Internationalisierung von Unternehmen: Wohin expandierst du 2019?

Wohin expandierst du in 2019

Wir schreiben das Jahr 2019. Die Zukunft ist da. Wir haben den Wind auf dem Mars gehört, YouTube hat Justin Biebers Song „Baby‟ mit seinem eigenen Jahresrückblick „Rewind‟ den Rang als YouTube-Video mit den meisten Dislikes abgelaufen, und wir haben den Lebkuchen-Burger erschaffen.

Auch deine Zukunft ist da. Die Zeit ist gekommen, um dein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) auf dem Globus auszuweiten – sei es nur ein kleiner Hüpfer ins Nachbarland oder gleich ein großer Satz über den Atlantik. Wir haben zwar bereits über das Thema Internationalisierung von Unternehmen geschrieben, aber es gibt ja immer noch Neues hinzuzulernen.

Internationalisierung von Unternehmen: Wohin expandierst du 2019?

Vielen KMU fehlen die Ressourcen, um die Firmengröße, Ausrichtung und das generelle Geschäftsverhalten der Käufer im Ausland zu rechercherien. Doch wer überlegt, international zu expandieren, kann ohne diese Informationen beim Erstellen einer wirksamen Marketing-Strategie schwer ins Stolpern geraten.

Mithilfe eines Überblicks über die demographischen Daten französischer und US-amerikanischer KMU können sich deutsche Unternehmer ein besseres Bild davon machen, auf welche Zielgruppe sie ihr Marketing ausrichten sollen und wie viel Geld dieser Markt potenziell abwirft.

Gartner Digital Markets hat zu diesem Zweck eine Umfrage unter jeweils 270 deutschen und französischen KMU sowie über 700 US-amerikanischen KMU durchgeführt, um zu erfahren, welches Budget sie für den Zeitraum 2019–20 für Unternehmenssoftware angesetzt haben und welche Kaufabsichten sie verfolgen.

Deutschland, Frankreich und die USA sind allesamt wirtschaftlich starke Länder: 2018 belegten die USA den ersten, Deutschland den vierten und Frankreich den sechsten Platz der Volkswirtschaften mit dem höchsten BIP, und sie alle haben konstant eine Vielzahl technischer Neuerungen übernommen. Betrachtet man das Software-Budget dieser Länder, bekommt man ein klares Bild davon, wo ihre hauptsächlichen technischen Interessen liegen.

In diesem Artikel werden wir uns anschauen, welche Informationen du aus dem Vergleich der KMU in diesen drei Ländern ziehen kannst, welches davon für eine (internationale) Expansion möglicherweise vorteilhafter ist, und welches Wissen du aus deinen Erfahrungen als deutsche/r Unternehmer*in auf den ausländischen Markt übertragen kannst.  

Die wichtigste Frage zuerst: Bist du bereit, international zu expandieren?

Bevor du dich zu einer Auslandsexpansion entschließt, musst du dir selbst auf den Zahn fühlen, ob du dafür auch wirklich gewappnet bist. Um das zu überprüfen, beantworte bitte die folgenden vier Fragen:

  1. Besitzt du die nötige Infrastruktur, um zu expandieren?
    Wenn nicht, bereite zunächst deine Mitarbeiter aus dem Verkauf, der Produktion und dem Kundenservice auf eine deutlich höheren Nachfrage vor.
  2. Besitzt du die finanziellen Ressourcen, um international zu expandieren?
    Wenn nicht, erweitere deinen Kundenstamm zunächst im Inland. Einige der Tipps in diesem Artikel werden trotzdem auch für dich hilfreich sein, also lies weiter!
  3. Reichen deine Fremdsprachenkenntnisse aus, um international zu expandieren?
    Wenn nicht, findest du in diesem Artikel Tipps, um dich der Sprache und Kultur des Landes anzunähern, in das du expandieren willst.
  4. Weißt du, wie viel Geld für dich beim EU-Nachbarn oder in den USA zu holen ist?

Wenn nicht, lies weiter!

Wo steckt in den USA, Frankreich und Deutschland das Geld?

Werfen wir einen Blick auf die folgenden drei Diagramme. Für jedes Land — die USA, Frankreich und Deutschland — haben wir die drei Arten von Software ausgewählt, für die der größte Teil des Budgets eingeplant ist. Die Unternehmen sind in verschiedene Größen untergliedert, damit wir gezielt ihre jeweilige Investitionsrate betrachten können.

Internationalisierung von Unternehmen: US-amerikanischen Unternehmen die in Software investieren wollen
Schaubild 1: Dieses Diagramm zeigt das jeweilige Interesse der unterschiedlich großen Unternehmen an den aufgelisteten Technologien (in Prozent).
Internationalisierung von Unternehmen: französischen Unternehmen die in Software investieren wollen
Schaubild 2: Frankreichs größte Unternehmen scheinen bei der Investition in beliebte Softwarekategorien zurückhaltender zu sein. Den Grund dafür erfährst du weiter unten.
Internationalisierung von Unternehmen: deutschen Unternehmen die in Software investieren wollen
Schaubild 3: Diese Diagramme zeigen deutlich die Unterschiede zwischen den USA Frankreich und Deutschland sowie die internationale Stimmungslage der Unternehmen.

Warum sind diese Arten von Software Spitzenreiter?

Software für Daten- und Informationssicherheit und Cloud-Anwendungen haben es in allen drei betrachteten Ländern in die Top 3 geschafft.

Cloud Computing — mit seinen Teilbereichen SaaS (Software as a Service), PaaS (Platform as a Service) und IaaS (Infrastructure as a Service) — ist aus der heutigen Arbeitspraxis kaum noch wegzudenken, inbesondere in Unternehmen, die großen Bedarf an Speicherpatz haben und Firmenniederlassungen an unterschiedlichen Orten miteinander koordinieren müssen.   

Die große Beliebtheit, der sich Software für Daten- und Informationssicherheit in Deutschland und Frankreich erfreuen, lässt sich damit erklären, dass beide Länder als Mitgliedsstaaten der EU der strikten Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) unterliegen. Als deutsches Unternehmen, das in die USA expandiert, sollte man sich bezüglich des Datenschutzes gut informieren, um z. B. durch das Übertragen von personenbezogenen Daten nicht gegen die DSGVO zu verstoßen und heftige Bußgelder zu riskieren.

Das bedeutet umgekehrt auch, dass jede US-amerikanische Firma, die mit europäischen Staatsbürgern und Unternehmen interagiert, die DSGVO ebenfalls erfüllen muss. Angesichts internationaler Geschäftsbeziehungen, der wachsenden Besorgnis über die Sicherheit im Internet und diverser anderer Sicherheitsvorschriften verwundert es nicht, dass alle drei Länder verstärkt in Software für Daten- und Informationssicherheit investieren.

Sowohl in Deutschland als auch in den USA fällt Software für die Finanzverwaltung und Buchführung in die drei Top-Kategorien, während Frankreich stärker in CRM Software investiert, um die Beziehung zu den Kunden zu pflegen.

Das lässt sich damit erklären, dass Deutschland und die USA auf dem globalen Markt an ihren jeweiligen Standorten auf ähnlichen Gebieten operieren: Sie gehören in puncto Handel, Produktion und Transport zu den führenden Nationen. In diesen drei Industriebranchen bildet Software für die Finanzverwaltung / Buchführung ein unerlässliches Hilfsmittel für kleine und mittelständische Unternehmen.

Interpretation der unterschiedlichen Investitionsraten: 3 Erkenntnisse

1. Große US-amerikanische Unternehmen investieren insgesamt mehr in Technik als deutsche und französische Firmen

Sehen wir uns die Investitionsraten in den Schaubildern 1–3 an.

Abgesehen von den Betrieben, die weniger als 5 Millionen US-Dollar pro Jahr erwirtschaften, investieren US-amerikanische KMU stärker in Software als ihre europäischen Pendants — in einigen Fällen beinahe doppelt so viel.

Auch wenn das bedeutet, dass für Software-Händler in den USA insgesamt mehr Geld zu holen ist, sollte man auch Frankreich als Ziel für die Unternehmensexpansion nicht gleich ausklammern!

Zwar verfügen die großen US-Firmen über umfassende finanzielle Ressourcen, aber das geht mit einem harten Wettbewerbskampf einher, denn es gibt eine Fülle anderer Unternehmen, die eifrig versuchen, sich den Deal zu sichern.  

2. Kleinere Unternehmen sind in Frankreich der Schlüssel zum Verkaufserfolg

Wenn du nach wie vor daran interessiert bist, deine Software auch in Frankreich zu vertreiben, solltest du das Augenmerk auf die kleineren französischen Betriebe legen.

Was ihre Investitionsrate angeht, so übertreffen die französischen Unternehmen mit einem Jahresertrag unter 5 Millionen USD in allen drei Software-Kategorien die deutschen und selbst die US-amerikanischen Firmen ähnlicher Größe.

Hier ein Beispiel: 44 % der französischen Kleinunternehmen beabsichtigen, in Software zur Daten- und Informationssicherung zu investieren. Demgegenüber stehen 29% der deutschen und 36 % der US-amerikanischen KMU.

Frankreich verzeichnet beim Einsatz neuer Technologien sagenhafte Zuwachsraten

Werfen wir einen kurzen Blick auf die Kategorie Cloud Computing. In Frankreich haben 41 % der Unternehmen mit einem Jahresertrag zwischen 50 und 100 Millionen USD ein Budget für Cloud Computing Software veranschlagt. In Deutschland liegt der Vergleichswert bei nur 30 %.

Ein Grund für diesen Unterschied ist, dass Frankreich bei der Nutzung von Cloud Software einen ordentlichen Schritt zugelegt hat – so spricht die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing Germany Trade & Invest von zweistelligen Zuwachsraten im Bereich Cloud Computing in Frankreich. Selbst die größeren Unternehmen, die sich am stärksten gegen die Übernahme neuer Technologien gesträubt haben, können sich dem Bedarf an Cloud-Software nicht länger entziehen.

3. Wenn du im Inland expandierst, verkaufe deine technischen Neuheiten an größere deutsche KMU

Wenn neu aufkommende Technologien dein Beschäftigungsfeld bilden – wie Blockchain,  Augmented Reality, Internet of Things (IoT) oder Künstliche Intelligenz, solltest du überlegen, größere KMU im Inland anzupeilen.

Die Nutzungsrate deutscher Unternehmen hinsichtlich neuartiger Technologien und Software ist bereits jetzt bemerkenswert hoch und wird voraussichtlich noch weiter ansteigen. Unternehmen mit einem Schätzwert von 10–50 Millionen USD und über 100 Millionen USD rechnen für IoT-Technologien innerhalb der kommenden zwei Jahre mit einem Anstieg auf 54 % bzw. 66 %.

Das bedeutet: Um auf diesem massiven Markt Fuß fassen zu können (auf dem sehr viel Geld zu holen ist), solltest du als einen der ersten Schritte bei der Expansion eine Marketing-Strategie planen und umsetzen, damit deine Marke möglichst bald einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.

Für den Erfolg ist es – insbesondere bei neu aufkommenden Technologien – unabdingbar, dass sich deine Firma als vertrauenswürdig präsentiert und als sachkundige Informationsquelle.

Was kannst du mit diesen Informationen anfangen?

Je nachdem, wie etabliert oder neuartig deine Technologie ist, gilt es, sorgfältig auszutarieren, wie du deinen Preis und deine Produktion auf die Größe der Zielunternehmen zuschneidest.

Je besser du über das finanzielle Potenzial und die Interessen in dem Land, in das du expandieren möchtest, Bescheid weißt, desto besser kannst du entscheiden, wie du dein Produkt dort vermarkten kannst. Außerdem führt es dir vor Augen, mit welchen Einnahmen du rechnen kannst und wie lange es voraussichtlich dauern wird, ein stabiles internationales Unternehmen aufzubauen.   

Technologische Prioritäten ändern sich abhängig von der Größe und dem Standort einer Firma. Wir raten dir daher, als Nächstes diese Schritte zu befolgen:

  • Wenn Frankreich dein angestrebtes Ziel ist, findest du hier Informationen, wie du eine erfolgreiche Expansion nach Frankreich vorbereitetst.
  • Lass dich beraten – die deutsch-französische Handelskammer sowie die deutsch-amerikanische Handelskammer unterstützen Unternehmen beim Markteinstieg in den jeweiligen Ländern.
  • Finde heraus, wie Frankreich und die USA und ihre Bedürfnisse nach neuen Technologien im Vergleich zu Deutschland aussehen.
  • Schau dir an, welche Größe die Unternehmen im angestrebten Land haben, die eher in deine Produkte investieren werden.
  • Richte deine Marketing-Strategie auf die Unternehmen aus, die höhere Gewinne versprechen.

Informationen zu Capterras Umfrage über die Top-Technologie-Trends für KMU

Capterra hat diese Umfrage im Juni und Juli 2018 unter insgesamt 540 deutschen und französischen und 715 US-amerikanischen KMU mit mehr als einem Angestellten und einem Jahreseinkommen von bis zu 100 Millionen USD durchgeführt. Gemeinnützige Organisationen wurden nicht in diese Studie einbezogen. Bei den befragten Personen handelt es sich um Mitarbeiter, die darüber entscheiden, in welche Technologien die Firma investieren wird, oder die zumindest maßgeblich an der Entscheidung beteiligt sind.

Internationalisation des PME : comment vendre ses logiciels en Allemagne et aux États-Unis en 2019

Internationalisation des PME comment vendre logiciels Allemagne États Unis en 2019

Nous sommes en 2019. Et 2019, c’est le futur. La technologie est devenue indissociable de notre quotidien : commandes en un clic, support client basique assuré par des robots… D’ailleurs, les premiers touristes de l’espace pourraient bien être envoyés en orbite au cours des prochains mois.

2019, c’est aussi le futur de votre PME. L’heure est venue d’assurer son internationalisation en passant les frontières. Pourquoi ne pas tenter l’aventure en Allemagne, voisin proche, ou même aux États-Unis, notre voisin outre-Atlantique ?

Internationalisation des PME comment vendre logiciels Allemagne États Unis en 2019

De nombreuses PME qui cherchent à se développer à l’international ne disposent pas des ressources nécessaires pour étudier la taille, la portée et les opérations des acheteurs étrangers. Et cette absence d’informations peut entraver l’efficacité de leur marketing.

En analysant les données démographiques des PME d’autres pays, les entreprises françaises se feront une meilleure idée de l’identité de leurs clients potentiels ainsi que du budget dont ils disposent.

Pour cette raison, nous avons interrogé* 270 entreprises françaises, 270 entreprises allemandes et 700 entreprises américaines pour connaître leur budget en matière de logiciels professionnels pour 2019-2020, ainsi que les types de solutions qu’elles ont l’intention d’acheter.

Les États-Unis tout comme l’Allemagne ont depuis de nombreuses années donné la priorité au développement de nouvelles technologies et bénéficient d’un climat propice à l’adoption d’innovations. L’examen des plans budgétaires en matière de technologie de ces deux pays peut donner une vision plus claire de leurs principaux intérêts technologiques.

Dans cet article, nous allons comparer les PME européennes et américaines, nous intéresser aux secteurs les plus réceptifs à l’expansion internationale et découvrir comment utiliser ces données pour l’expansion de votre PME à l’international.

Tout d’abord, l’internationalisation est-elle faite pour vous ?

Avant de décider qu’il est temps de grandir, vous devez vous assurer d’être prêt. Pour le savoir, répondez à ces quatre questions :

  1. Avez-vous l’infrastructure nécessaire pour votre internationalisation ?
    Si non, renforcez d’abord vos équipes de vente, de production et de service clientèle pour répondre à une demande beaucoup plus forte.
  2. Avez-vous les ressources financières nécessaires pour votre internationalisation ?
    Si non, construisez-vous d’abord une clientèle en France. Certains conseils de cet article vous concernent également, donc lisez la suite !
  3. Avez-vous les compétences linguistiques nécessaires pour votre internationalisation ?
    Si non, engagez des talents natifs, et formez-vous à la langue et à la culture des pays dans lesquels vous souhaitez vous implanter. Nous reviendrons sur ce point essentiel plus loin dans l’article !
  4. Savez-vous de quel budget vous disposez dans les pays en question ?
    Si non, lisez la suite !

Où se trouve l’argent en France, en Allemagne et aux États-Unis ?

Intéressons-nous aux trois graphiques suivants. Pour chacun de ces pays (France, Allemagne et États-Unis), nous présentons les trois types de logiciels les plus convoités, déclinés selon la taille des entreprises qui y investissent, afin d’étudier leur niveau d’investissement.

Voici la situation en France :

enquete france

… en Allemagne :

enquete allemagne

… et aux États-Unis :

enquete etats-unis

Pourquoi ces types de logiciels arrivent-ils en tête du classement ?

Les logiciels de sécurité des données et des informations ainsi que les logiciels de cloud computing se classent dans le top 3 de chaque pays étudié.

Le cloud computing, comprenant les logiciels-en-tant-que-service (SaaS), les plateformes-en-tant-que-service (PaaS) et les infrastructures-en-tant-que-service (IaaS), est devenu partie intégrante des opérations, surtout dans les entreprises qui nécessitent davantage d’espace de stockage et des fonctions de coordination entre plusieurs bureaux et plusieurs sites.

La France et l’Allemagne, quant à elles, prévoient d’adopter les logiciels de sécurité des données et des informations sans doute parce qu’elles sont membres de l’Union européenne, qui a mis en place en mai 2018 la réglementation RGPD, visant à renforcer la protection des données pour les individus.

Autre point à remarquer : les États-Unis et l’Allemagne s’intéressent aux logiciels de
finance/comptabilité, tandis que la France penche plutôt pour les logiciels de gestion de la relation client. Cela peut s’expliquer par le fait que les États-Unis et l’Allemagne ont des rôles très semblables sur leur part respective du marché mondial. Ces pays sont à la pointe du commerce, de la fabrication et du transport, des secteurs dans lesquels les PME ont besoin d’un logiciel de finance/comptabilité pour survivre.

Interpréter les différences en matière d’investissement : 3 choses à retenir

1. Les grandes entreprises américaines investissent plus fréquemment que leurs homologues français et allemands

Observez les taux d’investissement sur les graphiques plus haut.

Outre celles qui gagnent moins de 5 millions de dollars par an, les PME américaines investissent plus fréquemment que leurs homologues européens de taille similaire.

Prenons un exemple : 53 % des grandes entreprises américaines ont pour projet d’investir dans un logiciel de sécurité des données et des informations, pour 31 % en France et pour 37 % en Allemagne.

Il y a donc un marché à prendre aux États-Unis.

Mais attention, si les grandes entreprises ont un plus gros portefeuille, la concurrence est rude : une kyrielle d’autres entreprises essaient de s’intercaler et de remporter la mise. Il faudra donc être bien préparé pour obtenir les faveurs de ces PME américaines.

expansion pme etats unis

2. Vendez votre technologie innovante aux grandes PME allemandes

Si vous développez des technologies innovantes comme le blockchain, la réalité virtuelle/augmentée, l’Internet des Objets (IoT) et l’intelligence artificielle, ciblez les PME allemandes de plus grande taille.

De fait, les entreprises allemandes utilisent ou prévoient d’utiliser des logiciels et des technologies innovantes à un taux incroyablement élevé. Les PME dont le chiffre d’affaires est entre 10 et 50 millions de dollars et celles dont le chiffre d’affaires dépasse les 100 millions de dollars ont pour projet d’utiliser l’IoT à des taux respectifs de 54 et de 66 % au cours des deux prochaines années.

Ainsi, pour accéder à cet énorme marché au très gros portefeuille, vous devez commencer vos campagnes de marketing au début du processus d’expansion pour faire connaître davantage votre marque et vous ériger en expert.

Toutefois, au vu du caractère innovant de cette technologie, votre entreprise doit avoir l’air fiable et experte en la matière si elle souhaite s’épanouir. Votre produit doit être consolidé, et votre discours bien rodé.

3. Adaptez-vous au marché que vous ciblez

Que vous choisissiez d’exporter votre logiciel aux États-Unis ou en Allemagne, chacun de ces pays a des spécificités dont il faut tenir compte dans votre stratégie d’expansion.

L’Allemagne est connue pour l’importance qu’elle accorde à la qualité de ses produits. Cela explique l’existence de réglementations très strictes auxquelles les entreprises françaises qui souhaitent s’y exporter devront se conformer. En plus de respecter les normes internationales et européennes, les entreprises étrangères devront également observer les normes DIN de l’Institut allemand de normalisation.

Dans de nombreux contextes, internationalisation rime avec localisation (notamment localisation du logiciel et localisation du site web). En effet, les utilisateurs étrangers seront beaucoup plus réceptifs à votre logiciel s’ils peuvent en disposer dans leur langue et dans une version qui est adaptée à leur réalité. N’oubliez pas non plus de traduire votre site web et de proposer une assistance dans la langue du pays. Un logiciel de gestion de traductions peut être un bon point de départ vers l’internationalisation de votre entreprise.

Que pouvez-vous faire avec toutes ces informations ?

Selon l’omniprésence ou la nouveauté de votre technologie, vous devez trouver comment adapter votre prix et votre production à la taille des entreprises que vous ciblez.

La connaissance du paysage financier et de votre pays cible vous donnera une meilleure idée de la façon dont vous devez vendre votre produit, du chiffre d’affaires que vous pouvez espérer et du temps qu’il vous faudra pour créer une entreprise internationale stable.

 

expansion pme

Vous recherchez un logiciel de gestion d’entreprise ? Consultez la liste de Capterra des meilleurs logiciels de gestion d’entreprise.


* Méthodologie de l’enquête : Capterra a conduit cette enquête en juin et en juillet 2018 auprès de 540 PME françaises et allemandes et 715 PME des États-Unis, toutes de plus d’un employé et au chiffre d’affaires de moins de 100 millions de dollars. L’enquête ne concernait pas les organismes sans but lucratif. Les répondants qualifiés sont des décisionnaires ou des personnes qui ont une grande influence sur les décisions liées aux achats de technologies dans l’entreprise.

La situation économique et sociale des startups françaises en 2019

La situation économique et sociale des startups françaises en 2019

La situation économique et sociale des startups françaises en 2019

Startup, jeune pousse, entreprise qui démarre… autant de synonymes pour désigner la petite entreprise qui grimpe. Pour autant, elle n’est pas définie par un nombre précis d’employés, comme une PME ou TPE, et c’est plutôt le caractère innovant et le fort potentiel de croissance qui constituent leur dénominateur commun. Ces nouvelles entreprises sont regroupées en France sous l’enseigne de la French Tech du Ministère de l’Économie et des Finances français. La fin des années 90 et le début du XXIe siècle ont vu l’essor de ces “jeunes pousses”.

Pour cet article, le comparateur de logiciels en ligne Capterra s’est intéressé de près aux startups d’aujourd’hui en analysant à la fois un sondage réalisé auprès de startups*, une étude interne sur 1 200 jeunes pousses françaises dans toutes les régions de France** et des études externes***.

Selon une étude de BVA***, les 3 qualificatifs les plus associés aux startups sont “innovante”, “dynamique” et “faisant partie du secteur des nouvelles technologies”. Alors, en ce début 2019, quelles sont les startups qui font l’innovation en France et qui réussissent ? Quels sont les plus grands défis que les entrepreneurs ont à relever et quelles sont leurs priorités ? Retrouvez toutes ces réponses, et plus, dans notre article.

Les startups en France aujourd’hui

Avec plus de 10 000 startups en France, l’entrepreneuriat est bien loin de faire peur aux Français. Selon un sondage de Dell et CSA Research***, pour un entrepreneur sur deux, la création d’une entreprise innovante est plutôt facile, et 16 % la considèrent même très facile. C’est peut-être l’une des raisons pour lesquelles les startups françaises se multiplient et augmentent leur chiffre d’affaires : en moyenne, il est passé de 2,12 millions d’euros en 2013 à 5,29 millions en 2016 pour ce qui est des startups digitales (d’après Ernst&Young et France Digitale***).

Capterra s’est servi d’un échantillon représentatif et s’est penché sur 1 200 startups réparties dans toutes les régions de France pour connaître et comprendre leurs forces, leurs faiblesses, les défis auxquels elles font face et les investissements injectés**. Pour cela, nous avons analysé le nombre d’employés, le capital, les secteurs d’activité, les villes principales ainsi que le genre des fondateurs de ces 1 200 startups afin d’obtenir les données présentes sur la carte interactive ci-dessous. Observons-la.

Les régions qui concentrent le plus de startups en France sont les suivantes :

  • L’Île-de-France (qui est le berceau de 51 % des startups)
  • L’Auvergne-Rhône-Alpes (11 %)
  • L’Occitanie (7 %)

Les secteurs d’activité dans lesquelles elles sont actives sont principalement les suivants :

  • Les technologies de l’informatique et de l’information (18 %)
  • Les services aux entreprises (17 %)
  • L’électronique (9 %)

Enfin, il est clair que les startups sont un univers extrêmement masculin : 85 % des entrepreneurs à la tête de ce genre d’entreprise sont des hommes, contre seulement 15 % de femmes.

Le profil des créateurs de startups : qui sont-ils ?

Le stéréotype du créateur de startup est un jeune homme d’à peine 30 ans qui n’a pas fait de grandes études, mais dont l’idée révolutionnaire lui a rapporté gros. Le cliché est-il réalité ?

En premier lieu, il est évident que le marché des startups en France est principalement masculin, puisque les fondateurs sont majoritairement des hommes. On compte seulement 15 % de fondatrices.

De même, le stéréotype colle bien à la réalité en ce qui concerne l’âge des fondateurs. Selon une étude réalisée entre 2011 et 2016 par NUMA***, plus d’un tiers (35 %) des entrepreneurs français se situent dans la tranche d’âge de 25-29 ans, et presque un quart (24 %) dans celle des 30-34 ans. 25 % avaient plus de 35 ans lorsqu’ils ont créé leur startup. Ces entrepreneurs commencent jeunes et bien souvent après avoir obtenu leur diplôme de fin d’études.

Toutefois, les startups ne sont pas fondées sur une simple idée et de très légers bagages universitaires. Bien au contraire. Les autodidactes existent bel et bien, mais restent une exception. Les entrepreneurs français, peu importe leur âge, ont généralement un master, un diplôme provenant d’une école de commerce ou encore d’une école d’ingénieur. Les fondateurs de startup ne se lancent pas à l’aveugle.

En termes de situation géographique, Paris reste le berceau des startups. La capitale est en tête à tous les niveaux : nombre de startups créées et diversité des secteurs d’activité. Lyon arrive en deuxième position : troisième ville de France en nombre d’habitants, elle est attrayante pour les entrepreneurs (à l’instar du www2018 par exemple) et abrite bon nombre de startups.

Enfin, si les fondateurs s’associent, ils ne le font pas avec n’importe qui : plus d’une startup sur quatre (27 %) a été créée par un groupe d’amis, et presque une sur quatre (24 %) par des personnes qui se sont connus à l’école.

Le profil de l'entrepeneur français

Les secteurs dactivité les plus représentés par les startups en France

D’après l’analyse de Capterra** sur 1 200 startups françaises, les secteurs d’activité qui dominent le marché des startups sont les services du numérique et les nouvelles technologies de l’information et communication (SSII et NTIC), suivies par les services aux entreprises, le secteur électronique et le secteur pharmaceutique. La mode, la culture et la restauration ne sont pas loin derrière.

Selon NUMA***, les startups françaises travaillent à 38,8 % dans le B2C. Le B2B2C et le B2B représentent quant à eux 29,6 % et 19,7 % de la part de marché.

Top 5 des secteurs d'activité en France et leurs villes principales

Les défis des entrepreneurs français

D’après l’enquête de NUMA***, la raison principale qui pousse les entrepreneurs français à créer des startups est l’envie de relever des défis (71,9 %). La deuxième raison, pour plus de la moitié des entrepreneurs de startups (55 %), est de changer les règles : c’est même de là que démarre l’innovation. Enfin, las de l’autorité entrepreneuriale et surtout patronale, 40,4 % des fondateurs de startups ont été guidés par l’envie de devenir indépendants et de ne plus rendre de comptes à leur supérieur hiérarchique.

Cependant, si les startups sont nombreuses à voir le jour, certaines sont malheureusement tout aussi rapides à fermer leurs portes. Selon une étude de l’Insee*** de 2017, quatre entreprises françaises sur dix plient boutique avant leur cinquième anniversaire. CB Insights s’est intéressé à ce phénomène et en a conclu que les cinq causes d’échec majeures sont les suivantes :

  • Une absence de marché ou de besoin (42 %)
  • Un manque de trésorerie (29 %)
  • Une équipe inadaptée (23 %)
  • Une concurrence qui est plus forte (19 %)
  • Un produit trop onéreux (18 %)

Même si l’on peut penser qu’une startup est une structure facile à lancer, Capterra a voulu connaître les défis auxquels font face les entrepreneurs et les employés dans une startup en menant un sondage*. Résultats : le manque de liquidités est la principale difficulté pour 19 % des sondés (ce qui rejoint l’étude de CB Insights). Cela explique également le nombre élevé de levées de fonds réalisées par les jeunes pousses pour garder la tête hors de l’eau. Le défi qui arrive en deuxième position est lié aux aspects marketing et à la promotion : 17 % des interrogés disent avoir des difficultés à faire la publicité de leur marque. Enfin, pour 12 % des interrogés, travailler avec un personnel réduit représente un défi non négligeable.

Face à ces difficultés, quelles sont les priorités ? Pour plus d’un tiers des startups (34 %), il s’agit de vendre. Trouver des clients et générer des profits s’impose comme le test ultime afin de savoir si la startup a de l’avenir. Ensuite, il faut mettre en place et finaliser les processus de l’entreprise (21 % des interrogés) et gérer efficacement les ressources humaines et financières (19 % des interrogés). Ces deux dernières priorités jouent davantage sur la gestion interne propre à chaque startup, mais elles semblent avoir de l’importance : si l’entreprise est suffisamment organisée de l’intérieur, elle devrait avoir plus de chances de réussir.

Puisque le manque d’argent est une épée de Damoclès pour les startups, il est donc vital que le budget soit investi intelligemment. Alors, dans quoi ces entreprises investissent ? D’après l’enquête de Capterra*, le budget initial des startups est principalement destiné au recrutement et aux salaires (36,5 %). Il s’ensuit les coûts liés aux activités promotionnelles et publicitaires (27 %), puis le loyer et le matériel (26,5 %). Enfin, l’investissement en logiciels représente tout de même 9 %.

Finalement, nous avons voulu savoir quelles étaient les idées fausses sur les startups. D’après les dirigeants ou employés de ces entreprises, quelles sont les idées reçues présentes dans l’inconscient collectif qui s’avèrent erronées dans la réalité du marché des startups ? Pour 33 % des sondés, il s’agit de la concurrence inexistante : comme toute autre entreprise, les startups doivent faire face à des concurrents. Pour 29 % des interrogés, la principale idée fausse serait que les startups se développent rapidement : ce n’est pas toujours le cas et certaines peuvent même mettre des années à progresser.

Quels logiciels pour une startup ?

Bien que la plus grande partie du budget des startups soit réservée au recrutement et aux salaires, 9 % des liquidités sont prévues pour l’achat de logiciels.

Les levées de fonds des startups sont utiles pour se développer, commercialiser son produit ou ses services et réaliser d’autres investissements essentiels. Cependant, même si les levées de fonds aident un tiers (31 %) des startups, dans 9 cas sur 10, le capital initial provient des fondateurs, selon l’étude de Dell***. Une startup sur deux (51 %) obtient des aides publiques.

Pour ce qui est des logiciels, il est tentant d’acheter d’emblée les plus réputés. Cependant, cela peut être risqué et peu rentable. En effet, une startup, comme son nom l’indique, est une entreprise en démarrage : mieux vaut se tourner vers les logiciels bon marché. Bon nombre de logiciels gratuits ou open source, de divers types, ont obtenu de très bonnes notes sur Capterra.

Toujours dans notre dernier sondage*, nous avons demandé à des PME d’indiquer les logiciels dont elles se servaient le plus et qui étaient essentiels au bon fonctionnement de l’entreprise. Voici les 5 catégories de logiciels qui sont arrivées en tête :

Le tableau suivant présente, pour chacune de ces catégories, le logiciel disponible en version gratuite et en français le mieux noté sur Capterra.

Les logiciels gratuits les mieux notés pour développer sa startup

Pour connaître d’autres logiciels gratuits disponibles sur le marché, n’hésitez pas à vous tourner vers les articles dans lesquels nous détaillons des outils de gestion de projet, des logiciels de ressources humaines ou encore des logiciels ERP.

En résumé : bilan sur les startups en France

Les startups françaises sont en plein essor, avec Paris pour épicentre. Attendons maintenant de voir si cette croissance continuera sur sa lancée en 2019, si les femmes seront davantage mises en avant et si d’autres régions et villes verront leur nombre de startups croître. Il est vrai qu’un certain nombre de startups font faillite avant leur cinquième année, ce qui peut effrayer les futurs entrepreneurs. Mais il ne faut pas s’arrêter à ce chiffre : tout reste à voir et de belles perspectives se dessinent selon les régions et les secteurs.

 


* Sondage interne réalisé par Capterra auprès de 140 créateurs et salariés de startups entre novembre et décembre 2018.

** Source des données concernant les 1 200 startups : Myfrenchstartup.com. Données recueillies et analysées pour l’infographie interactive.

*** Source des données : Statista.fr. Pour toutes les données qui n’ont pas de lien, elles ont été commandées pour cette étude spécialement auprès de Statista.

Technologies : dans quoi vont investir les PME en 2019 ?

Technologies dans quoi investir les PME 2019

Technologies dans quoi investir les PME 2019

Commençons par une évidence : on ne crée pas une entreprise pour la mener à l’échec. Mais inutile de vous rebattre les oreilles de clichés, ils ne vous enseignent rien sur le développement de vos activités, le maintien votre compétitivité ni l’accroissement de vos bénéfices.

Ils ne disent rien non plus de la profitabilité, importante pour toutes les entreprises, mais particulièrement cruciale pour les plus petites structures. Une grande société qui dépense trop et génère moins de profit perd généralement de la valeur actionnariale. Pour une TPE ou une PME, en revanche, une perte de profitabilité a des conséquences plus directes et plus personnelles : diminution de la pension, manque de fonds pour financer les études des enfants, impossibilité de rembourser un crédit immobilier…

Lorsque vous êtes à la tête d’une petite entreprise, vous devez absolument allouer efficacement vos ressources pour faire évoluer votre activité, mais votre marge d’erreur est réduite. Vous ne pouvez pas vous permettre de faire le mauvais choix.

En général, les entrepreneurs ne pensent pas spontanément à investir dans des logiciels métiers. Pourtant, ces outils peuvent être essentiels pour rester compétitif sur un marché. Pour ne pas être à la traîne par rapport à vos concurrents, vous avez besoin de savoir ce que les TPE ou PME comme la vôtre achètent et dans quels types de solutions elles investissent.

Dans cet article, nous allons vous présenter les résultats intéressants d’une enquête récemment menée par Capterra auprès de 700 PME américaines. Nous nous sommes intéressés au budget prévisionnel des entreprises. Nous avons interrogé des chefs d’entreprise et des décisionnaires sur leurs intentions d’achat pour 2019 et 2020 et sur le budget qu’ils comptent consacrer à des logiciels métiers. Une tendance très claire se dégage de l’ensemble des réponses :

Quelle que soit leur taille (de 2 à 249 employés) et leur secteur d’activité, les PME investissent toutes prioritairement dans quatre types d’outils :

  • Finances et comptabilité
  • Cloud computing
  • Sécurité des données
  • Marketing digital

Même si les priorités peuvent changer d’une entreprise à l’autre, ces quatre catégories de logiciels sont en tête de liste chez tous les répondants. Toute PME qui souhaite rester compétitive devrait donc consacrer une partie de son budget prévisionnel à ces technologies.

Et bien que cette enquête ait été réalisée aux États-Unis, ses résultats et les tendances qu’elle dégage peuvent s’appliquer à la France.

Figure 1

Pour vous aider à faire votre choix et à déterminer à quels outils vous devriez consacrer votre budget, nous allons examiner en détail ces quatre technologies, de la moins importante à la plus importante, en mettant l’accent sur les dépenses et les tendances budgétaires selon les tailles des entreprises et leurs secteurs d’activité.

Technologie numéro 4 : le marketing digital, crucial pour l’acquisition de nouveaux clients

Chiffres clés

Les petites entreprises commencent à prendre conscience que toute activité commerciale est numérique. 45,1 % des répondants prévoient d’ailleurs d’investir dans des campagnes en ligne et des outils numériques dans les deux ans qui viennent (voir Figure 1).

La tendance croissante et irréversible des achats en ligne (personnels comme professionnels) a un impact non négligeable sur toutes les entreprises.

Presque n’importe quel processus d’achat commence sur Internet, au moins au stade de la découverte. Le ROPO (research online, purchase offline) est un comportement d’achat en voie de généralisation : 47 % des consommateurs font des recherches en ligne avant d’acheter en magasin.

À l’heure actuelle, si vous n’avez pas de site web ou de présence en ligne, vous êtes presque invisible aux yeux de vos clients potentiels. De plus, une expérience marquante en ligne peut faire la différence entre un client acquis et un prospect perdu.

Le marketing digital est donc particulièrement important pour les petites entreprises qui doivent faire face à des concurrents bien connus du public. Faire de l’e-marketing sur des plateformes clés attire l’attention de clients qui ne vous remarqueraient probablement pas de prime abord. De plus, une solide présence en ligne peut aider votre petite entreprise à se hisser au niveau des grandes sociétés en se forgeant une image fiable et en affichant ses compétences.

Figure 2

Chiffres clés

Selon notre étude, les fonds alloués au marketing digital sont liés à la taille des entreprises, ce qui indique que les PME consacrent un budget plus important au marketing numérique pour gagner des parts de marché ou qu’elles dépensent plus dans ce domaine à mesure qu’elles grandissent (voir Figure 2).

Figure 3

Chiffres clés

Les secteurs des médias et du commerce de détail rassemblent la plus grande proportion de TPE-PME investissant dans le marketing numérique, respectivement 60 % et 50 %. Sur les autres marchés, 40 à 50 % des entreprises investissent dans de type d’outils (voir Figure 3).

L’intention de consacrer une part de son budget au marketing digital est assez constante dans tous les secteurs et dans tous les types d’entreprises, mais les sommes réellement allouées à ce genre de logiciels varient fortement.

Figure 4

Chiffres clés

Il y a plus de 40 000 dollars d’écart entre les entreprises dont le chiffre d’affaires est inférieur à 5 millions de dollars et celles dont le CA se situe entre 50 et 100 millions de dollars (voir Figure 4).

On note aussi une variation significative des dépenses moyennes selon le secteur d’activité.

Figure 5

Chiffres clés

Assez peu de compagnies d’assurances (environ 40 %) prévoient d’investir dans le marketing digital, mais celles qui incluent cette dépense dans leur budget y consacrent en moyenne une somme plus importante que dans les autres secteurs : 45 000 dollars (voir Figure 5).

Recommandations

  • Si vous prévoyez de faire grandir votre petite entreprise, en particulier dans les secteurs des médias et de la vente au détail, consacrez une partie de votre budget au digital marketing pour rester au niveau de vos concurrents.
  • Si vous êtes à la tête d’une petite entreprise active sur l’un de ces marchés, prévoyez de consacrer entre 10 000 et 25 000 dollars au marketing numérique dans les 12 à 24 mois qui viennent.
  • Si vous dirigez une entreprise de taille moyenne dans ces secteurs, prévoyez de dépenser entre 35 000 et 45 000 dollars en e-marketing dans les 12 à 24 prochains mois.
  • Si vous êtes actif sur un autre marché (les assurances, en particulier), vous pourriez prendre le dessus sur vos concurrents en allouant 20 000 à 40 000 dollars aux outils de marketing en ligne.

Technologie numéro 3 : la sécurité des données, une tendance qui se généralise

Chiffres clés

Plus de 47 % de nos répondants prévoient d’investir dans les technologies de protection des données (voir Figure 2), ce qui hisse la sécurité des données sur la troisième marche du podium.

C’est une bonne nouvelle, parce que les réglementations gouvernementales et les lois sur la protection des données et sur la vie privée s’appliquent aux petites sociétés comme aux mastodontes.

Il faut croire que la presse a suffisamment couvert le Règlement général sur la protection des données (RGPD) pour que 61 % des entreprises attribuent aux logiciels de sécurité des informations la première place dans leurs intentions d’achat.

Le piratage peut toucher tous les types d’entreprises. Alors que le gouvernement veut sensibiliser les PME au risque de cyberattaque, nos résultats indiquent que les dirigeants des petites sociétés sont déjà conscients de l’importance de la protection des données.

Figure 6

Chiffres clés

La prévalence dans certains marchés vaut la peine d’être soulignée : d’après notre enquête, dans tous les secteurs sauf un, plus de 40 % des entreprises prévoient d’investir dans la sécurisation des données (voir Figure 6).

Le budget moyen consacré à la protection des données semble varier selon la taille des entreprises. Comme on peut s’y attendre, les grandes entreprises, qui gèrent plus de données, de clients et d’employés, ont besoin de davantage de licences logicielles et de fonctionnalités plus avancées.

Pour mettre ces chiffres en perspective, le budget moyen le plus élevé prévu pour la protection des informations s’élève à 34 000 dollars, un coût inférieur à l’estimation du budget nécessaire pour se remettre d’une cyberattaque, généralement autour des 100 000 dollars.

Figure 7

Chiffres clés

Les organisations gouvernementales et les structures associées sont les plus nombreuses à consacrer une partie de leur budget à la sécurité des informations. Elles dépensent en moyenne 49 000 dollars dans ce domaine (voir Figure 7).

Recommandations

  • Si vous êtes une agence gouvernementale ou si vous travaillez en étroite collaboration avec une institution de ce type, prévoyez entre 40 000 et 50 000 dollars pour assurer la sécurité de vos données et rester au niveau de vos concurrents dans les 12 à 24 mois qui viennent.
  • Si vous êtes actif dans le secteur de l’enseignement, tablez sur 40 000 dollars pour rester à jour.
  • Si vous travaillez dans un autre secteur, vous pourriez prendre l’avantage sur vos concurrents en dépensant 30 000 à 40 000 dollars pour la sécurisation de vos informations.
  • Dans le commerce de détail, la construction, les soins de santé et la vente en gros, 20 000 dollars devraient suffire.

Technologie numéro 2 : le cloud computing, un atout pour les petites entreprises

Le cloud computing (services à la demande par Internet) s’adapte très bien aux PME. Il leur permet de s’équiper de logiciels dont la puissance de calcul est comparable à celle des outils utilisés par Amazon, Google ou Microsoft. Investissement en capital nul, tarification évolutive et implémentation physique inexistante en sont les principaux avantages.

Grâce au SaaS, les petites entreprises peuvent accéder à des logiciels métiers et à une technologie de stockage de l’information robustes sans devoir investir dans une infrastructure coûteuse.

L’investissement nécessaire pour bénéficier d’une infrastructure propre était autrefois un obstacle insurmontable pour les petites entreprises. Aujourd’hui, elles peuvent être au même niveau que les plus grandes grâce à l’accès aux outils dans le cloud.

Chiffres clés

Les outils cloud occupent la deuxième place des technologies : 47,8 % des entreprises prévoient des dépenses dans ce type de solution (voir Figure 1).

Près de 50 % des entreprises dont le CA se situe entre 5 et 100 millions de dollars prévoient d’investir dans le cloud computing. Celles générant moins de 5 millions de dollars ne sont que 33,4 % à prévoir cet investissement (voir Figure 2).

Cependant, les chiffres réels pourraient être plus élevés, car nos résultats indiquent que de nombreuses PME achètent des logiciels de cette catégorie sans savoir qu’ils fonctionnent en cloud. C’est un des charmes des outils cloud : ne pas avoir à se soucier des spécifications techniques !

Figure 8

Chiffres clés

Entre 45 et 55 % des répondants issus de presque tous les secteurs comptent investir dans le cloud computing (voir Figure 8).

Les sommes prévues sont comparables d’un type d’entreprise à l’autre et d’un secteur à l’autre, mais les budgets réellement alloués sont très variables. Les plus petites entreprises travaillent avec des budgets réduits qui croissent presque linéairement selon la croissance de l’entreprise.

Figure 9

Chiffres clés

Les compagnies d’assurances, les sociétés de transport et les organisations gouvernementales prévoient de consacrer en moyenne 40 000 dollars aux technologies cloud (voir Figure 9).

Recommandations

  • Pour rester concurrentielles, les PME de tous les secteurs devraient étudier la valeur potentielle du cloud computing dans leurs activités.
  • Si vous êtes actif dans les domaines de l’assurance ou des transports, prévoyez de dépenser 40 000 à 50 000 dollars pour ce type de logiciel dans les 12 à 24 prochains mois.
  • Dans les secteurs des services, de la communication, de l’industrie, de la santé, des banques et de l’enseignement, tablez sur 30 000 à 40 000 dollars.

Technologie numéro 1 : les logiciels de finance et de comptabilité, toujours incontournables

Chiffres clés

Les logiciels de comptabilité et de gestion des finances occupent la première place dans les résultats notre enquête. 53,6 % des répondants prévoient d’investir dans ces technologies (voir Figure 1).

Si vous avez lancé votre propre activité, c’est probablement pour apporter de la valeur à vos clients, pas pour passer vos journées à jongler avec des chiffres. Pourtant, pour faire tourner votre affaire, vous devez gérer le volet financier.

Toutes les PME qui réussissent excellent en comptabilité. Or, rares sont les personnes qui ont un sens inné de la comptabilité. Nous avons pratiquement tous besoin d’aide dans ce domaine. Comptes débiteurs, comptes créditeurs, taxes sur le chiffre d’affaires, impôts sur le revenu, rapports, audits… Le niveau de complexité des activités comptables est suffisant pour faire capoter vos projets en cas de mauvaise gestion.

Les logiciels de comptabilité ne vous permettent pas seulement d’être plus efficace, ils assurent une certaine sécurité à votre entreprise.

Si vous ne pouvez investir que dans un type d’outil dans les deux prochaines années, consacrez votre budget à un logiciel de comptabilité et de gestion financière. Selon notre enquête, les PME savent que ces aspects sont essentiels à la bonne gestion d’une entreprise (voir Figure 10).

Figure 10

Chiffres clés

Plus de 60 % des institutions bancaires et des sociétés actives dans le domaine de la construction comptent investir dans un logiciel de comptabilité (voir Figure 10).

Les sommes prévues varient fortement d’un secteur à l’autre, et le budget moyen par secteur n’est pas clairement lié au pourcentage de répondants prêts à investir. Par exemple, de nombreuses entreprises issues des secteurs de la construction et des services prévoient des dépenses dans le domaine, mais leurs prévisions sont plutôt basses (entre 27 310  et 25 820 dollars).

Figure 11

 

Chiffres clés

C’est dans le transport et le commerce en gros qu’on compte dépenser le plus pour des logiciels de comptabilité, respectivement 56 330 dollars et 53 850 dollars (voir Figure 11).

Recommandations

  • Les logiciels de comptabilité et de gestion financière sont une technologie de base pour les entreprises de toutes tailles et devraient être les premières à faire l’objet d’investissements.
  • Pour rester au niveau de leurs concurrents, les entreprises actives dans les domaines du transport et de la vente en gros devraient prévoir d’y consacrer 50 000 à 55 000 dollars durant les 12 à 24 mois qui viennent.
  • Dans les secteurs des médias, de la gestion gouvernementale, de l’industrie, de la banque et de la vente au détail, un budget de 30 000 à 40 000 dollars devrait suffire pour les 12 à 24 prochains mois.
  • Les autres entreprises devraient prévoir d’allouer 10 000 à 30 000 dollars à un logiciel de finances et de comptabilité pour rester au niveau de leurs concurrentes.
  • Si vous ne savez pas quel outil choisir, consultez notre analyse des logiciels de comptabilité en fonction de la taille des entreprises.
  • Apprenez de vos concurrents

Nous avons mentionné énormément de chiffres dans cet article.

Mais pourquoi analyser les prévisions en investissement technologique des  PME ? Parce qu’à l’heure actuelle, la technologie est essentielle à la réussite des entreprises.

Or, il n’est pas toujours facile de prendre les bonnes décisions quand on travaille avec un budget serré. Il faut s’équiper de bons outils, mais pas prendre des décisions inconsidérées. En vous informant sur les investissements prévus par des entreprises comparables à la vôtre vous pouvez faire des choix plus éclairés.

Vous voulez aller plus loin et savoir quels logiciels spécifiques vos concurrents achètent ? Découvrez-le grâce aux avis utilisateurs accessibles dans les répertoires Capterra :

En cliquant sur le nom d’un éditeur de logiciel, vous accédez à des commentaires qui vous donnent de précieux renseignements sur les besoins et les attentes de vos concurrents et vous pouvez même voir la taille de l’entreprise de chaque utilisateur qui partage son avis.

 


Méthodologie de l’enquête

Capterra a mené cette enquête en juin et juillet 2018 auprès de 715 PME installées aux États-Unis employant plus d’une personne et dont le CA annuel ne dépassait pas 100 millions de dollars à l’exclusion des sociétés à but non lucratif. Les répondants étaient des chefs d’entreprise ou des décisionnaires en matière d’achats technologiques.

En raison de la taille réduite des échantillons, les informations récoltées dans les secteurs des communications, de l’enseignement, du commerce de gros, de l’assurance et des transports n’ont pas de valeur statistique et sont donc purement indicatives.

Nutzerstudie 2018: Wie Projektmanagement-Software in Deutschland genutzt wird

Capterra hat eine Studie zur Nutzung von Projektmanagement-Software in kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland durchgeführt, um einen tieferen Einblick in die Methoden, Herausforderungen und Trends im Projektmanagement in deutschen KMU zu gewinnen.

In der Nutzerstudie wurden 247 KMU befragt, um die Top Trends bei Käufern von Projektmanagement-Software zu identifizieren. Dabei ging es auch um die Frage, was die Hauptgründe dafür sind, dass die meisten Unternehmen trotz einschlägiger Vorteile noch keine Projektmanagement-Software nutzen. 

Nutzerstudie 2018: Wie Projektmanagement-Software in Deutschland genutzt wird

Highlights der Studie

  • Der Großteil der deutschen KMU verwendet keine speziellen Softwareanwendungen außer Excel, Outlook usw. für ihr Projektmanagement und arbeitet mit manuellen Methoden.
  • Die Hälfte der Unternehmen ist bereit, in eine neue Projektmanagement Software zu investieren.
  • Nur 13 % der in KMU eingesetzten Projektmanagement-Software ist Cloud-Software.
  • Knapp 60 % der Unternehmen sind bereit, einen höheren Preis für Software aus Deutschland und Datenschutz nach deutschen Gesetzen zu bezahlen. 

Warum Projektmanagement Software?

Ziel des Projektmanagements ist es, mit den richtigen Werkzeugen und Methoden Projekte so zu planen und zu steuern, dass Projektziele qualitativ, termingerecht und im Kostenrahmen erreicht werden. Software ist für Unternehmen ein hilfreiches Werkzeug zur Umsetzung dieser Ziele.

Die Verwendung der passenden Projektmanagement-Software ermöglicht eine bessere Übersicht und Transparenz über das Projekt. Projektrisiken werden durch die Software schnell erkannt und dargestellt, was die Gefahr von Fehlschlägen in Projekten verringert. Der Projektverlauf wird effizienter gestaltet und die Projektumsetzung kann schneller erfolgen. Außerdem führt PM-Software zu einer verbesserten Kommunikation und Zusammenarbeit im Team. Gute Kommunikationsmöglichkeiten sind erfolgsentscheidend, da mehr als ein Drittel der Fehlschläge bei Projekten auf eine mangelhafte Kommunikation zurückzuführen sind.

Nur die Hälfte der deutschen KMU verwaltet ihre Projekte mit Hilfe von Software

Weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen nutzen eine oder mehrere Softwareanwendungen zur Verwaltung ihrer Projekte.

Nutzerstudie 2018: Wie Projektmanagement-Software in Deutschland genutzt wird

Das Ergebnis ist erstaunlich: Ganze 54 % nutzen keine spezielle PM-Software, sondern arbeiten mit Excel, Outlook oder nutzen manuelle Methoden. In 30 % der Unternehmen wird nur eine einzelne Projektmanagement Softwarelösung eingesetzt, in 16 % werden zwei oder mehr Lösungen verwendet. Betrachtet man den Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und der Softwarenutzung, entsprechen die Ergebnisse dem Trend:  In Unternehmen mit 1–5 Mitarbeitern nutzen lediglich 33 % eine oder mehrere Softwareanwendungen, während es in Unternehmen mit 51–100 Mitarbeitern fast doppelt so viele sind.

Eine Studie von Capterra in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Schmietendorf zeigte auf, dass angesichts ihrer hohen Bedeutung zumindest die Bereiche Kundenmanagement, Projektmanagement, Enterprise-Ressource-Management und Personalmanagement mit Software unterstützt werden sollten. Unternehmen, die noch keine PM-Software verwenden, werden Arbeit wahrscheinlich mit mehr Aufwand erledigen und dabei weniger Gewinn erzielen, da sie mit dem Jonglieren von kleinen Aufgaben Zeit verschwenden, anstatt sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Das Managen von Projekten in großen Unternehmen wäre ohne Software undenkbar. In kleinen Firmen können Projekte häufig ohne Software gemanagt werden. Dies führt jedoch zu großen Nachteilen, Zeitverlust, Kommunikationslücken und menschlichen Fehlern, die durch Software vermieden werden können.

Das Implementieren einer Projektmanagement-Software stellt für viele kleine Unternehmen eine Herausforderung dar. Unternehmensprozesse müssen in die Software übertragen und darin abgebildet werden. In kleinen Unternehmen gibt es häufig keine definierten Prozesse. Diese müssen erst einmal abgebildet und festgelegt werden, um die Software wirkungsvoll zu nutzen. Ebenso häufig fehlt es an Fachpersonal, das die Implementation vornehmen kann.

Hierfür stellt jedoch Cloud-Software eine Lösung dar. Aufgaben, die Kompetenz, Fachpersonal und Zeitaufwand fordern – wie Installation, Konfiguration, Software-Updates usw. – können ausgelagert werden. Wir fragten die Unternehmen, die Software für das Projektmanagement nutzen, ob die verwendete Anwendung eine Cloud-Lösung ist.

Cloud-Software gehört in Deutschland immer noch zur Minderheit

Nutzerstudie 2018: Wie Projektmanagement-Software in Deutschland genutzt wird

Lediglich 13 % der deutschen Unternehmen nutzen eine Projektmanagement-Lösung aus der Cloud. Dieser unerwartet geringe Anteil kann auf Datensicherheitsbedenken zurückgeführt werden. In knapp 44 % der Unternehmen wird On-Premises-Software genutzt. Fast genauso hoch ist der Anteil der Befragten, die nicht wissen, ob die im Unternehmen verwendete Lösung installiert oder Cloud-Software ist. Cloud-Technologien sind nichts Neues. Es ist erschreckend, wie wenig Arbeitnehmer in Deutschland über Software aufgeklärt sind. Die gleiche Umfrage wurde in Frankreich durchgeführt. Ein Vergleich der Ergebnisse zeigt, dass in Frankreich ganze 35 % der KMU Cloud-Software verwenden. 

Cloud-Software bringt für KMU viele Vorteile: Cloud-Lösungen sind je nach Bedarf des Unternehmens skalierbar. Sie sind dynamischer und flexibler und können an das Wachstum und die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden. Unternehmensdaten sind von überall aus verfügbar und mobiles Arbeiten wird unterstützt. Weiterhin haben KMU durch den Einsatz von Cloud-Software einen relativen Kostenvorteil, der dadurch zustande kommt, dass die Kosten für Cloud-Software auf einer monatlichen Basis entstehen. Eine einmalige hohe Investition in installierte Software ist für kleine Unternehmen eine große Belastung, die zudem immer mit dem Risiko einer Fehlinvestition behaftet bleibt.

Durch spezielle Projektmanagement-Software aus der Cloud sind alle Vorgänge und Änderungen an einem Projekt für alle beteiligten Mitarbeiter in Echtzeit sichtbar und die Projekttransparenz und Kommunikation im Unternehmen werden verbessert. Dokumente können den Projekten zugefügt werden und sind von überall aus einseh- und abrufbar. Auch die Zeiterfassung wird durch eine Cloud-Lösung deutlich einfacher und ist auch mit dem Smartphone möglich.

Besonders in Deutschland sind Datensicherheitsbedenken hoch und hindern viele Unternehmen daran, in entscheidende Cloud-Technologien zu investieren und Wettbewerbsvorteile zu nutzen. In einer Capterra-Umfrage zum Nutzerverhalten auf dem Vergleichsportal wird „Kein Vertrauen in die Cloud bzgl. Datensicherheit“ mit 29 % als die größte Herausforderung bei der Auswahl von Cloud-Software genannt. 

Herausforderungen im Projektmanagement sind auf fehlende Software zurückzuführen

Nutzerstudie 2018: Wie Projektmanagement-Software in Deutschland genutzt wird

Die Befragten wurden aufgefordert, die drei größten Schwierigkeiten beim Projektmanagement auszuwählen. Für 18 % ist es schwierig, Termine einzuhalten, 13 % der Studienteilnehmer haben Probleme, schnell auf Änderungen innerhalb eines Projekts zu reagieren, 12 % nennen das Organisieren von Aufgaben als Herausforderung und 9% das Problem, innerhalb des Budgets zu bleiben.

Projektmanagement-Software unterstützt Unternehmen hauptsächlich in den Bereichen Projektplanung, -steuerung und -verfolgung, Zeitmanagement und Terminplanung, Aufgaben- und Budgetverwaltung, Teamkommunikation und Kollaboration. In diese Bereiche fallen auch die von den Unternehmen genannten Probleme und es ist anzunehmen, dass sie mit einer Projektmanagement-Software gelöst werden könnten. Dabei können wir sogar davon ausgehen, dass die so weit verbreiteten händischen Methoden zur Projektverwaltung meist auch zu den Ursachen der genannten Schwierigkeiten gehören.

Nutzerstudie 2018: Wie Projektmanagement-Software in Deutschland genutzt wird

Die meistgenutzten Funktionen der Projektmanagement-Anwendungen sind Zeitmanagement (24 %), Aufgabenverwaltung (18%), Dokumentenmanagement (17 %) und Budgetmanagement (10 %).

Agile Methoden werden nur von knapp 2 % der Teilnehmer als meistgenutzte Funktion genannt, obwohl sie für viele von ihnen hilfreich sein könnten: Die am zweit- und fünfthäufigsten genannten Herausforderungen bestehen darin, auf Änderungen und unerwartete Risiken im Projekt schnell zu reagieren, und agile Projektmanagement-Methoden machen es möglich, Fehler frühzeitig zu erkennen und zu eliminieren. Aufgaben werden in kleine Arbeitspakete zerlegt, wodurch Lösungs- und Entscheidungsprozesse vereinfacht werden. Unternehmen können dadurch flexibler mit Änderungen umgehen. Das agile Projektmanagement kommt ursprünglich aus der Softwareentwicklung und wird zunehmend als neue Denkweise im Projektmanagement im Gegensatz zu der planungsorientierten und traditionellen Weise verstanden. Im traditionellen Projektmanagement ist es das Ziel, Abweichungen vom anfänglich erstellten Plan hinsichtlich Kosten, Zeit und Umfang möglichst minimal zu halten. Bei agilen Methoden findet die Planung flexibel während der Projektausführung statt und der Fokus liegt auf dem zu liefernden Produkt.

Die Anzahl der Unternehmen, die agile Methoden verwenden, wächst stetig und es gibt einige Softwareanwendungen auf dem Markt, die sich auf das agile Projektmanagement spezialisieren. In deutschen KMU scheint dieser Trend noch nicht ganz angekommen zu sein.

Die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer ist an Projektmanagement-Software interessiert

Nutzerstudie 2018: Wie Projektmanagement-Software in Deutschland genutzt wird

50 % der Unternehmen zeigen Interesse an (neuer) PM Software und 46% nutzen schon eine Lösung. 22 % der Softwarenutzer sind mit ihrer Lösung zufrieden und nicht auf der Suche nach einer Alternative. 23 % der Unternehmen scheinen mit ihrer verwendeten Lösung nicht zufrieden zu sein und geben an, trotz der momentanen Softwarenutzung an einer Alternative interessiert zu sein. 

28 % der Unternehmen, die keine Software für ihr Projektmanagement nutzen, sind auch an keiner interessiert. 27 % der Teilnehmer nutzen keine Software, aber hätten Interesse daran. Auch dieses Ergebnis ist erstaunlich: Die geringe Softwarenutzung in deutschen Unternehmen ist also nicht nur auf mangelndes Fachwissen und Schwierigkeiten bei der Softwareauswahl und -implementation zurückzuführen, sondern auch auf fehlendes Bewusstsein und Unaufgeschlossenheit. In einigen Unternehmen würde die Prozessabbildung in einer Software viel Zeit in Anspruch nehmen. Auch aus diesem Grund ist häufig kein Interesse an einer PM-Lösung vorhanden.  

70 % der deutschen KMU würden 10–50 Euro monatlich für PM-Software ausgeben

Nutzerstudie 2018: Wie Projektmanagement-Software in Deutschland genutzt wird

Deutsche Unternehmen sind bereit, monatlich zwischen 10 und 50 Euro für Projektmanagement-Software auszugeben. Die meisten Projektmanagement-Lösungen aus der Cloud liegen in der Preisspanne von 15–30 Euro im Monat. Viele Tools aus den USA sind sogar noch günstiger und bieten ihre Basis-Version für um die 10 Euro an.

22 % der Unternehmen würden nur kostenlose Tools in Betracht ziehen. Gerade auf dem Markt für Cloud-Projektmanagement gibt es viele kostenlose Lösungen, die meist durch die Anzahl an Nutzern und/oder Funktionen eingeschränkt sind. Diese Tools eignen sich gut für kleine Unternehmen sowie für den Einstieg und das Ausprobieren von verschiedenen Produkten. Wenn das Unternehmen wächst und zusätzliche Nutzer und Funktionen benötigt, kann für ein Upgrade bezahlt werden.

60 % der deutschen Unternehmen würden für Software aus Deutschland mehr bezahlen

Nutzerstudie 2018: Wie Projektmanagement-Software in Deutschland genutzt wird

Knapp 60 % der Unternehmen würden eine teurere Software aus Deutschland gegenüber einer kostengünstigeren Lösung aus Amerika, die dafür nur die US-Datenschutzstandards erfüllt, bevorzugen.

Internationale bzw. amerikanische Cloud-Lösungen weisen oft einige Vorteile gegenüber deutschen Produkten auf: Sie sind im Durchschnitt billiger, technologisch ausgereifter und weisen oftmals eine höhere Funktionsvielfalt auf. Die Vorteile deutscher Softwareprodukte liegen jedoch in der Sprache, der Lokalisierung und der Datensicherheit. Nur die wenigsten internationalen Anbieter stellen ihre Software, Kundensupport und zusätzliche Services wie beispielsweise Schulungen und Kurse in deutscher Sprache bzw. in Deutschland bereit. Weiterhin unterliegen deutsche Softwarehersteller auch deutschen Rechtsnormen und die Rechenzentren befinden sich meist im Land oder in Europa.

Seit Mai dieses Jahres können aufgrund der DSGVO in einigen Bereichen (Buchhaltung, Kassensoftware, Personalmanagement usw.) viele amerikanische Softwareprodukte in Deutschland rechtlich nicht mehr verwendet werden. Dies trifft jedoch nicht auf das Projektmanagement zu. Es ist davon auszugehen, dass aus diesem Grund 35 % der Unternehmen antworten, dass das Herkunftsland und Datenschutz nach deutschen Standards für ihre Zwecke nebensächlich sind.

Der deutsche Markt für On-Premises-Software bietet zahlreiche Hersteller und beeindruckende Produkte, der SaaS-Markt in Deutschland hinkt dagegen noch hinterher. Besonders Cloud-Produkte aus den USA sind deutlich billiger als SaaS-Tools aus Deutschland. René Büst, Research Director bei Gartner, meint hierzu jedoch: „Man muss sagen, der deutsche SaaS-Markt hat in den letzten Jahren kräftig aufgeholt. Das gilt grundsätzlich, was Software angeht und auch, was die Bedürfnisse der Kunden angeht. Der deutsche Markt war lange Zeit weit hinterher. Mittlerweile gibt es viele Initiativen, die auch im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig sind.“

Schlussbetrachtung

Knapp die Hälfte der deutschen KMU setzen Software für die Verwaltung ihrer Projekte ein. Diese Anzahl ist noch sehr gering, wenn man die unzähligen Vorteile bedenkt, die Software bieten kann. Gleichzeitig nutzen Unternehmen mehr Software im Projektmanagement-Bereich   als bei der Verwaltung von Kundenbeziehungen. Eine Studie zur CRM-Softwarenutzung zeigt, dass nur 26 % der deutschen KMU ihre Kundenkontakte mit Software verwalten. Die Unternehmen, die keine PM-Software zur Unterstützung ihrer Unternehmensprozesse einsetzen, büßen wichtige Wettbewerbsvorteile gegenüber den Software-Nutzern ein. Vor allem wertvolle Arbeitszeit kann durch die Unterstützung von Software effizienter eingesetzt werden, da sie nun nicht mehr für einfache Verwaltungsaufgaben benötigt wird. Außerdem werden menschliche Fehler deutlich reduziert, wiederkehrende Prozesse automatisiert und die erfolgsentscheidende Projektkommunikation erheblich verbessert.

Es ist bemerkenswert, dass die Nicht-Nutzung von Software zum einen auf Schwierigkeiten bei der Auswahl und Implementation sowie fehlendes Fachwissen und Fachpersonal zurückzuführen ist, sowie auf fehlendes Interesse. In der Studie zur CRM-Nutzung zeigen immerhin 37 % der KMU Interesse an Software, auch wenn sie bislang noch keine einsetzen. In der PM-Studie sind jedoch 28 % der Unternehmen, die keine PM-Software nutzen, auch an keiner interessiert. Dieses Ergebnis ist unerwartet. Vielen Arbeitnehmern bzw. Geschäftsleitungen scheinen die Vorteile von Software gar nicht bewusst zu sein. Es ist auch anzunehmen, dass sich viele vor der Veränderung fürchten oder Software nicht als einen nötigen Zusatz in ihrem Unternehmen ansehen, da es anscheinend auch ohne funktioniert. Selbst wenn eine Nutzung nicht notwendig scheint, kann geeignete Software Prozesse optimieren und Aufgaben automatisieren, was zu einem effizienteren Projektabschluss führt.

Deutsche Unternehmen hinken bei der Implementation von Cloud-Technologien im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz deutlich hinterher. Cloud-Technologien liefern Unternehmen weitere Vorteile, die in Deutschland leider zu einem hohen Grad ungenutzt bleiben. Unternehmen, die in Zukunft mit der Konkurrenz mithalten wollen, müssen ihre Prozesse digitalisieren. Die digitale Transformation stellt für viele KMU jedoch eine große Herausforderung dar. Insbesondere in Deutschland kommen starke Datensicherheitsbedenken zur Liste der Faktoren hinzu, die Unternehmen davon abhalten, in die Cloud zu wechseln. Cloud-Software made in Germany könnte für dieses Problem die Lösung sein. Setzen Unternehmen Cloud-Produkte ein, die aus Deutschland stammen, müssen sie sich über das Thema Datensicherheit deutlich weniger den Kopf zerbrechen.  

Um weiter erfolgreich zu sein, sollten deutsche KMU technologisch aufgeschlossener werden und neue Prozesse in ihrem Unternehmen zulassen. Neben dem dringend benötigten Einsatz von Software bzw. Cloud-Technologien sollten sie auch neue Trends wie beispielsweise das agile Projektmanagement nicht außer Acht lassen. Die Zeiten von klassisch-traditionellen Methoden im Projektmanagement, in denen man mit großem Planungsaufwand und der Netzplantechnik händisch Projekte in Excel plant, sind vorbei. Software, Cloud und agile Methoden sind die Gegenwart und die Zukunft im Projektmanagement.

Nutzerstudie 2018: Wie Projektmanagement-Software in Deutschland genutzt wird

 


Methodologie der Studie

Um die Daten für diesen Report zu sammeln, haben wir eine Online-Umfrage durchgeführt. Die Antworten stammen aus einer Stichprobe des Zielmarktes Deutschland. Die Ergebnisse sind für diese Umfrage repräsentativ, jedoch nicht unbedingt für die Bevölkerung als Ganzes. Die Umfrage wurde an 537 Personen verschickt, woraufhin sich durch Screeningfragen 247 Teilnehmer für die Vervollständigung der Umfrage qualifiziert haben. Qualifizierte Teilnehmer sind berufstätig (vollzeitbeschäftigt, teilzeitbeschäftigt oder selbstständig) und arbeiten in einem kleinen bis mittleren Unternehmen (1–250 Mitarbeiter).

 

Enquête : les attentes des acheteurs de logiciels sur les marketplaces en France

choix logiciel professionnel

De plus en plus de consommateurs ont tendance à utiliser le web pour trouver ce dont ils ont besoin. L’ubérisation conduit les acheteurs à rechercher sur Internet des comparatifs de produits et de services pour avoir la meilleure offre possible en passant par le moins d’intermédiaires possibles. Et c’est tout aussi vrai dans le secteur professionnel : plateformes de travailleurs freelance ou marketplaces de logiciels professionnels, tout passe désormais par le web.

Chez Capterra, site comparateur de logiciels métier, nous avons récemment atteint le nombre de 500 000 avis clients, ce qui nous place en position de leader sur le marché. Nous avons voulu en savoir plus sur le comportement et les attentes des acheteurs de logiciels professionnels en France en lançant un sondage* auprès des visiteurs de notre site. Quelle est la situation en matière de choix de logiciel professionnel ? Voici les résultats de notre enquête.

L’acheteur est majoritairement serein face aux technologies

En premier lieu, il nous paraissait important de savoir dans quel état d’esprit se trouve l’acheteur qui recherche un logiciel professionnel. Est-il facile pour un acheteur professionnel de choisir un logiciel ? Se sent-il suffisamment informé ou préparé pour savoir quel logiciel lui convient le mieux ? À la question “Dans quelle mesure vous sentez-vous à l’aise lorsque vous choisissez un logiciel professionnel ?”, 65,2 % des interrogés disent se sentir à l’aise ou très à l’aise, contre 34,8 % se sentant pas vraiment ou pas du tout à l’aise. Plus d’un quart des interrogés se sentent très à l’aise (27,2 %).

choix logiciel professionnel

Les freins à l’achat : le manque de temps arrive en tête

Nous nous sommes également interrogés sur les difficultés que pouvaient rencontrer les acheteurs de logiciels métiers, notamment d’outils SaaS. Pour plus d’un quart d’entre eux (28,2 %), le manque de temps à consacrer à la recherche du bon outil est le principal problème, suivi de près par le manque de savoir-faire et d’expertise en la matière (24,3 % des interrogés). En troisième position viennent les éventuels problèmes de sécurité sur le cloud : 22,8 % des interrogés avouent ne pas se fier au cloud et considèrent ce facteur comme un frein à l’achat. Une autre difficulté peut être d’ordre financière : 16,8 % des interrogés avouent ne pas disposer du budget suffisant pour l’achat d’un logiciel professionnel. Enfin, un petit 7,9 % des interrogés disent rencontrer des difficultés avec leur entreprise, qui serait réticente à changer d’outil.

choix logiciel professionnel

Les acheteurs ont peur de payer trop cher

Même si plus de la moitié des acheteurs se sentent à l’aise lorsqu’ils doivent choisir un logiciel métier, ils ont toutefois des doutes et peuvent avoir peur de se tromper. Leur plus grande crainte ? Il y en a principalement trois : payer trop cher (pour 27,3 % des interrogés), mal choisir les fonctionnalités du logiciel (pour 25 % des interrogés) et rencontrer des problèmes en termes de mise en œuvre du logiciel ou d’intégration avec d’autres outils (pour 23,8 % des interrogés). Loin derrière, le retour sur investissement : 11 % avouent avoir peur de ne pas voir l’impact commercial attendu sur leur business. Enfin, la peur de compromettre les données et la sécurité du système n’affecte que 9,3 % des interrogés, alors que 3,5 % des acheteurs seulement craignent que le logiciel ne soit pas adopté par les utilisateurs de leur entreprise.

choix logiciel professionnel

Critères de sélection : ils sont variés

Nous avons aussi voulu connaître les critères de sélection favoris des acheteurs. Qu’est-ce que les acheteurs privilégient lorsqu’ils doivent choisir entre différents logiciels professionnels ? Parmi les huit critères proposés, les fonctionnalités du logiciel arrivent en tête, avec 18,6 % des votes, suivies du prix du produit (14,9 %) et de sa facilité de mise en œuvre (14,6 %). L’intégration avec d’autres applications récolte 12,7 % des votes, alors que la qualité du support client et la sécurité en récoltent respectivement 11,5 % et 10,5 %. L’ergonomie (ou convivialité) du logiciel n’est importante que pour moins d’un dixième des interrogés (9,6 %). Enfin, curieusement, les avis et notes des utilisateurs arrivent en dernière position des critères de sélection de logiciels professionnels : seuls 7,7 % des interrogés disent y attacher une importance.

choix logiciel professionnel

Avis clients : l’importance de mettre en avant les avantages et inconvénients du produit

Les avis utilisateurs restent un critère de choix sur les marketplaces. À la question “Lorsque vous consultez un avis utilisateurs sur un logiciel, quels sont pour vous les 2 critères les plus importants ?”, plus d’un tiers des interrogés (35,7 %) disent être attachés à la section Avantages et inconvénients. Un interrogé sur cinq (21 %) admet s’intéresser au profil de l’évaluateur. Viennent ensuite à valeur égale la note générale donnée au produit (18,9 %) et la date de publication de l’avis (18,5 %). Enfin, seuls 5,9 % des interrogés s’attachent à la longueur de l’avis utilisateur.

choix logiciel professionnel

Quels conseils à retenir pour un éditeur de logiciel qui voudrait conquérir de nouveaux clients ?

Bonne nouvelle ! Dans un contexte de transformation digitale des entreprises, l’internaute qui recherche un logiciel métier se sent à l’aise avec les technologies.

Néanmoins, montrer l’intérêt du prix payé par rapport aux fonctionnalités rassureront à la fois les internautes qui disent avoir peur de payer trop cher (27,3 % des sondés) et attacher de l’importance aux fonctionnalités (18,6 %). Et puisque 28,2 % des interrogés disent manquer de temps, offrir une démo gratuite montrant en un clin d’oeil les fonctionnalités et proposer une période d’essai gratuite pourront faire tomber les réticences. En définitive, il faut insister sur les fonctionnalités du logiciel et mettre en avant ses avantages et ses inconvénients pour avoir des chances que les internautes les plus pressés portent leur choix sur le logiciel professionnel que vous vendez.

 

* Enquête menée entre juin et juillet 2018 auprès des visiteurs du site capterra.fr (440 répondants).

Digitalisation des PME françaises : quels outils cloud ?

Digitalisation des PME françaises - quels outils cloud

Digitalisation des PME françaises - quels outils cloud

9 secteurs technologiques à prioriser dans votre transformation numérique

 

Transformation digitale, cloud, ère du numérique, digitalisation… qui n’a pas entendu ces mots ? Ils font le buzz depuis plusieurs années en France (et ailleurs) et s’inscrivent dans la modernisation globale de notre société. Mais si leur signification est claire pour les experts, ces termes peuvent être source de confusion pour le commun des mortels. Qu’est ce que la digitalisation des processus, et qu’implique-t-elle exactement ? Qu’est-ce que les logiciels cloud ont à voir dans tout ça ?

Les entreprises françaises : à la traîne en termes de digitalisation !

Si l’on se penche sur le monde des entreprises, et plus particulièrement des PME, on se rend compte que l’incertitude est tout aussi présente. Les petites entreprises ne savent pas quoi faire de ces termes, et ne savent pas vraiment en quoi ces concepts les affectent. Résultat : les TPE et PME françaises sont en retard dans la migration de leurs processus vers le numérique et le cloud. Plusieurs chiffres en témoignent. D’abord, l’actuelle 16e place de la France au classement DESI (Digital Economy and Society Index) qui mesure la digitalisation des pays européens, plaçant notre pays loin derrière les leaders nordiques. Mais aussi, plus inquiétant, le fait que les responsables de
87 % des PME françaises ne considèrent pas la digitalisation comme une priorité : l’enquête menée en 2017 par BPIfrance auprès de près de 2 000 dirigeants de PME montre un évident manque d’intérêt à l’égard du numérique.

Pourquoi digitaliser son entreprise en 2018 ?

Il semblerait que les PME françaises aient besoin d’être encouragées. Et quoi de mieux qu’une nouvelle réglementation pour vous pousser dans le droit chemin ? Actuellement, deux nouvelles lois pourraient amener les entreprises à accélérer la digitalisation de leurs processus et à adopter des logiciels dans cette démarche. Au niveau national, la fameuse loi El Khomri, déjà en place, encourage la numérisation des feuilles de paie et ce faisant leur dématérialisation, alors qu’au niveau européen, le RGDP ou règlement européen sur la protection des données (qui entrera en vigueur en mai 2018) prévoit un renforcement du cadre légal en termes de stockage et de transmission des données personnelles, dans le but d’optimiser la sécurité.

En parallèle, selon une étude de Gartner menée auprès des entreprises françaises, il semblerait qu’il y ait du changement en 2018 puisque le budget alloué à la digitalisation devrait augmenter : de 20 % du budget IT total en 2017, il passe à 30 %. Si vous avez augmenté votre budget digitalisation pour 2018, vous êtes donc sur la bonne voie.

données clés digitalisation des pme en france

Les technologies cloud tirent la transformation numérique vers le haut

Le problème, c’est que bien des PME ne savent pas par où commencer. “Le digital sert à fluidifier, à réduire les frictions”, dit Nicolas Glady, docteur en économétrie et professeur à l’ESSEC. D’après cet expert, “c’est par l’usage (le problème à résoudre) que la question doit se poser, et en fonction il faut déterminer les solutions IT possibles. […] Ensuite, par quel bout prendre le problème ? Faut-il d’abord se mettre en conformité (RGPD, RH, etc.) ou s’attaquer à des problèmes business ?” Selon lui, “il faut généralement commencer par avoir une approche customer-centric et digitaliser les process en essayant avant tout de s’adapter au besoin de ses clients. [En outre,] il faut bien évidemment s’assurer d’être en conformité.” En tant que PME, vous devrez donc d’abord analyser vos processus et déterminer vos points faibles afin de savoir quoi prioriser dans cette conduite du changement.

Ensuite, il faudra faire un choix d’outils. Mais quels sont les logiciels d’entreprise les plus appropriés ? Quels sont les avantages des solutions SaaS par rapport aux logiciels classiques ? Les dirigeants de TPI, par exemple, ne sont bien souvent pas des spécialistes en matière d’informatique. Et s’ils veulent prendre conseil auprès d’experts, ils ne savent pas toujours vers où se tourner. Comment ne pas se tromper et éviter de faire comme 33 % des entreprises au niveau mondial qui ont fait marche arrière et annulé leur projet de digitalisation ces deux dernières années, comme le mentionne un rapport de Fujitsu sur la transformation digitale ? Quand on sait que ce genre de revers coûte en moyenne plus de 500 000 € aux grandes entreprises, on a intérêt à bien choisir. Car même si les frais seront moindres pour votre TPE ou PME, vous aurez peut-être plus de mal à vous en remettre.

Les logiciels SaaS, driver du changement

C’est là que les logiciels cloud (ou “SaaS”) prennent tout leur sens. Contrairement à un logiciel traditionnel qui suppose installation sur site, stockage des données et maintenance, le logiciel SaaS est généralement accessible en ligne et par abonnement. Il est beaucoup plus simple de changer d’outil si après quelques mois d’essai vous n’êtes pas convaincu. Selon le même rapport, la transformation digitale est censée apporter des résultats au niveau opérationnel et financier dans les premiers 18 mois en moyenne. Il ne faut donc pas hésiter à changer de logiciel s’il ne convient pas, et avec le SaaS, c’est beaucoup plus facile.

Quel est le meilleur logiciel pour commencer la transformation numérique ?

Pour vous aider à faire le bon choix d’application cloud dès le début (ou pour vous donner d’autres options si vous n’en en êtes pas à votre premier essai), nous avons utilisé notre comparateur de logiciels. Il présente plus de 300 000 avis d’utilisateurs qui évaluent les applications sur plusieurs critères : fonctionnalités, facilité d’utilisation, rapport qualité-prix, service client. À partir de ces avis, nous avons établi une liste des meilleurs outils dans les 9 catégories de logiciels les plus critiques pour la digitalisation. Loin d’être un simple effet d’annonce ou une stratégie de communication, ces outils doivent avant tout vous faire gagner en efficacité, et donc en productivité.

Ressources humaines et gestion des fiches de paie

digitalisation des pme ressources humaines

À moins que vous ne soyez un auto-entrepreneur, si vous êtes dirigeant de PME, vous avez au moins quelques employés. C’est pourquoi les logiciels RH vous sont indispensables. Ils vous aident à mieux gérer le personnel et les tâches relatives aux ressources humaines : gestion des objectifs, planification, suivi des heures, mais aussi génération de fiches de paie électroniques, comme le préconise la loi El Khomri. Parmi les outils de RH les mieux notés sur notre comparateur de logiciels métiers, citons BambooHR et monday. Si vous préférez utiliser un outil français, vous pouvez tester PayFit, Nibelis ou encore les solutions RH de Meta4.

ERP (Enterprise Resource Planning)

digitalisation des pme erp

Si l’on parle applications cloud et transformation digitale des entreprises, il faut mentionner les logiciels ERP (pour “enterprise resource planning”). Logiciel métier par excellence, un ERP (parfois appelé PGI en français) vise à unifier le système d’information d’une entreprise en centralisant les différentes phases de production. Ses fonctionnalités sont variées : planification, gestion des ressources (humaines et matérielles), budgétisation… Ce sont des outils généralement complexes et tournés vers les grandes entreprises, mais des logiciels cloud plus accessibles aux PME ont vu le jour. Pour Fred Cavazza, influenceur et marketing technologist, la priorité dans la digitalisation des processus, c’est un logiciel pour piloter l’activité. “Il faut avoir au moins un tableau de bord de l’activité, savoir où on en est dans les commandes, la production, la trésorerie. C’est essentiel, si on n’a pas ça, on navigue à l’aveugle”, dit-il. monday et AlloyERP sont parmi les logiciels ERP les mieux notés sur notre plateforme. Le logiciel Paymo, plus axé sur la gestion de projets, reçoit également de bons avis. Dans le made in France, Dolibarr, Silog et RunMyProcess ne sont pas en reste.

CRM (Customer Relationship Management)

digitalisation des pme crm

Les outils de customer relationship management (ou GRC pour “gestion de la relation client”) sont incontournables dans les milieux professionnels, sans doute parce qu’ils permettent de gérer un composant essentiel à toute entreprise : la clientèle ! Ils simplifient la relation client en centralisant toutes les informations et actions les concernant. Captation et analyse des prospects, gestion des contacts, marketing ou encore création de devis : nombreuses sont leurs fonctionnalités devenues indispensables au développement de toute entreprise, notamment des PME, surtout si elles sont en phase de croissance. “Gérer la fidélité des clients est important”, dit Fred Cavazza, “parce qu’il est plus simple de faire du re-bizz sur un client que d’essayer d’en capter de nouveaux”. Les outils de CRM les plus appréciés dans notre comparateur de logiciels sont HubSpot, Teamgate, Zoho CRM et bpm’online CRM. Les éditeurs français savent aussi y faire : on peut citer noCRM.io, Tilkee ou encore Eptica Enterprise Suite.

Collaboration

digitalisation des pme collaboration

Pour Valentin Blanchot, cofondateur du blog Siècle Digital, “la digitalisation d’une PME, c’est d’abord la fluidité des relations entre les différents collaborateurs. Ça va passer par l’intégration d’outils de collaboration comme Slack, qui est beaucoup plus simple à implémenter dans une PME que dans un grand groupe, où tout doit être plus normalisé.” Pensez donc à mettre en place un logiciel de collaboration, surtout si vous travaillez sur des projets en équipe. Samepage, Projectplace et Pipefy reçoivent de bons avis sur notre plateforme. Vous préférez acheter local ? Vous pouvez tester les logiciels français Wimi, Front ou Jamespot.

Création de devis

digitalisation des pme devis

Le devis est le document phare de beaucoup d’auto-entrepreneurs, notamment des artisans. Fred Cavazza pense que “trop de devis sont faits sur Word ou Excel et partent par email. On en perd la trace, et ça, ce n’est plus possible. On manque très clairement de productivité et de visibilité avec un tel mode de fonctionnement.” La mise en place d’un outil de gestion des devis, surtout s’il est cloud et mobile, simplifiera la création, l’envoi et la validation des devis, ce qui vous permettra de vous concentrer davantage sur votre travail réel. Parmi les mieux notés sur Capterra, on trouve les applications KBMax 3D CPQ, A1 Tracker ou encore PandaDoc. Les logiciels français ne sont pas à la traîne avec des outils comme Mirabelle, Henrri ou encore Batappli pour le secteur du bâtiment.

Comptabilité

digitalisation des pme comptabilité

Qui dit entreprise, dit nécessairement comptabilité. Bien qu’informatisée depuis plusieurs années, elle implique toujours la saisie manuelle des données, par faute d’interfaçage entre les logiciels de comptabilité et les autres sources d’information de l’entreprise. Toutefois, il existe des alternatives pour simplifier son processus, souvent sous forme d’outils SaaS et automatisés. Parmi notre catalogue de logiciels de comptabilité, citons Sage, Tipalti et Deltek Vision, qui sont parmi les mieux notés par les utilisateurs. Quant aux logiciels français, les solutions comme Dougs, les outils de Cegid, Zefyr ou encore VerticalSoft (qui s’adresse plus particulièrement aux associations et aux fondations et qui propose aussi des fonctionnalités de CRM) sont de très bonnes options.

Sécurité des données

digitalisation des pme sécurité

La sécurité dans une entreprise passe par plusieurs éléments, mais sécuriser vos données (ou celles des autres, si votre entreprise pratique le stockage en ligne des informations personnelles des clients) est crucial. Autrement, on s’expose à des risques de piratage, de fraude ou d’espionnage notamment. Selon Valentin Blanchot, “la sauvegarde des données, qu’il s’agisse des données concrètes au quotidien ou de la protection des données des clients, s’inscrit dans la digitalisation des PME”. Choisissez un logiciel professionnel pour optimiser la sécurité de vos données (cryptage, contrôles, gestion des risques) et, par la même occasion, être conforme à la nouvelle loi européenne. Même si “les outils vont se mettre à la page pour le RGDP”, comme nous le fait remarquer Valentin Blanchot, une sécurité supplémentaire ne sera pas de trop : WebTitan, Teramind ou encore Webroot reçoivent de bons avis sur notre site. Côté éditeurs français, nous vous suggérons entre autres les solutions Cyberwatch, Elastic Detector et Reveelium.

E-commerce

digitalisation des pme e-commerce

De nos jours, tout passe par le web, notamment les transactions commerciales. Acheter sur Internet est devenu incontournable pour bien des Français. Selon un rapport publié par la FEVAD pour l’année 2017, les ventes en ligne en France ont augmenté de 14 % en un an, et ce marché devrait atteindre 90 milliards d’euros en 2018. C’est donc un véritable avantage compétitif si votre commerce est déjà en ligne : vous pouvez encore investir et mesurer vos résultats. Et s’il ne l’est pas, franchir le pas vous apportera de réels bénéfices. Weebly, Wix ou les produits d’Auction Software sont quelques-unes des applications e-commerce basées sur le cloud les plus appréciées par les utilisateurs. Elles faciliteront la transition vers la vente en ligne si votre PME commercialise des produits. Si vous recherchez plutôt un logiciel français, testez WStudio, Lengow ou encore Mirakl.

Business intelligence et analytique

digitalisation des pme bi et analytics

La BI est l’art d’aider les dirigeants d’entreprise à prendre des décisions. Extraction et exploration des données, tableaux de bord, rapports analytiques de suivi… Les outils et moyens sont variés, allant du logiciel cloud gratuit jusqu’aux solutions premium. Selon une étude menée en 2017 par Gartner, 27 % des responsables d’entreprises françaises cite la BI (associée à l’analytique) parmi les trois principaux secteurs technologiques dans lesquels leur société pense investir. Looker, Board et SysAid sont des outils cloud de business intelligence bien notés sur notre site. En matière de logiciels SaaS français, citons Digimind ou Mention.

Quelles innovations technologiques pour demain ?

Outre ces catégories de logiciels, d’autres technologies utiles pour l’entreprise et son écosystème digital prennent de l’importance. Dans son rapport sur les tendances technologiques en 2018, Gartner met en avant plusieurs points. L’intelligence artificielle (AI) révolutionnera les stratégies commerciales, l’Internet des objets (IoT) deviendra incontournable, la réalité augmentée viendra assister l’e-commerce et les chatbots ou agents conversationnels boosteront l’engagement client. Concepts encore réservés aux entreprises de grande taille, ils feront vite partie du quotidien des PME. N’hésitez pas à consulter les fonctionnalités des logiciels de ce genre pour en savoir davantage.

 

outils cloud par catégorie
Tableau récapitulatif des outils cloud par catégorie

Réussissez votre digitalisation grâce à la communauté cloud !

Et vous, connaissez-vous d’autres logiciels cloud ? Lesquels utilisez-vous ? Si, à l’instar de Lafuma (qui a communiqué sur sa transformation digitale), vous avez réussi à digitaliser les processus de votre entreprise, racontez-nous votre expérience dans les commentaires !

Et si vous recherchez encore le ou les logiciels professionnels adéquats pour votre PME, n’hésitez pas à consulter notre répertoire de logiciels métiers. Vous y trouverez très certainement votre bonheur pour améliorer l’efficacité de votre entreprise.

——–

Crédit : “France” par anbileru adaleru, de Noun Project

 

Report: Wo bleiben Potenziale im deutschen SaaS Markt unausgeschöpft?

Die Digitalisierung des Mittelstands ist in Deutschland erst auf Wolke 4 – Wie kommen wir auf Wolke 7?

Deutsche klein und mittelständische Unternehmen investieren weniger in entscheidende Cloud-Technologien als andere europäische Länder. Dadurch lassen sie sich entscheidende Wettbewerbsvorteile entgehen. Dieser Report untersucht, welche Cloud-Software den größten Mehrwert für Unternehmen bietet, und wie deutsche KMU die Potentiale im SaaS Markt besser ausschöpfen können.

Digitale Transformation in Unternehmen

Trend: Investitionen in die Digitalisierung sind in Deutschland höher als international

Die CIO-Umfrage 2017 von Gartner untersucht IT-Trends im deutschen Markt im Vergleich zum internationalen Markt. Deutsche CIOs werden in diesem Jahr den höchsten Betrag an neuen Förderungen für BI & Analytics, ERP und Cloud-Lösungen ausgeben. Im Vergleich zu den weltweit befragten CIOs liegt Deutschland mit den geplanten Ausgaben hier über dem Durchschnittswert. Ihre Ausgaben für die Digitalisierung wollen deutsche Unternehmen im Jahr 2018 um 14 % steigern.

Digitale Transformation Studie
Quelle: Gartner 2017 CIO Agenda: A Germany Perspective

Der von IFS beauftragten Digital Change-Studie zufolge liegen die Investitionsschwerpunkte in der Digitalisierung in Deutschland bei Big Data & Analytics (52 %), Enterprise Resource Planning (46 %) und Software as a Service (33 %), gefolgt von Künstlicher Intelligenz sowie Robotik & Automation mit jeweils 29 %.

Großunternehmen haben in der Digitalisierung die Nase vorn und haben bereits Cloud-Systeme in ihre Prozesse und ihren Arbeitsalltag implementiert. Sie planen in beiden Bereichen weitere Ausgaben für die folgenden Jahre. Diese Trends kommen auch bei kleinen und mittleren Unternehmen an, die bei der Implementierung von Cloud-Software jedoch noch deutlich hinterherhängen. Im Folgenden wollen wir untersuchen, was KMU davon abhält, den Schritt auf Wolke 7 zu wagen, und wie sie die digitale Transformation ihres Unternehmens zum Erfolg führen können.

Vorbehalte gegenüber Cloud-Systemen oder Angst vor Fehlinvestitionen?

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und die forcont business technology GmbH haben im September 2017 eine Umfrage zum Thema Nutzung von Cloud-Services im Mittelstand durchgeführt und die Einwände, Herausforderungen und Gründe für die Zurückhaltung aufgedeckt:

Studie zu Digitalisierung Mittelstand
Quelle: Umfrage der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der forcont business technology GmbH

Vergleicht man die Ergebnisse aus 2017 mit den Umfrageergebnissen der gleichen Studie aus 2015, ist ein extremer Anstieg der Sicherheitsbedenken zu erkennen – von 60 auf 91 Prozent der Nichtnutzer. Auch auf die Frage, was Hauptgründe für die Zurückhaltung bei SaaS-Lösungen sind, nennt ein Großteil der Teilnehmer (knapp 88 %) Bedenken zur Datensicherheit.

Vor allem Datensicherheitsbedenken stellen eine große Barriere für Nichtnutzer dar. Doch es gibt noch einige Probleme bei der Softwaresuche und -auswahl, denen kleine und mittlere Unternehmen ausgesetzt sind und die dazu führen können, dass sie bei der Cloud-Implementierung scheitern:

  • Schwierigkeiten, Ansprüche an eine Software zu definieren und benötigte Funktionen festzulegen
  • Mangelnde Kompetenz sowie Fachpersonal
  • Mangelnde Change-Management-Fähigkeiten auf Manager-Ebene
  • Softwarekosten/Anschaffungskosten werden häufig überschätzt

Aus diesen Gründen ist die erste Softwareinvestition von Unternehmen oft mit einer Fehlinvestition verbunden. Dies belegt auch die Fujitsu-Studie The Digital Transformation PACT. Ein Drittel alle Unternehmen hat in den letzten zwei Jahren bereits ein Digitalisierungsprojekt abgebrochen. Die durchschnittlichen Kosten für gescheiterte Projekte liegen bei über 500.000 €. In Deutschland liegt die (zugegebene) Scheiterrate bei 20 %, was Kosten in einer Höhe von 1,1 Millionen € verursachte.

Die digitale Transformation ist nicht nur ein vorübergehender Trend, sondern eine Notwendigkeit, um das eigene Unternehmen auf einer wettbewerbsfähigen Position im Markt zu halten. Wie können die beschriebenen Barrieren überwunden werden und Unternehmen den ersten Schritt in Richtung Transformation erfolgreich meistern, ohne eine Fehlinvestition zu riskieren?  

Cloud-Technologien als treibende Kraft der digitalen Transformation

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und die forcont business technology GmbH sowie Gartner betonen, dass Cloud-Technologien die digitale Transformation in Unternehmen antreiben. Durch die Auslagerung von Software in die Cloud entstehen zahlreiche Vorteile für Unternehmen:

  • Cloud-Lösungen sind je nach Bedarf des Unternehmens skalierbar.
  • Aufgaben, die Kompetenz, Fachpersonal und Zeitaufwand fordern, können ausgelagert werden: Installation, Konfiguration, Datensicherung, Software-Updates etc.
  • Es muss keine Hardware angeschafft werden.
  • Unternehmensdaten sind von überall aus verfügbar und mobiles Arbeiten wird unterstützt.
  • KMU haben durch den Einsatz von Cloud-Software einen relativen Kostenvorteil.

Der relative Kostenvorteil für kleine und mittlere Unternehmen kommt dadurch zustande, dass die Kosten für Cloud-Software auf einer monatlichen Basis entstehen. Für Großunternehmen fällt eine einmalige (hohe) Investition in die Softwareanschaffung auf lange Sicht gesehen oft billiger aus. Großunternehmen verfügen in der Regel auch über die benötigten Ressourcen und das Fachpersonal, um die Software zu installieren, zu konfigurieren und zu individualisieren.

Eine einmalige hohe Investition in Software ist hingegen vor allem für kleine Unternehmen eine große Belastung, die zudem immer mit dem Risiko einer Fehlinvestition behaftet bleibt. Cloud-Lösungen sind dynamischer und flexibler und können an das Wachstum und die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden. Unternehmen können sich stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und einen Wettbewerbsfaktor aufbauen. Das Geld, das an der Software-Investition „gespart“ wird, kann in das eigene Unternehmen investiert werden.     

Welche Art von Software eignet sich am besten für den Einstieg in die Digitalisierung?

In welchen Bereichen werden Cloud-Systeme am häufigsten genutzt? Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und die forcont business technology GmbH kommen zu folgenden Ergebnissen:

Deutsche Cloud Dienste - Studie zu Digitalisierung Mittelstand
Quelle: Umfrage der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der forcont business technology GmbH

Zu dieser Grafik stellt sich die Frage, ob die Nutzungshäufigkeit dieser Softwarekategorien auch die Wichtigkeit für Unternehmen widerspiegelt. Es fällt besonders stark auf, dass sich die genutzten Softwarearten stark von den Top-Investitionsbereichen nach Gartner und IFS unterscheiden. An dieser Stelle ist es wichtig, diese zwei Sichtweisen getrennt voneinander zu untersuchen: Welche Softwarebereiche eignen sich am besten für den Einstieg in die Digitalisierung und der Einsatz welcher Kategorien bietet den größten Mehrwert für Unternehmen? Hierzu haben wir Prof. Dr. Schmietendorf, den Verfasser der Studie, befragt.

Zitat zu Digitalisierung Mittelstand
Quelle: Experteninterview

Die momentan von KMU verwendeten Cloud-Technologien sind ein einfacher Einstieg in die Digitalisierung. Datensicherheitsbedenken sind bei Software für Business Collaboration oder Dokumentenmanagement geringer als bei Kategorien wie CRM oder ERP, bei denen es um den Umgang mit empfindlichen Unternehmensdaten geht. Außerdem sind die Auswahl und die Implementierung dieser Systeme im Unternehmen weniger kompliziert.  

An dieser Stelle ist erstaunlich, dass Personalmanagement-Software von ganzen 27,7 Prozent der Unternehmen eingesetzt wird. Prof. Dr. Schmietendorf zufolge liegt dies daran, “dass sich im Personalmanagement derzeit sehr viel ändert. Hier muss anders vorgegangen werden als bisher. Die meisten Unternehmen haben Probleme, Personal zu finden und müssen daher stark ins Web gehen.”

Welche Software hat den größten Mehrwert für Unternehmen?

Prof. Dr. Schmietendorf zufolge müssen angesichts ihrer hohen Bedeutung „zumindest die Geschäftsprozesse CRM, ERP und Supply-Chain-Management mit Software unterstützt werden. Wenn ich mich als Unternehmen etablieren möchte, muss ich die genannten Bereiche unterstützen. Daran führt kein Weg vorbei.“ Weitere Kategorien, die einen erheblichen Mehrwert für Unternehmen bieten, sind das Projektmanagement samt Aufgabenmanagement und Zeiterfassung sowie das Personalmanagement.

Digitale Transformation in Unternehmen

Die Kundenorientierung ist ein erheblicher Wettbewerbsfaktor für jedes Unternehmen. Durch den Einsatz einer CRM-Software kann das Kundenmanagement zeitsparender ablaufen und deutlich in der Qualität verbessert werden. Ein CRM-System fördert die Kundenzufriedenheit und Kundentreue, wodurch der Umsatz und die Rentabilität optimiert werden. Eine Cloud-Lösung ist vor allem bei Kundenbesuchen von großem Vorteil. Alle Kundendaten und -vorgänge können vor Ort eingesehen und aktualisiert werden.

Ein besonders wichtiger Faktor bei HR-Software aus der Cloud ist die Möglichkeit, ein Self Service-Portal anzubieten. Bewerber können sich über das Internet einloggen und ihre Daten und Bewerbungsunterlagen selbst einstellen. Weiterhin haben Mitarbeiter auch von unterwegs aus Zugriff auf das Intranet des Unternehmens. HR-Software wird zunehmend wichtig, da Bereiche wie das Talentmanagement und digitale Personalakten an Bedeutung gewinnen. Manager und Teamleiter haben von überall aus Zugriff auf Mitarbeiterdaten, um diese zu aktualisieren oder um Feedback zu verfassen. In Unternehmen mit mehreren Niederlassungen vereinfacht Cloud-Software die Zusammenarbeit untereinander erheblich.

Durch eine Projektmanagement-Software aus der Cloud sind alle Vorgänge und Änderungen zu einem Projekt für alle beteiligten Mitarbeiter in Echtzeit sichtbar und die Projekt-Transparenz in einem Unternehmen steigt. Dokumente können den Projekten zugefügt werden und sind von überall aus einseh- und abrufbar. Auch die Zeiterfassung wird durch eine Cloud-Lösung deutlich einfacher und ist auch mit dem Smartphone möglich.

Supply-Chain-Management- und ERP-Systeme optimieren Geschäftsprozesse, Informationsflüsse und organisatorische Strukturen im Unternehmen. Supply-Chain-Management-Software (SCM-Software) umfasst die Verwaltung alle Prozesse entlang der Lieferkette (Beschaffung, Produktion und Vertrieb) vom Lieferanten bis zum Kunden. ERP-Software setzt sich zusätzlich aus Modulen wie z.B. Projektmanagement, CRM, Personalmanagement, Finanzbuchhaltung und Marketing zusammen. Idealerweise deckt ein ERP-System sämtliche Unternehmensbereiche ab. Daher gelten die Vorteile für CRM-, HR- und Projektmanagement-Software aus der Cloud in gleicher Weise für ERP.

Wichtige deutsche Cloud-Anbieter

Wie wir bereits gesehen haben, sind die Sicherheitsbedenken in Deutschland sehr hoch und lokale Anbieter werden bevorzugt. Aus diesem Grund habe ich im Folgenden eine Liste von nützlichen deutschen Cloud-Softwareprodukten in den genannten Kategorien zusammengestellt, die entsprechenden Kriterien genügen: Alle genannten Softwareanbieter stellen ein Cloud-Produkt bereit, das für kleine und mittelständische Unternehmen geeignet ist, und haben ihren Hauptstandort sowie ihre Rechenzentren in Deutschland.

Deutsche Cloud Anbieter

Content Management Systeme speichern keine sensiblen Unternehmensdaten und bilden somit bei den Softwarepräferenzen der Deutschen eine der Ausnahmen. In dieser Kategorie werden auch internationale Produkte wie WordPress oder TYPO3 genutzt. Deutsche Content Management Systeme sind meist Open Source Produkte, z.B. Redaxo, pagekit oder kirby CMS. Ein bewährtes deutsches Cloud-CMS ist Gogol Publishing.

Fazit

Deutsche Unternehmen planen in diesem Jahr höhere Investitionen im Bereich der Digitalisierung als der internationale Durchschnitt. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sind die Vorbehalte gegenüber Cloud-Software in Deutschland allerdings noch sehr hoch. In Unternehmensbereichen, die keinen Umgang mit sensiblen Unternehmensdaten erfordern, werden deutsche Softwareanbieter bevorzugt. Wenn es um unternehmenskritische Anwendungen geht, werden sogar fast nur Cloud-Systeme aus dem deutschen Raum in Betracht gezogen. Doch obwohl eine breite Auswahl an hervorragenden deutschen Cloud-Produkten zur Verfügung steht, von denen einige in diesem Artikel aufgeführt wurden, tun sich Unternehmen dennoch schwer damit, ihre Unternehmensprozesse in die Cloud auszulagern. KMU lassen sich dadurch einen wichtigen Wettbewerbsfaktor entgehen, der durch den Einsatz von Cloud-Lösungen besonders in den Kategorien HR, CRM, Projektmanagement und ERP erreicht werden könnte.

Zitat zu Digitalisierung Mittelstand
Quelle: Experteninterview

Auch wenn manche zögern, den Umstieg in Angriff zu nehmen, lohnt es sich durchaus, als Kleinunternehmen auf die Cloud zu setzen: Mit der richtigen Software sparst du Zeit und Geld und rüstest dich für die digitale Zukunft. Unternehmen die bereits jetzt auf Cloud-Computing setzten, bauen sich frühzeitig einen Wettbewerbsvorteil auf. 

Vor allem das mobile Arbeiten ist ein Mitarbeitertrend und ein Hauptgrund für den Wunsch nach Cloud-Software im Unternehmen. Das flexible Büro samt Home-Office, das Arbeiten von unterwegs sowie BYOD (Bring Your Own Device) gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit einer cloudbasierten Lösung steigt die Flexibilität in allen Unternehmensbereichen und ein Unternehmen wird als Arbeitsplatz attraktiver.

Die in diesem Artikel genannten Cloud-Softwareprodukte sollen KMU erste Ideen geben, in welchen Bereichen sich Investitionen lohnen könnten, insbesondere wenn großer Wert auf Software aus Deutschland gelegt wird.