Was ist OCR Texterkennung und welche Rolle kann sie für kleine Unternehmen spielen?

Robotor macht OCR Texterkennung

Robotor macht OCR Texterkennung

Zuallererst: „OCR“ steht für Optical Character Recognition (Deutsch etwa: optische Zeichenerkennung, gebräuchlicher ist „Texterkennung“ – „OCR Texterkennung“ ist also strenggenommen doppelt gemoppelt) und ist ein Verfahren, mit dem in Bildformaten vorliegende Daten in maschinenlesbare Texte umgewandelt werden können. Klingt kompliziert, ist es aber mindestens in der Handhabung eigentlich gar nicht: Als User*in lege ich zum Beispiel einen Brief auf den Scanner. Der Scanner übermittelt Bildinformationen an meinen Computer und das darauf hoffentlich installierte OCR-Programm wandelt diese in Schrift um. Damit kann ich meine Texte etwa bei einer Dokumentensuche finden, auch wenn das Schlagwort, nach dem ich gesucht habe, nicht im Dokumententitel enthalten ist. Praktische Sache.

Soweit ist das natürlich in den meisten IT-Abteilungen und Unternehmen bekannt. Aber was kann man damit eigentlich noch alles anstellen?

Bevor wir uns das näher anschauen, muss ich noch ein paar Worte zur Technologie selbst verlieren. Dazu, was sie ist, aber auch dazu, was sie nicht ist. Das Wichtigste an dieser Stelle: „OCR“ ist im Grunde kein Softwaretyp, sondern eine Technologie. Das hat ein paar durchaus relevante Folgen für Anwender*innen, denn auch wenn es „reine“ OCR-Software gibt, so ist OCR auch ein häufiger Teil von komplexeren Systemen. Das wiederum führt dazu, dass der Leistungsumfang – und damit die denkbaren Anwendungsfälle – sich unter Umständen deutlich unterscheiden.

Einen weiteren Haken hat die Sache: In der eingangs beschriebenen Form funktioniert das leider nur mit maschinengeschriebenen Texten und auch da letzten Endes hauptsächlich mit Fließtexten und einfacheren Strukturierungselementen. Neben der „OCR“ gibt es außerdem eine artverwandte Technologie, die sich „ICR“ nennt, was seinerseits für „Intelligent Character Recognition“ steht. Die beruht auf der gleichen Art von Mustererkennung, ist aber um gewisse intelligente Elemente sowie zusätzliche Datenbanken erweitert und zum Beispiel trainierbar. Damit lassen sich dann gegebenenfalls auch mal handschriftliche Elemente erkennen, aber nur unter sehr bestimmten Voraussetzungen wie etwa bei der Briefsortierung, wo die Software genau weiß, dass es sich dort, wo die Postleitzahl zu stehen hat, nur um Ziffern handeln kann, wenn die Empfängeradresse in Deutschland ist und dass eine amerikanische 1 ohne Aufstrich einfach kein großes i sein kann. Eine Erkennung von handgeschriebenen Fließtexten ist gewissermaßen im Labor und mit stundenlangem Training der Algorithmen in der Erkennung der Handschrift einer ganz bestimmten Person zu erreichen, das Ganze lässt sich aber noch nicht recht wirtschaftlich anwenden und bleibt hier deshalb außen vor.

Wo kann OCR gewinnbringend eingesetzt werden?

Butter bei die Fische: Sinnvoll eingesetzt werden kann Texterkennung überall da, wo sonst eine händische Datenerfassung erforderlich wäre. Paradebeispiele sind die Archivierung, Rechnungserfassung und Layouterfassung. Auch für blinde Mitarbeiter*innen ist sie ein wertvolles Hilfsmittel und für alle, die eine Papiervorlage digital bearbeiten wollen. Des Weiteren nutzt Formularerkennungs- und -ausfüllsoftware mindestens OCR oder ICR. In diesem Text wollen wir uns insbesondere mit den Vorteilen für die Buchhaltung und die Archivierung befassen, weil diese Bereiche für jede Firma von grundlegender Bedeutung sind.

Buchhaltung

Die Kreditorenbuchhaltung, also die Verwaltung eingehender Rechnungen, ist ein wichtiger Teil der buchhalterischen Aufgaben eines jeden Unternehmens.

Dennoch ist die Umstellung auf eine automatisierte Rechnungsverarbeitung und die dazugehörende Buchhaltungssoftware besonders für kleine Unternehmen eine große Herausforderung.
Hierfür gibt es mehrere Gründe, zum Beispiel:

  • Unzureichende IT-Kenntnisse oder zu wenig entsprechendes Personal
  • Mangelndes Bewusstsein für die Anwendungsmöglichkeiten

Im Ergebnis nutzen nur 14,7 % der Unternehmen ausschließlich elektronische Rechnungen. Und das ist B2B. Die hohe Prävalenz von Papierrechnungen verlängert nicht nur die Bearbeitungsdauer enorm, sondern sie führt auch dazu, dass der Faktor Mensch vermeidbare Fehler produziert, zum Beispiel bei der händischen Eingabe von Rechnungsdaten.

Vertippt man sich und schreibt 12.000 statt 21.000, sind ganz schnell 10.000 Euro futsch – das reißt schlimmstenfalls ein hübsches Loch in die Bilanz.

Ein höherer Automatisierungsgrad kann gerade in kleineren Unternehmen segensreich wirken. Und da sind wir wieder bei der OCR, die für eingehende Rechnungen hier große Dienste erweisen kann.

Kleine Unternehmen, die ihre Kreditorenbuchhaltung nicht digitalisieren, haben durch die manuelle Datenerfassung gleichzeitig höhere Personalkosten, eine niedrigere Kundenzufriedenheit und durch die daraus folgenden Unregelmäßigkeiten häufiger Probleme mit dem Finanzamt.

 

Beispiel: So funktioniert die automatisierte Verarbeitung von Papierrechnungen

Abbildung zu OCR Scanner Prozess

Archivierung

Jedes Unternehmen, und sei es noch so klein, muss bestimmte Unterlagen archivieren, für einige gibt es gesetzliche Aufbewahrungsfristen. Angesichts der bereits erwähnten Tatsache, dass diese Unterlagen teils digital, teils auf Papier vorliegen, ist es gar nicht so einfach, ein einheitliches Archiv zu erstellen. Natürlich könnte man alles ausdrucken und auf altbewährte Art im Aktenschrank unterbringen, aber mal ehrlich: Wer hat soviel Platz? Von den Umweltfolgen in Zeiten der Klimakrise ganz zu schweigen.

Es empfiehlt sich also, den umgekehrten Weg zu gehen: Papierunterlagen zu digitalisieren und dann elektronisch zu speichern. Dabei ist eine OCR von großer Hilfe, so kann man sich die mühsame, händische Indexierung und damit einhergehende Verschlagwortung sparen. Nicht nur ist eine Volltextsuche möglich, wenn der Text erkannt ist, insbesondere ICR-basierte Dokumentenmanagementsysteme können die Verschlagwortung sogar automatisch vornehmen.

OCR-Scanner und KI: Eine tolle Verbindung

Wie für vieles andere auch war die Einbeziehung künstlicher Intelligenz (KI) ein Quantensprung für die Texterkennung. Maschinenlernen und neuronale Netzwerke bieten neue Wege, um die Erkennungsgenauigkeit deutlich zu verbessern und Fehler zu minimieren.

Was heißt das für kleinere Unternehmen im Einzelnen?

KI und maschinelles Sehen ermöglichen eine Musteranalyse, die wiederum dabei hilft, wichtige Unterlagen schneller und mit höherer Genauigkeit zu verarbeiten.

So lernt die Software dazu und die Erkennungsgenauigkeit verbessert sich nach und nach immer weiter.

Hauptvorteile der OCR in der Rechnungsbearbeitung

Die grundlegenden Vorteile liegen vor allem in der erheblichen Kostenersparnis durch die Vermeidung von menschgemachten Fehlern.

Gleichzeitig haben Mitarbeiter*innen mehr Zeit für andere Aufgaben wie die Debitorenbuchhaltung und damit die Liquidität des Unternehmens, repetitive Aufgaben wie die Dateneingabe können automatisiert werden.

 

Weitere Vorteile sind:

  • Verbesserter Workflow im Dokumentenmanagement. Die Daten werden zentralisiert digital abgelegt, was den Zugriff aller betreffenden Kolleg*innen erleichtert, ganz gleich, an welchem Standort sie arbeiten.
  • Verbesserte Zusammenarbeit und Verfügbarkeit digitaler Rechnungenals PDF oder in anderen Dateiformaten.
  • Verbesserte Produktivität in der Kreditorenbuchhaltung durch die Vermeidung von Fehlern bei der händischen Dateneingabe.

 

Hauptvorteile der OCR in der Archivierung

Ein weiterer wichtiger Anwendungsbereich für OCR- wie ICR-Technologien ist die Archivierung. Viele Unternehmen erhalten noch erstaunliche viele wichtige Unterlagen ausschließlich auf Papier, man denke an die Aktenberge, die in einer durchschnittlichen Anwaltskanzlei täglich hin- und hergetragen werden. Auch hier wird wertvolle Arbeitszeit frei, wenn der Automatisierungsgrad steigt, weil repetitive, zeitaufwändige Aufgaben wegfallen. Diese Zeit kann wiederum gewinnbringend verwendet werden und wieder geht diese Kostenersparnis mit einer Minimierung des menschlichen Fehlerpotenzials einher.

 

Weitere Vorteile sind:

  • Verbesserter Workflow im Dokumentenmanagement. Die Daten werden zentralisiert digital abgelegt, was den Zugriff aller betreffenden Kolleg*innen erleichtert, ganz gleich, an welchem Standort sie arbeiten.
  • Verbesserte Produktivität in der Ablage durch die Vermeidung von Fehlern bei der händischen Dateneingabe und Bearbeitung.
  • Zusammenführung aller Dokumente, unabhängig vom Eingangsformat, an einem zentralen Speicherplatz.
  • Vereinfachte Auffindbarkeit durch Schlagwortsuche. Durch die Umwandlung in durchsuchbare Dokumente lassen sich bestimmte Informationen auch dann gut auffinden, wenn man den betreffenden Dateinamen gerade nicht zur Hand hat.

4 Fragen, die du dir vor der Anschaffung stellen solltest

1. Wofür soll die Software eingesetzt werden?

Wer nur Rechnungen mit einer Software bearbeiten will, tut gut daran, in eine Buchhaltungssoftware mit integrierter OCR-Funktionalität zu investieren. Diese bietet üblicherweise einen optimierten Workflow und ist mit zusätzlichen Möglichkeiten ausgestattet, zum Beispiel einer automatischen Kontoüberwachung. Ähnliches gilt für Leute, die ihre OCR ausschließlich für die Archivierung nutzen wollen, weil meist gleich eine Anbindung an die Datenbank und eine automatische Verschlagwortung enthalten sind.

2. Wie hoch ist das zu erwartende Dokumentenaufkommen?

Manche Software ist für die Verarbeitung großer Datenmengen besser geeignet als andere, Stapelverarbeitungsfunktionen zum Beispiel kosten unter Umständen etwas mehr in der Anschaffung, die damit einhergehende höhere Automatisierung macht sich aber über kurz oder lang gegebenenfalls mehr als bezahlt.

3. Welche Sprachen sollen erkannt werden?

OCR-Software ist da ein bisschen wie ein Mensch: Sie kann nicht unbedingt alle Sprachen. Achte also darauf, dass die von dir gewählte Software auch tatsächlich die Eingabesprachen unterstützt, die für dein Unternehmen wichtig sind.

 

4. Welche Integrationen sind gegebenenfalls sinnvoll?

Manche Lösungen bieten Integrationen mit anderen Programmen oder Systemen wie ERP-Systemen. Es ist sinnvoll, hier rechtzeitig zu überlegen, welche Integrationen hilfreich sein können und auf welche man getrost verzichten kann. Gerade für auf weiteres Wachstum ausgelegte Unternehmen empfiehlt es sich hier und bei den Sprachen besonders, gegebenenfalls zukünftige Entwicklungen vorwegzunehmen.

 

Nächste Schritte und weitere Ressourcen

Vor einer Neuanschaffung stehen diese 3 Schritte auf dem Programm:

3 Schritte zur Anschaffung von OCR Texterkennung

Für die Auswahl geeigneter Software kannst du unsere Listen nutzen, Schlagwortsuche inklusive:

Sollte dein kleines Unternehmen in das Internet of Things investieren?

Wolke stellt das Internet of Things dar

Das Thema Internet of Things ist mittlerweile in aller Munde – und das nicht ohne Grund. Es geht dabei um weit mehr als nur per WLAN gesteuerte Deckenlampen: Auch kleinen und mittleren Unternehmen bietet das Internet der Dinge eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten.

 Was ist IoT eigentlich?

Der Definition von Gartner zufolge ist das Internet of Things (IoT) ein Netzwerk physischer Objekte, die mittels eingebetteter Technologien kommunizieren und ihren internen Status oder die externe Umgebung erfassen und mit ihnen interagieren.

Immer mehr Unternehmen nutzen das IoT für ihre Produkte oder Dienstleistungen.

Wer die Gelegenheit nutzen und sich durch die Einführung neuer Technologien einen Wettbewerbsvorteil schaffen möchte, darf damit nicht mehr allzu lange warten.

Allerdings ist Vorsicht geboten:

Eine mangelhafte IoT-Implementierung ist schlechter als keine Implementierung.

Das Internet of Things bietet schließlich keinen Wert an sich. Wie auch bei Software liegt der Wert des Internets der Dinge in den Vorteilen, die ein Unternehmen durch die Nutzung gewinnt. Und auch wenn es das Potential hat, einen echten Mehrwert zu bieten, bringt es auch eine Menge technischer Herausforderungen mit sich.

Wolke stellt das Internet of Things dar

Das Internet of Things und falsche Hoffnungen: So sollte es nicht laufen

Nicht immer ist es von Erfolg gekrönt, aufs Internet of Things zu setzen. Ein Beispiel für einen eindeutigen Fehlschlag liefert Emberlight: Das US-amerikanische Startup machte 2014 mit einer enorm erfolgreichen Kickstarter-Kampagne für smarte Glühbirnenfassungen Furore. Die in die Lampe geschraubten Aufsätze verwandelten normale Lampen mit LEDs oder Glühbirnen in intelligente, fernsteuerbare und dimmfähige Leuchten. Doch im November 2017 musste Emberlight die Geschäftsaufgabe bekanntgeben, weil der Wettbewerbsdruck zu hoch wurde – und die Käufer*innen erlebten eine herbe Enttäuschung:

Es stellte sich heraus, dass die Emberlight-Produkte nur mit einer permanenten Verbindung zu den Cloud-Servern des Unternehmens funktionierten. Jeder Befehl zum Lichteinschalten oder -ausschalten musste erst vom Server verarbeitet werden.

Da es nun kein Unternehmen mehr gab, das die Cloud-Server bezahlte, standen die Kund*innen wortwörtlich im Dunkeln. Die Emberlight-Produkte waren über Nacht zu Elektroschrott geworden.

Dieses Beispiel macht deutlich: Es gibt keine eigenständige IoT-Technologie, sondern es geht vielmehr um ein vernetztes Ökosystem aus Daten und Geräten. Wenn eines dieser Elemente offline geht, ist das gesamte Ökosystem davon betroffen. Für einen Privathaushalt ist es zwar ärgerlich, aber verschmerzbar, unnötig Geld in schon bald nicht mehr funktionierende Lampenfassungen investiert zu haben. Bei Unternehmen geht es schnell um millionenschwere Investitionen.

Wenn KMU die kurzfristigen Risiken und Kosten von IoT-Implementierungen richtig einschätzen, haben sie gute Chancen, ihre Wettbewerber langfristig zu überholen. Sie können fundiertere Entscheidungen zu IoT-Strategien, Sicherheit und geschäftlichem Nutzen treffen, bevor sie eine Investition tätigen.

In diesem Artikel wollen wir aufzeigen, welche drei Hauptrisiken KMU beim IoT-Einsatz im Blick haben sollten und wie sie ihnen entgegenwirken können.

Der Aufbau von IoT-Strategien – nicht immer einfach für kleine Unternehmen

 Die Herausforderung: Viele Unternehmen beginnen mit der Implementierung von IoT-Elementen, ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben.

Häufig assoziieren wir das Internet der Dinge mit Konsumartikeln, die sich mit dem heimischen WLAN verbinden lassen. Doch den Untersuchungen von Gartner zufolge wird es auch von vielen kleinen und mittleren Unternehmen genutzt: 47 % der 2018 in den USA befragten Führungskräfte gaben an, auf das IoT zu setzen.

Grafik zur Verwendung von Internet of Things Technologien nach Branche

Alle Prozentangaben spiegeln die Zahl der Befragten jeder Branche wider, die aktuell das Internet of Things nutzen.

Trotz dieser hohen Zahl wissen wir nicht, wie viele dieser Projekte tatsächlich erfolgreich sind. Untersuchungen von Gartner zufolge fällt Unternehmen das Entwickeln von Anwendungsfällen für das Internet of Things schwerer als für jede andere Technologie. Dies war in vergangenen Jahren der Fall und wird sich voraussichtlich auch nicht so schnell ändern (die gesamte Untersuchung steht Gartner-Kunden zur Verfügung):

„Die Entwicklung von IoT-Strategien wird für Unternehmen weiterhin eine Herausforderung darstellen: Unternehmen fällt es schwerer als bei jeder anderen Art von Innovation, eine klare geschäftliche und technische Linie für das IoT zu finden. Viele IoT-Innovationen sind nicht viel mehr als ein Beleg dafür, dass die Technologie funktioniert, sie haben keinen klar formulierten Mehrwert für das Unternehmen im Sinn. Dies führt zu Fehlstarts, die wiederum zu Zweifeln am Wertversprechen des Internet of Things führen.“

 Empfohlene Reaktion: Ernenne eine Person zur technischen Leitung für die IoT-Implementierung und übergib ihr die Verantwortung für die IT-Architektur.

Nur wenn die technischen Anforderungen wirklich überblickt und verstanden werden, kann das Internet der Dinge deinem KMU einen Mehrwert bieten. Genau das ist die Aufgabe des technischen Leiters oder der technischen Leiterin – herauszufinden, ob die Implementierung in deinem Unternehmen überhaupt möglich ist. Diese Aufgabe kann beispielsweise von deiner technischen Direktorin, dem Chefentwickler oder jemandem in einer vergleichbaren Position übernommen werden.

Egal wen du damit beauftragst, es ist ein Schritt, den du auf keinen Fall überspringen solltest, selbst wenn du dazu eine neue Vollzeitstelle schaffen oder eine*n Berater*in engagieren musst. Jemanden einzustellen kostet dich am Ende sehr viel weniger als eine schlechte IoT-Implementierung.

Wenn sich herausstellt, dass die IoT-Implementierung durchaus eine Option für dein KMU wäre, solltest du klein anfangen und zunächst ein auf einen bestimmten Anwendungsfall ausgerichtetes Pilotprojekt wählen.

Ein Beispiel: Gartner fand heraus, dass nahezu jedes sechste US-amerikanische KMU für Bank- und Finanzdienstleistungen das Internet of Things nutzt. So können beispielsweise Versicherungsanbieter das IoT einsetzen, um die Schadensfeststellung zu vereinfachen, Schadensfälle präventiv zu verhindern oder passgenau zugeschnittene Tarife anzubieten.

Mangelnde IoT-Sicherheit bei Softwareanbietern

 Die Herausforderung: IoT-Ökosysteme sind anfällig für Cyberangriffe.

Cyberkriminalität kostet Unternehmen weltweit schätzungsweise 600 Milliarden US-Dollar im Jahr und schlecht geschützte IoT-Geräte gehören eindeutig zu den Einfalltoren.

Sie funktionieren über Netzwerke und Softwarelösungen, die zunehmend Angriffen standhalten müssen. Teilweise liegt das am wachsenden Aufkommen von Cybercrime-as-a-Service und anderen kriminellen Branchen, aber auch deine eigenen Kolleginnen und Kollegen sind ein zentrales Sicherheitsrisiko. Studien zufolge ist fast die Hälfte der Cybersicherheitsvorfälle auf unachtsames Personal zurückzuführen und in vielen Unternehmen ist nur ein kleiner Teil der Angestellten wirklich mit den IT-Sicherheitsrichtlinien vertraut. Hier besteht ganz eindeutig Nachholbedarf.

Untersuchungen von Gartner fanden zwar heraus, dass die meisten KMU eigenen Angaben zufolge Daten- und Informationssicherheitstechnologien im Einsatz haben. Dennoch waren 30 % der in einer Forsa-Befragung befragten mittelständischen Unternehmen bereits Opfer eines erfolgreichen Cyberangriffs und 43 % davon mussten ihren Betrieb zeitweise stilllegen. Studien aus den USA ergaben sogar, dass dort 60 % der KMU innerhalb von sechs Monaten nach einem Cyberangriff das Geschäft aufgeben.

2019 werden Sicherheitsbedenken Voraussagen von Gartner zufolge nicht mehr das größte Hindernis für Innovationen im IoT-Bereich sein (vollständige Untersuchung für Gartner-Kunden verfügbar). Stattdessen werden es die Sicherheitsanbieter sein, die nicht schnell genug Innovationen schaffen:

„IoT-Sicherheitsbedenken waren lange Zeit der Fluch der IoT-Innovatoren und sind auch weiterhin das größte Hindernis für IoT-Innovationen, doch dies ist dabei, sich zu ändern. Auch wenn die Verwaltung großer, heterogener und herstellerübergreifender IoT-Ökosysteme alles andere als einfach ist, entwickeln Standards und Praktiken sich ständig weiter, um diese Probleme zu reduzieren und zu bewältigen.“

 Empfohlene Reaktion: Es empfiehlt sich, ausreichende interne Lösungen für die IoT-Automatisierung zu schaffen, um die Lücken zu schließen, die bei den Anbietern bestehen.

Die IT-Anforderungen von IoT-Geräten sind sehr umfassend und herstellerübergreifend. Bislang gibt es von Anbieterseite keine ausreichende Automatisierung für Netzwerk- und Sicherheitskontrollen, die für große IoT-Projekte erforderlich ist.

Wer die Sicherheit von IoT-Netzwerken auch im großen Maßstab sicherstellen will, sollte daher die eigene technische Leitung mit der Entwicklung der nötigen Automatisierungslösungen beauftragen. Denn ohne interne Verantwortliche wird das nicht funktionieren: Externe Anbieter können nicht schnell genug Lösungen entwickeln, um all die ungeplanten Sicherheitsaufgaben zu bewältigen, die durch das Internet of Things notwendig werden.

Unternehmen haben die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten für das Internet of Things: Im Einzelhandel können mithilfe der IoT-Technologie beispielsweise Lagerlogistik und Lieferkette verbessert werden. In den Filialen können Temperatursensoren dafür sorgen, dass Gemüse frisch bleibt oder RFID-Chips die Möglichkeit schaffen, automatisch den Inhalt eines Einkaufswagens zu registrieren. Forbes zufolge planen 70 % der Einzelhändler die Investition in das Internet of Things.

Um eine derartige Konnektivität zu ermöglichen, muss jeder Einzelhändler ein System von Computern, Netzwerken und Geräten aufbauen, die in Echtzeit kommunizieren und Daten teilen. Plattformübergreifende IoT-Lösungen existieren bisher nicht.

Sicherheitsrisiken entstehen oft innerhalb des Unternehmens und auch Sicherheitslösungen werden entsprechend am besten intern entwickelt. Die technische Leitung kann mithilfe der Mikrosegmentierung sichere Bereiche in Rechenzentren und Netzwerken schaffen und einzelne Workloads innerhalb des IoT-Ökosystems isolieren und schützen. Es sollte genau festgelegt werden, welche Anforderungen an die IoT-Sicherheit bestehen und wie sie mit diesen und anderen Maßnahmen umgesetzt werden.

Die Verfügbarkeit von Data Scientists

 Die Herausforderung: Im Bereich Data Science übertrifft die Nachfrage das Angebot bei weitem.

Datenspezialist*innen sind heiß begehrt: Sie gehören aktuell zu den meistgefragten Berufsgruppen weltweit und in Deutschland sind ganze 95.000 Stellen unbesetzt. Die Zahl der Stellenausschreibungen für Data Scientists ist in den USA von 2012 bis 2017 um ganze 650 % gestiegen.

Allein die schieren Datenmengen, die tagtäglich erzeugt werden, machen die Wichtigkeit von guten Datenexpert*innen deutlich: 90 % aller weltweit verfügbaren Daten sind weniger als zwei Jahre alt, und das in großen Teilen aufgrund der Zunahme von IoT-Geräten bzw. der von ihnen generierten Datensätze. Data Scientists, die auch komplexe digitale Daten analysieren und interpretieren können, sind für die erfolgreiche Nutzung von IoT-Anwendungen unabdingbar.

In den USA können gut ausgebildete Data Scientists bis zu 170.000 $ im Jahr verdienen und auch wenn die Durchschnittsgehälter in Deutschland noch deutlich niedriger sind, liegen sie doch bei über 50.000 €. Der Karriereweg von Data Scientists ist also äußerst vielversprechend, doch für Unternehmen könnte es sich noch einige Jahre schwierig gestalten, entsprechende Talente auf dem Arbeitsmarkt zu finden.

Neben einer Person für die technische Leitung ist also auch eine*e Datenwissenschaftler*in für das IoT-Management unverzichtbar. Der Fachkräftemangel, falsche Vorstellungen vom Berufsbild und knappe Budgets für Löhne legen Unternehmen hier oft zusätzliche Steine in den Weg.

 Empfohlene Reaktion: Entwickle zuerst deine IoT-Strategie.

Der Prozess der IoT-Implementierung sollte genau wie die Einstellung eines Data Scientists schrittweise und überlegt erfolgen.

  1. Gehen
  2. Laufen
  3. (Über-) Fliegen

Bevor du eine*n Datenwissenschaftler*in einstellst (ob in Vollzeit oder als Auftragnehmer*in), solltest du dir genau bewusst machen, welche wichtige Rolle er oder sie in deinem IoT-Team spielen wird. Wenn du dir diesbezüglich noch nicht ganz sicher bist, solltest du zunächst der Frage auf den Grund gehen, wie genau dein Team die Data Science eigentlich nutzen wird.

Die wichtigsten Aspekte der Data Science-Roadmap für dein IoT-Projekt hängen dabei nicht mit Mathematik oder technischen Überlegungen zusammen, sondern mit der Geschäftsstrategie. Der Fahrplan sollte von jemandem entworfen werden, der eine strategische Vision für die Auswirkungen des Internet of Things auf das Unternehmen hat.

Gleichzeitig sollte die Grundlage für eine Data-Science-Strategie unternehmensintern geschaffen werden. So kannst du deine IoT-Geschäftsstrategie entwickeln und gleichzeitig die Teamleiter*innen in Vertrieb, Personalwesen und anderen Bereichen mit Analysedaten bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Dieser Ansatz bietet zwei Vorteile: Alle Verantwortlichen werden dazu angehalten, Entscheidungen auf Grundlage von Daten zu treffen und die eigenen Ziele als Teil eines großen Ganzen zu sehen – also genau das, was auch für ein erfolgreiches IoT-Projekt erforderlich ist.

Ein Beispiel: IoT-Lösungen können es Unternehmen beispielsweise ermöglichen, die gesamte Lieferkette von Produkten lückenlos zu überwachen und dabei ständig zu kontrollieren, ob etwa die Kühlkette für Impfstoffe intakt bleibt oder Lieferungen rechtzeitig ankommen. Dazu muss sichergestellt werden, dass die bei der Produktion, Lagerung und Lieferung eingesetzten Geräte (beispielsweise zur Temperaturmessung bei wärmeempfindlichen Produkten) die richtigen Informationen austauschen.

Das IoT-Projekt hat ein zentrales Ziel – in diesem Fall muss etwa ein empfindlicher Impfstoff bei der Herstellung und beim Transport optimal gekühlt werden. Jedes beteiligte Gerät trägt hierzu eigene Details bei. Ähnlich sieht es im Unternehmen aus: Wenn alle Teamverantwortlichen Data Science nutzen, kann jede*r das IoT-Projekt in Gänze überblicken und zum gemeinsamen Ziel beitragen. Dieser Punkt sollte erreicht sein, bevor Data Scientists eingestellt werden, um die IoT-Vision umzusetzen.

Der Zeitpunkt für Investitionen in das Internet of Things ist gekommen

Bisher sind IoT-Projekte aufgrund ihrer Komplexität häufig nur langsam angelaufen. Das scheint sich 2019 zu ändern: Gartner-Vorhersagen zufolge sind die Chancen, mit dem Internet of Things einen Mehrwert zu schaffen, höher als je zuvor (Untersuchung für Gartner-Kunden verfügbar).

„2019 wird sich die Wertschöpfung durch das IoT stark beschleunigen, besonders in Industrie und Handel. Es gibt immer neue IoT-Innovationen für Verbraucherprodukte und ständig entstehen neue Produkte und Dienstleistungen. 2019 wird für die industrielle und kommerzielle Wertschöpfung ein herausragendes Jahr.“

Als Gartner KMU-Führungskräfte fragte, wie wichtig das Internet of Things für ihre Unternehmen sei, bezeichneten es viele als von kritischer Bedeutung – sogar mehr als jede dritte KMU-Führungskraft in der Fertigungsindustrie (36 %) und fast die Hälfte im Einzelhandel (42 %).

Bedeutung des Internet of Things nach Branche

Alle Prozentangaben spiegeln die Zahl der Befragten jeder Branche wider, die das Internet of Things als kritisch betrachten.

In den nächsten Jahren solltest du deine Erwartungen noch nicht zu hoch schrauben, aber nichtsdestotrotz kannst du bereits jetzt mit deinem Projekt oder deiner Initiative beginnen.

Benenne jemanden für die technische Leitung des Projekts, automatisiere so viel wie möglich und entwirf eine Strategie für das geschäftliche Problem, das IoT für dich lösen soll. Auf diese Weise bist du der Konkurrenz schon ganze drei Schritte voraus.

Willst du mehr darüber erfahren, welche Software kleine Unternehmen im Einsatz haben?

Wir haben gefragt, welche Tools sie 2019 im Budget haben.

METHODIK

Zwischen Juli und September 2018 befragten wir 715 KMU-Führungskräfte von in den USA ansässigen Unternehmen mit 2 bis 249 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von weniger als 100 Millionen US-Dollar. Die Teilnehmenden mussten an Technologiekaufentscheidungen für ihre Unternehmen beteiligt und mindestens auf Managerebene tätig sein. Ab mindestens 50 Teilnehmenden aus einer Branche wurde die entsprechende Branche in den Bericht aufgenommen.

Suchst du nach Data Center Management-Software? Wirf einen Blick auf Capterras Liste der besten DCIM-Softwarelösungen!

Das Thema Internet of Things ist mittlerweile in aller Munde – und das nicht ohne Grund. Es geht dabei um weit mehr als nur per WLAN gesteuerte Deckenlampen: Auch kleinen und mittleren Unternehmen bietet das Internet der Dinge eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten.

Nos 10 prévisions sur l’avenir de l’informatique

nos dix prévisions sur l'avenir de l'informatique

nos dix prévisions sur l'avenir de l'informatique

Étape clé de l’informatique de l’avenir, 2030 verra le secteur s’adapter pour fournir de la valeur aux entreprises par le biais de produits et services innovants. Actuellement, les services informatiques sont trop compartimentés et peinent à se délester des processus établis qui les régissent. Par conséquent, ils manquent d’agilité et de nombreuses parts de marché du secteur numérique leur passent sous le nez.

Ils ne pourront s’imposer sur le marché que s’ils parviennent à aligner leurs stratégies informatique et commerciale pour gagner en agilité et réactivité. Pour ce faire, il leur faudra adopter des techniques de gestion collaborative et autonomiser les professionnels de l’informatique.

Voici donc nos prévisions sur l’avenir de l’informatique en 2030 :

10 prévisions sur l’avenir de l’informatique

  1. 98 % des données commerciales seront stockées sur le cloud et non dans les data centers des entreprises.
  2. En plein essor, les solutions offertes en tant que service (Software-as-a-Service ou SaaS, Infrastructure-as-a-Service ou IaaS et Platform-as-a-service ou PaaS) continueront de gagner du terrain, pour créer un secteur informatique flexible et propice à l’innovation, où tout est disponible en tant que service (Everything-as-a-service ou XaaS).
  3. Les réseaux 5G évolués offriront des connexions haut débit sans latence, qui donneront lieu à des avancées exponentielles de l’Internet des objets (IoT) et des jumeaux numériques (Digital Twin) dans le secteur industriel. La Chine aura déjà commencé à développer les premiers réseaux 6G.
  4. L’informatique en périphérie, ou “edge computing”, permettra de traiter les données locales en temps réel, afin d’améliorer les systèmes d’IoT tout en réduisant le trafic réseau sur le cloud. Capables de communiquer de plus en plus efficacement entre elles, les machines à capteurs prendront des décisions sans intervention humaine et pourront se réparer seules.
  5. La réalité virtuelle sera présente dans de nombreux environnements commerciaux, tels que les entrepôts et les programmes de formation des collaborateurs.
  6. Provenant de sources de plus en plus variées, les données analytiques permettront d’améliorer les algorithmes de machine learning, de renforcer l’analyse prédictive et d’informer presque tous les processus de prise de décisions.
  7. Les progrès réalisés dans les domaines de l’intelligence artificielle, la robotique et l’automatisation augmenteront considérablement le rendement et la productivité aux dépens de certains postes dans les secteurs de la saisie de données, du service client et de la fabrication. Ces postes obsolètes feront place à de nouveaux emplois.
  8. Les plateformes unifiées de gestion des nœuds contrôleront l’ensemble des nœuds périphériques à partir d’une seule et unique interface, ce qui permettra d’augmenter la visibilité sur le réseau et de renforcer la cybersécurité.
  9. La technologie blockchain (ou chaînes de blocs) aura un impact sur les entreprises à plusieurs niveaux, dont la gouvernance, la chaîne d’approvisionnement, la conformité et la gestion des collaborateurs.
  10. Prenant exemple sur l’Europe avec l’introduction du RGDP, de nombreux pays industrialisés (États-Unis inclus) passeront des lois exhaustives relatives à la confidentialité.

Clé de voûte d’avancées telles l’intégration des systèmes, l’accélération du développement des produits et l’amélioration de l’expérience client, l’automatisation des services d’assistance et l’externalisation de l’infrastructure permettront au secteur informatique d’aider les entreprises à mettre en œuvre leurs stratégies commerciales.

L’émergence du leadership citoyen en informatique n’est que le début d’une tendance qui se normalise peu à peu. C’est un rôle plus consultatif que l’avenir réserve au secteur informatique. Un rôle qui lui permettra d’aiguiller les initiatives commerciales et de veiller à ce que les entreprises atteignent leurs objectifs de transformation numérique.

Les collaborateurs les plus doués sauront identifier et mettre en œuvre leurs propres solutions technologiques. Les plateformes low code et no code seront plus répandues et permettront aux collaborateurs de contribuer de façon plus concrète. Enfin, les solutions de business intelligence s’intégreront aux applications communes et seront accessibles à tous les collaborateurs, quelles que soient leurs compétences.

L’avenir de l’informatique réside dans l’autogestion

Encore récemment définie par son refus des codes lui étant imposés par la société, la génération Y a vieilli. En 2030, elle aura entre 33 et 48 ans. Sa vision de l’entreprise sera devenue la norme. Collaboration, agilité et pluralisme ne seront plus uniquement des valeurs désirables. Elles seront indispensables.

Aujourd’hui composées de personnes dont les fonctions, les compétences ou l’expérience s’apparentent, les équipes ou POD (ou toute autre structure, quel qu’en soit le nom) devront être composées d’individus dynamiques, issus de milieux variés et capables de résoudre rapidement toutes sortes de problèmes. Pour en arriver là, l’avenir du secteur informatique devra intégrer une grande part d’autogestion.

À quoi peut-on s’attendre ?

Le leadership décentralisé sera plus répandu

L’holacratie est un système de gestion sans responsables qui se distingue du modèle hiérarchique pyramidal “top-down”, lui préférant un style de gestion d’entreprise basé sur des cercles de responsabilité disséminés.

Loin d’être anarchique ou désorganisée, l’holacratie est régie par une constitution. L’absence de responsables est compensée par la polyvalence des collaborateurs qui, outre leurs fonctions diverses, assument des responsabilités de leadership propres à leurs compétences. Favorisant l’autonomisation des collaborateurs et l’utilisation de mécanismes fail fast, qui permettent aux entreprises d’atténuer l’impact de leurs échecs, ce système présente toutefois des inconvénients majeurs, tels que les sempiternelles réunions d’attribution des responsabilités.

Adoptée en partie par plusieurs grands noms de la technologie, l’holacratie fait état d’un succès mitigé. Entreprise Amazon spécialisée dans les chaussures, Zappos est l’une des seules organisations entièrement basées sur un modèle holacratique. La maison d’édition en ligne Medium l’a abandonné trois ans après avoir tenté la transition.

Faisant place à la déception, l’engouement initial suscité par ce modèle s’est vite dissipé, comme expliqué dans cet article consacré à Zappos. Il ne reste alors que deux options au modèle holacratique : sombrer dans l’oubli, comme une mode sans lendemain, ou renaître de ses cendres, en adoptant un ensemble d’idées plus consolidé.

Agile, DevOps et BizOps : bouleverser les workflows traditionnels

Inventé dans le but d’améliorer le rendement des équipes de développement de logiciels par le biais de la collaboration, de la résolution des problèmes itératifs et de l’amélioration continue, le workflow agile est un bon compromis.

Aujourd’hui, il s’étend à d’autres secteurs sous forme de principe directeur. Les pratiques agiles se sont développées et leurs principes se retrouvent désormais un peu partout, du conseil d’administration à la conception du lieu de travail.

En 2001, le manifeste du modèle agile établit quatre valeurs, dont la principale préconise l’importance de placer les individus et leurs interactions au-dessus des processus et outils. Cet enjeu deviendra primordial pour les entreprises cherchant désespérément à s’adapter à des technologies en évolution constante ainsi qu’aux opportunités commerciales qui en résultent et la communication sera un facteur clé dans l’atteinte de cet objectif. Les méthodologies à caractère agile, telles que les systèmes Scrum et Kanban, encouragent une communication transversale et permettent de visualiser les workflows. Ces outils se retrouvent dans une grande gamme de logiciels de gestion de projets, de Jira à Smartsheet.

Vignettes Kanban dans Smartsheet
Vignettes Kanban dans Smartsheet (Source)

Dérivé des pratiques agiles, le modèle DevOps associe développeurs et activités pour favoriser l’automatisation (dans la mesure du possible), le travail incrémental et la réduction significative des délais de livraison.

D’autres versions de ce modèle ont également vu le jour, tel le DevSecOps qui intègre des principes de sécurité dès le départ. Le modèle BizOPs va plus loin, alignant la stratégie commerciale sur les activités pour identifier les opportunités et les priorités.

Les organisations compartimentées et basées sur les processus s’adaptent mal au changement et auront plus de difficulté à répondre aux exigences croissantes des clients. Capables d’harmoniser les différents éléments d’une entreprise, les pratiques agiles prennent progressivement la place de cadres de travail plus rigides, comme l’ITIL.

Donner aux autres la liberté de prendre l’initiative

À l’avenir, le mot d’ordre des leaders de l’informatique sera “diriger de l’arrière”. Ils chercheront à créer une culture centrée sur la communication, la souplesse et l’adaptabilité.

La notion de diriger de l’arrière vient de l’interprétation d’un extrait autobiographique de Nelson Mandela, selon lequel un leader est tel un berger. Il marche derrière le troupeau, laisse les moutons les plus agiles prendre la tête et les autres les suivre. Ainsi, ils oublient que c’est le berger qui les dirige depuis l’arrière.

Chaque année, la transhumance est un spectacle annuel incongru durant lequel des bergers et des milliers de moutons traversent les centres-villes, dans des régions comme la Provence ou les Alpes . Plus habitués aux pâturages verdoyants, ces animaux déambulent sans aucun problème dans les cadres urbains.

En suivant le cortège, on remarque que les moutons avancent calmement, sous l’œil vigilant des bergers qui les suivent. À aucun moment l’un d’entre eux ne s’égare dans la foule.

La transhumance
La transhumance (source de la photo : Zach Capers)

Les mauvaises langues comparent souvent les moutons à des animaux grégaires, dénués d’individualité et d’initiative. En réalité, ils sont soigneusement dirigés de l’arrière. Il va sans dire que cette analogie n’a pas pour objectif de comparer les professionnels de l’informatique à des moutons.

Contrairement aux idées reçues, de nombreuses études révèlent que le mouton est un animal très intelligent. Doté d’une excellente mémoire, son ouïe est supérieure à la moyenne et ses pupilles carrées lui confèrent un champ de vision à 360 °. En dépit de sa réputation d’animal grégaire, le mouton évolue indépendamment des autres si personne ne le dérange.

De leur côté, les professionnels de l’informatique devront être encouragés à travailler dans d’autres domaines et à s’adapter à de nouveaux environnements. Il leur faudra impérativement garder l’œil ouvert pour identifier, coordonner et déployer les ressources informatiques selon les besoins.

Les responsables informatiques de l’avenir favoriseront l’expérimentation, la réflexion et l’adaptation, afin d’aider leurs collaborateurs à s’autonomiser et à faire preuve de créativité dans leur travail au sein d’autres secteurs d’activité.

Qu’ils collaborent avec des concepteurs pour améliorer l’apparence des produits ou avec des anthropologistes pour mieux comprendre le comportement des utilisateurs, les professionnels du secteur informatique de l’avenir devront chercher à favoriser l’innovation et à optimiser l’expérience client.

Au lieu d’élaborer des plans concrets et de formuler des directives propres à l’informatique, les leaders de l’avenir établiront des objectifs à long terme pour leur organisation et veilleront à ce que leurs équipes aient tout ce dont elles ont besoin pour les réaliser.

En clair, que nous réserve l’avenir de l’informatique ?

Les structures rigides et basées sur les processus finiront par disparaître au profit d’organisations polyvalentes, orientées client. Cette transition reposera sur leur capacité à faire fusionner les domaines fonctionnels, simplifier les processus et coordonner les ressources, pour déployer rapidement de nouveaux produits et services innovants.

Finies les structures chaotiques, composées d’un nombre incalculable d’équipes peu cohérentes. Plus agile, l’avenir du secteur informatique intégrera un ensemble de ressources collaboratives.

Encuesta 2019: el software de gestión de proyectos en las pymes de España

Características del uso de software de gestión de proyectos en España

Características del uso de software de gestión de proyectos en España

Toda empresa, desde una multinacional a una pyme, encuentra desafíos a la hora de gestionar un proyecto. Conseguir los objetivos siguiendo el presupuesto marcado y solucionar incidencias que puedan surgir en el proceso es esencial. Para facilitar este trabajo existen los software de gestión de proyectos, con más de 800 entradas en nuestro catálogo. Estas herramientas mejoran la comunicación y la colaboración en los equipos y facilitan el flujo de trabajo.

Nos interesa conocer la opinión que tienen las pymes sobre este tipo de software. Para ello hemos lanzado una encuesta* en la que hemos preguntado, entre otras cuestiones, si usan un software de gestión de proyectos y si es instalado o en la nube, qué desafíos encuentran y cuáles son las funciones que ven más importantes. Algunas respuestas nos han sorprendido. Por ejemplo, que siga habiendo un 43 % de trabajadores que usa Excel y Outlook como herramienta principal, o que los métodos ágiles solo están implementados en un 11 % de las empresas.

Hemos dividido a los encuestados entre puestos de mando y producción, viendo que en algunos casos difieren los desafíos ante los que se topan al comenzar un proyecto. También al llevarlo a cabo. En cuanto al uso que dan a estas herramientas, ambos trabajan, por lo general, con las mismas funciones de los programas.

Preámbulo: ¿Qué es un software de gestión de proyectos?

Un software de gestión de proyectos ofrece la posibilidad de organizar el tiempo y encargar tareas a diferentes grupos o personas específicas y definir la dificultad de cada una. Gracias a estos programas, el equipo entero está informado de los procesos y sabe en qué fase se encuentra cada usuario. La transparencia, la comunicación (interna y externa) y la facilidad con la que se detectan posibles problemas son otras ventajas del uso del software de gestión de proyectos.

¿Quién usa el software de gestión de proyectos en España?

En España el uso de software de gestión de proyectos en pymes es, según los datos recopilados, del 57 %. Sigue el mismo patrón que otros países europeos como Alemania (información en alemán), algo más rezagada con un 54 %, y Francia (información en francés), que adelanta esta cifra con un 67 % de usuarios de software de project management. No hemos incluído en estos datos otros programas de gestión y manipulación de datos como Excel, que es sin duda la herramienta con más recorrido en este campo empresarial.

Uso de software en la gestión de proyectos

Desafíos a la hora de organizar un proyecto

No debemos empezar la casa por el tejado cuando queremos organizar un proyecto relativamente costoso y en el que están implicados diferentes actores. La organización del tiempo y saber cuáles son las fechas de entrega sería uno de los primeros pasos a tomar, sobre todo por aquellos que dirigen los equipos. No es de extrañar que el 41 % de los encuestados, tanto directivos como empleados, vean este factor como clave. Un software con estas funciones ayudará no solo a tener en mente los plazos, sino en muchos casos a saber en qué punto de la cadena está trabajando cada compañero.

Si continuamos con la opinión de los gestores, en orden de importancia sigue la organización de tareas, con un 37 %, esencial para un buen desarrollo del trabajo y después la capacidad de reaccionar a cambios inesperados en el proyecto, con un 29 %. No es que un gestor de proyectos informatizado vaya a resolver por arte de magia cada incidencia que pueda surgir, pero gracias al uso de software, el proceso seguirá cierto orden y, si el problema aparece en una parte concreta del proceso, la capacidad de reacción será más acertada.

Desafíos como gestor en la gestión de proyectos

Como decíamos, cumplir con los plazos es también el mayor desafío para los trabajadores. También la organización de las tareas y la reacción a los cambios que puedan surgir (el 29 % de los encuestados ven ambas cuestiones como importantes). Por otro lado, el 22 % destaca la dificultad de enfrentarse a problemas e incidencias inesperadas. Sí, trabajadores y gestores parecen estar de acuerdo. Sin embargo, cabe destacar que entre los empleados el desafío es la distribución de los roles. Concretamente para el 22 % de los que respondieron a nuestra encuesta.

Viendo estas respuestas, parece curioso que solo el 15 % de los directivos, y el 5 % de los trabajadores (una cifra muy baja) usan los métodos ágiles. Este tipo de funcionamiento, con software específicos de gestión del tipo Scrum o Kanban, surgió de ámbitos informáticos, donde la relación entre proveedor y cliente es constante y los proyectos están abiertos a muchos cambios. Aun así, la metodología ágil favorece a cualquier tipo de proyecto. Nos gustará saber en el futuro cómo evoluciona esta tendencia que, por ahora, en España sigue siendo bastante menor: en términos totales, del 11 %. Una cifra que dobla a la de Francia, donde un 5 % de los encuestados asegura usar los métodos ágiles; y que está muy por encima de Alemania, donde la implementación de estas herramientas no llega al 2 %.

Desafíos como empleado en la gestión de proyectos

Principales funciones del software de gestión de proyectos

Encontramos varias similitudes al comparar los desafíos a los que se enfrentan los trabajadores con las características que más utilizan el software de gestión de proyectos. La gestión de las tareas (el 52 % de los gestores y el 56 % de los trabajadores la destacan) y la organización del tiempo (importante para el 40 % de los gestores y el 56 % de los trabajadores) siguen siendo las más importantes para ambos grupos.

Funciones que más utilizan los directivos de los software de gestión de proyectos

Cabría destacar una diferencia significativa. El 32 % de los gestores utiliza un software de gestión de proyectos para organizar el presupuesto. Es esencial conocer los costes que tiene cada fase del proyecto. También los que puede acarrear encontrarse con problemas que surjan a lo largo del proceso.

Por el contrario, el 41 % de los trabajadores utiliza este tipo de herramientas para la gestión de documentos, algo que destacan solo el 27 % de quienes gestionan. Tener una buena organización del trabajo, sobre todo si hay un equipo amplio implicado, es crucial para llegar a finalizar un buen proyecto.

Funciones que más utilizan los empleados en la gestión de proyectos

El 43 % de los encuestados no usan software de gestión de proyectos

Cerca de la mitad de quienes respondieron a nuestra encuesta aseguran no utilizar otro software para la gestión de proyectos más allá de Excel o Outlook. Esto no significa que no se enfrenten a desafíos al comenzar un trabajo en equipo de cierta envergadura. Es más, se encuentran prácticamente con los mismos. El 43 % de los gestores que no usan un software de gestión de proyectos da importancia al cumplimiento de los plazos, frente al 34 % de los trabajadores; el 35 % de quienes organizan ve como desafío la capacidad de reaccionar a los cambios, una cifra parecida a la de los trabajadores, del 30 %. Para ambos grupos la distribución de los roles debe ser acertada: el 21 % en el caso de los gestores, frente al 29 % de los trabajadores.

Las pymes están dispuestas a  invertir en un software de gestión de proyectos, pero no más de 10 €

El 34 % de los encuestados, aún sin utilizar ningún software de gestión de proyectos y sabiendo los desafíos a los que se enfrentan, confirman no estar dispuestos a invertir en un software de estas características. No así el 32 %, que sí los usa, y le gustaría continuar invirtiendo en ellos. El 44 % gastaría hasta 10 € en un nuevo software, y el 29 % llegaría hasta los 50 €. Tan solo un 12 % de los que no usan software se plantea adquirir uno.

¿Cuánto está dispuesto a pagar por un software de gestión de proyectos?

El futuro para los proveedores de software de gestión de proyectos

Los proveedores de software de gestión de proyectos tienen un futuro muy prometedor. En España, algo más de la mitad de los encuestados asegura utilizar una herramienta de gestión de proyectos, una cifra que tiene vistas de seguir creciendo. Si desarrollas estos programas, te recomendamos mejorar y promover las funciones de organización de las tareas, la capacidad de reacción frente a cambios o la ayuda en el cumplimiento de los plazos marcados. Todas estas características son, como hemos visto, los desafíos y funciones que más destacan los profesionales involucrados en proyectos.

¿Quieres saber más?

Existen programas de gestión de proyectos de muchos tipos y también con diferentes rangos de precios. Para aquellos que quieren bien reducir costes, o probar si les conviene o no el uso de este tipo de herramientas, tenemos buenas noticias: existen herramientas de gestión de proyectos gratuitas (o con una versión sin coste) y otras solo de gestión de tareas. Además, si cuentas con un buen equipo de IT, también puede que te interese el software de código abierto para la gestión de proyectos.

Infografía. Características de la gestión de proyectos en España.


  • Metodología de la encuesta: para recopilar los datos de este informe hemos lanzado una encuesta en línea. Las respuestas provienen de una muestra del mercado español. El cuestionario se envió a 716 personas, de las cuales se seleccionaron 261 participantes. Los participantes cualificados están empleados (a tiempo completo, parcial o de manera autónoma) y trabajan en una pyme (entre 1 y 250 empleados). Todos provienen de diferentes sectores empresariales.

Cyber risques : 3 tendances pour mieux protéger votre entreprise digitale

cyber risques

cyber risques

Une cyberattaque coûte en moyenne environ 773 000 € à une entreprise. Ce chiffre inclut les bénéfices, les clients et les opportunités commerciales perdus ainsi que les frais de remise en route et de compensation. Pour protéger votre PME, vous devez absolument réduire son exposition aux cyber risques. Pourtant, ce n’est pas toujours facile :

  • Le paysage de risques change fréquemment à cause de l’adoption de nouvelles technologies comme l’Internet des objets (Internet of Things en anglais, ou IoT) et l’intelligence artificielle (IA).
  • Les nouvelles technologies de protection, comme la security analytics, sont complexes et leur adoption est coûteuse.

Les PME qui ignorent les dernières tendances en matière de cyber risk management seront incapables de se défendre contre de futures attaques informatiques. Pour assurer l’avenir de votre entreprise, vous devriez investir dans des technologies de sécurité informatique telles que la protection des données et les outils de protection automatisée.

Ce que vous trouverez dans cet article :

  • Entreprises digitales et cybersécurité
  • 3 tendances et quelques mesures à prendre
  • Technologies émergentes
  • Vulnérabilité des données
  • Comportements à risque des employés

Entreprises digitales et cybersécurité : vigilance constante exigée

La gestion des risques est une étape primordiale et fondamentale de l’amélioration de la cybersécurité d’une entreprise. Elle permet de réduire les risques et de prévenir les cyberattaques. Dans cet article, vous découvrirez les dangers potentiels et les techniques de protection adaptées.

Que sont les cyber risques ?

Les cyber risques recouvrent tous les préjudices causés aux finances ou à la réputation d’une entreprise par une faille de sécurité ou un sabotage de ses systèmes informatiques. Le risque quantifie la probabilité de survenance d’une cyberattaque.

Le vol de données, par exemple, est un risque auquel sont confrontées la plupart des PME. Il peut se matérialiser sous la forme d’une cyberattaque ou d’une faille de sécurité lorsque des menaces (hackers, par exemple) ciblent certaines vulnérabilités (informations non sécurisées, par exemple).

Les cyber risques actuels entraînent non seulement des périodes d’indisponibilité des systèmes ou des usurpations d’identité, mais aussi la perte de propriété intellectuelle, le vol de données clients, les atteintes à la réputation d’une entreprise ou encore la perte de confiance de ses partenaires commerciaux et/ou de ses clients.

Qu’est-ce que la gestion des cyber risques ?

La gestion des cyber risques vise à réduire la probabilité que des événements associés à des menaces Internet ne se produisent (virus, malware ou attaques DDoS) et n’aient un impact sur les finances ou la réputation d’une entreprise.

Les stratégies de cybersécurité incluent divers composants. Parmi les principaux, on compte :

  • L’investissement dans des technologies de protection active et passive comme l’analytique des comportements utilisateurs et les anti-malware pour identifier les menaces et y répondre.
  • L’amélioration de la vigilance et des connaissances des employés grâce à des programmes de sensibilisation.
  • La création de politiques de protection et le recrutement de spécialistes pour aider les employés à gérer les risques et à y répondre.

Votre stratégie de gestion des cyber risques devrait s’aligner sur les dernières tendances en matière de cybersécurité. Ci-dessous, vous trouverez 3 tendances de gestion des cyber risques et les mesures à prendre pour protéger votre PME et gérer efficacement les risques.

3 tendances de cyber risk management et les mesures à prendre

cyber risques

1. Technologies émergentes : réduisez les risques avec l’automatisation, l’intelligence artificielle et le machine learning

Les technologies émergentes telles que l’intelligence artificielle (IA), le machine learning (ML) et la security analytics aident les entreprises à renforcer leurs moyens de défense active.

L’IA, le ML et les outils de protection automatisée analysent des tonnes de données pour identifier des récurrences, les comparer avec leurs bases de données de malwares et déterminer la dangerosité des fichiers.

Les algorithmes de machine learning aident aussi à prévoir les menaces sur la base d’anciennes récurrences dans le trafic et ils peuvent même éliminer automatiquement les menaces. Quant à l’IA, elle est très utile de nombreux domaines comme la classification de sites web, la détection de malwares et le blocage d’IP malveillantes.

Les hackers exploitent de plus en plus de technologies comme l’IA pour cibler des systèmes et s’y introduire ; les entreprises doivent donc sans attendre utiliser les mêmes technologies avancées pour protéger leurs réseaux.

cyber risques

(Source)

Mesures à prendre

Créez une feuille de route. Pour prévoir vos investissements en cybersécurité, définissez vos objectifs à court et à long terme. Ils devraient notamment inclure l’adoption de stratégies de défense active et l’amélioration de la vitesse de récupération des données.

Planifiez les investissements technologiques correspondant à chacun de vos objectifs et faites-vous accompagner par des consultants en sécurité si nécessaire.

Investissez dans des solutions de security analytics et d’automatisation. L’analyse de réseau et de données de journal aide à identifier et à prévenir activement les cybermenaces.

L’investissement dans des outils de protection automatisée aide les PME à réduire les coûts de fonctionnement d’une équipe de sécurité informatique à part entière.

2. Vulnérabilité des données : exigez des technologies de protection de l’information (cryptage, authentification et enrichissement des sauvegardes)

Les stratégies de gestion des risques pesant sur les données resteront une priorité pour toutes les entreprises : 60 % des PME prévoient des dépenses en technologies de protection des données d’ici 2020 et les classent dans le top 3 des outils technologiques incontournables pour les PME.

La mise en œuvre de réglementations de protection des données personnelles plus strictes comme le RGPD pourrait jouer un rôle décisif. Des normes de ce type imposeront des contrôles de sécurité spécifiques pour le stockage d’informations personnelles.

L’augmentation massive du volume de données générées chaque jour constitue un argument encore plus pressant. En effet, nous créons quotidiennement plus de 2,5 quintillions de bits. Les objets connectés et l’usage croissant d’Internet, des réseaux sociaux, des e-mails et d’autres applications devraient encore renforcer le volume d’informations créées. Cette énorme quantité de données – qui inclut des tonnes d’informations confidentielles – doit être adéquatement stockée et contrôlée. Sans cela, vous vous exposez à différentes menaces :

  • Vol d’identité
  • Perte de propriété intellectuelle
  • Problèmes de protection des données personnelles des utilisateurs

cyber risques

(Source)

Les PME investissent de plus en plus dans les outils de protection des données pour éviter les fuites et se mettre en conformité avec des réglementations comme le RGPD. La croissance des marchés des technologies de protection des données démontre un intérêt grandissant pour les logiciels de sécurité et une augmentation des investissements dans ce secteur.

Selon Markets and Markets (étude en anglais), le marché des logiciels de cryptage devrait passer de 3,9 milliards de dollars en 2017 à 13 milliards en 2022. Le marché des logiciels de sauvegarde et de récupération des données, lui, devrait atteindre les 11,6 milliards de dollars en 2022, ce qui représente un taux de croissance annuelle composé (CAGR) de 10,2 % entre 2017 et 2022.

Les données resteront l’atout primaire et principal des entreprises, qui devraient donc penser à les protéger dans les années à venir.

Mesures à prendre

Appliquez une politique de confidentialité des données stricte. Préparez des politiques/règles de protection des données et de confidentialité distinctes pour vos clients et vos collaborateurs.

  • Pour vos clients : affichez clairement la politique de cookies de votre site web. Proposez des options permettant aux clients d’accepter ou de refuser le partage de leurs données avec des marketeurs. Expliquez à vos clients comment vous utilisez et stockez leurs données.
  • Pour vos collaborateurs : informez vos collaborateurs de la manière dont ils doivent utiliser, stocker et partager les données de l’entreprise. Décrivez-leur les conséquences d’une violation de la vie privée ou des données confidentielles.

Adoptez des technologies de protection des données. Investissez dans des technologies de protection des données comme le cryptage, la sauvegarde de données, la sécurité cloud et la récupération de données pour améliorer la sécurité des informations dans votre entreprise. Les outils d’authentification et de gestion des accès privilégiés assurent que seules certaines personnes ont accès à vos informations les plus précieuses.

Investissez dans une cyberassurance. Une cyberassurance peut couvrir une partie des coûts en cas de vol de données. Faites le point avec des spécialistes juridiques et financiers pour identifier la police de cyberassurance la plus adaptée à votre entreprise.

3. Comportements à risque des employés : pour mieux gérer les risques, ne lésinez pas sur la sensibilisation

Les PME comme les grandes entreprises ont du mal à contrôler les actions de leurs collaborateurs pour réduire les risques de comportements dangereux.

Phishing (hameçonnage) et vishing (hameçonnage par téléphone) sont quelques-unes des techniques communes susceptibles de pousser vos employés à dévoiler des informations confidentielles.

Les entreprises qui investissent dans des programmes de sensibilisation peuvent se prémunir contre les cyberattaques causées par une erreur due à un employé, ce qui représente actuellement 40 % de toutes les cyberattaques.

Selon un rapport publié par Gartner intitulé “Effective Security Awareness Starts With Defined Objectives” (article complet en anglais disponible pour les clients Gartner), d’ici 2020, les entreprises qui investiront mensuellement dans des activités de sensibilisation interactives subiront moins de failles de sécurité causées par une erreur humaine.

cyber risques

(Source)

Les PME sont de plus en plus nombreuses à prévoir des formations de sensibilisation dans les années qui viennent. Selon une enquête (en anglais), 60 % des entreprises proposent déjà une formation à leurs équipes de sécurité et 35 % prévoient de dispenser des programmes de formation à la sécurité en 2019.

Mesures à prendre

Incluez tous vos collaborateurs dans votre stratégie de sécurité. Ils seront plus attentifs et plus prudents s’ils se sentent impliqués dans la protection de l’entreprise et s’ils portent une part de responsabilité.

Voici des mesures qui vous permettront d’inclure vos collaborateurs dans la protection des données et des équipements informatiques :

  • Formations de sensibilisation à la sécurité : organisez des programmes de sensibilisation pour apprendre à vos collaborateurs à repérer des tentatives d’hameçonnage, des fichiers malveillants et des failles de sécurité. Évaluez l’efficacité des formations en vous appuyant sur des mesures comme le taux de clic de vos employés sur des e-mails ou des fichiers malveillants.
  • Exercices gamifiés et concours : désignez des employés chargés de promouvoir les meilleures pratiques en matière de sécurité comme le signalement d’e-mails d’hameçonnage ou de failles de sécurité. Lancez des concours de piratage ou de conception d’applications et organisez des sessions de brainstorming pour permettre à vos employés de suggérer des mesures de renforcement de la sécurité.

Pour aller plus loin

Tout d’abord, évaluez votre posture de sécurité pour faire le point sur la qualité de vos mesures de cybersécurité actuelles. Cela vous permettra également de savoir si vous êtes à jour sur les tendances actuelles dans le domaine.

Ressources complémentaires

  • Vous souhaitez connaître les prévisions en matière de sécurité informatique pour 2019 ? C’est par ci.

Pour en savoir plus sur les logiciels de sécurité, consultez notre répertoire de logiciels de sécurité informatique.

Diese 4 Aufgaben kann künstliche Intelligenz im Vertrieb im Jahr 2019 übernehmen

Roboter zeigt künstliche Intelligenz im Vertrieb

Roboter zeigt künstliche Intelligenz im Vertrieb

Künstliche Intelligenz wirkt sich stark darauf aus, wie Vertriebsteams arbeiten. Zwar wird KI keine Vertriebsleiter*innen ersetzen, aber durch die Nutzung von KI im Vertrieb lassen sich auf dem Weg zum erfolgreichen Geschäftsabschluss einige der mühsameren Aufgaben automatisieren. So wird die händische Dateneingabe beispielsweise überflüssig, das Lead-Management lässt sich vereinfachen und auch E-Mails sind deutlich schneller geschrieben.

Viele kleine Unternehmen, die künstliche Intelligenz im Vertrieb einsetzen wollen, stehen vor demselben Problem: Sie haben nur ein schmales Budget zur Verfügung. Wenn sie gleichzeitig noch nicht sehr gut mit dem Thema KI im Vertrieb vertraut sind, fällt die Entscheidung, in welche Software investiert werden soll und was den größten ROI erbringt, sehr schwer.

Für den Anfang ist es am einfachsten, auf Sales-Tools mit integrierten KI-Funktionen zu setzen. Viele CRMs und Vertriebslösungen nutzen KI und maschinelles Lernen bereits in irgendeiner Form und bieten Unternehmen, die künstliche Intelligenz im Vertrieb einsetzen wollen, benutzerfreundliche und einfach zu erlernende Optionen.

Und es empfiehlt sich, eher früher als später damit anzufangen.

Prognosen von Statista zufolge wird das Umsatzwachstum durch KI Jahr für Jahr weiter steigen: 2021 sind insgesamt schätzungsweise 396 Milliarden US-Dollar Gewinn aus KI-bezogenen CRM-Aktivitäten zu verzeichnen. Wer sich ein Teil dieses Kuchens sichern will, muss schon jetzt anfangen, künstliche Intelligenz im Vertrieb und CRM einzusetzen.

In diesem Artikel soll es um folgende Punkte gehen:

  • Unterschiedlich Arten von KI im Vertrieb
  • Aufgaben, die mittels KI automatisiert werden können
  • Die Rolle der Vertriebsleitung bei der Förderung von KI

2 Arten von KI im Vertrieb

Gartner definiert künstliche Intelligenz als Technologie, die „menschliche Leistung nachzubilden scheint“. (Der gesamte Bericht steht Gartner-Kunden auf Englisch zur Verfügung.)

Gartner erläutert:

„Sie lernt, kommt zu eigenen Schlussfolgerungen, scheint komplexe Inhalte zu verstehen, führt natürliche Dialoge mit Menschen, verbessert die menschliche kognitive Leistung oder ersetzt Menschen bei der Ausführung nicht-routinemäßiger Aufgaben.“

Auch wenn der branchenübergreifende Einsatz von KI sehr breit gefächert und scheinbar grenzenlos ist, wird sie in Softwaretechnologien wie CRM-Systemen allgemein in zwei verschiedenen Formen genutzt:

  • Maschinelles Lernen (ML): Maschinelles Lernen oder Machine Learning ist ein Teilbereich der KI. Systeme nutzen riesige Datenmengen, um aus vergangenen Interaktionen zu lernen und mithilfe dieses Wissens Aufgaben zu erledigen oder Prognosen zu treffen. Je mehr und je besser die Daten sind, aus denen gelernt wird, desto besser wird auch die künstliche Intelligenz.
  • Maschinelle Sprachverarbeitung (NLP bzw. Natural Language Processing): Die maschinelle Sprachverarbeitung nutzt menschliche Interaktionen, um die KI intelligenter zu machen. Ein Beispiel sind Chatbots für den Kundendienst. Je mehr Fragen man ihnen stellt, desto vielfältiger die Antworten, die sie geben können.

Es geht dabei um mehr als nur Automatisierung: KI kann Daten nutzen, um Prognosen zu treffen oder Schlussfolgerungen zu ziehen, die ansonsten schwierig wären.

Künstliche Intelligenz im Vertrieb kann unter anderem die folgenden vier Aufgaben deutlich einfacher gestalten:

Vertriebsprognosen

Vertriebsprognosen basieren auf Verlaufsdaten, anhand derer fundierte Annahmen dazu getroffen werden, wie die Verkaufszahlen sich in Zukunft entwickeln werden. Monatliche Verkaufszahlen und saisonale Schwankungen werden dabei berücksichtigt. Das Ergebnis: Vertriebsleiter*innen können Ressourcen besser zuweisen.

Daten aus vergangenen Zeiträumen werden interpretiert, um für die bevorstehenden Verkaufszyklen zu planen – Auswertungen, die lange Zeit von Hand erfolgen mussten. Besonders für weniger erfahrene Vertriebsleiter*innen ist das eine schwierige und zeitaufwendige Aufgabe.

 Das ändert sich durch KI:

Künstliche Intelligenz kann CRM-Daten interpretieren und auf Grundlage komplexer Algorithmen Vorhersagen treffen. Bei der Erarbeitung dieser Prognosen fallen viele Routinearbeiten weg und dann sind sie auch noch sehr viel genauer, als Vertriebsleiter*innen es je sein könnten. Diese vorausschauenden Analysen (Predictive Analytics) bieten eine dynamische Übersicht über prognostizierte Verkaufszahlen, die auf den neuesten Verkaufsdaten beruht und sogar die Verkaufszahlen vom Vortag miteinbezieht. So ist eine sehr viel genauere Planung und Ressourcenzuweisung möglich als ohne die Hilfe der KI im Vertrieb.

Screenshot von Clari

Clari nutzt KI für Prognosen auf Grundlage bisheriger Verkaufsdaten (Quelle)

E-Mails verfassen

E-Mails sind eine ideale Möglichkeit für den Kontakt mit potentiellen und Bestandskunden und somit ein wichtiger Bestandteil des Verkaufsprozesses.

Leider verbringen viele Vertriebsmitarbeiter*innen viel zu viel Zeit mit dem E-Mail-Schreiben: einer Untersuchung von Forbes zufolge sogar ganze 33 % ihrer Zeit. Wenn man dem gegenüberstellt, dass sie nur 35 % ihrer Zeit wirklich mit Verkaufen beschäftigt sind, wird deutlich, dass das Gleichgewicht zwischen umsatzgenerierenden und nicht umsatzgenerierenden Aktivitäten an dieser Stelle deutlich verbessert werden kann.

Die Automatisierung hat es möglich gemacht, bestimmte Aktivitäten (oder auch die Inaktivität) potentieller Kund*innen als Trigger festzulegen, anhand derer E-Mails gesendet werden, doch die Einrichtung dieser Systeme erfordert noch immer viel Sorgfalt und damit viel Zeit.

 Das ändert sich durch KI:

Insbesondere die Personalisierung von E-Mails kann durch KI im Vertrieb verbessert werden, sodass Vertriebsprofis potentielle Kunden gezielter und erfolgreicher ansprechen können. Daten zu früheren, im CRM-System gespeicherten Interaktionen werden genutzt, um E-Mails einen persönlichen Touch zu geben. Manche Softwarelösungen können sogar Forschungsergebnisse aus der Branche einbeziehen und E-Mails mit Trends und Statistiken weiter personalisieren. Viele Lösungen bieten außerdem auf Grundlage strategischer und personalisierter Touchpoints intelligente Vorschläge für den Zeitpunkt und die Art der Kontaktaufnahme mit potentiellen Kunden.

Screenshot von Nova

Nova hilft mit KI beim Verfassen personalisierter E-Mails und beim Verfolgen ihres Erfolgs (Quelle)

Lead-Management

Das Lead-Management und das Generieren hochqualifizierter Leads ist für Vertriebsteams immer noch eine hauptsächlich manuelle Aufgabe. Soziale Medien werden analysiert, Google-Alerts eingerichtet und es wird untersucht, welche Unternehmen und Personen es sich zu kontaktieren lohnt.

Sobald genug Leads in der Pipeline sind, müssen die Vertriebsmitarbeiter*innen nachverfolgen, welche Leads sich wo im Verkaufszyklus befinden, welche erneut kontaktiert werden sollten und mit welcher Wahrscheinlichkeit sie konvertieren werden. Der Prozess, kontinuierlich ein CRM-System durchzugehen, um die versteckten Perlen unter den zahllosen potentiellen Kunden zu finden, wird als Lead-Scoring bezeichnet.

 Das ändert sich durch KI:

KI-getriebene Tools können das Internet nach potentiellen Leads durchforsten, was bei der Kundensuche eine Menge Zeit spart und gleichzeitig eine Liste von sehr wertvollen möglichen Kunden ergibt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit konvertieren. Durch Angabe der Kriterien für die gewünschten Leads kann dieser Prozess automatisiert werden.

CRM-Systeme nutzen vorausschauende Analysen und beziehen relevante Daten aus der Software (und aus Marketing-Tools) mit ein, um Leads danach zu bewerten, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie konvertieren. Zu den genutzten Daten gehören vergangene Interaktionen, Social-Media-Aktivitäten und der Unternehmens- oder Kontaktstatus. Auf diese Weise werden die vielversprechendsten Gelegenheiten ermittelt, auch für Upselling- und Cross-Selling-Chancen und mehr.

Screenshot von Cognism

Cognism nutzt KI für die Identifizierung der vielversprechendsten Leads (Quelle)

Performance-Management

Das Performance-Management gehört zu den Aufgaben, die am seltensten automatisiert werden.

Es braucht gute Vertriebsleiter*innen, um das Vertriebspersonal anzuleiten und beim Wachstum im Unternehmen zu betreuen. Dazu gehört es, die Entwicklung der Verkaufszahlen einzelner Mitarbeiter*innen zu beobachten, zu sehen, welche Möglichkeiten die Pipeline bietet und den Fortschritt von einzelnen Abschlüssen zu verfolgen, um zu erkennen, wann Teammitglieder Chancen zu einem Geschäftsabschluss haben.

 Das ändert sich durch KI:

Auch hier spielen vorausschauende Analysen eine Rolle. KI-Funktionen in Vertriebstools helfen dem Vertriebspersonal, weniger Zeit mit Zahlen und dem Verfolgen von Verkaufsgesprächen zu verbringen.

Sie können nicht nur Verkaufstelefonate verfolgen, sondern auch beim Ziehen von Schlussfolgerungen helfen. Auf Grundlage von aus der vergangenen Performance gewonnenen Erkenntnissen, früheren Trends für bestimmte Unternehmen und dem historischen Geschäftsverlauf können KI-Funktionen Verbesserungsmöglichkeiten ableiten und Vertriebsleiter*innen bei den nächsten Schritten zum Geschäftsabschluss unterstützen. Je nachdem, in welcher Phase des Verkaufszyklus sich der Kunde oder die Kundin befindet, kann das eine E-Mail, ein weiterer Anruf oder die Planung eines Treffens sein.

Die Vertriebsleitung hat immer noch die Aufgabe, das Personal anzuleiten, aber das Überwachen und Identifizieren von Performance-Verbesserungen kann problemlos in die Hände der KI übergeben werden.

Screenshot von Chorus

Chorus erfasst mithilfe von KI Verkaufsgespräche und findet Muster, anhand derer Vertriebsaktivitäten verbessert werden können (Quelle)

Die Vertriebsleitung zum KI-Fürsprecher machen

Trotz der jüngsten Errungenschaften im KI-Bereich steckt diese Technologie in vielen Punkten noch in den Kinderschuhen. Gartner zufolge ist künstliche Intelligenz für CRM-Systeme gerade auf dem Höhepunkt des Hype-Zyklus angekommen und es müssen noch zahlreiche Probleme gelöst werden, bevor die KI ein unumgänglicher Bestandteil aller CRM- und Vertriebslösung wird (Gartner-Studie für Kunden auf Englisch verfügbar). Diese Probleme haben bei Entscheider*innen zu Skepsis geführt, was den Einsatz von CRM-Systemen mit AI-Funktionen betrifft.

Es ist wichtig, im Unternehmen Fürsprecher*innen zu haben, die aufzeigen, welche Vorteile die Nutzung von künstlicher Intelligenz in CRM-Strategien bereits heute bietet. Vertriebsleiter*innen sind genau die Richtigen für diese Aufgabe: Sie können ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihr Urteilsvermögen nutzen, um die Vorteile einer frühzeitigen KI-Einführung besonders deutlich zu machen. Gleichzeitig gehören sie zu denjenigen, die tatsächlich von einer Einführung profitieren. Damit spielen sie eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, andere Beteiligte für die Einführung zu gewinnen:

  • Stakeholder:Stakeholder sind skeptisch, wenn es um Investitionen in eine Technologie geht, die noch nicht vollständig ausgereift ist. Die Vertriebsleitung sollte das hohe ROI-Potential einer frühzeitigen KI-Einführung betonen und deutlich machen, wie unkompliziert künstliche Intelligenz über kostengünstige Softwaretools wie CRM-Systeme zugänglich ist.
  • Management:Das Management hat häufig Bedenken bezüglich der Herausforderungen bei der Implementierung und Einführung neuer Technologien. Vertriebsleiter*innen können darauf hinweisen, wie problemlos KI in CRM-Systemen funktioniert, und die Befürchtung großer technologischer Hürden bei der Einführung zerstreuen.
  • Angestellte:Viele Angestellte befürchten, künstliche Intelligenz könnte ihre Jobs bedrohen und überflüssig machen. Vertriebsleiter*innen sollten deutlich machen, wie wichtig der Einsatz von KI durch das Vertriebspersonal ist und wie Mitarbeiter*innen sich ihr eigenes Leben durch den Einsatz deutlich erleichtern können und gleichzeitig darauf hinweisen, dass es bei der Einführung nicht um Personaleinsparungen geht.

Die Rolle von künstlicher Intelligenz im Vertrieb wird in der Zukunft nur noch größer werden. Umso wichtiger ist es, dass Vertriebsprofis sich für eine frühe Übernahme einsetzen und sich mit der Technologie und ihrem Potential vertraut machen: So bleiben sie der Zeit voraus und schaffen den größtmöglichen Nutzen für ihre Unternehmen.

Digitalisierungstrends in deutschen KMU – Selbst 2019 ist Excel nicht zu stürzen

Mann sitzt am PC mit digitalen Symbolen

Die Digitalisierung hat als wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens auch eine digitale Transformation der Geschäftswelt hervorgerufen: Prozesse werden automatisiert, der Datenaustausch und das Datenmanagement erheblich erleichtert und Unternehmen profitieren von Zeiteinsparungen und Rentabilitätssteigerungen. Insbesondere für Kundenbeziehungen ist die Digitalisierung von entscheidender Bedeutung. Das Nutzen verschiedener digitaler Kanäle führt zu einer erhöhten Sichtbarkeit und verbesserten Interaktionen mit Kunden. Kunden müssen bekanntlich dort angesprochen werden, wo sie sich auch bewegen – und da stehen digitale Kanäle ganz weit vorne.

Die Vorteile der Digitalisierung sind den meisten Unternehmen bekannt, doch bei der Umsetzung stoßen sie häufig auf Probleme. Digitalisierung setzt den Einsatz von Software voraus, doch im Mittelpunkt des digitalisierten Unternehmens steht die Fähigkeit, sich mit Kunden und Partnern internetbasiert vernetzen zu können. Digitalisierung ist also nicht nur der simple Einsatz von Software im Unternehmen, sondern stellt die Art und Weise dar, wie Unternehmen ihre Stakeholder auf der Basis digitaler Kanäle integrieren.

So würden 35 % der deutschen Mitarbeiter ihr Unternehmen nicht bzw. nicht wirklich als digitalisiert bezeichnen. Ganze 56 % wünschen sich, dass ihr Unternehmen die Vorteile von Software besser nutzt und technologisch fortgeschrittener ist.

Wir wollten wissen, welche Digitalisierungstrends sich in deutschen KMU aufzeigen: In welchen Bereichen werden die meisten Technologien eingesetzt und welche Softwareanwendungen sind in Deutschland am beliebtesten? Trägt die Digitalisierung von KMU dazu bei, die Arbeitsbedingungen wirklich zu verbessern und würden Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz als digitalisiertes Unternehmen bezeichnen? So viele Fragen, auf die wir mit unserer Studie zur Digitalisierung von KMU in Deutschland Antworten geben wollen.

Highlights der Studie:

  • 63 % der Deutschen geben an, keine Smartphone-Apps für die Arbeit zu nutzen.
  • WhatsApp ist trotz Datensicherheitsbedenken die meist verwendete Smartphone-App in deutschen KMU.
  • Office, SAP, Adobe Cloud, Skype und Datev sind die meistgenutzten Softwareanwendungen in deutschen KMU.
  • Die meistgenutzten Softwareanwendungen sind aus den Bereichen Datenspeicherung und -übertragung, Kundenmanagement, Projektmanagement und Personalmanagement.

Deutschland setzt nicht auf die Cloud

Fast alle Unternehmen in Deutschland arbeiten mit Software: Lediglich 7 % der Mitarbeiter geben an, keine Software zu nutzen. Dabei wird Cloud-Software jedoch immer noch verhältnismäßig seltener genutzt.

Balkendiagramm zu Softwarearten in Digitalisierungstrends

64 % der Deutschen arbeiten mit installierter Software oder einem Mix zwischen installierter und cloudbasierter Software. 24 % der Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern eine unternehmensinterne Software bereit, die entweder alleine oder in Kombination mit anderen Softwareprogrammen genutzt wird. Der Anteil der Unternehmen, die lediglich mit Cloud-Software arbeiten, ist sehr gering. Deutsche KMU investieren weniger in entscheidende Cloud-Technologien als andere europäische Länder. Dadurch lassen sie sich entscheidende Wettbewerbsvorteile entgehen. Die Ergebnisse der Umfrage zur Nutzung von Cloud-Services im Mittelstand der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der forcont business technology GmbH zeigen, dass Datensicherheitsbedenken zu 88 % als Grund für die Zurückhaltung bei Cloud-Software genannt werden.

Cloud-Anwendungen bieten leistungsstarke IT-Kapazitäten zu geringeren Kosten pro Nutzer. Unternehmen verringern damit deutlich die Risiken, die durch Kapitalbedarf, Implementierung, Betrieb und Wartung entstehen. Sie sind ortsunabhängig und machen Arbeitsmodelle wie Remote-Teams und das Arbeiten mit eigenen Geräten möglich. Weiterhin ist es wichtig zu bedenken, dass viele Digitalisierungstrends wie beispielsweise künstliche Intelligenz die Nutzung von Cloud Software voraussetzen. Die Cloud ist die Zukunft und bietet viele Vorteile für kleine und mittelständische Unternehmen. Diese verfügen häufig nicht über eine IT-Abteilung und es mangelt an dem benötigten Fachpersonal und -wissen für die Softwareauswahl und Implementierung. SaaS-Produkte bieten vorgefertigte Strukturen und Prozesse in der Software an, die KMU verwenden können.

Die wichtigsten Faktoren in jedem Unternehmen – Kunden, Projekte und Personal

Neben der Datenspeicherung und -übertragung wird Software in deutschen Unternehmen hauptsächlich für Kundenmanagement, Projektmanagement und Personalmanagement eingesetzt. Diese Bereiche sind erfolgsentscheidend für jedes Unternehmen.

Balkendiagramm zu Software Einsatzgebieten bei der digitalen Transformation

Durch den Einsatz einer CRM-Software kann das Kundenmanagement zeitsparender ablaufen und deutlich in der Qualität verbessert werden. Ein CRM-System fördert die Kundenzufriedenheit und Kundentreue, wodurch der Umsatz und die Rentabilität optimiert werden. Die Verwendung von Projektmanagement-Software ermöglicht eine bessere Transparenz und Übersicht über ein Projekt. Projektrisiken werden durch die Software schnell erkannt und dargestellt, was die Gefahr von Fehlschlägen in Projekten verringert. Der Projektverlauf wird effizienter gestaltet und die Kommunikation und Zusammenarbeit im Team verbessert.

Durch den Fachkräftemangel und die Schwierigkeit, geeignete Talente für das Unternehmen zu finden, wird Veränderung in Unternehmen notwendig. Unternehmen, die nicht digitalisiert sind, sind vor allem für junge Arbeitskräfte wenig interessant. Ebenfalls können junge Talente ohne eine digitalisierte Personalabteilung und den Einsatz von HR-Software schwierig entdeckt werden. Auch hier gilt: Bewerber müssen dort angesprochen werden, wo sie sich bewegen, und das ist digital.

Knapp 50 % der Mitarbeiter geben an auf die im Unternehmen verwendete Software geschult worden zu sein. 26 % wurden geschult, empfanden das Training jedoch nicht als ausreichend und 25 % erhielten keinerlei Schulung auf die eingesetzte Anwendung.

Excel immer noch Software Nr. 1 in Deutschland

Wir wollten wissen, welche konkreten Softwareanwendungen in deutschen KMU genutzt werden. Die Mitarbeiter wurden aufgefordert, ihre bei der Arbeit verwendeten Softwareprogramme zu nennen. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass Office der klare Spitzenreiter ist, gefolgt von SAP, Adobe, Skype und Datev.

Balkendiagramm zu Softwarenutzung in Digitalisierungstrends

Kaum ein Anbieter ist in Deutschland bekannter für Buchhaltungssoftware als Datev. Die meisten Steuerberater in Deutschland nutzen die Software. Der Hauptvorteil von Datev ist seine Kompatibilität: Die meisten deutschen Buchhaltungsprogramme weisen eine Schnittstelle zu Datev auf. Datev bietet verschiedene Software-Versionen an und ist mit Lösungen für Einsteiger bis zu Großunternehmen vertreten, wobei die Software jedoch am besten für größere Unternehmen geeignet ist. Für kleine Unternehmen gibt es einige Buchhaltungslösungen, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und leichter zu bedienen sind, wie z. B. Papierkram, fastbill, lexoffice, sevdesk, Monkey Office, WISO und mehr.

Es ist kein Wunder, dass Skype zu den meistgenutzten Softwareanwendungen in Deutschland gehört. Skype ist das marktführende Webkonferenztool und macht Video- und Sprachanrufe, Chats sowie Bildschirmübertragung möglich. Die Standardversion ist für Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern geeignet, für größere Unternehmen bietet Microsoft Skype for Business an, das Livekonferenzen für bis zu 10.000 Teilnehmern ermöglicht. Der Hauptvorteil der Software sind die kostenlosen Videoanrufe unter Skype-Nutzern und die Möglichkeit, günstig direkt auf einem Mobiltelefon oder aufs Festnetz anzurufen. Abstürze und das Einfrieren des Bildschirms bei einer nicht sehr guten Internetverbindung werden von Nutzern stark bemängelt.

Adobe Creative belegt den dritten Platz der meistgenutzen Softwareanwendungen in deutschen KMU. Anwender geben an, Photoshop, Illustrator, InDesign, AfterEffects und Lightroom zu nutzen, wobei Photoshop die eindeutige Mehrheit ausmacht. Adobe Photoshop ist im Bereich der Bildbearbeitung das bekannteste und weitverbreitetste Tool. Angesichts Usability und Funktionen können Konkurrenten nur schwer mithalten. Photoshop hat jedoch eine Schwäche – den Preis. Für Unternehmen, die lediglich einfache Grafiken erstellen wollen, reicht häufig ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm aus. Auf dem Markt gibt es einige kostenlose Alternativen zu Photoshop wie Gimp, Krita oder Pixlr.

Der Software-Riese SAP bietet eine Vielzahl an verschiedenen Lösungen an. Der Softwareanbieter deckt Unternehmensbereiche wie ERP, CRM und Personalverwaltung mit verschiedenen Lösungen für unterschiedliche Unternehmensgrößen ab. SAP ist als Unternehmenslösung auf so einigen Computern im deutschen Mittelstand installiert und erfreut sich trotz starrer Benutzeroberfläche an großer Beliebtheit. Dass zwei von den fünf beliebtesten Softwareanbietern aus Deutschland stammen, will kein Zufall sein. Neben Vorteilen bezüglich Sprache, Währung, lokaler Kundensupport und vor Ort Schulungen ist Software aus Deutschland insbesondere seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 beliebt. Datenschutz spielt seit dem noch eine wichtigere Rolle. Ebenso sind Softwarehersteller aus Deutschland näher am deutschen Rechtssystem und integrieren länderspezifische Normen wie Arbeits- und Steuergesetze in ihre Anwendung.

In deutschen Unternehmen wird sehr häufig noch mit Word und Excel gearbeitet. Mittlerweile gibt es viele Softwareprogramme, die Excel-Tabellen ersetzen und den Zeitaufwand durch Automatisierung deutlich verringern können. Unsere Nutzerstudien zum Einsatz von Projektmanagement- und Kundenverwaltungs-Software zeigen, dass in diesen Bereichen noch oft mit Excel gearbeitet wird, anstatt deutlich effizienter und zeitsparender mit einem automatisierenden Tool zu arbeiten. Doch vor allem für die Datenanalyse, -aufbereitung und -visualisierung wird Excel in Unternehmen noch verwendet. Es wird Zeit, Excel als Werkzeug für die Datenanalyse endlich auszusortieren.

Aufgepasst mit WhatsApp und DSGVO

Weiterhin wollten wir wissen, ob deutsche KMU Smartphone-Apps für ihre Arbeit nutzen. 63 % der Mitarbeiter geben an, keine App für die Arbeit zu nutzen. Dagegen arbeiten 15 % mit einer App und 22 % geben an, 1–5 Apps für die Arbeit zu benötigen. Die geringe App-Nutzung in Deutschland verwundert. Digitalisierungstrends wie mobiles Arbeiten scheinen in Deutschland nur zu einem geringen Grad angekommen zu sein. Die 37 % der App-Nutzer wurden im Folgenden aufgefordert, ihre verwendeten Tools zu nennen.

Balkendiagramm zu Appnutzung in Digitalisierungstrends

Es verwundert nicht, dass Outlook und Office es auf Platz 2 und 3 der meistgenutzten Smartphone-Apps schaffen. E-Mails von unterwegs aus lesen und Dokumente auf dem Smartphone öffnen gehört zum Alltag eines jeden Mitarbeiters. Ebenso sind Facebook und Instagram Apps, die in fast jedem Unternehmen für Marketing und PR genutzt werden. Social Media Marketing ist kein neuer Digitalisierungstrend, gewinnt jedoch trotzdem von Jahr zu Jahr an Bedeutung. Die meisten Kunden nutzen WhatsApp, Facebook und Instagram aktiv und genau dort können sie auch am besten erreicht werden. Kein Unternehmen kann sich mehr erlauben, keinen Social Media-Account zu pflegen. Die Online-Präsenz von Unternehmen entscheidet über Kauf oder Besuch.

WhatsApp erfreut sich nicht nur im Privatleben der Deutschen hoher Beliebtheit, sondern wird auch am häufigsten als Smartphone-App bei der Arbeit genutzt. Der Messenger-Dienst kann zur internen Unternehmenskommunikation verwendet werden, um mit Teammitgliedern verknüpft zu bleiben. Weiterhin dient WhatsApp insbesondere vielen kleinen Unternehmen als Mittel der externen Kommunikation mit Kunden und als Marketinginstrument. Um Kleinunternehmen besser bei der Kommunikation zu unterstützen, durch Funktionen zum Automatisieren, Ordnen und schnellen Beantworten von Nachrichten, wurde WhatsApp Business entwickelt. Kunden müssen auf den Kanälen erreicht werden, auf denen sie sich auch befinden. Keiner möchte mehr beim Friseur anrufen, um einen Termin zu vereinbaren. Viel lieber möchten die Kunden schnell eine WhatsApp-Nachricht verschicken und eine Terminbestätigung erhalten.

Unternehmen müssen jedoch seit Inkrafttreten der DSGVO vorsichtig mit WhatsApp sein. Als Teil von Facebook steht WhatsApp nicht gerade für einen sicheren Umgang mit Daten. Der Unternehmenssitz liegt in den USA und Datenspeicherung und -verarbeitung unterliegen daher nicht dem deutschen bzw. europäischen Recht. Für Werbezwecke können Unternehmen WhatsApp nutzen, nachdem sie die Erlaubnis der App eingeholt haben. Das Problem ist jedoch, dass WhatsApp auf das Adressbuch in Smartphones zugreift. Somit werden auch Telefonnummern von Kontakten weitergegeben, die den Dienst gar nicht nutzen. Dies verstößt gegen den Datenschutz. Entweder müssen alle Kontakte im Adressbuch dem zugestimmt haben oder Unternehmen verhindern durch einen sogenannten „Exchange-Container, dass WhatsApp die Kontaktdaten synchronisiert, und fügen die Kontakte manuell in die App ein. 

Es ist interessant zu sehen, dass Cloud Software in Deutschland häufig auf Grund von Datenschutzbedenken vermieden wird, Mitarbeiter jedoch WhatsApp als meist genutzte Smartphone-App für die Arbeit einsetzen.

Software ist die Antwort

Balkendiagramm zur Arbeit mit Software in KMU 2019

96 % der Mitarbeiter geben an, dass sie Software bei ihrer Arbeit unterstützt. Für 62 % der Mitarbeiter verbessern Softwareanwendungen die tägliche Arbeit sehr. Diese Zahlen sprechen mehr als deutlich für die Vorteile von Software.

Wir wollten weiterhin wissen, ob Mitarbeiter ihr Unternehmen als digitalisiert und neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen bezeichnen würden. 35 % der befragten Mitarbeiter würden ihr Unternehmen nicht oder nicht wirklich als digitalisiert bezeichnen und 56 % wünschen sich, dass ihr Unternehmen die Vorteile von Software besser nutzt und technologisch fortgeschrittener ist. Was bedeuten diese Ergebnisse für deutsche Unternehmen?

Digitalisierungstrends: Schluss mit Excel, integrierte Digitalisierung und hoch in die Cloud

Excel ist keine Software für Teams und für eine gelungene Zusammenarbeit, Excel stellt keine Nachvollziehbarkeit her und Standardisierung und Typisierung sind mit dem Tool  problematisch. Es ist an der Zeit, Excel in deutschen Unternehmen auszusortieren und durch Business Intelligence Software zu ersetzen.

Neben den vielfältigen Vorteilen, die Cloud-Software bietet, setzen Digitalisierungstrends wie Business Intelligence oder Artificial Intelligence den Einsatz von Cloud-Technologien voraus. Für deutsche Unternehmen ist es an der Zeit, in die Cloud aufzusteigen, um keine Trends zu verpassen und keine Wettbewerbsvorteile einzubüßen.

Mit dem Siegeszug von Cloud-Technologien wird Unternehmenssoftware nicht nur einfacher, sondern vor allem günstiger und damit für kleine und mittelständische Unternehmen zugänglich. Das trifft auch für Business Intelligence-Anwendungen zu. In den letzten Jahren haben sich einige cloudbasierte Business Intelligence-Anwendungen am Markt etabliert, die KMU eine effiziente und kostengünstige Datenanalyse ermöglichen.

Unternehmen sollten jedoch beim Einsatz verschiedener Softwareanwendungen immer beachten: Digitalisierung heißt nicht, einfach verschiedene Tools im Unternehmen einzusetzen. Digitalisierung heißt, Prozesse zu identifizieren, die durch digitale Technologien verbessert und automatisiert werden können und Kunden bedürfnisorientiert auf digitalen Kanälen zu bedienen. Digitalisierung bedeutet, verschiedene Stakeholder durch Software in unternehmensinterne Prozesse einzubinden, um besser und effizienter arbeiten zu können. Wollen Unternehmen die digitale Transformation erfolgreich angehen, sollten sie angesichts ihrer hohen Bedeutung zumindest die Geschäftsbereiche CRM, HR, Projektmanagement und ERP mit Software abdecken.  

Zum Schluss sollten Unternehmen nicht vergessen, ihre Mitarbeiter zur Genüge auf verwendete Softwareanwendungen zu schulen. Der Erfolg einer Software steht und fällt mit der Akzeptanz durch die Mitarbeiter.

Um die Daten für diesen Report zu sammeln, haben wir im Dezember 2018 eine Online-Umfrage durchgeführt. Die Antworten stammen aus einer Stichprobe des Zielmarktes Deutschland. Die Umfrage wurde an 560 Personen verschickt, woraufhin sich durch Screeningfragen 401 Teilnehmer für die Vervollständigung der Umfrage qualifiziert haben. Qualifizierte Teilnehmer sind berufstätig (vollzeitbeschäftigt, teilzeitbeschäftigt oder selbstständig), arbeiten in einem kleinen bis mittleren Unternehmen (1–250 Mitarbeiter) und arbeiten in ihrem Unternehmen mit Software.

 

Enquête : la digitalisation des PME en France

Enquête la digitalisation des PME en France

Enquête la digitalisation des PME en France

Le numérique occupe aujourd’hui une place conséquente au cœur de notre société. En janvier 2019, la France comptait 53,6 millions d’internautes, soit 85,3 % de la population. Et le secteur professionnel n’est pas en reste : la multiplication et la démocratisation des outils numériques a entraîné une digitalisation du monde de l’entreprise. Grands groupes, PME ou startups, le digital a automatisé les process, standardisé les méthodes de travail et les enjeux de la transformation digitale sont bien réels.

Mais à quel point la digitalisation des PME en France est-elle développée ? Comment se matérialise-t-elle et dans quels secteurs s’exprime-t-elle le plus ? Quels types de logiciels sont utilisés ? La digitalisation des PME aide-t-elle à améliorer véritablement les conditions de travail ? Tant de questions auxquelles nous essaierons d’apporter des réponses à travers notre enquête sur la digitalisation des PME en France. État des lieux.

Qu’est-ce que la digitalisation d’une entreprise ?

La digitalisation d’une entreprise, ou transformation numérique, est l’évolution de son organisation et de sa stratégie par le biais d’outils numériques qui ont révolutionné le monde professionnel, après avoir transformé notre quotidien. Logiciels de gestion de projet, logiciels de CRM, applications en tous genres : les solutions permettant de prendre ce virage ne manquent pas.

Internet a permis l’abolition des frontières du temps et de l’espace en termes de communication, les objets du quotidien sont connectés, et les données sont devenues une précieuse source d’information. L’économie s’en est ainsi trouvée bouleversée et notre manière de travailler connaît une révolution.

Si la digitalisation des entreprises améliore les process, les échanges et la gestion de données, elle est surtout d’une importance capitale en termes de relation client. La multiplication des canaux numériques offre à votre entreprise une meilleure visibilité et une interaction optimale avec vos interlocuteurs.

Les résultats de notre enquête

Pour cette enquête sur la digitalisation des PME en France, nous avons interrogé des personnes travaillant au sein de PME françaises. C’est d’ailleurs sur ces dernières que notre sondage est principalement axé. Les entreprises consultées exercent dans des secteurs divers et variés, de la communication au commerce en passant par les domaines de la santé et de l’éducation.

Plus de 3 PME sur 5 utilisent au moins un logiciel installé sur ordinateur

La transformation digitale passe essentiellement par l’utilisation de logiciels. Cela se ressent au niveau des statistiques puisque plus de 62 % des entreprises de moins de 250 employés utilisent au moins un logiciel sur site (installé sur ordinateur). Presque 44 % de ces entreprises sollicitent entre 1 et 5 logiciels (contre 35 % pour les sociétés de plus de 250 employés interrogés) et environ 18 % se servent de plus de 5 logiciels au sein de la société. Des chiffres éloquents quand on sait que la transformation digitale n’est pas encore complètement absorbée par les entreprises.

On remarquera aussi que 13 % des personnes qui ont répondu à ce sondage travaillent sur un logiciel interne à l’entreprise, c’est-à-dire un logiciel qui a été conçu et développé exprès pour une entreprise donnée.

Plus étonnant, 13 % du panel consulté déclare ne pas utiliser de logiciel au sein de leur entreprise. Une statistique surprenante mais pas forcément représentative, car elle concerne souvent des entreprises n’ayant pas encore commencé leur mutation digitale. Cela peut être le cas par exemple du domaine de l’artisanat où l’utilisation d’outils numériques est encore restreinte, bien que ces derniers s’invitent de plus en plus dans les métiers traditionnels. Par ailleurs, beaucoup de personnes peuvent utiliser un logiciel sans même savoir ce qu’est un logiciel.

1 entreprise sur 5 utilise un logiciel de gestion de projet

Quels types de logiciels sont les plus utilisés au sein de ces PME ? Ce sont les logiciels de gestion de projet qui tiennent la corde puisque 22 % des entreprises les exploitent, soit 1 PME sur 5 (contre 18 % environ pour les entreprises de plus de 250 personnes). Une surprise qui n’en est pas vraiment une tant la gestion de projet est devenue primordiale au sein des stratégies des entreprises. Les logiciels en finance et comptabilité viennent en seconde position avec 19,5 %, suivis de près par les solutions en marketing et vente qui recueillent 15 % des suffrages.

Les enjeux de la digitalisation des entreprises passent irrémédiablement par la relation client et c’est pour cela que 14 % des interrogés reconnaissent utiliser des solutions CRM, outils devenus indispensables au fonctionnement d’une entreprise. Enfin, 7 % exploitent des logiciels destinés aux ressources humaines tout comme les logiciels en chaîne logistique et logiciels ERP (7 % également).

quels logiciels les pme utilisent

Le pack Office : outil n°1 en entreprise

les logiciels les plus utilisés par les PME françaises

Au cours de notre enquête, nous avons voulu en savoir un peu plus sur les habitudes de nos sondés par l’introduction d’une question ouverte : “Citez tous les logiciels que vous utilisez dans votre entreprise”. Comme une évidence, le pack Office, qui comprend Word, Excel ou encore PowerPoint, est l’outil le plus mentionné. Cette suite bureautique, devenue outil du quotidien, est très utilisée pour ses logiciels de traitement de texte, de feuilles de calcul ou de présentation professionnelle. Et malgré la grande variété d’outils spécialisés disponibles, plus d’un tiers des professionnels utilisent encore Excel comme outil de gestion de projet.

On retrouve en seconde position la suite Adobe. Alors que le PDF est devenu un format standard, Acrobat Reader reste l’outil de référence pour lire ce genre de fichiers. Photoshop, Illustrator et InDesign sont, quant à eux, très prisés des graphistes et autres designers pour maquetter différents projets créatifs. D’ailleurs, Adobe Photoshop est toujours l’outil le plus utilisé en matière de traitement d’image, et ce, malgré son prix plutôt prohibitif. Des alternatives à Photoshop abordables sont toutefois désormais disponibles.

L’e-mail est devenu omniprésent, aussi bien dans la vie quotidienne que dans le secteur professionnel. À tel point que les professionnels interrogés ne citent les solutions e-mail (Gmail, Outlook, Bluemail) qu’en troisième position : il faut croire qu’ils l’ont tellement intégré dans leurs processus qu’ils ne se rendent même plus compte que c’est un outil logiciel. Si la digitalisation d’une entreprise passe par l’utilisation du courrier électronique, on peut facilement affirmer que la plupart des PME françaises ont franchi le pas.

Le logiciel de comptabilité Sage est également souvent cité. Malgré la multitude d’outils de comptabilité disponibles sur le marché, il reste donc l’outil phare des comptables.

Enfin, Skype fait partie des logiciels les plus utilisés dans les PME. Cet outil, qui permet de chatter en direct et de faire des vidéoconférences, est fortement apprécié, car il favorise la collaboration et le partage d’informations. Skype Entreprise est d’ailleurs désormais inclus dans Office 365.

On notera que Google Drive n’est cité qu’une seule fois par notre panel. Il serait intéressant de savoir s’il est si peu utilisé que cela en entreprise ou si tout simplement, les employés n’ont pas conscience d’en faire usage au quotidien, comme cela semble être le cas avec les outils de courrier électronique.

Plus de la moitié des employés estiment que leur entreprise est digitalisée

Si la transformation des entreprises est en marche, comment les employés la perçoivent-ils ? Plus d’1 employé sur 2 (61 %) considère que la PME dans laquelle il travaille est digitalisée, preuve encore de l’avancée du digital dans le monde professionnel. On remarquera aussi que 25 % trouvent que leur entreprise n’est pas vraiment digitalisée et 8 % affirment qu’elle ne l’est pas du tout.

votre entreprise est elle digitalisée

D’ailleurs, 37 % souhaiteraient que leur entreprise exploite plus les avantages de l’informatique et de la technologie. La transformation digitale passe aussi par la sensibilisation. Si 47 % des sondés disent avoir été formés sur les logiciels utilisés dans leur entreprise, 25 % estiment ne pas avoir été suffisamment formés et 28 % affirment même n’avoir reçu aucune formation. Des progrès restent encore à faire pour une digitalisation totale et les PME devront investir en formation. L’apprentissage mobile est notamment en vogue.

formation sur les logiciels

9 employés sur 10 considèrent les logiciels comme une aide au travail

L’un des enjeux majeurs de la transformation digitale est de faire coïncider nouvelles technologies et confort de travail. Et c’est une réussite ! 92 % des employés de PME pensent que l’utilisation de logiciels facilite et/ou accélère leur travail. Que faire pour convaincre les 8 % restants ? Comme mentionné plus haut, les PME devront sans doute investir en technologies de formation pour permettre à leurs employés de tirer pleinement parti des outils logiciels dans leur travail quotidien.

Ces derniers chiffres confirment une tendance : la digitalisation des sociétés est un progrès incontestable dans le paysage de l’entreprise. Et les statistiques le démontrent puisque seulement 2,5 % pensent que les logiciels compliquent et/ou ralentissent leur travail et 5 % ne voient pas la différence avec le travail manuel.

utilité des logiciels

Le mobile tarde à s’imposer

L’utilisation d’applications mobiles dans un cadre professionnel reste confidentielle et tarde à s’imposer. 71 % des personnes interrogées attestent ne pas faire l’usage d’applications mobiles pour réaliser leurs tâches.

utilisation des appli mobiles

Le mobile n’est pas, pour le moment, un outil plébiscité pour le travail. Ou plutôt, un outil qui n’a pas encore trouvé toute sa place puisque le travail se réalise principalement via les logiciels sur site et non pas par l’usage d’applications mobiles. Probablement, la majorité des employés usent de leur droit à la déconnexion une fois les portes du bureau franchies. L’ayant bien compris, on est en droit de penser que les PME françaises, quelle que soit leur taille, mettent en place un usage restreint du mobile et ce, même si elles le considèrent déjà comme un levier digital. Un axe à développer pour accélérer encore un peu plus la transformation digitale des entreprises.

Malgré ce constat, les applications mobiles ne sont pas complètement absentes du paysage professionnel. Certaines des personnes interrogées utilisent toutefois leurs appareils mobiles dans le cadre de leur travail.

les applications mobiles les plus utilisées par les PME françaises

Le pack Office arrive ainsi en tête avec sa solution bureautique : adapté pour mobile, le pack Office permet à tout un chacun d’avoir à portée de main les plus célèbres outils de traitement de texte et de feuilles de calcul. Les outils d’emailing suivent de très près. Ceux-ci sont tellement intégrés dans le quotidien qu’ils ne semblent plus considérés comme des logiciels.

Google Drive, exploité pour la sauvegarde et le partage de données est le troisième outil le plus mentionné par les personnes interrogées. Grâce à son accessibilité, les barrières temporelles et spatiales sont abolies et permettent le travail à distance dans n’importe quel fuseau horaire.

Les applications sociales (Facebook, Instagram, WhatsApp, LinkedIn) reviennent souvent, certains métiers sollicitant les réseaux sociaux dans le cadre de leurs fonctions. Tant pour la communication que la diffusion d’informations, ces médias sont d’importantes plateformes de diffusion à grande échelle. Ils facilitent également la prise de contact dans le cadre d’un recrutement.

La digitalisation des entreprises n’est pas qu’un phénomène de société, elle est aujourd’hui vitale au développement des entreprises. Le numérique est partout. Et surtout, il améliore indéniablement les conditions de travail et de production. La transformation digitale a déjà commencé et elle n’est pas près de s’arrêter.


* Méthodologie de l’enquête : pour collecter les données de ce rapport, nous avons mené une enquête en ligne entre janvier et février 2019. Les réponses proviennent d’un échantillon du marché cible français. Le sondage a été envoyé à 900 personnes, sur lesquels 342 participants se sont qualifiés au moyen de questions de sélection. Les participants qualifiés occupent un emploi (à temps plein, à temps partiel ou à leur compte) et travaillent dans une PME (1 à 250 employés). Ils sont issus de divers secteurs d’activité.

¿Por qué Capterra publica los 20 software más populares?

Lista de los 20 software más populares según Capterra

Lista de los 20 software más populares según Capterra

En 2012, Capterra presentó la serie “Los 20 software más populares” para reconocer a los líderes de cada uno de los principales sectores de software. Ahora esta serie también está disponible en nuestras páginas en español, por ejemplo para las categorías de software para la gestión de proyectos, software para la gestión de contenidos, software para la planificación de recursos empresariales o software para la automatización de márketing. 

Al hablar de líderes no nos referimos a aquellas empresas que ofrecen los “mejores” productos o los más innovadores, ya que estos adjetivos son en realidad muy subjetivos; para Capterra, la lista de software líderes del mercado son las más utilizadas.

Desde 2012 hemos ampliado las infografías de “Los 20 más populares” a casi 50 sectores de software y hemos expandido la serie “Los 20 mejores” con informes sobre “Los 20 más sencillos” y “Los 20 más económicos”.

Recibimos muchas preguntas (a menudo de los proveedores de software con los que contactamos para su inclusión) sobre qué criterios utilizamos para puntuar las distintas soluciones de software en nuestras investigaciones e incluirlas en los primeros puestos.

En este artículo responderemos a algunas de las cuestiones más frecuentes sobre las infografías con la lista de software de “Los 20 más populares” de Capterra. Si deseas obtener información más concisa sobre nuestros tres tipos de informes, consulta las Preguntas frecuentes sobre los informes “Los 20 software más populares” de Capterra (información en inglés).

El objetivo de la serie “Los 20 más populares”

Nos propusimos establecer un parámetro totalmente objetivo para ayudar a aquellos que quieran conocer los software más populares en un determinado sector.

¿Por qué? Porque los compradores de software buscan información y uno de nuestros valores fundamentales es ser “útiles hasta decir basta”: es decir, ofrecer los datos que el comprador necesita para tomar una decisión informada.

Esto no significa que se deba comprar el producto más popular. Por el contrario, identificar a los principales proveedores es solamente un primer paso natural a la hora de comenzar el proceso de toma de decisiones.

Cómo selecciona Capterra quién aparece en la lista de software más populares

Hemos desarrollado un índice de popularidad exclusivo con el que se puntúan las soluciones en cada mercado. El algoritmo tiene en cuenta los siguientes factores para desarrollar el índice de popularidad de cada solución:

Índice de popularidad de software de Capterra

  • Número de clientes: organizaciones que poseen licencia del software.
  • Número de usuarios activos: individuos de dichas organizaciones que usan activamente el software.
  • Presencia social: seguidores en Twitter, cantidad de “Me gusta” en Facebook, seguidores en LinkedIn y número de reseñas de usuarios en las webs de Gartner Digital Markets (Capterra, GetApp y Software Advice).

Los números de clientes y usuarios aportan, respectivamente, un 40 % a la puntuación total, mientras que los indicadores de redes sociales aportan un 20 %.

Preguntas frecuentes

¿Por qué no simplemente elaborar un informe de cuota de mercado?

¿Por qué no limitarse a identificar a todos los proveedores de un espacio y puntuarlos según sus ingresos?

La mayoría de las compañías de software son de propiedad privada y, por esta razón, no están obligadas a hacer públicos sus ingresos. Incluso cuando una empresa divulga sus ingresos, esta suma no suele desglosarse por líneas de productos.

Sin embargo, el principal motivo por el que no se incluyen los ingresos en nuestros cálculos es que los productos de software tienen precios muy distintos.

Puede darse el caso de que dos productos competidores tengan idénticos ingresos, pero que uno de ellos cuente con una presencia de mercado mucho mayor debido a su precio inferior. Por ello, incluir los ingresos entre los factores que se deben tener en cuenta ponderaría injustamente aquellos productos más caros.

A los compradores de software les interesa más la popularidad y la adopción de un producto y no tanto saber qué empresa gana más dinero. Esos son los datos que queremos proporcionar.

¿Y por qué no calcular solo el número de clientes? En el ámbito del software empresarial, no todos los clientes pueden valorarse del mismo modo. Un cliente con miles de usuarios disfrutará de una mayor adopción que otro con unas pocas decenas.

Si nos centramos en los usuarios, encontraremos un problema similar. Un número de clientes más alto solo es sinónimo de mayor adopción cuando el número de usuarios totales es el mismo. El problema se resuelve fácilmente al tener en cuenta tanto el número de clientes como el número de usuarios.

¿Qué se entiende como usuario activo? ¿Los usuarios gratuitos también cuentan?

Permitimos que las empresas de software añadan las cuentas gratuitas a sus cifras de usuarios, excepto si estas son cuentas temporales o pruebas gratuitas. El software gratuito, tanto el financiado con publicidad como el de código abierto (cuya cuota de mercado es actualmente muy pequeña), es un fenómeno real y, por consiguiente, merece ser incluido en los sectores en los que exista.

No se trata simplemente de usuarios “gratuitos”. Por ejemplo, hacemos hincapié en reflejar los usuarios activos, no los que alguna vez han usado el software. Entonces, ¿qué se entiende como activo? ¿Cuándo fue la última vez que se conectó el usuario? ¿Hace un mes? ¿Hace tres?

Consideramos que una cuenta está activa cuando ha tenido actividad durante el último año.

¿Qué ocurre si una empresa no quiere hacer públicas sus cifras de clientes o usuarios?

Al igual que sucede con los ingresos, muchas empresas consideran privadas sus cifras de clientes y usuarios. No obstante, cada vez hay más empresas de software que divulgan estos números: los destacan en sus páginas web, en conferencias de prensa o en publicaciones de blogs o los comparten con analistas o periodistas del sector.

En cuanto a las empresas que, por cualquier motivo, no desean dar a conocer públicamente sus números de clientes y usuarios, aceptamos estimaciones de dichos números o las elaboramos nosotros mismos. En este caso, contactamos con la empresa para informarlos de nuestra estimación y darles la oportunidad de que la modifiquen o la acepten. En las publicaciones de blogs asociadas a cada categoría de “Los 20 más populares”, todas las estimaciones se señalan como generadas por Capterra.

¿Cómo sabemos que las empresas de software no inflan sus números?

Cuando recibimos la información, formulamos preguntas aclaratorias para asegurarnos de que cada empresa realiza cálculos coherentes y rechazamos las cifras anómalas o poco realistas.

Dicho esto, cuando una empresa de software nos envía su estimación, creemos en su palabra. Estamos convencidos de que la naturaleza abierta del informe —es decir, el hecho de que todos, incluidos analistas y competidores capacitados para elaborar conjeturas fundamentadas, puedan ver los números divulgados por cada empresa— actúa a modo de control y anima a las empresas a ofrecer estimaciones realistas.

¿Por qué se tienen en cuenta las cifras de las redes sociales?

El algoritmo de popularidad estaba casi completo con las cifras de clientes y usuarios, pero, durante la investigación, nos percatamos de otra tendencia. Los proveedores de software con un crecimiento más rápido suelen realizar una fuerte inversión para interactuar con comunidades online.

Este diálogo se produce en distintos lugares: Facebook, Twitter y LinkedIn.

Además de tener en cuenta a los seguidores de cada red, añadimos las reseñas de usuarios de cada software que están disponibles en las tres webs de Gartner Digital Markets (Capterra, GetApp y Software Advice).

Creemos que aquellos proveedores que interactúan con las personas influyentes de su sector (clientes, posibles clientes, analistas, blogueros, periodistas o incluso otros proveedores) consiguen posicionarse mejor como expertos en sus respectivos ámbitos.

También merece la pena reseñar que los indicadores que componen el factor social no son fijos. Capterra analiza constantemente las distintas plataformas de diálogo que surgen y desaparecen en el ámbito del software para incluir aquellas más activas.

Si sigues sin estar convencido del impacto que las redes sociales tienen en la cuota de mercado, ten en cuenta que este factor solo aporta a la puntuación la mitad de lo que aportan los otros dos. No importa lo activo que sea un proveedor en las redes sociales; los clientes y usuarios activos siguen siendo los principales factores de la serie de informes “Los 20 más populares”.

Pourquoi Capterra publie les classements des 20 logiciels les plus appréciés

classement des 20 logiciels les plus apprecies selon capterra

En 2012, Capterra lançait sa série de rapports “Top 20 des logiciels les plus populaires” pour un grand nombre de catégories de logiciels. Accessibles depuis la page de la catégorie (gestion de projets, par exemple), il s’agit d’aperçus destinés à mieux cerner les leaders du marché logiciel.

Pour Capterra, un “leader” n’est pas automatiquement celui qui présente les “meilleurs” produits ou les outils les plus “novateurs” ; ces adjectifs sont trop subjectifs. Pour être leader dans son secteur, un éditeur ou un logiciel doit convaincre le plus d’utilisateurs possible.

classement des 20 logiciels les plus apprecies selon capterra

Depuis 2012, les différents classements “Top 20 des logiciels les plus populaires” se sont diversifiés pour couvrir à présent près de 40 catégories d’outil différentes : gestion des talents, comptabilité, email marketinge-commerce

Toutefois, la méthodologie et les critères de sélection des logiciels suscitent de nombreuses interrogations (surtout de la part des éditeurs de logiciels que nous contactons pour obtenir des informations à leur sujet). Cet article tente d’éclaircir la plupart des doutes qui nous sont soumis. Pour aller plus loin, vous pouvez aussi consulter la page des questions les plus fréquentes (en anglais) sur les infographies “Top 20 des logiciels les plus populaires”.

Objectif des rapports “Top 20 des logiciels les plus populaires”

Capterra souhaitait définir une mesure totalement objective qui permette à tout un chacun de savoir quels acteurs sont les plus appréciés sur un marché précis.

Deux raisons principales ont toujours guidé cette démarche :

  • Les acheteurs de logiciels sont demandeurs de cette information.
  • L’une des valeurs fondamentales de Capterra d’aider les acheteurs à prendre les meilleures décisions possible.

Cela ne signifie pas que les acheteurs opteront systématiquement pour le produit le plus demandé. L’identification des acteurs majeurs d’un secteur n’est qu’un premier pas dans le processus d’achat.

Méthodologie de classement des logiciels

Capterra a développé son propre index de popularité pour classer les solutions dans chaque catégorie. Un algorithme permet d’établir un score de popularité pour chaque produit en fonction de plusieurs données.

Index de popularité de Capterra

  • Nombre de clients : entreprises uniques détentrices d’une licence d’utilisation.
  • Nombre d’utilisateurs actifs : membres des entreprises clientes qui utilisent activement le produit.
  • Présence sur les réseaux sociaux : abonnés Twitter, likes Facebook, abonnés LinkedIn mais aussi nombre de clients ayant partagé leur avis sur les sites Gartner Digital Markets sites (Capterra, GetApp et Software Advice).

Les nombres de clients et d’utilisateurs actifs représentent chacun 40 % de la note totale, tandis que les indicateurs sociaux comptent pour les 20 % restants

Questions fréquentes

Pourquoi ne pas publier des rapports basés sur les parts de marché ?

Pourquoi ne nous contentons-nous pas d’identifier tous les acteurs d’un marché et de les classer par chiffres d’affaires ?

La plupart des entreprises du secteur sont détenues par des acteurs privés ; elles ne sont donc pas tenues de déclarer publiquement leurs revenus. De plus, les chiffres publiés sont généralement des totaux qui ne permettent pas d’évaluer les données associées à des produits spécifiques.
Mais la raison principale qui motive l’exclusion des revenus de notre calcul est le manque d’uniformité des prix des différents logiciels.

Si deux concurrents affichent les mêmes revenus, celui dont les produits sont les moins chers doit avoir vendu plus de logiciels que son concurrent pour atteindre des rentrées identiques. Cependant, sa présence plus forte sur le marché est masquée par l’égalité de revenus avec son concurrent. L’inclusion des chiffres d’affaires dans le calcul de notre index de popularité serait donc injuste puisqu’elle jouerait en faveur des solutions les plus chères ou des éditeurs qui ont développé le plus de logiciels.

De plus, les acheteurs de logiciel s’intéressent à la popularité des outils et à leur taux d’adoption, pas aux profits empochés par les éditeurs. Nos rapports incluent donc les informations qui leur sont utiles.

Mais ne vaudrait-il pas mieux se concentrer sur le nombre de clients ? Non plus, car tous les clients ne sont pas égaux sur le marché du logiciel : un client qui rassemble des milliers d’utilisateurs présente automatiquement un taux d’adoption plus élevé qu’un client qui n’en compte que quelques dizaines. Le nombre d’utilisateurs ne suffit pas non plus à régler le problème à lui seul. En effet, un grand nombre d’utilisateurs est synonyme d’un taux élevé d’adoption uniquement si le nombre total d’utilisateurs est identique. La solution : prendre en compte à la fois le nombre de clients et le nombre d’utilisateurs.

Qu’entend-on par “utilisateur actif” ? Les utilisateurs de versions gratuites sont-ils inclus ?

Les logiciels gratuits (financés par la publicité ou open source) n’occupent actuellement qu’une petite partie du marché, mais ils constituent un véritable phénomène. Ils méritent donc d’être intégrés dans les classements. C’est pourquoi nous permettons aux entreprises d’inclure les utilisateurs de comptes gratuits dans les chiffres qu’elles nous communiquent, mais pas les utilisateurs des versions d’essai.

Pour être plus précis, nous ne prenons en compte que les utilisateurs actifs et non l’ensemble de ceux qui ont un jour utilisé le logiciel. Mais comment définir “actifs” ? Quand les utilisateurs doivent-ils s’être connectés pour la dernière fois ? Le mois dernier ? Le trimestre dernier ?
Nous avons choisi l’option la plus raisonnable : inclure tous les profils ayant utilisé au moins une fois le produit au cours de l’année écoulée (tous types d’activités confondus).

Que faisons-nous si les entreprises ne communiquent pas le nombre de clients ou d’utilisateurs actifs de leurs produits ?

De nombreuses entreprises considèrent que, tout comme leurs bénéfices, les nombres de clients et d’utilisateurs de leurs produits ne regardent qu’elles. Cependant, nous avons découvert que de plus en plus de sociétés partagent ces informations avec des analystes et des journalistes, les publient sur leur site web ou sur leur blog, ou les mentionnent dans des communiqués de presse.

Lorsqu’une entreprise ne souhaite pas partager publiquement ses chiffres, nous prenons en compte ses estimations ou nous réalisons les nôtres. Dans ce dernier cas, nous contactons chaque entreprise pour lui communiquer nos évaluations et lui permettre de valider ou de les modifier. Lorsque nous présentons des estimations dans nos Top 20, nous le mentionnons clairement.

Comment nous assurons-nous que les entreprises ne gonflent pas leurs chiffres ?

Nous posons de nombreuses questions lorsque les entreprises nous communiquent leurs chiffres afin de nous assurer que les mesures sont bien cohérentes. De plus, nous rejetons les données qui nous semblent aberrantes ou irréalistes.

Nous sommes convaincus que la nature publique de nos rapports (les entreprises savent que les chiffres qu’elles nous communiquent seront visibles du monde entier, ce qui inclut des analystes et des concurrents capables de les examiner avec du recul) encourage un examen de conscience et le partage d’estimations réalistes.

Pourquoi inclure les réseaux sociaux dans les critères d’évaluation ?

Alors que notre indice de popularité (basé sur les clients et les utilisateurs actifs) était presque au point, nous avons vu une nouvelle tendance se développer : les éditeurs présentant les croissances les plus rapides investissaient massivement dans leur présence en ligne via des communautés en ligne. Ils interagissaient avec leurs clients sur différentes plateformes (Facebook, Twitter et LinkedIn).

Nous avons donc ajouté un critère supplémentaire à notre évaluation : le nombre d’abonnés sur ces réseaux. Nous avons également décidé d’inclure les avis utilisateurs publiés sur les trois sites Gartner Digital Markets (Capterra, GetApp et Software Advice).
Nous sommes convaincus que les éditeurs qui entretiennent des contacts avec les personnes clés de leur secteur (clients, prospects, analystes, blogueurs, journalistes et même concurrents) se donnent une chance de gagner en visibilité et de devenir des références dans leur domaine.

Soulignons aussi que les indicateurs relatifs aux réseaux sociaux ne sont pas fixes. La popularité des plateformes sur lesquelles s’engagent les dialogues change constamment ; c’est pourquoi Capterra détermine régulièrement quels réseaux ont le vent en poupe et méritent d’être intégrés à l’algorithme.

Si vous n’êtes pas convaincu de l’impact des réseaux sociaux sur un marché, sachez que ce critère pèse moitié moins que les deux autres. Quel que soit la présence des éditeurs de logiciels sur les réseaux sociaux, les clients et les utilisateurs actifs restent donc les indices les plus importants pour l’établissement de nos classements.