender a utilizar las nuevas herramientas de software fácil o muy fácilmente.  

El uso de software en el teletrabajo

Además, la infraestructura de software ha cambiado. Podemos ver que las empresas están invirtiendo cada vez más en tecnologías de nube: el 39 % de las empresas de todo el mundo utiliza solo productos en la nube para sustentar el teletrabajo.  

El teletrabajo y el uso de la nube

En el siguiente gráfico se pueden ver las herramientas que más se utilizan actualmente en todo el mundo para teletrabajar. 

Las herramientas más populares en el teletrabajo en el mundo

Nota importante: La mayoría de los productos de software se han adoptado para permitir

Mientras te abasteces con nuevas herramientas, es muy importante invertir también en seguridad informática. De lo contrario, aumentará el riesgo de ciberataques (consulte los consejos sobre cómo crear un entorno de trabajo seguro más adelante). 

La comunicación con los compañeros y la soledad: los principales desafíos del teletrabajo 

Aunque a muchos empleados les gusta trabajar desde casa, también se presentan algunos retos. Es importante abordar y resolver esos desafíos para que podamos dar paso a un futuro productivo y eficaz de teletrabajo. 

Los desafíos del teletrabajo a nivel mundial

La mayoría de las empresas están apoyando a sus empleados durante esta crisis, proporcionándoles herramientas para trabajar en equipo y directrices en las áreas adecuadas. El estudio muestra que el 37 % de las empresas proporciona directrices sobre la comunicación y las reuniones de equipo. Pero esto no es suficiente.

Cómo mejorar la comunicación teletrabajando 

A continuación te ofrecemos cinco consejos para mejorar la comunicación en tu equipo:  

  1. Programar reuniones de actualización: planifica reuniones diarias “informales” (o reuniones semanales de actualización con equipos más pequeños) para que todos los miembros del equipo se informen y mantengan la visión general sobre las tareas, el progreso, los cambios, etc.
  2. Promover breves conversaciones: antes o después de las reuniones oficiales, usa software para conferencias para ofrecer un espacio en el que hablar de temas no laborales. Habla con tus empleados sobre temas en los que están interesados personalmente.
  3. Programar sesiones de lluvia de ideas: programa reuniones fijas (quincenales o mensuales) para que los equipos mejoren los procesos y piensen en nuevas ideas. Especialmente en tiempos de cambio hay espacio y necesidad de ideas innovadoras.
  4. Elegir el mejor método: no insistas en usar una herramienta de mensajería o en interminables intercambios de correo electrónico si sientes que estás perdiendo demasiado tiempo. Una llamada de cinco minutos puede ser más eficaz, en ocasiones, que un correo electrónico extenso. 
  5. No olvidarnos de la parte divertida: organiza actividades virtuales como noches de cine, escape rooms virtuales o juegos que harán que tu equipo se conecte y aporte algo de diversión en un día de trabajo. 

El teletrabajo a nivel global

Solo el 36 % de los empleados usa contraseñas seguras

Una de las cuestiones más importantes para el teletrabajo es crear un entorno de trabajo seguro. Te recomendamos que sigas los cinco pasos siguientes para que puedas garantizar la seguridad informática en tu empresa.  

El 40 % de los empleados de todo el mundo utilizan solo sus dispositivos personales para trabajar a distancia. 

1. Es muy recomendable no usar los mismos dispositivos para el trabajo y el uso personal. Esto supone un mayor riesgo de ser atacado y da lugar a que los ciberdelincuentes roben datos valiosos.

Solo el 39 % de los empleados tiene instalado un software antivirus.
El 29 % usa cortafuegos.

2. Invierte en software de seguridad como antivirus y cortafuegos.

Estos dos sistemas deberían ser el estándar en todas las empresas. Además, puedes plantearte invertir en herramientas de monitorización de redes y herramientas de seguridad de equipos informáticos. 

Consejo: las herramientas de seguridad deben instalarse en todos los dispositivos privados (ordenador portátil, tableta, teléfono inteligente) que se utilicen para acceder a los datos de la empresa. 

El 32 % fue víctima de un ataque de phishing; de ellos, el 49 % se produjo durante el teletrabajo.
Solo el 22 % utiliza software de seguridad de correo electrónico a nivel mundial. 

3. El correo electrónico es una de las formas de comunicación más importantes en los negocios, lamentablemente también una de las más inseguras. Las herramientas de mensajería segura pueden ayudar a reducir el riesgo de ataques de phishing. El software identifica los correos electrónicos maliciosos y los clasifica.   

Consejo: las empresas deberían hacer una prueba de phishing. La prueba puede utilizarse para determinar la susceptibilidad de los empleados a la suplantación de identidad por correo electrónico.   

Menos de un tercio de las empresas usa una VPN.

4. Implementa una VPN, especialmente si se transfieren datos comerciales sensibles durante el teletrabajo. Una VPN proporciona una conexión cifrada a Internet que impide a terceros ver la actividad de la red. 

Solo el 36 % de los empleados del mundo usa contraseñas seguras, con letras, números y caracteres aleatorios.
El 29 % usa un administrador de contraseñas.  

5. Un buen software para administrar contraseñas es esencial para prevenir los ciberataques. Las empresas deberían utilizar esta época para sensibilizar a sus empleados sobre la importancia de las contraseñas seguras. Un software para administrar contraseñas es la solución más segura y cómoda, y permite que compartir las contraseñas con los compañeros sea fácil.

Consejo: cuando vayas a comprar un gestor de contraseñas, deberías buscar uno que ofrezca autentificación de dos factores. Ésta no se activará automáticamente, así que no olvides prepararlo antes de presentárselo a tu equipo.  

En el siguiente gráfico puedes ver cómo gestionan sus contraseñas los empleados que teletrabajan en todo el mundo: 

La seguridad y el teletrabajo en el mundo

Mirando al futuro

Nos encontramos en un momento de incertidumbre histórica. Sin embargo, hay algunas aportaciones clave que no solo son relevantes durante una crisis, sino también cuando las aguas vuelvan a su cauce.

Hemos aprendido que:

  • Las empresas se están adaptando al teletrabajo y empiezan a ofrecer su producto de manera virtual
  • Las compañías están implementando nuevo software
  • Los empleados disfrutan del trabajo en remoto

Sin embargo, también hemos aprendido que las empresas necesitan mejorar:

Los empleados en remoto han estado más satisfechos cuando la compañía ha confiado en ellos. Esa confianza puede ser un código de vestimenta casual u horario flexible. Lo importante es saber que es más efectiva que el micromanagement. Compañías han adaptado con éxito su oferta virtual y pasando a un software nuevo, así que no tengas miedo de revisar aquellos procesos o herramientas que no te están funcionando.

¿Buscas software para el teletrabajo? No dejes de consultar nuestra lista de las mejores herramientas para teletrabajar.

* Metodología de la encuesta

 Para recoger los datos de este informe hemos llevado a cabo una encuesta en línea entre el 4 y el 14 de abril de 2020 con 4600 empleados de pequeñas o medianas empresas que están trabajando a distancia como respuesta a la COVID-19. Los participantes proceden de diversos sectores empresariales y distintos niveles de antigüedad.

Nota: El gráfico sobre los principales desafíos del teletrabajo tenía opciones de respuesta múltiple, por lo que la suma total de los porcentajes supera el 100 %.

59% das PMEs adotaram o home office devido à COVID-19

pesquisa-sobre home office header

De um dia para outro, a COVID-19 mudou completamente a maneira como o mundo estava acostumado a trabalhar. Não importa se vivemos na terra dos cangurus, na capital da cerveja, na cidade do amor ou no país do Carnaval. Muitos funcionários foram mandados para casa para trabalhar remotamente, e os produtos e serviços tiveram que ser adaptados ao mundo virtual.

pesquisa-sobre home office header

O mundo está enfrentando muitos desafios, como ter que aprender a usar novas ferramentas para trabalho remoto e se acostumar com novas formas de comunicação com colegas de trabalho e gerentes. Outro grande desafio é a segurança de TI. Muitos hackers usam a crise para atacar empresas e roubar dados valiosos. Os trabalhadores remotos são um alvo fácil para esses criminosos.

Ao redor do mundo, todos estamos querendo aprender mais sobre os desafios do trabalho remoto, o uso de softwares e as boas práticas de segurança de TI durante a pandemia. Pensando nisso, o Capterra conduziu uma pesquisa com 4.600 pessoas que estão fazendo trabalho remoto em período integral de pequenas e médias empresas (PMEs) de Austrália, Brasil, Espanha, França, Alemanha, Itália, México, Holanda e Reino Unido.

Pesquisa sobre home office: 59% das PMEs adotaram modalidade

Trabalhar em casa escutando sua rádio favorita, com uma xícara de café quente ao lado e sem os ruídos típicos de um escritório ocupado: quase 60% dos funcionários dos países pesquisados estão tendo a oportunidade de trabalhar remotamente no momento.

trabalho remoto dados

Os participantes da pesquisa global do Capterra também identificaram outras vantagens do trabalho remoto. Estas são as cinco principais estão:

  • Não há necessidade de deslocamento
  • Ajuste das horas de trabalho em função das responsabilidades da vida pessoal
  • Vestuário mais casual
  • Aumento da produtividade
  • Possibilidade de cuidar dos filhos e dos animais de estimação

55% dos empreendedores acreditam que seus negócios podem funcionar permanentemente com equipes remotas

A crise está impulsionando a transformação digital e mostrando às empresas como é importante não apenas adaptar produtos e serviços, mas também as condições de trabalho e a mentalidade. Até então, o trabalho remoto era uma realidade para um pequeno número de trabalhadores ao redor do mundo: somente 11% trabalhavam 100% em casa antes da crise, segundo a pesquisa sobre home office do Capterra.

Se as pessoas gostarem de trabalhar remotamente e a gerência não perceber uma queda na produtividade dos funcionários durante esse período, o futuro apontará nessa direção.

home office dados gerais

Como manter a produtividade com o trabalho remoto

Brian Kropp, vice-presidente da Gartner, tem algumas dicas sobre como ajudar seus funcionários a permanecerem produtivos (conteúdo em inglês) trabalhando de casa:

  1. Equipe seus funcionários: Garanta que todos tenham a tecnologia necessária para executar seu trabalho. Isso abrange desde o hardware certo até o software mais adequado para colaboração em equipe.
  2. Foque nos resultados e não nos processos: Mantenha o foco no que os funcionários devem alcançar. Estabeleça objetivos claros para obter maior compreensão por parte dos funcionários e concentre-se nesses objetivos, e não em processos. 
  3. Aumente o reconhecimento: “Durante períodos de ruptura, o desejo dos funcionários de serem reconhecidos por sua contribuição aumenta em cerca de 30%”, diz Kropp. Pode ser por meio de reconhecimento público, sinais de agradecimento, oportunidades de desenvolvimento e pequenos bônus. 
  4. Pratique a comunicação bidirecional: O diálogo nos dois sentidos entre gerentes e funcionários é essencial. Especialmente durante períodos de mudança, é muito importante que os funcionários entendam as decisões das organizações e suas implicações, e que os gerentes entendam os desafios e preocupações dos funcionários.
  5. Confie nos seus funcionários: Muitos gerentes podem ficar frustrados por perderem a visibilidade constante de seus funcionários, mas não reaja com microgerenciamento. Isso irá apenas desencorajar funcionários já estressados. Deposite confiança na sua equipe.

Pesquisa sobre home office: 70% das empresas conseguiram adaptar seus produtos ao mundo digital

Academias transmitindo aulas e treinos online, restaurantes oferecendo entrega a domicílio por meio de aplicativos próprios, agentes imobiliários mostrando casas para clientes via webcam e professores transformando suas salas de casa em salas de aula.

home office dados

É impressionante ver quantas empresas no mundo todo foram capazes de reagir à crise no menor tempo possível. Segundo a pesquisa, 70% dos negócios conseguiram adaptar parte ou todas as ofertas de negócios de forma que pudessem ser entregues virtualmente. Digitalizar seu produto ou serviço é um passo e tanto nesse caminho. Se você deseja transformar ainda mais suas ofertas comerciais, aqui está uma lista de instruções para guiá-lo nesse processo.

Como obter uma nova receita digital 

Abaixo, veja seis maneiras para obter mais receita digital (conteúdo em inglês) propostas por Hung LeHong, vice-presidente da Gartner, listadas em ordem do seu poder transformador: 

  1. Venda ativos digitais já existentes: A maneira mais fácil de começar é vendendo ativos digitais que você já possui, como informações ou know-how.
  2. Digitalize um produto ou serviço: Adapte seu produto ou serviço ao mundo virtual. Entregue seus produtos digitalmente ou ofereça seus serviços online.
  3. Promova a venda de acordo com o uso: É mais provável que os consumidores usem seus ativos digitais se não precisarem investir recursos para adquiri-los ou gerenciá-los.
  4. Varie o preço segundo métricas compartilhadas: Ofereça preços flexíveis para uma venda bem-sucedida ou um nível de serviço específico.
  5. Implemente um modelo de plataforma de negócios: Com um modelo de negócio de plataforma, você pode negociar produtos e serviços sem precisar possuí-los ou distribuí-los. O Airbnb é um exemplo desse modelo de negócio.
  6. Entre em novos setores: Use sua experiência em um setor para abrir caminho em outro.

Pesquisa sobre home office: 60% das PMEs investem ou investirão em software para o trabalho remoto

As empresas adaptaram seu uso da tecnologia para responder à crise, comprando softwares de trabalho remoto e adotando essas ferramentas rapidamente. A pesquisa mostra que 60% das empresas compraram ou planejam comprar novos softwares para o home office.

A pesquisa também constatou que 64% dos funcionários ouvidos aprenderam a usar essas ferramentas recém-adquiridas com facilidade.

teletrabalho dados

Além disso, a infraestrutura de software também sofreu impacto. A pesquisa descobriu que as empresas estão aumentando seus investimentos em tecnologias na nuvem. Segundo os dados, 39% das empresas usam produtos na nuvem para dar suporte ao trabalho remoto.

trabalhar casa dados

O gráfico abaixo mostra as principais ferramentas que estão sendo usadas para o trabalho remoto nos países ouvidos.

ferramentas mais usadas

Nota importante

A maioria dos programas foram adotados para permitir:

Ao implantar novas ferramentas, é muito importante investir também em segurança de TI. Caso contrário, o risco de ataques cibernéticos aumentará (veja dicas sobre como criar um ambiente de trabalho seguro no final do artigo).

Problemas de comunicação com colegas e solidão estão entre os três principais desafios de trabalhar remotamente

Apesar da maioria dos funcionários afirmar que gosta de trabalhar de casa, alguns desafios também foram identificados. É importante abordar e resolver essas questões para que os trabalhadores possam ter uma experiência de trabalho remoto mais bem-sucedida e produtiva no futuro.

principais desafios

A maioria das empresas está oferecendo apoio aos seus funcionários durante essa crise, fornecendo software para comunicação e informação adequadas. O estudo mostra que 37% das empresas provêem diretrizes sobre comunicação e reuniões de equipe, mas isso não é o suficiente.

Como melhorar a comunicação de equipes remotas

Confira cinco dicas sobre como melhorar a comunicação na sua equipe:

  1. Faça reuniões de atualização: Programe reuniões de stand-up diárias (ou semanais, em caso de equipes menores), para que todos os membros da equipe se mantenham informados e tenham uma visão geral das tarefas, progresso, alterações e tudo mais que for necessário.
  2. Dê espaço para conversas mais pessoais: Antes ou depois das reuniões, use as ferramentas de videoconferência para conversar sobre temas não relacionados ao trabalho. Fale sobre questões que lhe interessam pessoalmente.
  3. Programe sessões de brainstorming: Reserve horários fixos para as equipes melhorarem processos e discutirem novas ideias. Especialmente em tempos de mudanças, é importante seguir buscando novas ideias.
  4. Escolha a ferramenta certa: Não insista em usar uma ferramenta de mensagens ou promover trocas intermináveis de e-mails se sentir que está perdendo muito tempo. Muitas vezes, uma ligação de cinco minutos pode resolver o problema.
  5. Não se esqueça da parte divertida: Organize atividades virtuais como quizzes, noite de filmes ou escape rooms virtuais.

pesquisa home office infográfico 1

Pesquisa sobre home office: apenas 36% dos funcionários usam senhas fortes

Uma dos pontos mais importantes para o trabalho remoto é criar um ambiente de trabalho seguro. O Capterra recomenda que você siga as cinco etapas abaixo para garantir a segurança de TI em seus negócios:

→ 40% dos funcionários usam apenas seus dispositivos pessoais para trabalhar remotamente.

1. É altamente recomendável não usar os mesmos dispositivos para trabalho e uso pessoal. Isso eleva o risco de ataques e abre espaço para criminosos virtuais roubarem dados valiosos.

→ Apenas 39% de todos os funcionários têm algum software antivírus instalado.

29% usam firewalls.

2. Invista em softwares de segurança, como antivírus e firewalls. Esses dois sistemas devem ser padrão em todos os negócios. Além disso, você pode considerar o investimento em monitoramento de rede e segurança de endpoint.

Dica: Os softwares de segurança devem ser instalados em todos os dispositivos privados (laptops, tablets e smartphones) usados para acessar dados comerciais.

32% dos funcionários foram vítimas de um ataque de phishing, dos quais 49% ocorreram durante o trabalho remoto.

→ Globalmente, apenas 22% usam software de segurança de e-mail.

3. Os e-mails são uma das formas mais importantes de comunicação nas empresas e, infelizmente, também uma das mais inseguras. Softwares de segurança de e-mail podem ajudar a reduzir o risco de ataques de phishing, uma vez que identificam e-mails maliciosos e os coloca em quarentena.

Dica: As empresas devem realizar um teste de phishing. O teste pode ser usado para determinar a suscetibilidade dos funcionários a um ataque do tipo.

→ Menos de um terço das empresas usa VPN.

4. Implemente uma VPN, especialmente se dados comerciais confidenciais são transferidos durante o trabalho remoto. As VPNs fornecem uma conexão criptografada à Internet, impedindo que terceiros visualizem a atividade na rede.

→ Apenas 36% dos funcionários em todo o mundo usam senhas fortes, com letras, números e caracteres aleatórios.

→ 29% usam um gerenciador de senhas.

5. Um bom gerenciamento de senhas é essencial para evitar ataques cibernéticos. As empresas devem sensibilizar seus funcionários sobre a importância de usar senhas fortes. Um sistema de gerenciamento de senhas é a solução mais segura e conveniente, e facilita o compartilhamento de senhas com colegas.

Dica: Ao comprar um gerenciador de senhas, procure um que ofereça autenticação de dois fatores. A autenticação não será ativada automaticamente. Portanto, não esqueça de configurar o sistema antes de colocá-lo à disposição da equipe.

O gráfico a seguir mostra como os funcionários que trabalham remotamente mundo estão gerenciando suas senhas:

pesquisa home office BR infográfico 2

O futuro

Este é um momento de incerteza histórica. No entanto, há algumas lições importantes que não são apenas relevantes durante uma crise, mas também para quando as coisas começam a se acalmar. 

Entre os aprendizados, estão:

  • As empresas estão se adaptando rapidamente ao trabalho remoto e oferecendo seu produto virtualmente
  • Empresas estão adotando novos softwares
  • Os funcionários gostam da opção de trabalhar remotamente.

Porém, também notamos notamos que as empresas precisam melhorar: 

  • A comunicação com os funcionários 
  • O uso de ferramentas de segurança 
  • Suas políticas de senhas

Os funcionários que trabalham remotamente trabalham mais felizes quando sua empresa lhes deposita mais confiança. Essa confiança pode ser na forma de códigos de vestuário casual ou horários de trabalho flexíveis, mas a questão é que a confiança vai além da microgestão 

De maneira geral, os negócios têm tido sucesso adaptando sua oferta virtualmente e adotando novos softwares, então não tenha medo de olhar para seus processos e ferramentas se eles não estiverem funcionando bem. 

Quer saber mais sobre trabalho remoto? Confira nossa lista de soluções para trabalho remoto.

 


Metodologia 

Para coletar os dados deste relatório, realizamos uma pesquisa online entre 4 e 14 de abril com 4.600 funcionários de pequenas ou médias empresas que trabalham remotamente como resposta à COVID-19. Os participantes, de vários setores empresariais e níveis hierárquicos, provinham dos seguintes países: Austrália, Brasil, Espanha, França, Alemanha, Itália, México, Holanda e Reino Unido.

Nota: O gráfico sobre os principais desafios do trabalho remoto tinha várias opções de resposta; a soma total das porcentagens, portanto, excede 100%.

A Global Perspective Of Current & Future Remote Working Trends

Study future remote working trends

COVID-19 has disrupted the world of work in Australia and beyond. In a study of 4,600 global respondents, Capterra explores the current and future remote working trends emerging from this experience.

Study future remote working trends

What measures have businesses taken across the world?

Many countries implemented measures to slow down the virus by asking people to work from home where possible. Companies had to react fast as a result, investing in remote working technologies and adapting their product offerings so that they could be delivered virtually.

Now, several countries (including Australia) are beginning to look at ways to lift lockdown measures. To move cautiously, most governments are urging people to continue working from home until they have greater control over the virus. 

Capterra wanted to learn more about remote work challenges, the usage of software and cybersecurity practices around the world during the pandemic. We conducted a survey* with 4,600 full-time remote working employees from small and medium-sized businesses (SMEs) from Australia, Brazil, Spain, France, Germany, Italy, Mexico, the Netherlands and the UK.

In this article, we reveal how the world has coped with working under their country’s quarantine guidelines, as well as the varying levels of teleworking success.

How many SMEs worldwide are working remotely because of the outbreak?

59% of SMEs around the world are working remotely full-time as a direct response to the coronavirus outbreak. In Australia, this number sits at 57%. However, not every country was moving into remote-work at the same pace.

Remote working transition rates worldwide

The survey highlights Brazil as the remote working leader, with 77% of the country already teleworking. France, on the other hand, was transitioning to remote work with less urgency. Just 40% of its country’s workforce have made the move.

The good news is that people seem to be enjoying teleworking. Approval of remote work is almost unanimous around the world—according to the global survey results, 74% say they like or really like it. 

This could be connected to the many benefits respondents listed they’ve experienced since remote working. Respondents gave their top home working advantages and the most popular included:

  1. No commuting
  2. Adjusting work hours around personal life responsibilities
  3. A casual dress code
  4. Being able to do more work than usual
  5. Taking care of children and pets.

The most cited work from home benefits for Australia was in line with the global results; no commute (44%), adjustable work hours (36%) and a casual dress code (34%).

The future is remote: 55% believe their business could continue functioning with a distributed workforce

The crisis is pushing digital transformation and shows companies how important it is to not only adapt products and services but also work processes. Remote work had been the reality for a small number of employees around the globe: Only 11% of employees worldwide worked remotely full-time before the crisis. 

If people enjoy working remotely, and management doesn’t perceive a drop in productivity during this period, the future will continue to trend toward this type of working. In Australia alone, 87% of employees want their employer to allow them to carry on with a remote working policy. More than half (54%) of this number said they want to combine remote working with going to the office, while 33% said they want to switch to a remote regime completely.

Remote working happiness

According to a prediction by Gartner, Generation Z will drive this trend further and faster. Generation Z (born between 1995 and 2010) is the generation of true digital natives. They have honed their digital collaboration skills throughout their lifetime, and prefer digital collaboration over in-person collaboration. Generation Z’s preference to work remotely will solidify remote working as a standard working practice moving forward.

Adapting to a remote workforce:

Brian Kropp (VP at Gartner) gives his advice on how to help your employees stay productive when working from home:

  1. Ensure employees have the right resources: Equip employees with the technology they need to be successful. This covers everything from the right hardware to the software for team collaboration
  2. Focus on outputs: Focus more on what employees should be accomplishing and less on the processes they should follow to get there. Set up clear objectives to create greater clarity for employees but allow them to figure out the roadmaps.
  3. Increase recognition: ‘During periods of disruption, employees’ desire for being recognised for their contribution increases by about 30%,’ says Kropp. Recognition can be a public acknowledgement, tokens of appreciation, development opportunities and low-cost perks.
  4. Use two-way communication: Two-way dialogue between managers and employees is essential —especially during change. Employees must understand the reasons behind decisions and their implications. Similarly, managers must be aware of employees’ challenges and concerns.
  5. Trust in your employees: Managers may be nervous to lose constant visibility of their employees’ work activities, but micromanaging isn’t the correct response. It will only disengage already stressed employees. Instead, put confidence in your employees and trust them to get on with their job.

70% of companies globally adapted their products and services so they could deliver them virtually

Encouragingly, many companies were able to react to the crisis successfully. According to the survey, 70% of companies altered some or all of their business offerings so they could deliver them virtually during the lockdown. In Australia, this number was 72% which puts them slightly above the world average.

Business product adaptions

Gyms are keeping members active through at-home workouts, held via video conferencing tools. Restaurants have marketed dining in as the new dining out—made possible through takeaway and food delivery software services. Similarly, real estate agents are giving buyers and renters tours of potential new homes through virtual tour software. These are just a few examples of innovation the world has witnessed during this period.

Digitising your product or service is one step on the way to earning new digital revenue. If you want to further transform your business offerings, here is a how-to list we created to guide you through the process. 

6 ways to earning digital revenue

Gartner vice president Hung LeHong gives 6 key ways to earn new digital revenue:

  1. Sell existing digital assets: Start with the digital assets you already have, such as selling your expertise or creating market insights out of your owned data.
  2. Digitalise a service or product: Sell (or adapt) your product or service so it’s accessible to customers while social distancing restrictions apply. Deliver services virtually, for example, or offer online delivery options for physical products. 
  3. Offer a pay-as-you-use service: Buyers will be more likely to use your digital assets if they don’t have to sink resources into owning or managing them.
  4. Use shared metrics to vary prices for buyers: Offer flexible pricing models for a specific service level. 
  5. Run a platform business: A platform business allows you to trade products and services without having to own or distribute them. One example of this business model is Airbnb.
  6. Move into new industries: Does your area of expertise cross over into another? Use your knowledge and industry know-how to launch into other markets where you can add value. 

60% of SMEs worldwide bought or plan to buy new software to accommodate remote working environments

Companies had to quickly adapt their usage of technology to respond to the crisis. Our data shows that 60% of companies across the globe bought (or plan to buy) new software tools for being able to work remotely. The survey also found that 64% of employees worldwide (61% for Australia) learned how to operate the new tools with ease.

Software infrastructure has also been impacted around the globe. Businesses increased their investment in cloud technologies, with 39% of companies worldwide saying they now use cloud products to support remote work. The Netherlands adopted cloud-based services the fastest (at 53%), while France had the lowest adoption rate (31%).

In the following graphic, we’ve highlighted the most popular remote working tools around the globe:

Most used remote working tools worldwide
Most popular tools for remote working during the global quarantine (Source: Capterra)

Important note: Most software products were adopted to enable:

  • Team communication
  • Collaboration 
  • Remote support. 

When purchasing new tools, it’s important to invest in IT security at the same time (such as network security software, cloud security software and computer security software). Otherwise, the risk of cyberattacks increases.

Communication is the top challenge of working remotely

While the majority of employees identified they enjoy working from home, some challenges were also evident. The biggest issue is the lack of communication. It’s important to address and solve these challenges, so employees can be successful and productive while remote. 

Remote working challenges globally
Global remote working challenges identified during COVID-19 (Source: Capterra)

The study shows just 37% of companies provide guidelines on communication and team meetings. This isn’t enough. Supporting employees during this crisis, such as providing software for communication and guidelines in the right areas, is crucial. 

Want to know more about how to create strong communication processes? Check out our 10 Effective Communication Tips For Teams Working Remotely.

Home working global statistics


Cybersecurity measures within SMEs could improve worldwide

One of the most important things for remote work is creating a safe working environment. We recommend the following 5 steps to help ensure IT security for your business. 

1. Don’t use personal devices to work

40% of the employees globally use only their personal devices to work remotely. It’s highly recommended that employees don’t work from personal, unprotected devices. Employees should resist working from their own devices because it leads to a higher risk of exposing company data. If it’s unavoidable, employees should ensure the personal device is sufficiently secured. 

2. Invest in cybersecurity resources

Only 39% of all employees worldwide have antivirus software installed and 29% use Firewalls. Invest in security tools, such as antivirus software and firewalls. These two systems should be the standard in every business. Additionally, consider implementing network monitoring and endpoint protection.

3. Educate staff of types of cyberattacks

32% of global respondents were victims of a phishing attack. Of those, almost half (49%) happened since COVID-19. 

Despite this, only 22% use email security software. Email is one of the most important forms of communication in businesses, but unfortunately, also one of the most insecure. However, email security software can reduce the risk of phishing attacks by identifying malicious emails and eliminating the threat.  

Tip: Companies should consider implementing a company-wide phishing test. The test helps to determine the susceptibility of employees to this type of attack.  

4. Install a VPN

Less than one-third of companies use a VPN, also known as a virtual private network.

Invest in a VPN if your business needs to access and transfer business data remotely. VPNs provide an encrypted connection to the Internet that prevents third parties from viewing network activity.

5. Strengthen passwords to online business accounts

Worldwide, just 36% of employees are following recommendations for strong passwords, with randomised letters, numbers and characters. Additionally, only 29% of employees worldwide use a password manager. 

Good password management will help prevent cyberattacks. Companies should use this time to educate their employees about the importance of strong passwords. A good password manager is the most secure solution and also makes sharing passwords with colleagues much more convenient.

Tip: When exploring password managers, look for one that offers two-factor authentication (2FA). Most authentications don’t activate automatically, so remember to set it up before sharing it with your team!  

To see how remote employees are managing their passwords across the globe, check out the graphic below:

Password security infographic worldwide

Remote working trends that emerged from this experience

Across the world, small and mid-sized businesses were driven out of their comfort zones and forced to be more versatile to survive. What can we take from this unusual and unexpected experience? There are some key learnings—and they aren’t just relevant during a crisis, but also for when we come out of it.

3 key takeaways:

  • Companies are quickly adapting to working remotely and offering their product virtually
  • Companies are adopting new software
  • Employees like the option to work remotely.

However, we’ve also learned that companies need to improve:

  • Communication with employees
  • The use of security tools
  • Password policies.

Companies have had to put greater trust in their employees to do the right thing: Honour their work responsibilities in their allocated hours. As a positive consequence, staff are enjoying casual dress codes, flexible working hours and more. What is clear, however, is that trust has proven to go further than micromanagement. Employees working remotely are happier now that their company is providing them with a bit more flexibility.

Similarly, companies have had success with creating new and dynamic offerings by adapting what they sold before so it can be delivered virtually. They‘ve showcased innovative thinking, versatility and resilience in a time of historical uncertainty. Looking forward, it seems possible that businesses across the globe will come out stronger than before.

Want to know more about remote working software solutions? Check out our list of remote work software.

*Survey methodology

To understand the current and future remote working trends across the world, we conducted an online survey between 4th April 2020 and 14th April 2020. We surveyed 4600 employees of small or mid-sized businesses, who are working remotely as a response to COVID-19. The participants come from various business sectors and levels of seniority. Respondents are from Australia, Brazil, Spain, France, Germany, Italy, Mexico, Netherlands and the UK.

Note: The graphic about top challenges working remotely had multiple response options, so the total sum of the percentages exceeds 100%.

Onderzoek thuiswerken wereldwijd – 55% denkt dat hun organisatie goed kan functioneren met permanent thuiswerkend personeel

onderzoek thuiswerken

Door COVID-19 ging de wereld plotseling anders werken. Het maakt niet uit of we op het continent van de kangoeroes, in het land van de tulpen, de stad van de liefde of de hoofdstad van het carnaval wonen: we zijn allemaal naar huis gestuurd om fulltime op afstand te werken. Producten en diensten moesten virtueel worden aangepast.

onderzoek thuiswerken

Er moest geleerd worden te werken met nieuwe software voor werken op afstand en we moesten wennen aan nieuwe vormen van communicatie met collega’s en managers. Een belangrijke uitdaging bij dat alles is de IT-beveiliging. Veel hackers grijpen de crisis aan om bedrijven aan te vallen en waardevolle gegevens te stelen. Thuiswerkers vormen een gemakkelijk doelwit voor deze criminelen.

Wereldwijd onderzoek naar thuiswerken

We wilden graag meer weten over de wereldwijde uitdagingen van thuiswerken, het gebruik van software daarbij en hoe de IT-beveiliging wordt aangepakt tijdens de pandemie. Daarom heeft Capterra een onderzoek over thuiswerken uitgevoerd onder 4600 medewerkers van kleine en middelgrote bedrijven in Australië, Brazilië, Spanje, Frankrijk, Duitsland, Italië, Mexico, Nederland en het Verenigd Koninkrijk die nu fulltime thuiswerken. Voor de resultaten van alleen Nederland verwijzen we naar onze eerder verschenen artikels over thuiswerken in coronatijd en IT-beveiliging in het mkb.

59% van het mkb wereldwijd ging fulltime thuiswerken

Thuis werken aan je eigen bureau met je favoriete muziek op de achtergrond, een kop lekkere koffie en geen last van kantoorgeluiden: bijna 60% van de werknemers over de hele wereld profiteert op dit moment van deze werkomstandigheden. In Nederland ligt dit percentage op 54%.

thuis werken wereldwijd

We wilden erachter komen wat mensen wereldwijd gezien de belangrijkste voordelen vinden van thuiswerken. Dit is de top 5:

  • Je hoeft niet te reizen
  • Je kunt je werktijden aanpassen aan je privéleven
  • Je draagt lekker vrijetijdskleding
  • Je bent productiever
  • Je kunt ook voor de kinderen en de huisdieren zorgen

Thuiswerken is de toekomst: 55% is van mening dat hun bedrijf kan functioneren met medewerkers die permanent op afstand werken

Door de crisis komt de digitale transformatie in een stroomversnelling. Bedrijven zien nu duidelijk hoe belangrijk het is om niet alleen producten en diensten aan te passen, maar ook de werkomstandigheden en de mindset. Thuiswerken was tot voor kort een recht voor slechts een klein aantal werknemers. Slechts 11% van de werknemers wereldwijd werkte tot nu toe altijd op afstand, blijkt uit het onderzoek.

De studie suggereert dat de crisis voor een verschuiving in het thuiswerkbeleid van het mkb zou kunnen zorgen. Een derde van de respondenten zegt na de crisis volledig vanuit huis te willen gaan werken en 55% is van mening dat hun bedrijf kan functioneren met medewerkers die permanent op afstand werken (in Nederland is dit respectievelijk 23% en 41%). De laatste cijfers van het CBS tonen dat in Nederland, in normale omstandigheden, 39% van de beroepsbevolking incidenteel of regelmatig vanuit huis werkt. Uit het onderzoek blijkt dat er veel meer medewerkers vanuit huis zouden willen werken.

Als zoveel mensen het prettig vinden om vanuit huis te werken en het management ziet dat de productiviteit er niet onder te lijden heeft, zullen in de toekomst steeds meer mensen thuis gaan werken.

onderzoek thuiswerken permanent

Gartner voorspelt dat generatie Z deze trend steeds meer zal afdwingen. Dit is de generatie die tussen 1995 en 2010 geboren is, ofwel de echte digital natives. Deze jongeren werken al hun hele leven digitaal samen en voor hen is niet persoonlijk contact maar digitaal contact de norm. Doordat generatie Z liever op afstand werkt, zal telewerk op den duur de standaard worden.

Tips voor een productief remote team

Brian Kropp (vicepresident van Gartner) heeft een paar tips voor hoe je je medewerkers kunt helpen om productief te blijven als ze thuis werken.

  1. Geef medewerkers de juiste tools: Zorg ervoor dat medewerkers over de technologie beschikken die ze nodig hebben om hun werk goed te doen. Hierbij gaat het om hardware en de juiste software voor teamsamenwerking.
  2. Focus op het resultaat, niet op de processen: Focus op wat medewerkers moeten bereiken. Stel duidelijke doelen op zodat mensen weten wat er van hen wordt verwacht. Focus daarop en niet op processen.
  3. Geef mensen meer erkenning: “In tijden waarin de normale werkroutine wordt verstoord, hebben medewerkers zo’n 30% meer behoefte aan erkenning voor hun bijdrage”, aldus Kropp. Erkenning kan bestaan uit een openbare bevestiging, tekenen van waardering, ontwikkelingskansen en kleine extraatjes.
  4. Communiceer in twee richtingen: Een dialoog in twee richtingen tussen managers en medewerkers is essentieel. Vooral in tijden van verandering is het belangrijk dat medewerkers de besluiten van hun organisatie en de implicaties hiervan begrijpen. Managers moeten inzicht hebben in de uitdagingen en zorgen van hun medewerkers.
  5. Vertrouw je medewerkers: Managers vinden het vaak lastig dat ze niet voortdurend in de gaten kunnen houden waarmee hun medewerkers bezig zijn. Het is belangrijk om dan niet te gaan micromanagen. Dat gaat ten koste van de motivatie van de medewerkers, die toch al onder druk staan. Laat zien dat je je mensen vertrouwt.

70% van de bedrijven wereldwijd is erin geslaagd zijn producten virtueel aan te passen

Sportscholen bieden online trainingsvideo’s, restaurants hebben nieuwe websites gemaakt zodat klanten eten online kunnen bestellen, makelaars gebruiken een webcam om huizen aan klanten te laten zien en leraren geven online les vanuit hun woonkamer.

digitale stroomversnelling

Het is indrukwekkend om te zien dat zoveel bedrijven over de hele wereld zich in zo’n korte tijd hebben aangepast aan de crisis. Uit ons onderzoek naar thuiswerken blijkt dat 70% van de bedrijven erin is geslaagd om hun producten of diensten deels of helemaal virtueel te leveren.  Het digitaliseren van je product of dienst via een website of app is echter een van de vele manieren om digitale inkomsten te genereren. Als je het aanbod van jouw bedrijf nog verder wilt transformeren, kunnen wij je helpen met de uitvoering daarvan.

Tips voor het genereren van digitale inkomsten

 Hung LeHong (vicepresident van Gartner) beschrijft 6 belangrijke manieren om nieuwe digitale inkomsten te genereren, hieronder oplopend van minder tot meer transformatief.

  1. Verkoop bestaande digitale activa: De eenvoudigste manier om te beginnen is het verkopen van digitale activa die je al hebt, zoals informatie of knowhow.
  2. Digitaliseer een product of dienst: Pas je product of dienst virtueel aan. Lever je producten digitaal of bied je diensten online aan.
  3. Verkoop op basis van betalen naar gebruik: Kopers zullen eerder geneigd zijn om je digitale activa te gebruiken als ze deze niet zelf hoeven aan te schaffen of te beheren.
  4. Bied kopers prijsvariaties aan op basis van gedeelde metrics: Bied flexibele prijzen voor een geslaagde verkoop of een bepaald serviceniveau.
  5. Start een platformbedrijf: Met een platformbedrijf kun je producten en diensten verhandelen zonder dat deze jouw eigendom hoeven te zijn en zonder dat jij ze zelf hoeft te distribueren. Een voorbeeld van zo’n soort bedrijf is Airbnb.
  6. Breid uit naar nieuwe sectoren: Gebruik je expertise in de ene sector om uit te breiden in een andere.

60% van de mkb-bedrijven wereldwijd moest software aanschaffen om thuiswerken mogelijk te maken

Als reactie op de crisis zijn bedrijven technologie anders gaan gebruiken. Ze hebben software aangeschaft voor werken op afstand en de medewerkers hebben daar snel mee leren werken. De data laten zien dat 60% van de bedrijven al nieuwe software heeft gekocht of geïnstalleerd om mensen thuis te laten werken of nog van plan is om dat te gaan doen. In ons land ligt dit percentage lager (54%).

Uit de enquête blijkt dat 64% van de medewerkers over de hele wereld gemakkelijk of heel gemakkelijk aan de slag kon met de nieuwe applicaties.

leren nieuwe technologie

Ook de software-infrastructuur is veranderd. Bedrijven investeren steeds meer in cloudtechnologie: 39% van de bedrijven wereldwijd gebruikt uitsluitend cloudproducten om werken op afstand te ondersteunen.

cloud gebruik

De volgende afbeelding laat zien welke tools op dit moment het meest worden gebruikt om thuis te werken.

meest gebruikte software coronacrisis

Let op: de meeste softwareproducten werden aangepast om het volgende mogelijk te maken:

Als je nieuwe software aanschaft, moet je ook investeren in IT-beveiliging, anders loop je een groter risico op cyberaanvallen. (Onderaan vind je enkele tips om een veilige werkomgeving te creëren.)

De grootste nadelen van thuiswerken zijn communicatieproblemen met collega’s en eenzaamheid

Veel mensen vinden het prettig om thuis te werken, maar er zijn ook nadelen. Het is belangrijk om deze aan te pakken om thuiswerken ook in de toekomst succesvol en productief te maken.

uitdagingen werken op afstand

De meerderheid van de bedrijven ondersteunt zijn medewerkers tijdens deze crisis met communicatiesoftware en relevante richtlijnen. Uit het onderzoek blijkt dat 37% van de bedrijven richtlijnen geeft voor communicatie en teammeetings. Dat is echter niet genoeg. Het zijn met name communicatieproblemen met teamleden waar medewerkers over de hele wereld tegenaan lopen.

Tips voor het verbeteren van de communicatie op afstand

We hebben 5 tips voor je om de communicatie binnen je team te verbeteren:

  1. Plan updatemeetings: Plan dagelijkse korte meetings (of wekelijkse updatemeetings met kleinere teams), zodat alle teamleden de informatie krijgen die ze nodig hebben en het overzicht houden over taken, voortgang, veranderingen enzovoort.
  2. Geef mensen de ruimte om bij te kletsen: Plan voor of na officiële meetings even wat tijd in om gewoon te kletsen. Gebruik een videoconferentietool om werknemers de mogelijk te geven om bij te praten over andere dingen dan werk en deel persoonlijke interesses.
  3. Plan brainstormsessies: Plan vaste tijden (tweewekelijks of maandelijks) waarop teams kunnen praten over het verbeteren van processen en nieuwe ideeën kunnen bedenken. Met name in tijden van verandering is er ruimte voor en behoefte aan nieuwe ideeën.
  4. Kies de juiste tool: Gebruik niet voor alles een berichtenapp en voorkom eindeloze e-mailthreads als dat teveel tijd kost. Soms is gewoon een telefoongesprek van een paar minuten genoeg.
  5. Het moet ook leuk blijven: Organiseer virtuele activiteiten zoals een virtuele borrel, een  pub quiz, een filmavond of een virtuele escape room.

Werelwdij onderzoek vanuit huis werken

Slechts 36% van de medewerkers gebruikt sterke wachtwoorden

Een van de belangrijkste voorwaarden voor thuiswerken is een veilige werkomgeving. Wij raden de volgende 5 stappen aan voor een goede IT-beveiliging binnen jouw bedrijf.

40% van de medewerkers wereldwijd werkt op privé-apparatuur nu ze thuis werken. In Nederland is dat zelfs 46%.
  1. Het wordt sterk aanbevolen om niet hetzelfde apparaat te gebruiken voor werk- en privédoeleinden. Als je dat wel doet, is het risico op aanvallen groter en geef je criminelen de kans om waardevolle data te stelen.
Slechts 39% van alle medewerkers heeft antivirussoftware geïnstalleerd. In Nederland is dat 43%.

2. Investeer in beveiligingssoftware zoals antivirus en firewalls. Deze twee moeten in elk bedrijf standaard zijn. Denk daarnaast ook eens na over netwerkbewaking en endpointbescherming.

Tip: installeer beveiligingssoftware op alle privéapparaten die worden gebruikt voor toegang tot bedrijfsgegevens (laptop, tablet, smartphone).

32% is ooit slachtoffer geweest van een phishingaanval, waarvan 49% tijdens het werken thuis plaatsvond. In Nederland is dit respectievelijk 21% en 50%.
Wereldwijd gebruikt slechts 22% e-mailbeveiliging.

3. In de meeste bedrijven is e-mail een van de belangrijkste communicatiemethoden. Helaas is het ook een van de minst veilige. Software voor e-mailbeveiliging kan helpen het risico op phishingaanvallen te verkleinen. Deze software identificeert e-mail met kwaadaardige bedoelingen en filtert die eruit.

Tip: bedrijven kunnen een phishingtest uitvoeren om erachter te komen hoe groot de kans is dat hun medewerkers in e-mailphishing trappen.

Minder dan een derde van de bedrijven gebruikt een VPN.

4. Implementeer een VPN, zeker als er tijdens het werken op afstand gevoelige bedrijfsgegevens worden overgedragen. Een VPN zorgt voor een versleutelde internetverbinding die voorkomt dat derden de netwerkactiviteit kunnen bekijken.

Van alle werknemers wereldwijd gebruikt slechts 36% sterke wachtwoorden, die uit willekeurige letters, cijfers en tekens bestaan. In Nederland nog minder (33%).
29% gebruikt een wachtwoordmanager. In Nederland gebruiken iets meer mensen dit (32%).

5. Goed wachtwoordbeheer is essentieel om cyberaanvallen te voorkomen. Bedrijven moeten deze tijd gebruiken om hun medewerkers voor te lichten over het belang van sterke wachtwoorden. Een wachtwoordmanager is de veiligste en handigste oplossing, die het bovendien gemakkelijk maakt om wachtwoorden met collega’s te delen.

Tip: Koop een wachtwoordmanager die Two-Factor Authentication ofwel tweeledige verificatie biedt. De verificatie wordt niet automatisch geactiveerd, dus je moet dit wel vooraf instellen.

In de volgende afbeelding zie je hoe thuiswerkers over de hele wereld hun wachtwoorden beheren:

cybersecurity thuiswerken

Mondiaal gezien hebben bedrijven zich zeer snel aangepast aan de crisis, zeker als je bedenkt dat veel bedrijven nog een grote achterstand hadden op het gebied van digitale transformatie. De coronacrisis heeft dus toch nog een zilveren randje, namelijk de sterke toename van de digitalisering in onze economie. En ook al valt er nog veel te verbeteren, te leren en te digitaliseren, we mogen nu al trots zijn op onszelf!

Op zoek naar software voor thuiswerken? Bekijk onze lijst met de beste software voor thuiswerken.

*Methodologie van onderzoek

 Om de data voor dit rapport te verzamelen hebben we tussen 4 april 2020 en 14 april 2020 een online enquête gehouden onder 4600 medewerkers van kleine of middelgrote bedrijven die door COVID-19 thuis werken. De deelnemers waren afkomstig uit verschillende sectoren en hadden uiteenlopende functieniveaus.

Opmerking: de afbeelding over de grootste nadelen van thuiswerken is gebaseerd op verschillende antwoordopties, waardoor de som van de percentages hoger is dan 100%.

Die Top 7 kostenlosen und Open-Source Datenbank-Softwarelösungen

Datenbank Software

Update 11. Mai 2020: Die kostenlosen und Open-Source Datenbank-Softwarelösungen dieser Liste wurden aktualisiert.

Die Top 7 kostenlosen und Open-Source Datenbank-Softwarelösungen

Ich mag Pizza. Nein, das stimmt nicht: Ich liebe Pizza. Besonders, wenn sie kostenlos ist. Unglücklicherweise musste ich auf meiner Reise durch das endlose Labyrinth des Erwachsenwerdens lernen, dass Pizza nicht immer kostenlos ist.

Ganz anders sieht es allerdings in der Welt der Datenbankmanagementsoftware aus: Kostenlose und Open Source Datenbanksoftware gibt es in Vielfalt.

Datenbank Software

Schließlich ist das Budget von IT-Abteilungen oft genug nicht gerade riesig und Kosteneinsparungen sind immer ein gutes Mittel, um im Geschäft zu bleiben und die IT schuldenfrei zu halten. Jeder mag Dinge, die nichts kosten.

Denkt noch einmal intensiv daran, wie lecker geschmolzener Gratis-Mozzarella schmeckt, und lasst uns einen Blick auf diese sieben fantastischen kostenlosen und Open-Source Datenbanksoftware-Lösungen werfen, um dem Budget Ihrer Abteilung einen Gefallen zu tun.

Die Top 7 kostenlosen und Open-Source Datenbank-Softwarelösungen

CUBRID

CUBRID Datenbank Software

CUBRID ist eine hervorragende kostenlose Open Source-Option, die speziell für Webanwendungen optimiert wurde. Das ist besonders nützlich, wenn komplexe Webdienste große Datenmengen verarbeiten und umfangreiche gleichzeitige Anfragen generieren. Diese Lösung ist in C implementiert.

Vorteile

  • Multiple Granularity Locking
  • Online-Backup
  • GUI-Tools und Treiber für die Programmiersprachen
    • JDBC, PHP, Python, Perl und Ruby
  • Auto-Failover-Funktion mit rund um die Uhr verfügbarem Online-Webservice
  • Unterstützung von nativem DB-Sharding für horizontale/vertikale Skalierbarkeit
    • Große Systeme verteilen Daten über mehrere Datenbankinstanzen
  • Datenbankreplikation und Transaktionskonsistenz

Nachteile

  • Funktioniert nicht auf Apple-Systemen
  • Kein Skript-Debugger
  • Anleitung nur auf Englisch verfügbar (ältere Versionen auch Koreanisch, falls das weiterhilft)
  • Wenig Community. Das frühere Forum wurde wenig genutzt. Jetzt wurde umgestellt auf Reddit, aber bisher hat das Subreddit nur 27 Mitglieder (Stand: April 2020)

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Firebird

Firebird Datenbank Software

Diese relationale Datenbank wird bereits seit 1981 (unter verschiedenen Namen) in Produktionssystemen eingesetzt und biete viele ANSI SQL-Standards. Firebird kann auf Linux, Windows und verschiedenen Unix-Plattformen ausgeführt werden.

Vorteile

  • Trace API für das Echtzeit-Monitoring
  • Windows Trusted Authentication
  • Vier unterstützte Architekturen:
    • SuperClassic, Classic, SuperServer und Embedded
  • Zahlreiche Entwicklungstools:
    • Kommerzielle Tools: FIBPlus und IBObjects
  • Automatische Sweep-Option zum Bereinigen der Datenbank
  • Ereignisbenachrichtigungen von Datenbank-Auslösern und gespeicherten Prozeduren
  • Gratis-Support durch die große globale Firebird Community
  • Läuft unter Windows, Linux, Android und macOS X

Nachteile

  • Integrierte Replikationsunterstützung ist nicht enthalten (nur als Addon)
  • Keine temporären Tabellen und keine Integration in andere Datenbanksysteme
  • Windows Authentifizierung ist mangelhaft im Vergleich zu anderen Open Source-Lösungen
  • Großer Funktionsumfang macht die Dinge manchmal etwas komplexer als nötig

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MariaDB

MariaDB Datenbank Software

MariaDB wurde von den ursprünglichen Entwicklern von MySQL entwickelt und wird von Technologiegiganten wie Wikipedia, Facebook und sogar Google eingesetzt. MariaDB ist ein Datenbankserver, der die Funktionen von MySQL direkt ersetzen kann. Sicherheit wird groß geschrieben und hat für die Entwickler von MariaDB höchste Priorität. Bei jeder Veröffentlichung integrieren die Entwickler außerdem sämtliche MySQL-Sicherheitspatches und verbessern sie bei Bedarf.

Vorteile

  • Hohe Skalierbarkeit und einfache Integration
  • Echtzeit-Zugriff
  • Kernfunktionen von MySQL
  • Wer MySQL kann, kann MariaDB
  • Alternative Speicher-Engines, Server-Optimierungen und Patches
  • Umfangreiche Wissensdatenbank, die im Laufe der 20 Jahre zusammengestellt wurde, in denen MariaDB betrieben wird

Nachteile

  • Kein Plugin für die Passwortkomplexität
  • Keine memcached-Schnittstelle
  • Kein Optimierer-Trace

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MongoDB

MongoDB Datenbank Software

MongoDB wurde 2007 gegründet und ist als „Datenbank für große Ideen“ bekannt. Die Entwickler von MongoDB stehen auch hinter DoubleClick, ShopWiki und Gilt Groupe, außerdem unterstützen es bekannten Investoren wie Fidelity Investments, The Goldman Sachs Group, Inc. und Intel Capital. Seit der Gründung wurde MongoDB 20 Millionen Mal heruntergeladen und wird von über 1.000 Partnern unterstützt. Diese Partner teilen die Überzeugung der kostenlosen Open Source-Lösung, dass Programmierung und Datenbanken einfach und natürlich sein sollten.

Vorteile

  • Dokumentenvalidierung
  • Verschlüsselte Speicher-Engine
  • Häufige Anwendungsfälle:
  • Echtzeit-Apps mit In-Memory-Speicher-Engine (Beta)
  • Reduziert die Zeit zwischen Primärausfall und Wiederherstellung

Nachteile

  • Nicht für Anwendungen geeignet, die komplexe Transaktionen erfordern
  • Kein direkter Ersatz für Altanwendungen

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MySQL

MySQL Datenbank Software

MySQL ist seit 1995 auf dem Markt und gehört mittlerweile Oracle. Es ist zwar Open-Source, doch es stehen auch unterschiedliche kostenpflichtige Versionen zur Verfügung, die zusätzliche Funktionen wie beispielsweise Cluster-Georeplikation und automatische Skalierung bieten. MySQL ist ein Branchenstandard und somit auch mit nahezu jedem Betriebssystem kompatibel. Es wurde in C und C++ geschrieben. Die Lösung ist eine hervorragende Option für internationale Nutzer, da der Server Fehlermeldungen in mehreren Sprachen ausgeben kann und mehrere unterschiedliche Zeichensätze unterstützt werden.

Vorteile

  • Host-basierte Verifikation
  • Kann auch verwendet werden, wenn kein Netzwerk verfügbar ist
  • Flexibles Berechtigungs- und Passwortsystem
  • Sicherheitsverschlüsselung jedes Passwort-Datenverkehrs
  • Bibliothek, die in eigenständige Anwendungen eingebettet werden kann
  • Bietet Server als separates Programm für Client/Server-Netzwerkumgebungen

Nachteile

  • Von Oracle übernommen:
    • Benutzer haben den Eindruck, MySQL könne nicht mehr als kostenlos und Open-Source gelten
    • Nicht mehr communitybasiert
    • Mitglieder können keine Bugs beheben und Patches erstellen
    • Fällt aufgrund langsamer Updates hinter anderen zurück

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PostgreSQL

PostgreSQL Datenbank Software

PostgreSQL ist eine weitere hervorragende Open-Source Option, die seit über 15 Jahren aktiv entwickelt wird und auf allen großen Betriebssystemen einschließlich Linux, UNIX (AIX, BSD, HP-UX, SGI IRIX, Mac OS X, Solaris, Tru64) und Windows genutzt werden kann. Außerdem erfüllt PostgreSQL vollständig die ACID-Compliance (Atomarität, Konsistenz, Isolation und Dauerhaftigkeit).

Vorteile

  • Erstellen benutzerdefinierter Datentypen und Abfragemethoden
  • Framework ermöglicht die Definition und Erstellung eigener benutzerdefinierter Datentypen
  • Führt gespeicherte Prozeduren in mehr als einem Dutzend Programmiersprachen aus:
    • Java, Perl, Python, Ruby, Tcl, C/C++ sowie das eigene PL/pgSQL
  • GiST-System (Generalized Search Tree)
    • Vereint unterschiedliche Sortier- und Suchalgorithmen:
      • B-Baum, B+-Baum, R-Baum, Partialsummen-Bäume und gestufte B-Bäume
  • Erstellung von Erweiterungen wie CitusDB für mehr Parallelismus, ohne den Code von Postgres zu ändern

Nachteile

  • MVCC-System erfordert regelmäßige Wartung per „VACUUM“-Prozess
    • Probleme in Umgebungen mit hoher Transaktionsrate
  • Entwicklung erfolgt durch breite Community
    • Verbesserungen sind relativ aufwendig

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SQLite

SQLite Datenbank Software

SQLite besteht seit 2000 und bezeichnet sich selbst als die weltweit am häufigsten bereitgestellte Datenbank. Bekannte Unternehmen wie Apple, Facebook, Microsoft und Google haben das Tool bereits eingesetzt. Jede Veröffentlichung wird sorgfältig getestet, um ihre Zuverlässigkeit und Stabilität zu gewährleisten. Falls es doch einmal Bugs geben sollte, gehen die Entwickler von SQLite ehrlich mit potentiellen Mängeln um und veröffentlichen Bug-Listen sowie Auflistungen der Code-Änderungen für jede Veröffentlichung.

Vorteile

  • Kein separater Serverprozess
  • Plattformübergreifendes Dateiformat
  • Kompakte Bibliothek: Läuft schneller, sogar mit mehr Arbeitsspeicher
  • Transaktionen sind ACID-konform
  • Professioneller Support ist verfügbar

Nachteile

  • Nicht empfohlen für:
    • Client/Server-Anwendungen
    • Websites mit großem Volumen
    • Große Datensätze
    • Hohe Nichtsequentialität

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Ideen?

Habe ich wichtige Vor- oder Nachteile der oben genannten Lösungen vergessen? Kennst du noch bessere kostenlose Software-Alternativen für das Datenbankmanagement? Dann erzähle es in den Kommentaren.

Bist du auf dieser Liste nicht fündig geworden? Dann sieh dir unsere umfassende Liste an Datenbankmanagement-Software an!

Schritt für Schritt ein Webinar erstellen: Entdecke 4 großartige Webinar-Tools

Webinar erstellen mit diesen 5 Tools

Schritt für Schritt ein Webinar erstellen

Während der Corona-Krise bleibt ganz Deutschland viel mehr zuhause. Jeder arbeitet so viel wie möglich online und zahlreiche Geschäfte und Unternehmen sind vorübergehend geschlossen. Gerade jetzt ist es wichtig, den Kontakt zu Kunden aufrechtzuerhalten. Das geht sogar auf originelle Weise: Ein Webinar erstellen. In einem Webinar hast du direkten Kontakt mit deinem Publikum, als wärst du persönlich anwesend. Gut zu wissen: Auch dem unerfahrenen Webcaster wird der Start von Webinaren mit der Webinar-Software ein großes Stück erleichtert.

Schritt für Schritt ein Webinar erstellen: mit 4 großartigen Webinar-Tools

Webinar? Was genau ist das und was kann ich damit anfangen?

Ein Webinar ist dein eigenes interaktives Online-TV-Programm: ein Seminar im Internet. Immer mehr Unternehmen entdecken das Webinar für sich und nutzen es. Du kannst deine Kunden interaktiv mit einbeziehen, was die Produkte und / oder Dienstleistungen deines Unternehmens betrifft. Und dafür braucht der Kunde nicht einmal sein Zuhause zu verlassen, ebenso wenig wie du selbst. Womit wir gleich auch beim großen Vorteil von Webinaren wären!

So werden Webinare eingesetzt

Im Großen und Ganzen gibt es drei Bereiche, für die du ein Webinar verwenden kannst:

1. Externe Kommunikation, zum Beispiel über ein Fernsehprogramm, in dem Kunden, Experten und Behörden befragt werden. Das Webinar ist außerdem ein klasse Marketinginstrument, um beispielsweise bestehenden oder potenziellen Kunden auf bereits entwickelte oder neue Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen und die Kundenbindung zu verbessern.

2. Schulungen und Kurse: von eigenen Mitarbeitern sowie von Kunden oder Studenten. Ein Beispiel wäre die Benutzer- oder Wartungsschulung der Geräte, die der Kunde gekauft hat oder kaufen möchte. Oder ein Webinar, wie man sein Personal in schwierigen Zeiten motiviert.

3. Interne Kommunikation, zum Beispiel für Meetings oder als unterstützende Anleitung für die neue Software, die verwendet werden soll. Webinare sind vor allem auch extra nützlich, wenn ein Unternehmen Niederlassungen an mehreren Standorten hat.

Vorteile eines Webinars

Einer der größten Vorteile ist der direkte Kontakt zur Zielgruppe: Du kommunizierst von Person zu Person. Die Teilnehmer haben über eine Chatfunktion direkten Kontakt miteinander sowie mit dem Moderator / der Moderatorin. Fast alle Plattformen bieten die Möglichkeit, während der Session eine kleine Umfrage durchzuführen. Auf diese Weise bindest du die Teilnehmer immer wieder aktiv in die Präsentation ein. Begeisterte Teilnehmer können mit einem eingebetteten Link direkt zu deiner Conversion-Seite geführt werden, um sich beispielsweise zu registrieren. Aber das ist noch nicht alles:

  • Du kannst die Session aufzeichnen lassen und anschließend für Dritte bereitstellen. Das Webinar kannst du beispielsweise auch über soziale Medien teilen.
  • Durch das Webinar werden automatisch statistische Informationen erfasst, die du nutzen kannst: Auf diese Weise lernst du deine Kunden noch besser kennen.
  • Du bekommst extra Branding über das Webinar, denn dein eigenes Logo deutlich im Bild prägt sich visuell ein.
  • Nicht unwichtig: Sowohl das Unternehmen als auch der Kunde sparen Reisezeit und -kosten. Kein Ärger mit Staus und Teilnehmern, die zu spät kommen. Jeder kann sich das Webinar ansehen, wo immer er möchte: von zu Hause aus, im Büro, im Park und so weiter.

Alles schön und gut, aber wie kann ich ein Webinar erstellen?

Ein erfolgreiches Webinar beginnt bei der Vorarbeit, nämlich indem du dir eine gute Übersicht von den Möglichkeiten verschaffst. Beachte dabei: Es ist wahrscheinlich, dass du mehrere Live-Übertragungen machen wirst. Bei der Vorbereitung des Webinars solltest du dir deshalb hierüber Gedanken machen:

  • Welche Zielgruppe möchtest du erreichen und was ist dabei deine Botschaft? Wie lange sollte die Session im Idealfall sein?
  • Was ist der Mehrwert für den Kunden? Überlege dir, welche Probleme deine Kunden möglicherweise haben und wie ein Webinar dabei helfen kann.
  • Wenn du mehrere Webinare anbieten möchtest, solltest du dafür sorgen, dass du genügend interessante Themen in Petto hast. Mache am besten vorab eine Einschätzung über mögliche Themen, die du belichten willst.
  • Mache dir auch Gedanken darüber, wie du mit den Reaktionen deiner Kunden nach dem ersten Webinar umgehst.

Die minimale Hardware, die du benötigst, ist ein Laptop mit guter Grafikleistung und eine HD-Kamera. Darüber hinaus ist eine schnelle Internetverbindung eine wichtige Voraussetzung für Live-HD-Streaming, denn somit vermeidest du die lästigen Verzögerungen bei der Übertragung. Gute Nachricht: Das alles ist schon mit einem sehr begrenzten Budget realisierbar. Sobald du diese Stolpersteine aus dem Weg geräumt hast, kannst du in das nächste Level überwechseln.

Dein Webinar ankündigen und Teilnehmer einladen

Im nächsten Schritt ist es sinnvoll, deinen Kunden mitzuteilen, dass deine Firma Webinare anbietet. Gerade jetzt kannst du dich wirklich von der Konkurrenz abheben. Verwende also alle Kommunikationskanäle: E-Mail, soziale Medien, eine Nachricht für die Geschäftskorrespondenz usw.

Dein Webinar erstellen mit einem diesen vier Webinar-Tools

Es gibt viele Plattformen, um Webinare zu erstellen, und die meisten von ihnen verfügen standardmäßig über die folgenden Funktionen:

  • Versenden von Bestätigungs- und Erinnerungs-E-Mails an die Webinar-Teilnehmer.
  • Chat- und Umfrageoptionen während des Live-Webinars.
  • Bildschirmfreigabe zur Bildschirmdemonstration von Software oder PowerPoint-Präsentationen
  • Sammlung von Statistiken zu den gegebenen Webinaren.

Wir haben für dich eine Auswahl von vier hervorragenden Webinar-Tools zusammengestellt. Die Tools wurden auf Capterra als die Top 4 der besten Webinar-Tools (mit 5 Sternen und mehr als 85 verifizierten Kundenbewertungen) beurteilt. Alle Plattformen arbeiten von der Cloud aus und erfordern keine komplizierten Installationen.

Livestorm

Diese Plattform verfügt über eine kostenlose Version, die alle Funktionen der kostenpflichtigen Versionen bietet, jedoch nur für eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern. Somit kann die Plattform eine gute Wahl sein, wenn du erst einmal austesten willst, ob dir Webinaren geeignet erscheinen. Die Bedienung innerhalb der Plattform gelingt ganz einfach und du kannst dich auf eine sehr gute und reibungslose Unterstützung verlassen. Webinare werden mit geringerer Bildqualität aufgezeichnet, aber daran wird aktuell gearbeitet, so dass Kunden künftig mehr Qualität erwarten können. Die günstigste kostenpflichtige Version für Webinare kostet 99 € pro Monat und bietet:

  • maximal 100 Teilnehmer und 4 Stunden pro Webinar
  • Integration statistischer Daten aus den Webinaren in Plattformen wie Mailchimp und Hubspot
  • Während der Corona-Krise bietet diese Plattform einen kostenlosen virtuellen Besprechungsraum für unbegrenzte Meetings mit bis zu 8 Personen (normalerweise 35 € pro Monat). Auf diese Weise kannst du problemlos ein virtuelles Meeting abhalten.

Livewebinar

Livewebinar bietet eine sehr vollständige, kostenlose Version für Webinare mit bis zu fünf Teilnehmern und ist von daher eine gute Alternative für den unerfahrenen Webcaster. Das Besondere an dieser Plattform ist, dass sie modular aufgebaut werden kann. Mit Hilfe von 1000 verschiedenen Einstellungen kann das Programm komplett an deine Wünsche angepasst werden. Die kostenpflichtige Version beginnt bei 14,99 US-Dollar pro Monat und bietet:

  • maximal 100 oder mehr Teilnehmer pro Webinar
  • in Bildschirmprojektion von YouTube- oder Vimeo-Videos
  • Integration statistischer Daten aus den Webinaren in Plattformen wie Mailchimp und Hubspot
  • API zur Integration in vorhandene Systeme im Unternehmen verfügbar (z. B. CRM)

BigMarker

Diese Plattform bietet eine Testversion, die jedoch nur 7 Tage gültig ist. BigMarker wird für die vielen Funktionen und die sehr breite Integration der Webinar-Software mit vielen Marketingfunktionen gelobt. Für Marketingspezialisten somit oberste Sahne. Die Website von BigMarker ist auf Englisch und bei einem monatlichen Beitrag von 79 US-Dollar (bei monatlicher Abrechnung) kannst du gleich loslegen. Diese Version bietet:

  • maximal 100 Teilnehmer pro Webinar
  • eine Vielzahl von Funktionen wie Popup-Angebote, API-Zugriff und vieles mehr
  • Hervorragende Integration statistischer Daten aus den Webinaren in viele Plattformen, einschließlich Mailchimp und Hubspot.

Demio

Demio bietet dem Neuling eine 14-tägige kostenlose Testphase. Demio ist eine sehr benutzerfreundliche Plattform mit gutem Kundenservice. Der Preis ist im Vergleich zu anderen Anbietern angesichts der relativ begrenzten Anzahl der angebotenen Funktionen möglicherweise etwas hoch. Die Integration mit Zapier macht dies jedoch wieder wett. Du startest auf dieser Plattform ab 49 US-Dollar pro Monat und erhältst dafür:

  • die Möglichkeit für maximal 50 Teilnehmer pro Webinar,
  • eingeschränkte Funktionen, jedoch erweiterbar mit der Integration von Zapier

Analysiere die Ergebnisse

Du siehst, dass alle Pakete genügend Funktionen bieten, damit Anfänger ihre Erfahrungen mit Webinaren sammeln können. Analysiere nach deinen ersten Erfahrungen die Ergebnisse und Reaktionen deiner Kunden und überprüfe, ob das Webinar tatsächlich die gewünschten Ergebnisse erzielt hat. Wenn du dir das Erstellen von Webinaren weiterhin gut vorstellen kannst, hast du jederzeit die Möglichkeit, ein Upgrade von einem der oben genannten Tools durchzuführen.

 

Bist du auf dieser Software-Liste nicht fündig geworden? Dann wirf einen Blick auf Capterra’s gesamtes Webinar Software Verzeichnis, um dein nächstes Webinar zu erstellen.

3 erstklassig bewertete Remote-Monitoring-Tools für dein IT-Controlling

3 erstklassig bewertete Remote-Monitoring-Tools für das IT-Management

Mit diesen drei beliebten Remote-Monitoring-Tools für das IT-Controlling lassen sich Software, Hardware und Netzwerkressourcen aus der Ferne überwachen.

Niemand stellt sich gerne vor, dass wichtige unternehmenseigene IT-Ressourcen wie Laptops und Server gestohlen werden könnten. Auch das Risiko möglicher Verluste sensibler Daten und Rufschädigungen bereitet vielen Unternehmen Sorgen, besonders wenn Angestellte remote arbeiten oder viel reisen, um Kundentermine wahrzunehmen.

Doch auch wenn bei der Remote-Arbeit ein gewisses Risiko vorhanden ist, besteht kein Grund zur Panik: Mit Remote-Monitoring-Tools können die von Angestellten genutzten Softwareanwendungen aus der Ferne aktualisiert, Fehler behoben oder Daten auf verlorengegangenen oder gestohlenen Geräten gelöscht werden.

Viele Unternehmen beschäftigen Vollzeitangestellte oder Freelancer in ganz verschiedenen Ecken der Welt, die unternehmenseigene Tools und Daten verwenden. Durch das Internet und die zunehmende Nutzung von Cloud-Anwendungen können Teammitglieder mittlerweile völlig ortsunabhängig arbeiten.

3 erstklassig bewertete Remote-Monitoring-Tools für das IT-Controlling

Remote-Monitoring-Lösungen für dein IT-Controlling

Remote-Monitoring-Lösungen sind Tools für das IT-Controlling bzw. IT-Management, mit denen technologische Assets von jedem Ort aus überwacht, verwaltet und geschützt werden können. In diesem Artikel vergleichen wir drei erstklassig bewertete Remote-Monitoring-Tools anhand der Nutzerbewertungen auf GetApp.

Unsere Top 3 Remote-Monitoring-Lösungen

3 erstklassig bewertete Remote-Monitoring-Tools für das IT-Controlling

Weitere Informationen zu unserer Vorgehensweise findest du unten auf dieser Seite.* Die Lösungen werden in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt.

  1. LogMeIn Central: Endpunkt-Management-Tool mit Funktionen zur Remotesteuerung und -bereitstellung

LogMeIn Central ist ein Endpunkt-Management-Tool, mit dem IT-Manager*innen Routineaufgaben wie Softwareupdates und Patchinstallation automatisieren und remote durchführen können.

Neben Sicherheitsfunktionen wie Virenschutz und Nutzermanagement ermöglicht die Software auch die zentralisierte Remote-Überwachung von Servern und die Bereitstellung von Software von überall aus. Außerdem kann Software von Drittanbietern integriert werden.

Remote-Monitoring-Funktionen von LogMeIn Central

  • Remotezugriff und -steuerung für Desktop-PCs
  • Anzeige mehrerer Remotedesktop-Monitore auf dem lokalen Bildschirm
  • Remote-Überwachung der Desktop-Performance und der Systemintegrität aller IT-Assets im Netzwerk
  • Erweiterte Berichte erstellen und Echtzeitwarnungen zum Systemstatus erhalten
  • Steuerung von Desktop-PCs über Android- und iOS-Geräte mit den mobilen Zugriffsfunktionen von LogMeIn Central
Tracking und Monitoring von Computern nach Standort und Zugriffsberechtigungen in LogMeIn Central

Trends im Nutzerfeedback

Wir haben die Nutzerbewertungen auf GetApp analysiert und zusammengefasst, was echte Nutzer*innen von LogMeIn Central über die Remote-Monitoring-Funktionen der Software sagen.

Das wird positiv bewertet

  • Eine Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten und -funktionen ist verfügbar.
  • Die Systemüberwachung über die mobile App für Android- und iOS-Geräte wird als intuitiv wahrgenommen.
  • Benutzerfreundliche und zuverlässige Funktionen für die Remote-Verwaltung einer großen Zahl von Geräten und Systemen.

Das könnte verbessert werden

  • Die Basisversion der Software bietet nur beschränkte Funktionen und die Upgrades werden als teuer empfunden.
  • Die Navigation zwischen mehreren Monitorbildschirmen kann einigen Bewertungen zufolge zu Verzögerungen im System führen.
  • Manche Nutzer beschreiben gelegentliche Verlangsamungen und Konnektivitätsprobleme, die es erschweren, den Remote-Bildschirm klar zu erkennen.

Für wen ist LogMeIn Central geeignet?

Die Mindestanzahl der verwalteten Computer beträgt 25, sodass LogMeIn Central von Unternehmen mit 25 oder mehr Computern genutzt werden kann.

  1. NinjaRMM: Remote-Monitoring-Lösung mit Endpunkt-Management-Funktionen

Mit dem Netzwerkmonitoring- und Management-Tool NinjaRMM können Unternehmen Workstations, Laptops, Desktop-PC, Netzwerkgeräte und Server remote verwalten. Nutzer*innen können Endpunkte mit den Funktionen für das Konfigurationsmanagement und dem integrierten Virenschutz sichern.

Die Funktionen von NinjaRMM umfassen Remote-Befehlszeilen, Remotesteuerung, Datei-Explorer und Skripting, sodass IT-Manager*innen IT- und Netzwerkprobleme per Fernzugriff beheben können. Auch unternehmensweite IT-Änderungen werden leichter gemacht.

Das Software-Abonnement umfasst eine mobile App , mit der das IT-Personal Geräte- und Netzwerkaktivitäten vom Smartphone aus überwachen können.

Remote-Monitoring-Funktionen von NinjaRMM

  • Performance-Überwachung für Windows- und Mac-Workstations und Warnmeldungen, falls die Leistung unter das normale Niveau sinkt
  • Remote-Monitoring von Netzwerkgeräten wie Druckern, Firewalls und Routern
  • Automatisierung von IT-Aufgaben mit triggerbasierten Befehlen (Skripten)
  • Verwaltung von Antivirus-Aktivitäten und Online-Verfolgung von Sicherheitsbedrohungen
  • Nachverfolgung von IT-Inventar wie Computern, Laptops, Software-Abonnements und Softwarelizenzen
Überwachen der Integrität von Workstations, Servern und Netzwerkgeräten in NinjaRMM
Überwachen der Integrität von Workstations, Servern und Netzwerkgeräten in NinjaRMM

Trends im Nutzerfeedback

Wir haben die Nutzerbewertungen auf GetApp analysiert und zusammengefasst, was echte Nutzer*innen von NinjaRMM über die Remote-Monitoring-Funktionen der Software sagen.

Das wird positiv bewertet

  • Automatisierungsfunktionen wie Skripting sparen Zeit, indem sie Probleme automatisch erkennen und beheben.
  • Die Software kann den Bewertungen zufolge leicht installiert und eingerichtet werden.

Das könnte verbessert werden

  • Es stehen nur grundlegende Berichterstellungsfunktionen zur Verfügung und die Nutzer*innen wünschen sich erweiterte Berichte und bessere Anpassungsmöglichkeiten.
  • Einige Nutzer*innen berichten von einer Verzögerung bei der Integration von NinjaRMM in TeamViewer, eine beliebte Remotesupport-Lösung.

Für wen ist NinjaRMM geeignet?

IT-Teams in kleinen und mittelgroßen Unternehmen und Managed Service Provider (MSPs), die eine Remote-Monitoring- und Endpunktmanagementlösung suchen.

  1. Pulseway: Remote-Monitoring-Tool zur Verwaltung der IT-Infrastruktur

Pulseway ist eine Software für das Remote-Monitoring und -Management von IT-Assets, die unter Linux, Windows und Mac funktioniert. Pulseway bietet Echtzeit-Statusberichte zu Systemressourcen, Netzwerkleistung, virtualisierten Geräten, angemeldeten Nutzern und mehr.

Unternehmen können mit den Apps für Mobilgeräte oder der Web-App (beides im Abonnement inbegriffen) ihre gesamte IT-Infrastruktur verwalten und überwachen. Außerdem bietet das Tool Funktionen wie Netzwerkerkennung, Betriebssystem-Patchmanagement, Befehlsverfolgung, Active Directory-Monitoring, Verlaufsprotokolle zu Benachrichtigungen und benutzerdefinierte Berichte.

Remote-Monitoring-Funktionen von Pulseway

  • Auf Systemprobleme reagieren und Probleme remote beheben, indem Befehle von Mobilgeräten oder Laptops gesendet werden
  • Remote Befehle ausführen, Geräte neu starten, wichtige Updates anwenden und laufende Prozesse verwalten
  • Remotesteuerung von Netzwerkcomputern und Peripheriegeräten wie Mäusen und Bildschirmen, ohne zusätzliche Ports zu öffnen oder eine Firewall zu erstellen
  • Tracking von Metriken und Informationen wie CPU-Auslastung und Gerätestandort sowie Details zu den in der Netzwerkinfrastruktur laufenden Hardwaresensoren und Prozessen
  • Von jedem Ort aus Ereignisprotokolle lesen, Dienste ausführen und steuern und Berichte planen
Asset-Erkennung und -Bereitstellung in Pulseway
Asset-Erkennung und -Bereitstellung in Pulseway

Trends im Nutzerfeedback

Wir haben die Nutzerbewertungen auf GetApp analysiert und zusammengefasst, was echte Nutzer*innen von Pulseway über die Remote-Monitoring-Funktionen der Lösung sagen.

 Das wird positiv bewertet

  • Viele Bewertungen heben die Remotedesktop-Funktionen von Pulseway positiv hervor, vor allem für Patchmanagement, Zeitplanung und Updates, sowie die Möglichkeit, Geräte remote neu zu starten, ohne neue Ports oder Firewalls einzurichten.
  • Außerdem finden die Rezensent*innen die Warnmeldungen und Benachrichtigungen gut, die zu kritischen Funktionen und Problemen gesendet werden.

 Das könnte verbessert werden

  • Einige Nutzer*innen berichten von Problemen während Remote-Verbindungen, beispielsweise beim Navigieren des Remote-Bildschirms oder bei Tastatureingaben.
  • Die mobile App ist einigen Bewertungen zufolge manchmal langsam, bietet nur grundlegende Remotesteuerungsfunktionen und bietet keine Shortcuts für häufig genutzte Befehle.

Für wen ist Pulseway geeignet?

Pulseway bietet Versionen für IT-Teams sowohl kleiner als auch großer Unternehmen an. Die Software ist als gehostete oder On-Premises-Version verfügbar und kann auch von Managed Service Providers (MSPs) verwendet werden.

Nächste Schritte

In eine fundierte Software-Kaufentscheidung fließen viele Faktoren ein. Bei der Suche nach einer Remote-Monitoring-Lösung sind folgende Überlegungen sinnvoll:

  • Identifiziere die spezifischen Anforderungen deines Unternehmens. Brauchst du die Software, um remote Software bereitzustellen, den Bildschirm zu übertragen, Sitzungen zu steuern oder mehreres davon?
  • Erstelle eine Liste von IT-Management-Software, die genau die von dir benötigten Remotesteuerungsfunktionen bietet. Es lohnt sich nicht, für Funktionen zu zahlen, die gar nicht gebraucht werden.
  • Wirf einen Blick auf kostenlose Tools und nutze kostenlose Testversionen und Demos, um Software in die engere Auswahl zu nehmen, die für dein Unternehmen und dein Budget am besten geeignet ist.

Weitere hilfreiche Ressourcen

Die richtige Remote-Monitoring-Software für dein IT-Controlling zu finden kann eine Herausforderung sein: Viele Lösungen bieten ähnliche Funktionen und oft verwenden Anbieter sehr technischen Jargon auf ihren Websites und in ihren Produktanleitungen. Wir möchten dir helfen, indem wir die Dinge vereinfachen.

Im IT-Management-Softwareverzeichnis von GetApp  findest du eine umfassende Liste von Produkten, die Funktionen für das Asset-Management und die Remotesteuerung bieten. Lies echte Nutzerbewertungen, um bessere Kaufentscheidungen zu treffen, und nutze unser Vergleichstool für einen schnellen Vergleich von Produkten anhand von Funktionen, Preis und Integrationen.

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* Methodik

Die in diesem Artikel aufgeführten Produkte wurden folgendermaßen ausgewählt:

  • Wir haben alle auf GetApp gelisteten IT-Management-Produkte aufgelistet, die zwischen dem 12. März 2019 und dem 12. März 2020 mehr als 20 Bewertungen hatten und mit mindestens 4,5 bewertet wurden.
  • Aus dieser Liste haben wir anschließend ausschließlich die Tools gewählt, die Asset-Management- und Remotesteuerungsfunktionen bieten.
  • Daraufhin schlossen wir alle Tools aus, deren Preis in der Basisversion höher lag als 5 $ pro Gerät und Monat.
  • Die verbleibenden Produkte haben wir nach der Gesamt-Nutzerbewertung sortiert, um unsere Top 3-Empfehlungen zu erhalten.