Nachhaltigkeit in Unternehmen umsetzen: Definition, Maßnahmen und Tools

Nachhaltigkeit in Unternehmen umsetzen

Dass Nachhaltigkeit entscheidend ist bezweifelt heute keiner mehr. Wir brauchen nur einen Blick in die Medien zu werfen, um zu sehen, warum das Thema so wichtig ist. Nachhaltigkeit wird immer mehr von der Bevölkerung verlangt und ist von der Nische längst zum Mainstream übergegangen. 

Nachhaltigkeit in Unternehmen umsetzen

Wenn sich Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung stellen, können sie bei ihren Kunden, Angestellten und der Öffentlichkeit allgemein Vertrauen aufbauen. In einem Vertrauensumfeld können Unternehmen innovativ arbeiten und wachsen. 

Eine frühe Hürde auf dem Weg zur Nachhaltigkeit in Unternehmen ist es, ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, was Nachhaltigkeit umfasst und für das jeweilige Unternehmen und dessen Stakeholder bedeutet.

In diesem Artikel erklären wir euch daher: 

  • Warum Nachhaltigkeit wichtig ist und was es umfasst, 
  • Was der Unterschied von Nachhaltigkeit und CSR (Corporate Social Responsibility) ist und
  • Mit welchen Maßnahmen und Tools Nachhaltigkeit in Unternehmen umgesetzt werden kann.

Warum Nachhaltigkeit in Unternehmen wichtig ist 

Bei den Anforderungen an Produkten und Unternehmen ist ein deutlicher Bewusstseinswandel eingetreten. Laut einer Studie des LBBW Research gaben 2018 etwa 50 % der Verbraucher an, beim Kauf darauf zu achten, dass der Anbieter sozial und ökologisch verantwortlich handelt. Diese Zahl wird mittlerweile mit großer Wahrscheinlichkeit noch weiter gestiegen sein. 

Der Bewusstseinswandel gilt nicht nur für Konsumenten. Nachhaltigkeit in Unternehmen wird von verschiedensten Stakeholder wie der Öffentlichkeit, Investoren, Regulatoren, Jobsuchenden und vielen mehr nachgefragt. 

Unternehmen, die eine Transformation in Richtung Sustainability starten, können ihre Marke stärken, Kundenzufriedenheit steigern, Produktvielfalt verbessern, Kosten senken, intangible Risiken vermindern und die Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen. Nachhaltige Ansätze können die Erschließung neuer Märkte vorantreiben und Wachstumsmöglichkeiten für Unternehmen eröffnen.  

Was Nachhaltigkeit in Unternehmen umfasst

Nachhaltigkeit berührt jeden Aspekt der Aktivitäten eines Unternehmens: von der Strategie und dem Geschäftsmodell über das Produktdesign, die Lieferkette und der Entsorgung am Ende des Lebenszyklus. 

So wie sich nachhaltiges Wirtschaften entwickelt hat, so hat sich auch die Terminologie entwickelt. Es gibt keine einheitliche, verbindliche Quelle für Definitionen und Stakeholder interpretieren Schlüsselbegriffe oft unterschiedlich:

  • Für die Geschäftsleitung ist Nachhaltigkeit meist mit Berichterstattung und Compliance verbunden. Werden Regulierungen und Vorschriften eingeführt oder verschärft, ist Compliance unabdingbar.
  • Die PR-Abteilung versteht Nachhaltigkeit dagegen meist als Engagement für die Gemeinschaft.
  • Die Immobilienverwaltung sieht Nachhaltigkeit zum Beispiel als Wassereinsparung, Energieeffizienz oder Nutzung erneuerbarer Energien.
  • Die Personalabteilung versteht unter dem Begriff Vielfalt, Gleichberechtigung, Integration, Mitarbeiterengagement und flexibles Arbeiten.
  • Das Marketing kann Nachhaltigkeit als strategisches Unterscheidungsmerkmal für den Markt sehen.
  • Die Forschung-und-Entwicklung könnte den Ansatz als eine Herausforderung für die CO2-Bilanz sehen. 
  • Die Beschaffungskette stellt eine verantwortungsvolle Materialbeschaffung in den Vordergrund der Nachhaltigkeit. 
  • Die IT-Abteilung könnte sich dagegen auf energieeffiziente Rechenzentren oder auf die Bereitstellung virtueller Arbeitsplätze konzentrieren.

Sie alle haben recht, denn Nachhaltigkeit kann all diese Dinge und noch viel mehr sein. 

Sustainability ist ein Thema für das gesamte Unternehmen, quer durch die verschiedenen Bereiche. Ein gemeinsames Verständnis darüber, was Nachhaltigkeit für das Unternehmen bedeutet und was für das Unternehmen wesentlich ist, ist die Basis für einen strategischen Ansatz.

Schaffe eine gemeinsame Definition für Nachhaltigkeit

Bei der Entwicklung eines Nachhaltigkeitskonzeptes in Unternehmen, ist häufig von dem Drei-Säulen-Prinzip die Rede. Demnach ist eine nachhaltige Entwicklung nur möglich, wenn wirtschaftliches Wachstum, ökologische Verträglichkeit und soziale Sicherheit gleichrangig und gleichgewichtig berücksichtigt werden. Die Säulen stehen also in Wechselwirkung zueinander und sind voneinander abhängig. 

3 Säulen der Nachhaltigkeit
Modell der Nachhaltigkeit des Institut Bauen und Umwelt e.V. (Quelle)

Das Ziel von Nachhaltigkeit in Unternehmen ist also strategische und operative Entscheidungen unter Berücksichtigung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen dieser Entscheidungen zu treffen.  

Nicht alle Nachhaltigkeitsthemen sind für ein Unternehmen und seine Stakeholder gleich wichtig. Daher wählt die Unternehmensleitung aus, welche Bereiche sie als wesentlich und damit als berücksichtigungswürdig für das Unternehmen erachten. 

Für die meisten Unternehmen steht der Klimawandel heute ganz oben auf der Liste der Prioritäten. Es gibt jedoch in der Regel eine lange Liste weiterer Nachhaltigkeitsthemen wie Menschenrechte, Diversität, soziale und wirtschaftliche Inklusion usw.

Die Einbeziehung von Nachhaltigkeit in die Entscheidungskriterien erfordert die Berücksichtigung eines breiten Spektrums langfristiger Auswirkungen auf das Unternehmen und seine Leistung, anstatt sich nur auf unmittelbare oder kurzfristige Vorteile zu konzentrieren.

Die soziale Verantwortung von Unternehmen: Corporate Social Responsibility 

CSR (Corporate Social Responsibility) steht für die Bemühungen eines Unternehmens, einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu haben. Es ist ein Managementansatz zur Integration und Anwendung von Nachhaltigkeitsprinzipien und -zielen auf Geschäftsentscheidungen, -abläufe und -interaktionen. Das Ziel des Ansatzes ist, den sozialen Beitrag und die Verantwortlichkeit des Unternehmens in Bereichen zu verbessern, die für das Unternehmen selbst, seine Stakeholder und die Gesellschaft im weiteren Sinne wichtig sind.

Die Europäische Kommission definiert CSR „als ein Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren“. 

Die soziale Verantwortung der Unternehmen betrifft Maßnahmen, die die Unternehmen über ihre rechtlichen Verpflichtungen gegenüber Gesellschaft und Umwelt hinaus ergreifen. 

CSR und Nachhaltigkeit: wo liegt der Unterschied? 

Immer häufiger wird der Begriff CSR im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit verwendet. CSR kann als Teilbereich der Nachhaltigkeit gesehen werden. CSR fokussiert sich dabei auf das Unternehmen selbst, während Nachhaltigkeit sich auf das große Ganze fokussiert und das Unternehmen als Teilbereich ansieht. 

Unternehmen sehen CSR eher als engen und/oder taktischen Ansatz für ihre Nachhaltigkeits-bezogenen Maßnahmen. CSR-Maßnahmen können eine sparsame Stromnutzung oder Müllreduzierung im Büro sein. 

Effektive Nachhaltigkeitsprogramme befassen sich dagegen mit der Maximierung positiver ökologischer und sozialer Vorteile entlang der gesamten Wertschöpfungskette: das heißt, dass die gesamte Strategie, das Geschäftsmodells, die Lieferkette und das Marktangebot berücksichtigt werden. 

Im Folgenden schauen wir uns Maßnahmen und passende Tools an, um Nachhaltigkeit bzw. CSR im Unternehmen umzusetzen. 

Nachhaltigkeit in Unternehmen umsetzen: Maßnahmen und Tools

1. Eine nachhaltige Lieferkette: Die Königsdisziplin

Jede Phase im Lebenszyklus eines Produktes geht mit Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft einher. Nachhaltige Unternehmen tragen über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte und Dienstleistungen Verantwortung. Die nachhaltige Lieferkette konzentriert sich also auf das Management aller Lieferanten und am Produkt mitwirkenden Akteure. Die Grundprinzipien richten sich hierbei an Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. 

Beispiel: Die nachhaltige Lieferkette von L’Oréal 

L’Oréal hat Schritte unternommen, um eine nachhaltige Lieferkette und verantwortungsvolle und ethische Einkaufsstandards zu etablieren. Zu den Prinzipien des Unternehmens gehören beispielsweise: 

  • Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit aller Rohstoffe erneuerbaren Ursprungs
  • Überwachung der Umwelt- und Sozialaspekte in den einzelnen Lieferbereichen
  • Gleichberechtigung am Arbeitsplatz und Förderung von Chancen für Frauen
  • Die Erhaltung der Artenvielfalt und der Wälder

Um sicherzustellen, dass diese Prinzipien eingehalten werden, führt das Unternehmen in der gesamten Lieferkette Audits zu Sozial- und Sicherheits-, Hygiene- und Umweltstandards durch, die jeden einzelnen Lieferanten weltweit erfassen. 

Die nachhaltige Lieferkette von L'Oréal 
Nachhaltige Lieferkette von L’Oréal (Quelle)

Software

Es gibt verschiedene Systeme, die genutzt werden können, um eine nachhaltige Lieferkette im Unternehmen einzuführen. In den Systemen können Lieferanten überprüft und überwacht, Audits geplant, Sustainability-Prinzipien an Lieferanten verschickt und die Einhaltung getrackt sowie Lieferketten visualisiert und zurückverfolgt werden. Einige Tools bieten auch eine Echtzeit-Überwachung von Social Media, in der Lieferanten auf Compliance-Verstöße und Reputationsrisiken gescannt werden. Beispiele für Tools in diesem Bereich sind Integrity Next, mit dem Unternehmen die Einhaltung von Nachhaltigkeitsbestimmungen wie etwa dem neuen Lieferkettengesetz überwachen können, WeSustain, das Unternehmen bei der Planung, Verfolgung und Verwaltung der unternehmerischen Nachhaltigkeit unterstützt und retraced, das Unternehmen dabei hilft, nachhaltige Lieferketten zu visualisieren und zu überprüfen.

Die Umsetzung einer nachhaltigen Lieferkette ist für global agierende Unternehmen, Großunternehmen, den Mittelstand sowie den öffentlichen Sektor besonders relevant. 

2. Green Office: Das umweltfreundliche Büro 

Was jedes Büro umsetzen kann, sind Maßnahmen um den Arbeitsplatz umweltfreundlich zu gestalten. Das beginnt bei einer sorgfältigen Mülltrennung, der Vermeidung von Papiermüll und dem Einsatz von ressourcenschonenden Materialien.

Der Begriff des sogenannten “Green Office” fasst Maßnahmen zur umweltfreundlichen Gestaltung des Büroalltags zusammen. Darunter fallen: 

  • Die nachhaltige Gestaltung und Einrichtung des Büros

Die nachhaltige Gestaltung des Gebäudes setzt bei der Gebäudeplanung auf Umweltfreundlichkeit: das betrifft das verwendete Baumaterial, erneuerbare Energien für die Stromversorgung usw. Die Einrichtung des Büros sollte auf Möbel setzen, die ressourcenschonend hergestellt und langlebig sind. 

Beispiel: BMW Welt, München

Das Gebäude dient nicht nur als Büro, sondern auch als Veranstaltungsraum und Vertriebszentrum. Sonnenkollektoren bedecken das gesamte Dach und tragen zur Beheizung des Gebäudes bei. Die filigrane Stahlfassade dient unter anderem der Klimatisierung des Gebäudes. Außerdem bindet die üppige natürliche Vegetation rund um das Gebäude Staub und hat zugleich einen kühlenden Effekt. Die Solaranlage produziert jährlich ca. 800.000 kWh Solarstrom, was einer Einsparung von etwa 500t CO2 entspricht.

BMW Welt München
Solaranlage der BMW Welt auf Baunetzwissen (Quelle)

Software 

Ein interessanter Anbieter aus Deutschland ist planetly. Planetly ist eine Energiemanagement-Plattform. Sie hilft Unternehmen, ihre Kohlenstoffemissionen zu messen, zu reduzieren und zu bilanzieren, sowie ihr Engagement für den Klimaschutz zu teilen. Das 5-Minuten-Kohlenstoffrechner-Tool liefert eine erste Einschätzung der Kohlenstoffemissionen des Unternehmens. Es gibt kleinen Unternehmen mit bis zu 150 Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Kohlenstoffemissionen aus Büro, Reisen und Fuhrpark abzuschätzen.

  • Green-IT 

Green-IT beschäftigt sich unter anderem mit der Optimierung des Ressourcenverbrauchs während der Herstellung, des Betriebs und der Entsorgung von Geräten. Ebenfalls unter Green-IT fallen Ressourceneinsparungen durch den Einsatz von IT.

Software

Unternehmen können Videokonferenz-Software einsetzen, um Dienstreisen zu ersetzen. Das papierlose Büro wird durch verschiedene Programme wie Dokumentenmanagement-Software, Software für die Zusammenarbeit im Team, Rechnungssoftware und viele weitere gefördert. Ebenfalls das Anbieten von mehr Home-Office-Plätzen und die Ausstattung mit der notwendigen IT sorgt für ein umweltfreundliches Verhalten (Verkehr, Strom, etc.).  

  • Ein nachhaltiges Verhalten im Büro

Ein nachhaltiges Verhalten im Büro umfasst viele Bereiche, so wie die Trennung von Müll, Reduzierung von Plastik, heizschonendes Verhalten, energiesparende Nutzung von Geräten, Gebrauch von ökologischen Lebensmitteln und Kaffee usw. Hier sind dem Management und den Mitarbeitern keine Grenzen gestellt und es gibt keinen Unterschied zu einem umweltschonenden Verhalten im Privathaushalt. 

Software

Unternehmen können das sogenannte “Green Gamification” mit Software spielerisch im Unternehmen implementieren. Gamification ist die Verwendung von Spielmechanismen, um Menschen zu engagieren und ihr Verhalten zu ändern. Wendest du Gamification Elemente auf Nachhaltigkeitsthemen an, gelangst du zu der grünen Gamification. 

Auf WeSpire können Mitarbeiter Punkte für die Durchführung bestimmter Nachhaltigkeitsmaßnahmen sammeln (wie Recycling oder die Verwendung umweltfreundlicherer Produkte). SAP nutzt Gamification, um den Schadstoffausstoß und die Ausgaben für Firmenwagen zu reduzieren. Das Unternehmen hat eine App namens TwoGo entwickelt. TwoGo ist eine Mitfahrlösung zur Organisation von Fahrgemeinschaften für Pendler auf dem Weg zur Arbeit. Mitfahrer können Punkte sammeln und den Fortschritt ihrer Freunde verfolgen.

3. Unterstützung von sozial engagierten Projekten

Neben Aktionen, die der Umwelt zugutekommen, bildet das soziale Engagement von Unternehmen eine der drei Säulen der Nachhaltigkeit. Vorzugsweise sucht sich das Unternehmen dabei ein lokales Projekt, dass es unterstützt. Dadurch wird ebenfalls das wirtschaftliche Umfeld des Unternehmens gestärkt. Das Engagement sollte zu den Unternehmenswerten und dessen Leitbild passen. Soziales Engagement hilft nicht nur dem wirtschaftlichen Umfeld und dem sozialen Projekt, sondern auch dem Unternehmen selbst. Die Reputation des Unternehmens wird dadurch maßgeblich gestärkt: und das auf Kunden sowie Mitarbeiterseite. 

Beispiel: Der Spendenmarathon der Volksbank Schweinfurt 

Die Volksbank Raiffeisenbank in Schweinfurt hat 2020 einen Online-Spendenmarathon ins Leben gerufen, um soziale Einrichtungen der Region zu unterstützen. Die unterstützten Projekte sind unter anderem die Tafel, Caritas, ein Jugendhilfezentrum und eine Frauenhilfsstelle, alle ansässig in Schweinfurt. Mit einem einfachen Klick auf die Organisation, welche du unterstützen möchtest, spendet die Volksbank 1 Euro. 

Spendenmarathon Volksbank Schweinfurt
Überblick über die gesammelten Spenden der VG-Bank Schweinfurt (Quelle)

Software

Es gibt Spendenverwaltungs-Software, die Unternehmen beim Sammeln von Spenden, bei Live-Auktionen, dem mobilen Bieten und bei der Zahlungsabwicklung per Kreditkarte unterstützen können. 

Neben Spenden gibt es viele weitere Maßnahmen, mit denen Unternehmen mit ihren Experten und ihrem Fachwissen soziale Projekte unterstützen können: diese reichen von Hilfe beim Optimieren der Webseite, über Social-Media-Marketingmaßnahmen, um die soziale Einrichtung bekannter zu machen, bis nach Einrichtung einer Software für die Zahlungsabwicklung, um Online-Spenden und Einkäufe zu ermöglichen. 

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Consigli per la digitalizzazione dei processi aziendali per le PMI

Imprese e post-pandemia: consigli per la digitalizzazione dei processi aziendali per le PMI

Nell’ambito della post-pandemia, le aziende dovranno abituarsi a un contesto imprenditoriale sempre più competitivo e incerto. Abbiamo raccolto alcuni consigli utili per aiutare i piccoli imprenditori in questa fase.

Imprese e post-pandemia: consigli per la digitalizzazione dei processi aziendali per le PMI

Negli ultimi tempi, siamo soliti ascoltare una frase molto ricorrente in diversi ambiti della nostra vita quotidiana: “Stiamo vivendo una crisi senza precedenti”. Di fatti l’impatto del Covid-19 non ha risparmiato nessun settore e questa situazione sembra essere destinata a durare ancora per molto.

In base a un recente sondaggio condotto dall’associazione 50&Più, incentrata sull’impatto sociale del Covid-19 e sulle sue prospettive, il 2,8% dei lavoratori intervistati ha dichiarato di aver perso il lavoro, mentre il 30,7% si è visto ridurre l’orario lavorativo e il reddito percepito. Non è un’esagerazione affermare che si tratta della peggior crisi che la nostra generazione abbia mai vissuto.

Tuttavia, ci sono alcuni aspetti positivi da prendere in considerazione. Un recente sondaggio pubblicato da Capterra ha rivelato che, in seguito alla diffusione della pandemia in Italia, il 46% delle PMI intervistate ha implementato l’offerta dei propri prodotti/servizi online.

Una trasformazione estremamente rapida e promettente per un segmento di mercato in cui quasi la metà delle aziende non disponeva nemmeno di un piano di business continuity prima del Covid-19, secondo quanto affermato da un altro sondaggio.

Una volta terminata la prima fase della crisi, gli imprenditori potranno pensare alla definizione di nuove strategie aziendali per il periodo post-pandemico. Alcune di esse sono state raccolte nel presente articolo.

In un mondo in transizione, è importante attirare e fidelizzare i clienti

In base a un recente articolo pubblicato sul Sole 24 ore, la nuova grande sfida che le aziende sono chiamate a vincere è quella di sapersi differenziare oltre la diretta concorrenza. Due sono i fattori chiave da prendere in considerazione per quanto riguarda la digitalizzazione dei processi aziendali:

  1. Comprendere i clienti in modo olistico. Quello che i marchi devono compiere è quindi un passo oltre la frontiera dell’engagement, perché è una vera e propria connessione quella che si viene a instaurare con il consumatore.
  2. Investire sulla customer experience puntando su soluzioni in grado di aumentare l’empatia verso il marchio e di rendere la comunicazione realmente efficace e rilevante.

Un altro elemento importante consiste nell’osservare le tendenze del proprio settore di competenza. Se prima le aziende erano solite registrare cambiamenti graduali per quanto riguarda il consumo del proprio pubblico, la pandemia ha dimostrato che, a seconda del contesto, possono emergere nuove abitudini in pochissimi giorni. Non c’è modo di evitarlo: è necessario adattarsi e, al contempo, essere creativi per poter attirare i clienti e creare engagement.

Un modo per tenere traccia dei cambiamenti nel comportamento di acquisto consiste nell’analizzare i dati generati dal tuo business. Dai canali dell’assistenza clienti ai dati relativi agli acquisti precedenti, ogni informazione è valida per permetterti di prendere decisioni ed elaborare nuove strategie.

Durante il lockdown siamo stati indubbiamente costretti a trascorrere più tempo in casa. In questo contesto, un negozio di abbigliamento è pertanto in grado di stabilire se, ad esempio, sono stati effettuati più acquisti di vestiti per la casa. In caso affermativo, sarà necessario lanciare sul mercato più prodotti di questo tipo.

Nel caso dei ristoranti, è probabile che le persone abbiano smesso di mangiare fuori ma che non abbiano comunque il tempo di cucinare. Perché non pensare a cibi già pronti che i clienti possano congelare e consumare nel corso della settimana? Entrambi gli esempi rappresentano tendenze facilmente identificabili mediante l’analisi dei dati aziendali.

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Considera gli sconti come una strategia

Le strategie promozionali sono importanti per diversi motivi: consentono la rotazione di un prodotto, la fidelizzazione dei clienti e permettono infine di generare ricavi extra. Per metterle in pratica, è consigliabile avere una buona conoscenza del proprio stock e valutare quali beni possono essere messi in vendita con condizioni speciali.

In generale, un buon momento per mettere in pratica le strategie promozionali è rappresentato dai periodi o dalle ricorrenze stagionali, come ad esempio il Black Friday, Natale, la festa della mamma, il ritorno a scuola, etc. In questi periodi la gente è più propensa a spendere, anche se si trova in fase di risparmio.

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Mantieni aggiornate le tue finanze

La gestione dell’ambito finanziario non è mai stata così importante come in questo periodo. Da qui sorge la necessità di effettuare un’indagine esaustiva dei conti passivi e del recupero crediti per poter pensare serenamente al futuro. Una pianificazione meticolosa ti permetterà di intraprendere azioni preventive invece che reattive.

Per quanto riguarda i debiti esigibili, ordina i tuoi fornitori per importanza e identifica coloro con cui potrai negoziare un periodo di tolleranza, se necessario. Per quanto riguarda invece i crediti esigibili, individua le procedure da adottare nel caso in cui sia necessario anticipare i crediti, un’operazione estremamente utile in tempi di crisi.

In alcune occasioni la situazione finanziaria potrebbe sfuggire completamente di mano e le aziende potrebbero vedersi obbligate a ricorrere al credito. Poiché si tratta di un impegno finanziario a lungo termine, prima di prendere qualsiasi decisione valuta attentamente se è possibile rimodellare il tuo business, ad esempio riducendo i costi e generando entrate extra. Nel caso in cui ciò sia inevitabile, è fondamentale prendere in considerazione i seguenti fattori prima di richiedere un credito:

  • Tasso di interesse
  • Numero di installazioni
  • Periodo di tolleranza
  • Valore della rata

È comune per le PMI non disporre di un bilancio e di un fatturato finanziario significativi in grado di fornire garanzie alle banche. Per questo motivo vale la pena ricercare tutte le opzioni di credito disponibili, sia per quanto riguarda le banche private che quelle pubbliche. In questo ambito, anche il FinTech rappresenta un’opzione.

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Migliora la tua presenza online

Una volta implementata la digitalizzazione dei processi aziendali, il primo passo da compiere sarà servirsi di informazioni che trasmettano fiducia all’utente. Ad esempio, dovrai posizionare i tuoi dettagli di contatto all’inizio della pagina, come ad esempio la tua e-mail o il tuo numero di WhatsApp. Nel contesto attuale, informazioni sulla sicurezza quali “Consegna senza contatto”, “Prodotto igienizzato” e “Restituzione in X giorni” faranno inoltre la differenza.

Un altro metodo per aumentare la visibilità online della tua azienda consiste nella creazione di una pagina dedicata esclusivamente alle domande frequenti, le cosiddette FAQ. Raccogli le domande poste più frequentemente dai clienti e fornisci le risposte corrispondenti.

Oltre alle FAQ, le recensioni dei clienti rappresentano un altro fattore fondamentale nel processo di acquisto. Gli acquirenti valutano attentamente le esperienze degli altri utenti, le quali possono determinare il completamento o meno dell’acquisto. Una volta andata a buon fine la transazione, richiedi agli acquirenti di scrivere una recensione, servendoti addirittura di software per la gestione delle recensioni.

Nell’ambito della digitalizzazione dei processi aziendali, è importante tenere presente che le persone rispondono più velocemente agli elementi visivi in quanto non possono toccare il prodotto. Utilizza pertanto immagini ad alta definizione in grado di mostrare la merce da diverse prospettive, servendoti anche di programmi di grafica per migliorarne la qualità.

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Pensa alle strategie di marketing

Una strategia di digital marketing richiede la creazione di diversi profili per il tuo brand sui social network. Ciò non significa tuttavia che la tua presenza dovrà riguardare ogni canale, ma soltanto quelli in cui il tuo pubblico è attivo. Se ad esempio vendi abbigliamento per bambini, non dovrai essere presente su LinkedIn.

Mantieni il tuo account sempre aggiornato, facendo in modo che il contenuto sia pertinente. Per automatizzare la pubblicazione dei tuoi contenuti potrai addirittura servirti di software per social media management. Se infine scegli di optare anche per un blog, analizza e scegli con cura le keyword relative alla tua nicchia, identificandole mediante tool SEO.

Uno dei maggiori problemi che le aziende si ritrovano ad affrontare riguarda l’abbandono del carrello da parte dei clienti nell’ultima fase precedente all’acquisto. Tuttavia, il lato positivo è che è tuttavia possibile invertire la situazione tramite e-mail automatiche volte a incoraggiare gli acquirenti a completare l’acquisto.

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La gestione del capitale umano aziendale

Nell’epoca dello smart working che stiamo vivendo attualmente, l’interesse per il capitale umano e la necessità di comunicazione non hanno mai svolto un ruolo così centrale nelle relazioni aziendali.

Per mantenere una comunicazione attiva con i dipendenti, anche nel caso di connessioni in remoto, è necessario investire in software per videoconferenza correttamente funzionanti e senza limitazioni.

Tuttavia, non si tratta dell’unica trasformazione digitale destinata alle Risorse umane in grado di migliorare il lavoro in remoto. Sul mercato esistono piattaforme in grado di svolgere tipi diversi di attività, dalla selezione e il rectruitment del personale, fino all’onboarding e la gestione delle prestazioni. Si tratta di elementi fondamentali per la gestione dei team in remoto.

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Il 67% degli italiani ritiene che lavorare da casa non riduca la produttività aziendale

Il 67% degli italiani ritiene che lavorare da casa non riduca la produttività aziendale

Il 67% degli italiani ritiene che lavorare da casa non riduca la produttività aziendale

È passato ormai un anno da quando la pandemia causata dal Covid-19 e l’inizio del lockdown deciso dai governi di tutta Europa hanno costretto milioni di lavoratori a rivedere le loro abitudini e a cambiare la loro quotidianità lavorativa.

Le sfide sono state molte e molto ardue, soprattutto in termini di riorganizzazione di risorse, spazi e routine per adattarsi alla nuova realtà del lavoro da remoto. I numeri parlano chiaro, prima del lockdown in Italia lo smart working non era molto diffuso, tanto che solo il 23% delle aziende permetteva ai propri dipendenti di lavorare da casa almeno un giorno alla settimana. Dopo un anno dall’inizio della crisi sanitaria, 2 aziende su 3 stanno pensando di continuare ad operare in remoto anche dopo la fine della pandemia.

Ma come stanno vivendo i lavoratori italiani questo cambio di paradigma che ha portato ad uno stravolgimento importante della loro vita professionale? Quali sono le sfide che devono affrontare quotidianamente? Che impatto ha avuto il lavoro da remoto sulla loro produttività e sul loro benessere personale e lavorativo? Cosa sperano per il futuro? Capterra ha condotto uno studio con 1000 lavoratori italiani per indagare le loro percezioni sul lavoro da remoto rispetto al tradizionale lavoro in ufficio. Lo studio è stato esteso anche a livello internazionale e vi hanno preso parte lavoratori di ogni parte d’Europa: Regno Unito, Germania, Francia, Spagna e Olanda. La metodologia completa della ricerca è presentata alla fine dell’articolo.

Punti principali dello studio


Punti principali dello studio sulla produttività aziendale a casa e in ufficio

Lavorare da casa comporta meno benefici rispetto a recarsi in ufficio

A differenza della prima ondata di pandemia, in cui molte imprese si sono trovate impreparate per il lavoro da remoto, da dopo l’estate 2020 la maggior parte delle organizzazioni ha predisposto misure di sicurezza per continuare a lavorare in ufficio o si è riorganizzata per permettere ai propri dipendenti di lavorare da casa.

Tra i partecipanti al nostro studio, il 26% è passato a lavorare da remoto in seguito alla crisi del Covid-19 mentre il 5% lavorava già da casa prima della pandemia. Il 69% degli intervistati, invece, continua a recarsi quotidianamente presso il proprio luogo di lavoro.

Nota:  nonostante la maggioranza degli intervistati stia attualmente lavorando in maniera presenziale, gran parte dei lavoratori ha sperimentato nel corso dell’ultimo anno almeno un breve periodo di tempo lavorando da casa ed è così in grado di opinare riguardo i vantaggi e gli svantaggi di entrambe le modalità lavorative.

Entrando nel vivo dello studio, abbiamo voluto analizzare come cambia la percezione degli intervistati rispetto ad aspetti importanti della vita lavorativa da casa ed in ufficio:

Fattori di benessere lavorativo a casa o in ufficio

L’equilibrio tra lavoro e vita privata è l’unico aspetto che viene valutato più positivamente (47%) quando si lavora da casa rispetto a quando ci si reca in ufficio. Per il resto, i risultati indicano che i dipendenti pensano che ci siano più benefici nel lavorare dall’ufficio rispetto che da casa. Il lavoro da remoto non sarebbe perciò in grado di offrire gli stessi vantaggi di quello presenziale.

Il 70% degli intervistati ritiene che la collaborazione con i colleghi sia più semplice quando si lavora in presenza. Anche se gli strumenti per la collaborazione a distanza si sono dimostrati utili per consentire di svolgere le normali attività aziendali anche in remoto, lavorare in ufficio offre una più immediata comunicazione con i colleghi e migliora le relazioni con i manager. Questo, a sua volta, consente una migliore visibilità del proprio lavoro, che crea, di conseguenza, maggiori opportunità di avanzamento di carriera e promozione all’interno dell’azienda. Questo circolo virtuoso risulta più complicato da realizzare se si lavora a distanza.

Lavorare da casa non ha effetti sulla produttività aziendale secondo il 67% degli italiani intervistati

La produttività dei propri dipendenti è uno degli aspetti più importanti per molti manager e dirigenti. Molte aziende hanno infatti incentivato i loro collaboratori a rientrare in ufficio dopo il primo lockdown proprio temendo che lavorare da casa facesse calare il rendimento dei dipendenti e, di conseguenza, impattasse negativamente sulle performance dell’azienda.

Ma lavorare da casa è davvero sinonimo di calo della produttività aziendale? Secondo il  67% degli intervistati non è così:

Produttività aziendale lavorando da casa versus in ufficio

Il 30% degli intervistati afferma addirittura di essere più produttivo lavorando da casa. Le principali ragioni sono legate alla miglior gestione del tempo da dedicare alle proprie mansioni lavorative:

  • Non mi devo recare presso il mio ufficio o un altro spazio di lavoro (65%)
  • Meno distrazioni provenienti dai colleghi (60%)
  • Orario di lavoro più flessibile (57%)
  • Posso allestire la mia area di lavoro a mio piacimento (31%)
  • Meno meeting (22%)

Un terzo degli intervistati, invece, afferma di essere meno produttivo lavorando da casa. Le principali motivazioni sono legate alla difficoltà di concentrazione e di collaborazione con i colleghi:

  • Ho troppe distrazioni lavorando da casa (59%)
  • Trovo difficile lavorare in modo efficace senza poter vedere il mio responsabile e/o il mio team di persona (40%)
  • Fatico a tenere tutto sotto controllo (36%)
  • Lo spazio per la creatività e le sessioni di brainstorming è ridotto (27%)
  • Il mio lavoro subisce spesso ritardi causati da problemi informatici (27%)

È interessante notare come il 27% degli intervistati che incontrano difficoltà nel mantenere alto il livello di produttività aziendale lavorando da casa soffrano la presenza di problemi informatici. Dotare i propri dipendenti di una adeguata formazione in merito ai software utilizzati in azienda e ai principali rischi collegati alla sicurezza informatica è certamente utile per ridurre questi incidenti.

Le abitudini lavorative negative crescono quando si lavora da casa

Contrariamente al timore di molti manager e dirigenti, lavorare da casa sembra incentivare i dipendenti ad incrementare le ore dedicate al lavoro e ad aumentare l’insorgenza di abitudini lavorative negative:

Abitudini lavorative negative a casa vs in ufficio

Gestire bene il proprio tempo e mettere dei limiti orari all’ attività lavorativa sembra essere un’autentica sfida per i lavoratori quando si trovano ad operare da casa. Accumulare ore di straordinari, lavorare nel weekend ed essere sempre disponibili rispondendo a chiamate e messaggi al di fuori del proprio orario di lavoro sono abitudini rischiose ed insidiose, soprattutto quando non c’è una netta separazione tra ambiente domestico e lavorativo.

È importante ricordare che staccare computer e telefono al termine della propria giornata non è solo utile per un corretto equilibrio tra vita privata e lavoro, ma aiuta anche a incrementare la produttività delle proprie giornate lavorative. L’utilizzo di strumenti per la gestione del tempo può essere utile per organizzare al meglio la propria agenda e aumentare la produttività senza necessità di rinunciare al tempo libero.

Senso di solitudine e stress sono le principali sfide del lavoro da casa

Nonostante le difficoltà di separazione tra vita personale e vita lavorativa, il 40% degli intervistati ritiene di essere meno stressato quando lavora da casa rispetto a quando si reca in ufficio. Coloro che reputano invece di essere più stressati da quando non si recano più sul posto di lavoro (37%) identificano i seguenti problemi:

Fattori che causano più stress quando si lavora da casa

Il progressivo protrarsi della pandemia e l’incertezza della situazione che stiamo vivendo sta  avendo delle conseguenze su gran parte dei lavoratori italiani: il 69% degli intervistati dichiara infatti di soffrire un livello lieve o moderato di burnout. Il burnout è un insieme di sintomi che deriva da una condizione di stress cronico e persistente, associato al contesto lavorativo. I principali sintomi riferiti dai lavoratori sono frequenti mal di testa (38%), sensazione di solitudine (38%) e problemi legati al sonno (35%).

il 61% degli intervistati non ha mai discusso con il manager del proprio benessere mentale

Il rischio di isolarsi e sentirsi soli lavorando da casa è uno dei pericoli più presenti e mai come in questo momento accogliere adeguatamente i nuovi assunti, ascoltare i propri dipendenti riguardo i loro problemi ed organizzare attività di team building in remoto per farli sentire ancora parte di un gruppo sono necessità che le aziende non possono ignorare.

Nota: nello studio non parliamo di burnout diagnosticato da professionisti del settore medico. Nel sondaggio, infatti, i dipendenti stessi hanno stimato il loro grado di burnout senza aver ricevuto una diagnosi ufficiale o condotto un autotest.

Il 70% dei dipendenti preferirebbe un modello che combini lavoro da casa e in ufficio per il futuro

Lavorare al 100% in ufficio sembra essere un modello superato per i dipendenti, ma anche lavorare full-time da casa, a causa dei problemi analizzati in precedenza, non sembra essere un’opzione viabile per il futuro. Dunque, cosa auspicano i dipendenti per il proprio futuro professionale?

Come desiderano lavorare i dipendenti dopo la pandemia

Per il futuro, il 70% degli intervistati preferirebbe un modello ibrido, che combini i vantaggi e i benefici del lavoro da casa e in ufficio. In particolare, lavorare la metà del tempo a casa e recarsi in ufficio per il resto del tempo sembra essere la soluzione ottimale per 1 intervistato su 3.

Qualsiasi sia la scelta che ogni azienda prenderà in merito al proprio futuro, appare sempre più evidente come il mercato del lavoro stia evolvendo. Manager e imprenditori saranno dunque incentivati a includere la flessibilità tra gli asset principali per mantenere la propria forza lavoro e attrarre nuovi talenti. Per sostenere la produttività dei dipendenti nel lungo periodo, inoltre, appare sempre più necessario dotare il proprio team di strumenti di collaborazione e comunicazione a distanza e di tool che agevolano il lavoro da remoto.

La situazione nel resto d’Europa

Dal nostro studio, emerge che, come i lavoratori italiani, anche i dipendenti del resto d’Europa auspicano a un nuovo modello di lavoro ibrido che possa agevolare l’equilibrio tra lavoro e vita personale:

Come desiderano lavorare i dipendenti europei dopo la pandemia

Il modello che combina il 50% del lavoro da casa e il 50% in ufficio è la scelta più gradita per la maggior parte dei Paesi. Nel Regno Unito, addirittura, la maggior parte dei lavoratori vorrebbe ridurre ulteriormente il tempo in ufficio a un 25%.

A livello di produttività aziendale, ci sono opinioni discordanti in merito all’impatto del lavoro da casa:

Produttività lavorando da casa vs in ufficio in Europa

Mentre in Germania, come nel caso dell’Italia, il lavoro da casa non sembra avere alcun impatto sulla produttività, i lavoratori di Olanda e Regno Unito avvertono invece un calo quando operano tra le mura domestiche. Al contrario, i dipendenti francesi e spagnoli affermano che la propria produttività aziendale venga positivamente influenzata dal lavoro in remoto.

Un dato allarmante, ma comunque molto inferiore rispetto alla tendenza italiana (61%), è che gran parte dei dipendenti europei non ha mai discusso con il proprio manager riguardo il proprio benessere mentale.

il 44% degli intervistati europei non ha mai discusso con il manager del proprio benessere mentale

Il mondo lavorativo, al pari di tanti altri aspetti della vita personale, sta subendo irrimediabilmente le conseguenze della pandemia. L’attenzione al benessere dei propri dipendenti e l’apertura verso le loro nuove esigenze stanno diventando sempre di più la base per sviluppare un clima lavorativo positivo e produttivo e per agevolare la sopravvivenza stessa di molte attività.

La flessibilità si sta convertendo in uno dei benefit aziendali più apprezzati

L’equilibrio tra vita personale e lavoro è stato messo a dura prova dalle sfide che la pandemia ci ha presentato nel corso dell’ultimo anno. A 12 mesi di distanza dall’inizio dell’emergenza, possiamo affermare che i desideri e le abitudini dei dipendenti di tutta Europa stanno cambiato e il mondo lavorativo sta subendo un’importante rivoluzione.

La flessibilità sta rapidamente diventando uno tra i più apprezzati benefit aziendali. Infatti, anche se lavorare in remoto o da casa non ha così tanti vantaggi come si poteva pensare in un primo momento, i dipendenti non desiderano tornare ad un modello lavorativo al 100% presenziale una volta che l’emergenza sarà rientrata.

Il telelavoro presenta però sfide importanti, sia a livello personale che professionale: contribuisce a creare stress e burnout professionale, fa emergere stati emotivi difficili da gestire e accentua la diffusione di abitudini negative in materia di salute sul lavoro. Per queste ragioni, è vitale che manager e imprenditori prendano coscienza dell’importanza di tenere conversazioni con i propri dipendenti sul loro stato emotivo e fisico, soprattutto quando si lavora a distanza.

In conclusione, prendersi cura del benessere emotivo e lavorativo dei propri dipendenti non è solo necessario per mantenere un clima di lavoro positivo e propositivo, ma anche per affrontare al meglio le nuove sfide che stanno emergendo e sostenere la produttività aziendale a lungo termine.

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Metodologia dello studio

Per raccogliere i dati per questo studio, Capterra ha condotto un sondaggio online a gennaio 2021.

I 1000 intervistati hanno tra i 18 e i 65 anni, risiedono in Italia e la loro situazione lavorativa è la seguente:

  • Lavorano in aziende fino a 250 dipendenti
  • 71% lavora a tempo pieno
  • 29% lavora part-time

Il campione è così composto:

SESSO:

  • 50% uomini
  • 50% donne

ETÀ:

  • 10% 18-25 anni
  • 21% 26-35 anni
  • 33% 36-45 anni
  • 23% 46-55 anni
  • 13% 56-65 anni

Gli intervistati negli altri Paesi europei sono stati selezionati seguendo i medesimi criteri. Di seguito il dettaglio del numero di partecipanti allo studio, divisi per Paese:

  • Francia: 1001
  • Germania: 1098
  • Olanda: 883
  • Spagna: 999
  • Regno Unito: 1050

7 beste online whiteboard tools voor brainstorming online

7 online whitboard tools

Een face-to-face brainstormsessie zit er voorlopig nog niet in. Maar creatieve meetings kunnen niet langer worden uitgesteld. Als het niet fysiek kan dan maar online met behulp van een online whiteboard. Het is nog verassend leuk en handig ook! In dit artikel: de 7 online whiteboard tools die het best beoordeeld worden door gebruikers.

Waarom online whiteboard tools?

Ondanks de fysieke afstand blijft het belangrijk om taken te verdelen, projecten te plannen, ideeën te verzamelen, concepten te ontwerpen en bij dit alles niet het overzicht te verliezen. Online whiteboard tools bieden hierbij voordelen ten opzichte van klassieke whiteboards in vergaderruimtes. Alle teamdeelnemers kunnen namelijk tegelijkertijd en gelijkwaardig eraan werken, opmerkingen plaatsen en met elkaar communiceren. De resultaten zijn makkelijk op te slaan, te exporteren en verder te verwerken en ook personen buiten de onderneming kunnen ongecompliceerd toegang verkrijgen.

In vele online whiteboardtools kun je niet alleen communiceren via de chat of via opmerkingen, maar ook per videobellen. Zo kunnen teams onmiddellijk online meetings en workshops houden, werken aan projecten of ideeën presenteren aan klanten zonder dat ze van werkomgeving hoeven te wisselen. In het ideale geval kun je de online whiteboard tools integreren met bestaande teamcommunicatiesoftware, projectmanagementsoftware of documentmanagementsystemen, zodat makkelijk geschakeld kan worden tussen verscheidende werkprocessen en stappen.

Voor dit artikel hebben we online whiteboard tools uitgezocht die minimaal 30 reviews of GetApp hebben gekregen en met meer dan 4 van de 5 sterren zijn beoordeeld.

Daar gaan we. Onderstaand onze lijst met de best beoordeelde online whiteboard tools, in alfabetische volgorde:

7 best beoordeelde online whiteboard tools

1. Ayoa

Algemene beoordeling: 4,5/ 5 sterren op GetApp
Aantal reviews: 192

Ayoa online whitboard tool
Ayoa online whitboard tool (bron)

Remote teams kunnen in Ayoa ideeën opslaan in mindmaps met op Kanban geïnspireerde workflowoverzichten, taken in Gantt-grafieken plannen en per chat of (in Ayoa Ultimate) per videobellen samenwerken. Taken en prioriteiten kun je makkelijk inzichtelijk maken in cirkeldiagrammen of in de canvasweergave en er zijn talrijke sjablonen, bijvoorbeeld voor maandkalenders, bug reports, SWOT-analyses of Sprints. De mindmaps kun je delen via een link. Alle informatie is versleuteld met TLS en is downloadbaar in verschillende dataformaten. Aoya is als webapplicatie, desktopversie of mobiele versie te gebruiken voor iPhone, iPad en Android.

Voor wie is deze software geschikt?

Ayoa is geschikt voor teams die creatief samenwerken en taken en projecten willen organiseren. Dankzij de optie om te synchroniseren met Google, Evernote, Dropbox en andere tools kun je de tool integreren in bestaande werkprocessen en de onboardingfunctie helpt gebruikers bij de eerste stappen.

Tarieven

Ayoa is gratis bij gebruik tot vijf boards en tot vijftig elementen per board. De pro-versie vanaf € 9,17 per persoon per maand biedt onbeperkt boards en elementen, een dataopslag, Gantt-tijdlijnen, takenverdelingen, tags en filteropties. In de ultimate-versie voor € 11,92 per persoon per maand zitten onder andere een integratie voor Zoom en Google Kalender, videoconferenties en presentatiemogelijkheden.

MEER INFORMATIE

2. AWW App

Algemene beoordeling: 4,4/ 5 sterren op GetApp
Aantal reviews: 31

Aww App visualiseren structuur
Visualiseren van een structuur met AWW App (bron)

AWW App is een online whiteboardtool voor brainstormsessies, webconferenties en digitaal onderwijs. Ideeën en concepten kunnen eenvoudig gevisualiseerd worden. Dankzij Zoom-integratie kunnen teams direct in de AWW App audio- en videobellen en is het mogelijk om pdf-data te uploaden en deze vrij te geven aan de andere teamleden. AWW App is zowel in de browser als op tablets en mobiele apparaten te gebruiken.

Voor wie is deze software geschikt?

AWW App richt zich op alle types ondernemingen of opleidingsinstellingen, tutoren, adviseurs, ontwikkelaars en ontwerpers. Onze recensenten op GetApp gebruiken de vrijgavefunctie graag om samen te werken met mensen buiten hun bedrijf, en om content en ontwerpen te presenteren.

Tarieven

De basisversie met fundamentele functies, chatopties en vrijgavetools is gratis beschikbaar. De personeelsversie voor 10 dollar per maand biedt onbeperkt premium boards voor elk gewenst aantal gebruikers, uitgebreide functies en rechtenbeheer. De bedrijfsversie voor 75 dollar biedt bovendien administratie- en ledenaccounts en priority support. Vanaf zestig personen is maatwerk in on-premises oplossingen met privécloud, toegewezen IP-adres en SLA beschikbaar.

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3. InVision

Algemene beoordeling: 4,6/ 5 sterren op GetApp
Aantal reviews: 614

Invision inspirational board
Inspiratie-board van InVision (bron)

InVision biedt een digitaal whiteboard en een designplatform voor digitale producten, zoals interactieve prototypes. Boards kunnen dankzij integraties direct vanuit Slack, Microsoft Teams, Sketch en Photoshop worden gecreëerd. Alle teamleden kunnen live feedback geven of rechtstreeks beelden van hun eigen boards delen. Naast de whiteboardtool InVision Freehand staan tools ter beschikking voor digitale prototyping, ontwerp en softwareontwikkeling.

Voor wie is deze software geschikt?

InVision is vooral geschikt voor webdesigners en app- en softwareontwikkelaars die remote samenwerken met anderen of ontwerpen willen presenteren. Onze gebruikers zetten InVision bijvoorbeeld in voor wireframing bij webdesign of het verzamelen van feedback van klanten bij lopende projecten.

Tarieven

InVision is gratis te gebruiken tot tien actieve gebruikers en tot drie documenten en een onbeperkt aantal openbare spaces. Vanaf 7,95 dollar per persoon per maand staat de pro-versie ter beschikking, met tot vijftien actieve gebruikers en een onbegrensd aantal documenten en openbare plus privé-spaces. Op aanvraag is een Enterprise-versie beschikbaar voor teams van alle afmetingen.

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4. Lucidspark

Algemene beoordeling: 4,7/ 5 sterren op GetApp
Aantal reviews: 64

online whiteboard voor team samenwerking Lucidspark
Interactief whiteboard Lucidspark (bron)

Remote teams kunnen via de interactieve whiteboards van Lucidspark gezamenlijk ideeën verzamelen, organiseren, opmerkingen plaatsen en evalueren, feedback verzamelen en bedrijfsprocessen visualiseren en optimaliseren. Stemfuncties, opmerkingen, vermeldingen en emoji-reacties maken de interactie gemakkelijker. Je kunt boards exporteren naar de tool Lucidchart om diagrammen en werkprocessen te creëren. Per Slack-integratie kunnen boards via Slack worden vrijgegeven aan teams, bewerkt worden en van opmerkingen worden voorzien, en het is mogelijk alle medewerkers van een Slack channel direct aan een nieuw board toe te voegen. Ook integratie met Google Drive en Zoom is mogelijk.

Voor wie is deze software geschikt?

Lucidspark richt zich op zowel kleine als grote ondernemingen. Dankzij de Duitstalige website is de app bijzonder geschikt voor teams die op zoek zijn naar een Duitstalige oplossing.

Tarieven

Met de gratis versie kunnen drie boards met elk tot driehonderd objecten aangemaakt worden. Vanaf de Individual-versie voor € 6,95 per maand zijn een onbeperkt aantal boards en objecten te gebruiken, er zijn tags en je kunt functies markeren en groeperen. De versies Team (vanaf € 8 per persoon met een minimum van drie personen) en Onderneming (tarief op aanvraag) bieden uitgebreide functionaliteiten voor samenwerking, stemmodus en timer, de versie Onderneming biedt bovendien teammanagementfuncties.

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5. Milanote

Algemene beoordeling: 4,8/ 5 sterren op GetApp
Aantal reviews: 31

app van digitaal whiteboard Milanote
App van digitaal whiteboard Milanote (bron)

Milanote wordt de Evernote voor Creatives genoemd en biedt flexibele mogelijkheden om tekst, beeld, data en links op verschillende boards visueel te organiseren, ideeën te verzamelen en samenhangen te begrijpen. Notities, URL’s met preview, afbeeldingen, pijlen, lijsten en andere objecten kun je per drag & drop op het werkblad verschuiven en combineren. De boards kunnen zowel privé als gemeenschappelijk worden gebruikt en met toegang voor lezen, bewerken en/of opmerkingen worden vrijgegeven of als pdf geëxporteerd worden. Milanote biedt een mobile app voor iOS en Android.

Voor wie is deze software geschikt?

Milanote richt zich op mensen met een creatief beroep die op zoek zijn naar een visuele tool voor notities, mindmaps en moodboards. Onze recensenten gebruiken Milanote om alleen of met kleinere teams te werken of hun werk te presenteren aan klanten, en ze raden de tool aan voor creatieve projectplanning en het ontwerpen van strategieën en marketingcampagnes.

Tarieven

Milanote biedt een onbeperkt te gebruiken gratis versie voor tot honderd notities, afbeeldingen of links, tot tien uploads en een onbeperkt aantal gemeenschappelijk gebruikte boards. De versie waar kosten aan zijn verbonden (vanaf 9,99 dollar per maand) staat een onbeperkt aantal elementen, boards en uploads toe en biedt een zoekfunctie. De Team-versie kost 49 dollar per maand tot tien personen en 99 dollar per maand tot vijftig personen en biedt priority support.

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6. Miro

Algemene beoordeling: 4,7/ 5 sterren op GetApp
Aantal reviews: 273

Miro whiteboard
Digitaal whiteboard Miro (bron)

Miro is een digitaal whiteboard, dat remote teams ondersteunt bij de samenwerking. Teams kunnen in Miro-meetings videobellen of workshops organiseren, ideeën verzamelen en strategieën ontwikkelen, doordat ze afbeeldingen, documenten, kaarten, diagrammen en meer toevoegen en levendig en overzichtelijk met elkaar verbinden. Er staan meer dan honderd templates voor verschillende doeleinden ter beschikking, bijvoorbeeld voor flowcharts en roadmaps voor product of customer journey, en teams kunnen naar behoefte hun eigen sjablonen creëren. De boards kunnen als afbeeldingsdatabank of pdf worden geëxporteerd. Miro maakt integratie mogelijk met meer dan zeventig tools zoals Trello, Jira, Asana en Microsoft Teams en biedt een desktopapplicatie plus apps voor Android en iOS.

Voor wie is deze software geschikt?

Miro richt zich op functie-overstijgende teams van alle afmetingen, die ook remote effectief willen kunnen samenwerken. Verscheidende gebruikers- en beheerrollen, vrijgave-instellingen en opties voor veilig samenwerken met externen maken het werken in grote teams makkelijker. Miro geeft aan dankzij het hoge veiligheidsniveau ook geschikt te zijn voor ondernemingen die strenge veiligheidsstandaarden moeten garanderen en dienen te voldoen aan de relevante richtlijnen. Onze recensenten op GetApp gebruiken Miro onder andere voor meetings met klanten, brainstormsessies, het structureren van F&E-processen of UX-Tests en beschrijven het gebruik als intuïtief en ongecompliceerd.

Tarieven

De gratis versie van Miro biedt drie bewerkbare boards inclusief sjablonen die door anderen ook anoniem bekeken en bewerkt kunnen worden, en basale mogelijkheden tot integratie. In de Team-versie vanaf 8 dollar per lid per maand staat een onbeperkt aantal boards, vrijgaves, gebruikers, projecten, aangepaste templates en aanvullende integraties (bijvoorbeeld Asana) ter beschikking. De Business-versie vanaf 16 dollar per maand biedt bovendien single-sign-on en daglicenties voor externe gebruikers, terwijl de Enterprise-versie (tarief op aanvraag) onder andere flexibele licentie-opties voor grote ondernemingen en extra veiligheids- en supportopties biedt.

MEER INFORMATIE

7. Mural

Algemene beoordeling: 4,6/ 5 sterren op GetApp
Aantal reviews: 54

mural online experience map
Expeience maps van Mural (bron)

Mural is een interactief whiteboard waarop teams live samenwerken, visuele plannen creëren en ideeën verzamelen. De interactieve en visuele boards maken ontwerpprocessen en agile werkprocessen gemakkelijker en zijn onder andere bedoeld voor virtueel lesgeven, planningsprojecten en meetings. Gebruikers kunnen tekeningen, lijsten, diagrammen, flowcharts en meer creëren, en bekijken waar de cursor van andere teamleden zich bevindt. Mural biedt meer dan honderd templates en integraties voor Slack, Jira, Trello en talrijke andere tools.

Voor wie is deze software geschikt?

Mural is geschikt voor ondernemingen van alle afmetingen, bijvoorbeeld binnen de branches technologie, financieel of advies, maar ook voor opleidingsinstellingen en non-profitorganisaties. De recensenten op GetApp gebruiken de tool onder andere voor online workshops en -meetings, stemmen of besluitvormingsprocessen en visuele documentatie.

Tarieven

De startersversie voor één tot vijftig leden kost 12 dollar per lid per maand en biedt een workspace voor een onbeperkt aantal Murals en vergaderfuncties, templates, integraties, DSGVO-conformiteit en meer. In de Plus-versie (20 dollar per maand) kan bovendien een onbeperkt aantal gasten worden uitgenodigd en single-sign-on, priority support en flexibele betaalopties zijn ook beschikbaar. De Enterprise Network-versie biedt bovendien gecentraliseerde opties voor controle, aangepaste templates, opleidingsprogramma’s en Enterprise-API’s.

MEER INFORMATIE

Online whiteboardtools bevorderen de creativiteit binnen remote teams. Whiteboards waren voor de crisis een populaire methode om te brainstormen voor het samenwerken op kantoor. Als bijna alle collega’s echter thuis zitten te werken, moet de visuele samenwerking worden verplaatst naar digitale kanalen.

De hierboven beschreven online whiteboard tools kunnen bedrijven helpen om nieuwe ideeën te vinden, beter samen te werken en de creativiteit binnen remote teams te bevorderen.

Wil je meer weten? Bekijk dan ons uitgebreide aanbod aan whiteboard software om verdere producten te ontdekken.

Selectiemethodiek:

Om de ‘beste’ online whitboard tools te vinden hebben we de volgende criteria gehanteerd:

– Minimaal dertig reviews op GetApp
– Minimaal 4 van 5 sterren op GetApp

Workplace skills, hiring, and productivity in a post-pandemic UK

workplace skills and productivity

The pandemic has brought new challenges to every workplace. Employees have had to adapt to home-working, a new economic and commercial climate, and the complexities of creating and maintaining a COVID-safe working environment.

workplace skills and productivity

In this article, we explore workplace productivity, including the skills and tools that UK employees are adopting during the pandemic.

Over 1,000 UK employees responded to the survey. Of these, 40% of respondents began working at home during the pandemic, while 53% continued to work at their main site.

infographic on workplace skills UK

46% of employees have gained new workplace skills

Nearly half of respondents (46%) say they developed new skills during the pandemic. Of these, nearly half (22%) had training offered by their employer, while 2% received training from the government or local authority.

Basic digital skills were the most widely adopted, being reported by 37% of those who picked up a new skill. IT security came in second with 28%, followed by website and app development at 19%, then healthcare and wellbeing at 17%. 

new skills developed during pandemic

The results of the survey also revealed a demographic difference: Younger employees were more likely than older ones to acquire new skills. 

New skills were reported by:

  • 66% of 18–25-year-olds
  • 60% of 26–35-year-olds
  • 44% of 36–45-year-olds
  • 35% of 46–55-year-olds
  • 28% of 56–65-year-olds
The rise in new skills seems to reflect the reality of more widespread remote working – even those employees who were not working from home have had to get to grips with video conferencing and collaboration software

The hiring process is increasingly digital

The importance of continual development among today’s workforce is reflected in the fact that 36% say learning and development opportunities are a top-three factor when looking for a new job after the pandemic.

Despite the economic uncertainty leading to some caution among jobseekers (only 11% considered quitting their job during the pandemic), 25% have changed roles. This may be due to internal promotion or transfer, voluntarily taking a job at a new company, or enforced change due to redundancy.

impact of covid-19 in employment

For those who did change jobs, the hiring process had at least some digital elements in 79% of cases. Common uses include the job application itself (56%), screening and interviewing (39%), and filling out new-hire paperwork (32%).

While some (21%) seem happy with this level of digitisation, most would prefer a more personal touch. 53% say they like more human contact when applying for a job, but 25% say they would prefer a more digital experience.

Given that 29% of UK employees plan to look for a new job once the pandemic is over, employers should be aware of this range of expectations when it comes to the hiring process.

job prospects once the pandemic is over

More than half feel overwhelmed by the number of digital tools

Employees in the UK have widely adopted digital tools in the workplace. Respondents use some type of software to plan their working day or set to-do lists, 70% use file-sharing systems, and 78% use online communication tools such as videoconferencing or internal chat. In most cases, employees have several different tools for one task area. For example, 39% use two or more communication tools (and 3% use more than five), while 30% use two or more organisation tools such as to-do lists or planners.

Level of stress by tools used

The proliferation of digital tools in the workplace is taking its toll. More than half (53%) feel overwhelmed (from “a bit” to “very”) by the number of tools they use for work. Interestingly, older employees are less likely to report this than younger ones. 77% of 18–25-year-olds say they feel overwhelmed compared with just 32% of employees in the oldest age bracket (56–65 years), with a steady progression throughout the intermediary age groups.

Mixed response to increasing security risks

The pandemic has caused a spike in cyberattacks, with hackers capitalising on the disruption and uncertainty to take advantage of unsuspecting victims. In the rush to enable home working, many employers deprioritised security, allowing their devices and data to leave the corporate network as employees logged on from less secure home networks.

28% of respondents who acquired new skills during the pandemic did so in the area of IT security. Despite this, 39% of UK employees claim to use no cybersecurity tools. This may be underreporting, given that many tools are administered by employees and effectively function silently. However, it does show a potential lack of awareness of the risks that organisations face and how to implement the necessary protection.

Home workers feel less productive

Digital tools are designed to make our lives easier, but do they make a difference when it comes to remote working?

When the home is the new workplace, productivity is harder for employers to monitor. Despite some studies showing an improvement in output, employees themselves report things differently. Our survey shows that 37% of employees who began working at home during the pandemic feel less productive versus 33% who feel that their productivity has improved.

The main reason given is “too many distractions” (reported by 52% of those feeling less productive). On top of this, new home workers rate many aspects of their job as being better at the work site. Notably, when it comes to productivity, 66% say that their work setup is better, and 69% say they have more opportunities to collaborate. 

reasons for being less productive

These opinions are reflected in workers’ assessments of their productivity (or lack thereof) when working from home. 29% say that it’s hard to work effectively without in-person time with their manager and coworkers, while 22% say that their work is often delayed due to IT problems.

Once remote working is no longer a necessity, employers should bear in mind the desire of employees to work at home as well as their need for adequate tools to remain productive. This is a delicate balance, which won’t be the same for everyone.

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Survey methodology

The Capterra HR in the New Era Survey 2021 was conducted in January 2021.

In the UK 1,050 employees aged 18–65 responded to our survey—26% of whom work part-time. 70% worked in an office environment prior to the pandemic, and none were self-employed.

We surveyed workers at small businesses with 2-500 employees in the following countries:

  • Germany (1,098 responses)
  • United Kingdom (1,050 responses)
  • Canada (1,012 responses)
  • France (1,001 responses)
  • Italy (1,000 responses)
  • Spain (999 responses)
  • Brazil (994 responses)
  • United States (922 responses)
  • Netherlands (883 responses)

The responses are a representative sample (by age and gender) of each country’s population. We worded the questions to ensure that each respondent fully understood the meaning and the topic at hand.

 

Online meeting software is the most popular tool among South African SMEs

business benefits of software implementation during pandemic

As we enter 2021, South African citizens have been alerted of a possible third wave of the pandemic. Businesses are now being forced to adapt to the new ways of working to ensure long term businesses continuity.

During the first wave of the pandemic, working from home was mandatory during lockdown, and people were confined to their homes unless they were performing essential services. Software has played a vital role in ensuring that businesses transform successfully in response to the pandemic.

We surveyed over 600 SME business leaders about their experiences in the implementation of new tools and the business benefits. The results show that although the implementation of software has been very satisfying with a positive impact in the survival of businesses during the pandemic, more changes will need to be implemented as businesses evolve to fully embrace digital technologies.

business benefits of software implementation during pandemic

South African businesses (still) need to protect themselves against cyberattacks

The results of the survey revealed that 48% of South African businesses purchase online meeting tools in response to social distancing requirements and the implementation of remote work policies. Going virtual has sparked rapid rise in cybercrime, which has become a major threat to the South African business landscape. This threat has now positioned the country at the third highest number of cybercrime victims worldwide, losing about R2.2 billion a year to cyber-attacks.

In addition, 40% of respondents state having invested in e-commerce software and 38% in Virtual Private Network to protect their systems’ vulnerability against cyberattacks. 37% of business leaders indicated that they bought website software, endpoint protection software and 38% project management software, possibly as a strategy to operate efficiently.

tools purchased during pandemic

Half of South African SMEs are satisfied with their software implementation

53% of respondents indicated being very satisfied with the software they have implemented. 46% of leaders have reported that software tools purchases have had a positive impact in helping their business survive the pandemic and a further 42% of respondents reported that these purchases have had a very positive impact. Whilst performance and efficiency still play a vital factor in all things digital, 53% of the surveyed respondents indicated that they are very satisfied with the software they are using, while 40% is somewhat satisfied.

The number of solutions acquired by business leaders have had a different impact across the company, enabling them to deliver results in different parts of the business such as allowing staff to work remotely, increase sales and improve the marketing strategy among other business benefits.

top 3 business benefits of software purchases

Despite the business benefits that software implementation has brough to South African SMEs since the beginning of the crisis, over a third of SME owners (37%) feel they will need to replace or eliminate at least one software programme in the next 12 months, as it may not be suiting the evolving business model at the time.

16% of respondents would eliminate at least one software programme due to financial constraints, while 28% indicated that they are reliant on all the software programmes they currently have, as such, a replacement or elimination phase would not be an option for them.

business areas South Afircan SMEs will invest in digitisation

Emerging technologies and employee training are key for the future

The current technological revolution has fundamentally altered the way we live, relate, and operate; steadily pushing more and more businesses towards the fourth industrial revolution (4IR). 4IR is being proclaimed as the answer to everything, from backlogs in education and skills development to companies cutting costs and serving their customers better.

It is critical to keep tabs on the key trends of emerging technologies to allow business to become more dynamic and responsive. According to World Economic Forum, emerging technologies have a potential to assist organisations in striving through the pandemic and also accelerating the economy if well implemented. Some of the emerging technologies are already in use while some become available in trading for different fields.

For instance, Augmented Reality (AR) and Virtual Reality (VR) have also become vital to enabling people to work from home and its biggest strengths is the ability to make those at a distance feel like they’re physically near each other. There’s a great number of VR companies betting that virtual reality office environments, remote collaboration, and working from home in VR are going to be the future of work.

Therefore, looking ahead is important for businesses to investigate how these emerging technologies will fit into their business models and start upskilling and retraining their employees in the necessary fields.

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Survey methodology

Data for this study was collected in December 2020 from an online survey of 649 respondents that live in South Africa.

To participate on the survey, respondents had to be:

  • Employed full-time in one of the following roles:
    • Owner, founder or other head of an organisation
    • C-Suite executive e.g. CEO, CIO
    • President of Vice-president
    • Director
    • Manager
  • Working for a company of up to 250 people
  • Working at the organisation during the COVID-19 pandemic

Almost half of Singapore’s SMEs plan to replace online meeting software in 2021

Singapore SME digital transformation

Despite 2020 being a challenging year for businesses, the Singapore Business Federation recently reported that many companies are confident about sustaining their business in 2021. The positive outlook stems from the fact that 8 in 10 businesses have accelerated their digital transformation by an average of 2 years, due to the pandemic.

When it comes to digital transformation, speed is a key factor that will determine a company’s ability to overcome the impact of the pandemic and ensure business continuity in another year facing COVID-19. Hence, we’ve asked over 500 SME business leaders about their experiences incorporating new technologies at work throughout the pandemic.

The results revealed that most Singapore SMEs have been successful in integrating digital tools into their business last year and they are keen on doing more in 2021 to optimise their IT strategies.

Singapore SME digital transformation

Online meeting software and e-commerce software most purchased by Singapore SMEs since the beginning of COVID-19

When we asked about the technology investments across eight software categories, business leaders reported that online meeting (49%) and e-commerce (%) tools were the most purchased solution.

Meanwhile, the next most popular purchase (47%) was website software, which could be a result of brands seeking to establish their digital presence and provide customers with better virtual experience. The same number of businesses (47%) also invested project management software for project planning to improve time management, resource allocation and progress tracking.

software Singapore SMEs considred or purchased in resonse to Covid-19

84% of Singapore businesses reported a positive impact from their software investments during 2020

Digital technology has been a critical tool to help businesses respond to the coronavirus crisis. When we asked business leaders which tools were most important in their digital acceleration, more than half (58%) said online meeting software was the most important tool, followed by collaboration software (38%) and VPN software (38%).

critical software tools in digitisation

Fortunately, majority of the businesses (84%) reported positive impact from their software purchases that enabled them to adapt and survive in the current business climate. One-third (30%) indicated very positive impact from technology, meanwhile 54% reported that the impact has been somewhat positive.

When asked about satisfaction with the overall performance, 91% are satisfied with their software purchases – 35% indicated “very satisfied” while 56% indicated “somewhat satisfied”.

In a deeper dive into the benefits of technology investments, the survey revealed that businesses have had a broad impact across various operations that achieved a wide range of commercial goals:

top 3 positive impacts of software on business

37% of Singapore’s SMEs plan to eliminate VPN software this year

While the results from the digital investments have been promising, many business leaders believe more work needs to be done before their IT operations are considered optimised. In fact, a significant number of respondents have expressed interest to replace or eliminate at least one software within the next 12 months.

As many as 41% of organisations are planning to replace software due to legacy systems that fails to keep up with business needs. More than a quarter (27%) intend to eliminate outdated software that no longer suits their evolving business model, while 24% will replace their software for the same reason.

replace or eliminate software

In 2021, businesses will continue to improve operations and explore areas to digitise. Leaders have ranked sales and promotion as the top priority (65%), followed by logistics and supply chain (55%) and data mining and analytics (51%).

Emerging technologies that will change the future of Singapore SMEs

Beyond the pandemic, digital transformation will continue to be a key driver of change for businesses across different sectors. Organisations are already thinking about transformational technologies and the value it can bring to business:

emerging technologies that are most valued by singapore businesses

Leaders in Singapore are becoming more aware of the value of data; big data analytics help organisations harness their available data to identify new opportunities that could result in improved operations, better customer experiences and larger profits in the long run.

Artificial Intelligence (AI) is already transforming the world we live in, whereby OCBC recently announced the company’s plan to deploy AI-powered analytics to improve compliance, customer experience and sales performance. This is in-line with the National Artificial Intelligence Strategy’s vision to turn Singapore into a leader in developing and deploying AI solutions by 2030.

Keeping up with emerging technologies may not be simplest of task, but it could be the key to help organisations rethink their business models and make impactful changes that will result into increased productivity, new opportunities, and long-term success.

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Survey methodology

Data for this study was collected in December 2020 from an online survey of 538 respondents that live in Singapore.

To participate on the survey, respondents had to be:

  • Employed full-time in one of the following roles:
    • Owner, founder or other head of an organisation
    • C-Suite executive e.g. CEO, CIO
    • President of Vice-president
    • Director
    • Manager
  • Working for a company of up to 250 people
  • Working at the organisation during the COVID-19 pandemic

Demand for cybersecurity skills on the rise in Australia since the COVID-19 outbreak

focus on software implementation

The COVID-19 pandemic has changed the way organisations prioritise their goals and agendas, with digital acceleration now at the forefront for Australian businesses. A recent study found a shared belief that technological factors will be the most important force impacting companies over the next two to three years. This trend is set to sit at the heart of C-suite strategies for Australian organisations in 2021, as business leaders aim to protect and grow bottom lines in an increasingly dynamic commercial environment.

We surveyed over 400 Australian leaders of SMEs to better understand how their investments in new technologies have impacted operations and overall performance.

The results show that Aussie businesses plan to continue investing into bolstering their digital infrastructure after increasingly seeing benefits from new software such as collaboration and online communication software.

focus on software implementation

39% of businesses purchased online meeting software since the pandemic

SMEs in Australia have increasingly turned to technology to resist the impacts of the pandemic, and for the right reasons.

The result of the survey shows that online meeting tools are the most purchased solution since the COVID-19 crisis began, with 39% of Australian organisations investing in them to use on either a temporary or permanent basis.

The next most common purchases were eCommerce and endpoint protection software products, both of which were deployed by a third of businesses (33% each). This is in line with the current trend of businesses increasingly engaging customers virtually.

software australian businesses purchased or considered during pandemic

73% of Aussie businesses have seen positive impacts from their software investments

To aid transition to a post-pandemic economy, last year the Morrison government pledged AUD$800 million to encourage Australian businesses to use new technologies and move them towards online platforms.

This support from the government, coupled with an Aussie commercial sector highly motivated to invest in digital infrastructure, resulted in tangible benefits that helped businesses to withstand the impacts of the pandemic. 27% of businesses report that software purchases led to a “very positive” effect on their ability to survive COVID-19, while 46% state the impact had been “somewhat positive”.

When asked about what the most positive impact of new software had been, almost half of the respondents (49%) stated the ability to work remotely had delivered the biggest business benefits.

positive impacts of software implementation

Beyond helping companies adapt to the coronavirus crisis, the overall satisfaction levels with software purchases is also high. 38% of respondents state that they are very satisfied with their software investments and 53% say that they are somewhat satisfied. Only 9% of organisations expressed dissatisfaction with their software investments in the last year.

Sales and promotion are the focus areas for digitisation in 2021

Most organisations intend to replace software as it is unable to meet their current needs (34%). The next most common reason for replacement is a lack of agility preventing it from supporting evolving business models (25%). 32% of organisations plan to eliminate old software for the same reason, while 7% of respondents will eliminate at least one software programme due to financial constraints.

While most businesses are happy with their digital infrastructure investments, a considerable number believe they need to replace or eliminate at least one software programme in the year ahead.

tools to be replaced or eliminated

When it comes to the specific areas of the business where organisations plan to invest in digitisation, the list is diverse with most keen to modernise their sales and promotion efforts (66%).

The top areas where Australian businessesplan to invest the most in digitisation in 2021:

  • Sales & promotion (66%)
  • Poduction/service delivery (50%)
  • Backend adminstration (49%)
  • Logistics and supply chain support (47%)
  • Collaboration and communication (43%)
  • Data mining and analytics (42%)

COVID-19 brought the spotlight back on cybersecurity skills

The acceleration in technology transformation during 2020 coincided with a significant increase in cybersecurity crimes targeting organisations’ digital infrastructure. According to Australian Cyber Security Centre’s (ACSC) Annual Cyber Threat Report, a cybercrime is reported every 10 minutes in Australia today.

To help address this challenge and protect Australia from growing cyber-attacks, the federal government announced it will invest AUD $1.35 billion into cybersecurity over the next ten years as part of a new program called the Cyber Enhanced Situational Awareness and Response (CESAR) package.

But for businesses an ongoing focus on cybersecurity optimisation is essential to mitigate the threats.

While the investment into new endpoint protection solutions is positive, the survey results points to further challenges. For example, there is an imminent need for more professionals with cybersecurity skills. 35% of respondents claim cybersecurity skills will be the most in demand skillset over the next six months.

Australian companies are seeing value in emerging technologies

Emerging technologies and new ways of working can play a significant role in the transition to a more digital economy.

Today, new and emerging technologies are helping Australian organisations build customer, employee and stakeholder trust, keep remote workforces connected, increase business resilience and build a strong foundation for future product and service innovation.

The results of the survey show that Aussie businesses see maximum value in emerging technologies like big data analytics (48%), cloud-based storage (46%), and Artificial Intelligence (AI) and machine learning (40%).

emerging technologies that interest most australian smes

The COVID-19 pandemic has reinforced the importance of driving business transformation using technology as an enabler. Emerging technologies will be essential in helping organisations recover from the initial impacts of the pandemic, better protect themselves from growing threats and set a strong foundation for the future.

Looking to optimise your digital transformation strategy? Check out our catalogue.

Survey methodology

Data for this study were collected in December 2020 from an online survey of 493 respondents that live in Australia.

To participate in the survey, respondents had to be:

  • Employed full-time in one of the following roles:
    • Owner, founder or other head of an organisation
    • C-Suite executive e.g., CEO, CIO
    • President of Vice-president
    • Director
    • Manager
  • Working for a company of up to 250 people
  • Working at the organisation during the COVID-19 pandemic

Selecionamos as principais ferramentas para aulas online

ferramentas para aulas online

*Artigo publicado originalmente em 06/07/2020

ferramentas para aulas online

A crise provocada pelo novo coronavírus exigiu que muitos buscassem soluções criativas para o ensino e para a aprendizagem online. Não apenas professores de escolas e universidades, mas também treinadores e instrutores –dos esportivos aos de ioga– começaram a buscar ferramentas para poder continuar se comunicando e ensinando seus alunos de forma remota.

Neste artigo, apresentamos uma visão geral das possibilidades de ensino online por meio de ferramentas para aulas online e softwares para promover aulas na internet. Explicaremos como funciona cada tipo de ferramenta para que você possa escolher aquela que melhor se adapta às suas necessidades.

Neste artigo serão apresentadas as seguintes categorias de ferramentas para aulas online:

Os principais tipos de ferramentas para aulas online

Sistemas LMS

Os sistemas de gestão de aprendizagem (LMS, em inglês) ajudam professores, escolas, instituições educacionais ou até empresas a gerenciar todas as atividades de aprendizado e treinamento. 

moodle print
O Moodle é um dos sistemas LMS mais usados e conhecidos pelos professores (Fonte)

Principais funcionalidades dos sistemas de gestão de aprendizagem:

  • Gerenciamento de cursos: criação e gestão de materiais, apresentações e inscrições dos cursos.
  • Desenvolvimento do curso: acompanhamento do progresso dos alunos, das notas e do tempo gasto em tarefas e provas.
  • Aprendizado misto: suporte ao aprendizado misto –uma mistura de aprendizado em sala de aula e online– com ferramentas online e recursos de bate-papo, como quadros de avisos.
  • Aprendizado móvel: disponibilização aos alunos de acesso ao material do curso por meio de um aplicativo LMS ou de um site para que eles também possam estudar no celular ou no tablet.
  • Provas/avaliações: criação e gestão de provas e outros meios de avaliação de proficiência ou aprendizado.

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Alternativas aos sistemas LMS para escolas

Para as escolas e instituições educacionais que trabalham com o G Suite for Education, uma alternativa a um sistema LMS é o Google Classroom. Não se trata de um sistema LMS, mas de uma ferramenta de colaboração na qual professores e alunos com uma conta pessoal do Google podem formar turmas e compartilhar documentos.
Os professores podem organizar suas aulas, compartilhar links de materiais de ensino ou fazer uploads dos materiais online. O Google Classroom inclui recursos de e-mail e bate-papo, e os pais recebem informações em suas próprias contas.

Programas de treinamento e e-learning

As ferramentas de e-learning são usadas para criar conteúdo educacional interativo. As aulas ou os cursos são ministradas por meios digitais e dispositivos eletrônicos.

Atenção

É preciso ter em conta que uma aula, treinamento ou palestra online é muito diferente de uma evento em sala de aula ou em um local físico adequado para treinamentos. Por isso, sempre faça um planejamento com antecedência. Descreva o objetivo da aula ou treinamento e somente então comece a trabalhar.

Principais funcionalidades dos programas de treinamento e e-learning:

  • Criação de aulas e cursos online responsivos para vários dispositivos de maneira fácil.
  • Acompanhamento dos resultados.
  • Disponibilidade de elementos interativos, como avaliações e questionários.
  • Modelos pré-definidos para facilitar a criação de aulas.
  • Possibilidade de personalização das aulas online com a identidade corporativa da empresa ou instituição.
  • Compatibilidade com vários tipos de arquivos, como iFrame, Modelo de Referência de Objeto de Conteúdo Compartilhável (SCORM na sigla em inglês) e com programas de apresentações.
  • Possibilidade de uso conjunto com sistemas LMS.

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Softwares de apresentação

Os programas para apresentações ajudam os instrutores e professores a agregar informações e apresentá-las de maneira visual. O Powerpoint é um dos exemplos mais conhecidos.

Com esse tipo de aplicativo, é possível compartilhar apresentações com os alunos fazendo o upload delas no sistema LMS, em uma ferramenta de colaboração ou por e-mail, por exemplo.

print screen powerpoint
O popular PowerPoint pode ajudar alunos no ensino a distância (Fonte)

Principais funcionalidades dos softwares de apresentação:

  • Ferramentas para adicionar informações em texto, imagens, áudio, vídeo e gráficos.
  • Modelos personalizáveis para montar apresentações de forma rápida e criativa com cores, fontes e efeitos.
  • Biblioteca de mídia com ícones, imagens e gráficos para serem usados nas apresentações.
  • Animações de textos e transições de slides.
  • Conteúdos de áudio e vídeo para tornar as apresentações mais ilustrativas.
  • Apresentação offline: possibilidade de compartilhamento da apresentação com o público em modo offline.

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Softwares de videoconferência

Os softwares de videoconferência viveram um boom depois da crise do coronavírus e são um grande aliado também dos professores. 

Além do recurso mais óbvio de poder ver os alunos por meio das chamadas, esse tipo de software tem funcionalidades muito úteis na hora do ensino, como o compartilhamento de tela, a possibilidade de subir arquivos (uma apresentação, por exemplo) e de abrir conversas em janelas de bate-papo.

print screen zoom
Software de videoconferência Zoom ganhou destaque durante a quarentena (Fonte)

Principais funcionalidade dos softwares de videoconferência:

  • Compartilhamento de tela com os participantes.
  • Bate-papo em tempo real: chat por texto durante uma conferência ao vivo ou após a reunião.
  • Streaming de apresentações e vídeos durante uma videoconferência.
  • Gravação e reprodução posterior de chamadas de vídeo e de videoconferências ao vivo.
  • Moderação da reunião: o anfitrião tem controle sobre determinadas ações.
  • Aplicativos móveis nativos: possibilidade de fazer conferências online por meio de um aplicativo móvel.

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Softwares de sala de aula virtual

Uma sala de aula virtual requer um investimento considerável em recursos audiovisuais e de TI.

Com esse tipo de ferramenta, um professor ministra a aula em um estúdio, diante de várias telas, enquanto os participantes estão visíveis online. Ao mesmo tempo, ele pode ver apresentações ou responder a perguntas em outra tela, por exemplo.

A vantagem da sala de aula virtual é que, como instrutor, você pode fazer contato visual com todos os participantes. Ela também possibilita uma maior interação entre o professor e os alunos e entre os próprios alunos. Além de um estúdio equipado com o equipamento audiovisual –como monitores, câmeras, etc.–, você também deve usar um software de sala de aula virtual. Geralmente, são os mesmos usados para webinars.

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Sistemas de gamificação

Sistemas de gamificação, que podem ser usados para para testes e jogos digitais, tornam as aulas mais divertidas e interativas. Existem aplicativos simples e intuitivos para fazer bons testes e games que podem ser jogados no celular ou no computador. 

Principais funcionalidades dos sistemas de gamificação:

  • Organizar jogos ao vivo por videoconferência ou enviar o link dos jogos para a conexão com os alunos/participantes em casa ou em outros locais.
  • Definição e seguimento de objetivos.
  • Coleta de ideias e opiniões dos participantes.
  • Gerenciamento de comentários.
  • Gestão de medalhas e de recompensas (certificados/estrelas/pontos).

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Ferramentas para webinars

Ferramentas para webinars permitem que empresas e instituições educacionais façam apresentações de áudio e vídeo online. As apresentações podem ser interativas e gravadas ao vivo ou com antecedência.
Nos webinars, que em geral contam com um moderador/ apresentador, também é possível fazer perguntas e conversar via chat. Existem muitos tipos de programas para webinars no mercado. Ao selecionar uma ferramenta do tipo para educação a distância, preste muito atenção à facilidade de uso (por exemplo, registro e login), à estabilidade e em quantas pessoas podem participar simultaneamente. 
print screen gotowebinar
GoToWebinar é uma da opções populares para fazer seminários online ao vivo (Fonte)

Principais funcionalidades das ferramentas para webinar:

  • Gerenciamento da lista de participantes, de presença e cancelamentos.
  • Gravação e arquivamento de apresentações para uso futuro.
  • Compartilhamento de tela durante a apresentação.
  • Bate-papo ao vivo com os participantes.
  • Perguntas e respostas em modo público e/ou privado.
  • Enquetes e votações: criação de pesquisas rápidas para manter os participantes envolvidos.

Saiba mais

As ferramentas para aulas online são seguras?

Como vimos, existem inúmeros tipos de ferramentas para aulas online. No entanto, antes de testá-las, é importante verificar se eles são seguras e se estão em conformidade com a legislação de privacidade de dados local. No caso do Brasil, a Lei Geral de Proteção de Dados está mudando o panorama sobre a questão dos apps educacionais. 

Quando tratamos de ferramentas digitais para professores, a segurança dos dados e a privacidade dos alunos e participantes são muito importantes. Ao adotar uma ferramenta, você pode descobrir se ela é segura fazendo as seguintes perguntas:

  • O aplicativo usa dados pessoais? Se sim, quais?
  • Há segurança e privacidade dos dados dos alunos? Leia os termos e condições de privacidade.
  • Por que os dados pessoais são necessários?
  • Onde os dados são armazenados?
  • O software requer acesso a dados (de contato) de smartphone, tablet ou PC?
  • O software requer acesso à câmera ou ao microfone?

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30% of South African employees see their productivity increase as a result of working from home

Productivity while working remotely

Productivity while working remotely

Remote working was not all that common before COVID-19, only 26% of South Africans had the freedom to work from home before the crisis. Since March last year, almost all businesses in South Africa turned to technologies like digital communication and collaboration to enable employees to work remotely, without stepping out of their homes to adhere to Government regulations and assist in curbing the spread of the COVID-19.

Productivity has increased as a result of working from home

According to the GetApp study on productivity in the workplace, 30% of South African employees said their productivity has increased as a result of working from home, whilst 25% of employees said that they perform better with a mix of in-office and remote working.

The study also revealed that 37% of employees prefer to work at home on full-time basis, whilst 30% of employees prefer going to the office at least 2-3 times a week. Businesses in South Africa are still trying to navigate through this new working order and bring to life their company culture, ethics; and allow for flexibility, transparency, and collaboration; which are necessities for effective remote working. Businesses need to adapt its culture in this emerging hybrid model that combines remote work with a traditional office hub.

employees want hybrid model of work

Greater adoption of new cloud-based technologies and collaboration tools are a major driver

On a global scale, South Africa currently ranks 78th on the Digital Readiness Index that was published by Cisco in early 2020. This statistic further highlights that even with South Africa’s low ranking, multiple businesses still see themselves as already digitally transformed. This reflects a disparity between the companies’ transformation journey versus the country’s transformation journey and infrastructure capabilities. Therefore, South Africa’s digital transformation is mainly lead by its business sector.

Greater adoption of new cloudbased technologies is the major driver of this trend. The productivity in the workplace survey shows that South African employees consider online meeting softwaredocument sharing tools and collaboration software as the three most critical tools for their productivity.  

critical technology for productivity remote

Working remotely can seem like a dream come true for many employees— but it can present its own set of challenges

Many employees are trying to oversee day to day family needs whilst balancing their children’s education at home because many schools are closed or operating virtually. These employees need flexibility and support to stay engaged and productive while also dealing with the larger social disruption that has forced many of them; particularly employees dealing with loss and COVID-19 care.

Amongst the many challenges like dealing with depression, loneliness, time management problems and adapting to constant digital miscommunication, employees have expressed frustration with technology challenges like connectivity, cost of data, adequate equipment – 78% of employees expressed challenges with internet and speed.

connectivity main challenges to stay productive at home

On the positive side, remote working is effective on multiple levels. It ensures that employees are safe and productive; while it also transforms businesses by equipping them with resilient and adaptive ways to engage with their stakeholders and deliver economic value.

Therefore, businesses need to ensure that employees have the hardware and software they need to do their job and invest in the tools and training needed to support hybrid working that will benefit both businesses and employee’s productivity.

Looking for online collaboration or video meeting software? Check our catalogue.

Productivity and remote workplace study: GetApp Survey methodology 

Data for this study was collected in November 2020 from an online survey of 450 respondents that live in South Africa. 

To participate in the survey, respondents had to be: 

  • Employed full-time or part-time, or self-employed
  • Working for a company with at least two people
  • Working remotely sometimes or all the time since COVID-19.