FinTech: Freund oder Feind der Banken?

FinTech

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Wer gewinnt den Wettlauf um die Gunst der Kunden in der Finanzbranche? Junge innovative Startups oder die alten etablierten Banken? Oder ist der Wettlauf bereits vorbei?

Die fortschreitende Digitalisierung hat u.a. zu Veränderungen im Kundenverhalten geführt. Konsumenten übertragen ihre Erfahrungen und Gewohnheiten von Online-Erlebnissen in anderen Branchen auf die Banken und Sparkassen. Sie erwarten Lösungen, die

  • einfach,
  • bequem,
  • erlebnisorientiert,
  • multikanalfähig,
  • transparent,
  • preiswert und
  • vor allem nutzenstiftend sind.

In der Folge sind in den letzten Jahren auch im Finanzsektor zahlreiche neue Wettbewerber aufgetaucht.  Sogenannte FinTech-Start-ups haben digitale Technologien und Finanzdienstleistungen mit pfiffigen, innovativen Lösungen kombiniert und zu neuen, kundenorientierten Angeboten zusammengeführt. Finanziert werden die neuen Unternehmen vor allem über Venture Capital. Die hohen Investitionssummen in diesen Bereich zeigen, dass viele Anleger auf die Zukunftsfähigkeit des Trends gesetzt haben und noch immer setzen.

Dabei ist kaum ein Bereich des Bankgeschäfts ausgenommen. Das Leistungsprofil erstreckt sich im Privatkundengeschäft über das Kreditgeschäft, den Zahlungsverkehr, die Geld- und Vermögensanlage bis hin zu speziellen Angeboten für kleine und mittlere Firmenkunden.

Die meisten FinTechs versuchen an vielen Stellen und mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen, den etablierten Banken im Wettbewerb ein Stück vom Ertragskuchen abzunehmen. Die Grundidee dahinter ist es, mit hoher Customer Experience beim Kunden zu punkten. Als Vertriebskanal dient das stationäre und (vermehrt) das mobile Internet.

Ein gutes FinTech zeichnet sich dadurch aus, dass es ein real existierendes Problem innerhalb eines Finanzdienstleisters (Prozess/Geschäft) oder des Kunden eines Finanzdienstleisters (Produkt/Leistung)

  • Besser und/oder schneller löst,
  • Kosteneffizienter löst und
  • mit der Lösung einen signifikanten Mehrwert erzielt.

Etablierte Banken haben FinTech für sich erkannt

Doch die Banken haben das Potential von digitalen Technologien erkannt und nachgezogen. FinTech ist kein Rocket Science und eine bessere User Experience alleine genügt auf Dauer nicht, um nachhaltigen und messbaren Erfolg zu haben. Die Position der etablierten Kreditinstitute beim Kunden und der damit verbundene Vertrauensvorsprung sind unverändert hoch. Kunden sind neuen Anbietern gegenüber eher skeptisch eingestellt. Zudem sind die Akquisitionskosten im Finanzbereich sehr hoch. Hinzu kommen die regulatorischen Herausforderungen, die für viele Gründer Neuland darstellen. Die meisten FinTechs im B2C-Bereich werden es daher nicht schaffen, ein aus eigener Kraft nachhaltig tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln.

Matthias Kröner, CEO der Fidor Bank hat bereits recht frühzeitig ein vernichtendes Urteil abgegeben: FinTech-Startups seien weder relevant noch disruptiv. Ein nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell ließe sich nur im Rahmen einer echten Bank aufbauen.

FinTech-Kooperationen eröffnen neue Chancen

Die meisten Startups haben dies inzwischen erkannt. Einige haben selbst eine Banklizenz erworben und sind damit zur Neobank geworden. Andere versuchen, mit Banken zusammenzuarbeiten. In einer solchen Zusammenarbeit können beide Seiten spezifische Stärken in die Waagschale werfen:

  • Banken können mit ihrer Marktgröße, institutionellen Stärke sowie mit einer etablierten Marke punkten.
  • FinTechs verfügen über  digitales und technisches Know-how, Schnelligkeit und unternehmerisches Denken.

Inzwischen gibt es alleine in Deutschland über 560 Kooperationen zwischen Banken wie FinTech-Unternehmen. Beiden kommt eine solche Zusammenarbeit zugute:

  • Die Banken schonen ihre eigenen Entwicklungskapazitäten und können neue Leistungen schnell und einfach ihren Kunden anbieten oder Prozesse verschlanken.
  • Die FinTech-Unternehmen erhalten schnell und einfach Zugang zu einer großen Kundenbasis.

Drei Anknüpfungspunkte bieten sich für Kooperationen an:

  • Schnelle und einfache Integration digitaler Geschäftsprozesse (Beispiel Kontowechselservice).
  • Senkung von Kosten (Beispiel Forderungsmanagement).
  • Angebot neuer Leistungen für den Kundenbestand (Beispiele Robo Advice, Persönliches Finanz Management).

Experten schätzen das mit solchen Partnerschaften verbundene Ertragspotenzial für die Banken auf bis zu € 3,5 Mrd. im Jahr.

Herausforderungen der Zusammenarbeit

Doch eine solche Zusammenarbeit stellt die Beteiligten auch vor Herausforderungen. Mehr als 70 Prozent der FinTech-Führungskräfte geben in einer Studie an, dass ihre größte Herausforderung bei der Zusammenarbeit mit traditionellen Finanzunternehmen deren mangelnde Agilität sei. Gleichzeitig nahmen traditionelle Finanzunternehmen negative Auswirkungen auf das Kundenvertrauen, die Marke und die Veränderung der internen Kultur als ihre größte Herausforderung wahr. Das Finden des richtigen Partners ist daher für beide Seiten erfolgskritisch.

Eine weitere Analyse hat die folgenden fünf Erfolgsfaktoren für eine Zusammenarbeit zwischen Banken und FinTechs identifiziert:

  1. Intensive Vorbereitung der Zusammenarbeit,
  2. Durchführung der FinTech-Auswahl,
  3. Festlegung der Formen der Zusammenarbeit,
  4. Verständnis für kulturelle Besonderheiten und
  5. Wahrnehmung von FinTechs als gleichwertige Partner.

Auf dem Weg zu einem konsolidierten FinTech-Ökosystem

Der Markt für Finanzdienstleistungen ist nach Meinung vieler Experten auf dem Weg zu einem FinTech-Ökosystem. Die zunehmende Vernetzung ist für den Markt als Ganzes positiv. Die Unterstützung durch etablierte Institute hilft Start-ups zu wachsen. Die Banken wiederum profitieren von Know-how, das sie selbst nicht haben.

Über kurz oder lang wird diese Dynamik jedoch eine Konsolidierung nach sich ziehen. Für FinTech-Start-ups, denen es nicht gelingt, Investoren oder Partner zu überzeugen, könnte der starke Wettbewerb das baldige Aus bedeuten.


Dr. Hansjoerg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Als Herausgeber des Bank Blogs berichtet er regelmäßig über aktuelle und grundsätzliche Entwicklungen der Finanzbranche und ist außerdem gefragter Redner und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

Auto-entrepreneurs : les 10 meilleurs outils de suivi du temps et des dépenses

logiciels freelance

Ce post a été publié pour la première fois le 17 octobre 2014, mis à jour en avril 2016, puis mis à jour une nouvelle fois en janvier 2018.

Freelancer qui travaille devant son poste de travail

En tant que freelancer, vous avez probablement beaucoup à faire. Il y a le travail en lui-même, mais aussi les dossiers à éplucher, l’interaction avec les clients et puis l’organisation de votre espace de travail (ce qui n’est pas une mince affaire). Ajoutez à cela le fait que vous devez surveiller votre temps et vos dépenses, envoyer des factures et collecter les paiements.

Et c’est à ce niveau que les auto-entrepreneurs rencontrent souvent des difficultés. La facturation en elle-même demande du temps, ce qui conduit beaucoup de freelancers à procrastiner. Et les tâches continuent à s’accumuler : garder une trace des factures impayées, traquer les comptes en souffrance, faire la déclaration de revenus… Ça n’en finit pas ! C’est tout le côté rébarbatif du métier de freelancer, et pourtant, il faut passer par là ! Des recherches récentes ont révélé qu’un tiers des entreprises utilisent encore des feuilles de calcul pour garder une trace de leurs dépenses, ce qui est loin d’être le moyen le plus efficace.

Mais des solutions existent ! Découvrez notre liste des meilleurs logiciels de suivi du temps et des dépenses pour freelancers (les logiciels sont classés par ordre alphabétique). Elle contient des applications destinées à vous aider à garder une trace de tous ces ennuyeux documents, des factures aux notes de frais.

Clio

clio software

Voici une application pour les avocats qui travaillent en solo. Clio vous permet de facturer plus précisément vos clients en fournissant une pointeuse que vous faites fonctionner à partir de votre ordinateur, téléphone ou tablette. Vous pouvez ensuite convertir les données en facture, directement depuis l’application. Clio offre également toute une série d’autres fonctionnalités qui vous permettent de mieux gérer votre cabinet, notamment le traitement des documents, la prise de rendez-vous, la comptabilité et l’archivage des dossiers.

Prix

À partir de 39 € par mois

Fonctionnalités phare

  • Suivi intuitif du temps
  • Version mobile
  • Technologie sécurisée basée sur le cloud

FreshBooks

freshbooks software

Très populaire, FreshBooks est une plateforme de gestion des factures et des dépenses qui a pour particularité de fonctionner sur la base des échéances des impôts. Outre ses nombreuses options de personnalisation, l’outil permet également d’envoyer facilement des rappels au bout de 30, 60 ou 90 jours aux clients qui n’ont pas encore payé leur facture. Il dispose par ailleurs d’un chronomètre grâce auquel vous pourrez effectuer le suivi du temps passé sur vos différents projets. Vous pouvez envoyer les factures et les devis en français.

Prix

À partir de 15 $ (environ 13 euros) par mois

Fonctionnalités phare

  • Création et gestion des factures en ligne
  • Rapports sur le temps et les dépenses
  • Paiement en un clic

Harvest

harvest software

Outre son interface simple et intuitive qui rend la gestion du temps plus simple et la facturation plus rapide, Harvest comprend un large éventail d’intégrations avec des applications tierces, comme Xero, PayPal et QuickBooks Online, parmi d’autres. Cet outil propose une représentation visuelle des projets très simple à comprendre afin d’aider les collaborateurs à voir l’avancée du travail. Il met également en avant les projets qui sont à la limite de dépasser le budget. Dites adieu à vos problèmes de gestion du temps et de comptabilité !

Prix

À partir de 12 $ (environ 10 euros) par mois

Fonctionnalités phare

  • Chronomètre intégré
  • Intégration avec les principaux outils de productivité
  • Graphiques visuels

Hubstaff

hubstaff software

Si vous êtes à la recherche d’une solution mobile pour vos problèmes de gestion du temps et des dépenses, Hubstaff est une excellente option. Vous pouvez notamment faire le suivi de vos heures de travail et les enregistrer de manière précise, où que vous soyez dans le monde. Il arrête automatiquement le chronomètre s’il détecte une inactivité, et vous permet aussi d’ajouter des notes et des commentaires à toute tâche terminée, directement à partir de l’application.

Prix

À partir de 5 $ (environ 4 euros) par mois

Fonctionnalités phare

  • Suivi des activités
  • Automatisation de la paie
  • GPS

Paydirt

paydirt software

Paydirt est vendue comme une solution de gestion du temps qui est développée par et pour des freelancers, et on peut dire que ses créateurs y ont consacré beaucoup de temps et de réflexion ! Avec les extensions Firefox et Google Chrome, vous recevez des notifications vous rappelant de faire le suivi de votre temps. Un bouton de démarrage du suivi s’affiche même lorsque vous êtes sur des sites web liés à vos clients ou lorsque vous leur écrivez des e-mails, pour garder trace de chacune de vos actions.

Prix

À partir de 10 $ (environ 8,50 euros) par mois

Fonctionnalités phare

  • Chronomètre intégré
  • Extensions de suivi du temps
  • Personnalisation des factures

Planzone

planzone software

Planzone a une promesse : vous simplifier la tâche. Et le moins que l’on puisse dire, c’est qu’il la tient ! En plus de faciliter le travail d’équipe grâce à des Wikis collaboratifs, cet outil made in France permet également de suivre l’avancée du travail en tenant à jour les tâches accomplies et les tâches en retard liées à un projet spécifique. Cerise sur le gâteau, il se synchronise avec les documents déposés dans le Google Drive et s’intègre avec différents calendriers.

Prix

Différents tarifs à partir de 16 € par utilisateur par mois

Fonctionnalités phare

  • Synthèse de suivi des projets
  • Vue personnalisée pour les utilisateurs
  • Nombreuses intégrations avec des outils en ligne

Rydoo

rydoo software

Rydoo est une application disponible en français qui facilite la gestion des dépenses pour les auto-entrepreneurs. La fonctionnalité la plus cool de cette application ? La numérisation des reçus ! Plus besoin de garder vos notes de frais dans un vieux classeur : Rydoo les conserve toutes et peut même les exporter vers votre application de comptabilité pour créer des rapports financiers à grande échelle.

Prix

À partir de 5 $ (4 euros) par mois

Fonctionnalités phare

  • Flux automatisé et en temps réel
  • Gestionnaire des notes de frais
  • Intégration avec les principaux logiciels de comptabilité

Synchroteam

synchroteam software

Synchroteam, c’est l’outil qui vous permet de gérer les interventions de vos techniciens de maintenance en un clin d’œil. La plateforme permet de planifier et d’assigner des interventions aux utilisateurs ou d’effectuer le suivi du temps consacré à une mission. Son avantage ? L’intégration de la géolocalisation grâce à laquelle les trajets des techniciens peuvent être considérable réduits et optimisés. Qui plus est, Synchroteam est un outil français.

Prix

22 $ (environ 19 euros) par mois

Fonctionnalités phare

  • Géolocalisation
  • Intégration avec de nombreux outils
  • Réassignation des interventions

Timesheets.com

timesheets software

Timesheets.com est une alternative web et mobile à la fiche de présence. C’est aussi simple que d’activer une pointeuse, la pointeuse en moins ! Timesheets.com est très extensible : vous pouvez suivre le temps au niveau global tout en limitant les heures supplémentaires des individus. Cela en fait un logiciel de gestion du temps et des dépenses très avantageux pour les travailleurs indépendants.

Prix

À partir de 4,50 $ (environ 4 euros) par mois

Fonctionnalités phare

  • Suivi des statuts en temps réel
  • Limite automatique des heures supplémentaires
  • Suivi du temps par projet

TriNet Expense

trinet expense software

TriNet est une application qui permet de gérer le temps sur chacun de vos projets. Disponible en versions Android, iOS et Cloud, il vous permet de numériser et d’importer des notes de frais depuis vos appareils mobiles, pour garder le contrôle de vos dépenses à tout moment. Cette application comporte également quelques intégrations utiles avec des solutions comptables telles que NetSuite, QuickBooks et Sage Intacct, mais aussi avec des applications mobiles telles que TripIt.

Prix

À partir de 8 $ (environ 7 euros) par mois

Fonctionnalités phare

  • Suivi du kilométrage
  • Prise en charge de plus de 20 000 cartes de crédit
  • Intégration avec de nombreux outils en ligne

Quels sont les meilleurs outils de suivi du temps et des dépenses pour mon activité ?

Vous cherchez à connaître davantage de logiciels de gestion du temps et des dépenses  ? La plateforme GetApp regorge de fiches produits consacrées à ce type d’outils. N’hésitez pas à les consulter !

5 praktische Business-Apps, um aus der Ferne ein Unternehmen zu führen

Business-Apps Unternehmen aus der Ferne führen

Business-Apps Unternehmen aus der Ferne führen

Die Vorstellung, ein Unternehmen zu führen, ohne vor Ort zu sein, ist in vieler Hinsicht durchaus attraktiv. Allerdings muss man ein bisschen aufpassen, weil es schnell in eine Belastung umschlagen kann. Die eigene Firma in die Hände einer Führungsriege zu legen, erfordert viel Vertrauen – aber der Zweifel bleibt. Und lenkt im schlimmsten Fall von dem ab, was man eigentlich stattdessen tun wollte. Kommen die Angestellten eigentlich zur Arbeit? Sind die Finanzen in Ordnung? Fühlen sich die Mitarbeiter*innen wohl?

Glücklicherweise kann eine Vielzahl leistungsfähiger Cloud-Lösungen helfen, diese Sorgen zu vertreiben und die Herausforderungen zu meistern. In diesem Artikel wollen wir 5 essentielle Business-Apps vorstellen, mit denen sich ein Unternehmen aus der Ferne führen lässt. Speziell wenden wir uns folgenden Bereichen zu: Recruitment, Personaleinsatzplanung und Zeiterfassung, Mitarbeiterbeurteilung, Buchhaltung und Auftragsverwaltung.

Recruitment: Breezy HR

Breezy HR ist ein leistungsstarkes HR-Tool, das eine breite Palette von HR-Aufgaben übernehmen kann und viele Features vereint, mit denen sich ein leistungsstarkes Team zusammenstellen lässt. Es umfasst Bewerbermanagement, Stellenausschreibung, Personalbeschaffung und eine automatisierte Referenzprüfung.

Die Lösung bietet Pipelines, mit denen sich der Fortschritt von Kandidat*innen verfolgen lässt und die gezielt an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Mit Breezy HR kann man E-Mails an Bewerber*innen schreiben, Bewerbungsgespräche vereinbaren und erfolgreichen Kandidat*innen sogar Stellenangebote unterbreiten. Außerdem lässt sich die Reichweite von Stellenausschreibungen vergrößern, da sie direkt auf Portalen wie Glassdoor, Jobrapido oder LinkedIn veröffentlicht werden können, die mit einem Klick erreichbar sind.

Zu Breezy HR gehört unter anderem eine Funktion für Videokonferenzen, mit der auch aus der Ferne Bewerbungsgespräche durchgeführt werden können, und mit der Chrome-Erweiterung lassen sich Bewerberprofile aus Portalen wie LinkedIn, Xing und AngelList bei Breezy importieren. Ebenso praktisch ist eine Funktion, die sogar unformatierte Lebensläufe in schlanke, durchsuchbare Bewerberprofile umwandeln kann.

Dank Apps für iOS und Android lassen sich die Teamkommunikation und der Kontakt zu den Bewerbern von überall einsehen und verwalten, auch der Fortschritt einzelner Kandidaten kann vom Smartphone aus gezielt eingesehen werden.

Außerdem lässt sich Breezy HR mit Twitter, BambooHR, G Suite, LinkedIn, Google Analytics, Facebook, Microsoft Outlook, Google Calendar, Slack, Gmail, Zapier, 1Password und Namely verbinden, um nur einige zu nennen.

Preise: Es gibt eine Single-User-Version, mit der die Verwaltung unbegrenzt vieler Kontakte kostenlos möglich ist. Auf ein paar der beschriebenen Funktionen muss man allerdings verzichten. Mit dem Startup-Paket kann man für 149 USD/Jahr (bei jährlicher Einmalzahlung, bei monatlicher Zahlung sind es 171 USD/Jahr) unbegrenzt viele offene Stellen bearbeiten.

So schneidet Breezy HR im Vergleich zu anderen Business-Apps ab.

Business-Apps Unternehmen aus der Ferne führen Breezy HR

Personaleinsatzplanung: TSheets

Mit TSheets lassen sich die eigenen Angestellten im Auge behalten. So kann sichergestellt werden, dass sie zur richtigen Zeit an der richtigen Aufgabe arbeiten. Arbeitszeiten, aktueller Aufenthaltsort einzelner Personen, Arbeitsaufträge, Urlaubszeiten, Projekt-Zwischenstände: Mit TSheets hat man alles immer im Blick. Darüber hinaus haben Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, ihre Stundenzettel mit einfachen Textnachrichten flexibel anzupassen.

Mit der Crew-App lassen sich sogar die Zeiten der ganzen Belegschaft auf einen Blick anzeigen. Auch Kranken- und Urlaubstage sowie bezahlte Freistellungen können erfasst werden. Ebenso interessant ist die Tatsache, dass die Terminplanung mit der Zeiterfassung verknüpft ist. So lassen sich Zeitpläne für einzelne Kollegen leicht erstellen und überarbeiten. Es ist zudem möglich, Teammitglieder per SMS, E-Mail oder Push-Benachrichtigung über Änderungen zu informieren. Wenn eine Schicht oder Aufgabe nicht wie geplant begonnen wird, ergehen automatisierte Benachrichtigungen.

Es gibt Apps für iOS und Android, in denen sich Angestellte an- und abmelden, Stundenzettel einreichen, Pausen festhalten können und mehr, ganz einfach von ihrem Smartphone aus. Es gibt sogar eine GPS-Tracking-Funktion, mit der sich der aktuelle Aufenthaltsort Einzelner bestimmen lässt, auch das kann sehr praktisch sein.

Zu guter Letzt: TSheets lässt sich in Anwendungen wie Quickbooks, Microsoft Outlook, Google Calendar und mehr integrieren.

Preise: Die monatliche Mindestgebühr beträgt 16 USD plus 4 USD für jeden User. Außerdem gibt es eine kostenlose Variante für einen Nutzer bzw. eine Nutzerin, mit der beliebig viele Projekte betreut werden können.

So schneidet TSheets im Vergleich zu anderen Business-Apps ab.

Business-Apps Unternehmen aus der Ferne führen TSheets

Mitarbeiterbeurteilung: Trakstar

Trakstar ist eine Cloud-Lösung für die Mitarbeiterbeurteilung und liefert alle Informationen, die zu einer effizienten Leistungsbeurteilung nötig sind. Zu den grundlegenden Funktionen gehören 360-Grad-Feedback, die Verwaltung von Personalakten, ein Editor zur Prozesserstellung und Berichte über die Voreingenommenheit der Bewertenden.

Letztere helfen Führungskräften dabei, die jeweilige Leistung unvoreingenommen und sorgfältig zu bewerten. Die Echtzeitberichte liefern Einsichten, helfen bei der Auswertung der Leistung einzelner Angestellter und identifizieren Leistungsträger. Mit der Anwendung lassen sich eigene Bewertungsbögen erstellen, SMART-Ziele für Mitarbeiter*innen festlegen und flexible Arbeitsabläufe kreieren. Zusätzlich gibt es eine Option, mit der Führungskräfte und Belegschaft Ziele zu ihren Bewertungen hinzufügen und ihren Fortschritt auf dem Weg dorthin festlegen können.

Ebenfalls sehr hilfreich ist der Prozess-Editor, mit dem sich jederzeit sehen lässt, wie weit der Bewertungszyklus fortgeschritten ist.

Trakstar bietet unter anderem Integrationen mit Okta, OneLogin und der G Suite.

Preise: Das Jashresabo kostet bei bis zu 25 Mitarbeiter*innen 3.800 USD.

So schneidet Trakstar im Vergleich zu anderen Business-Apps ab.

Business-Apps Unternehmen aus der Ferne führen Trakstar

Buchhaltung: Zoho Books

Zoho Books ist eine Online-Buchhaltungslösung und wurde speziell dafür entwickelt, die Finanzen einer Firma immer und überall im Blick behalten und verwalten zu können. Das Tool ermöglicht einen besseren Überblick über getätigte Ausgaben, indem es sie in fakturierbare und nicht-fakturierbare Ausgaben unterteilt. Außerdem legt es Rechnungen, Kostenvoranschläge und Gutschriften ab. Angebote lassen sich mit nur einem Klick in Rechnungen umwandeln.

Zu den besten Eigenschaften von Zoho Books gehört definitiv die Tatsache, dass es sich in Zahlungssysteme wie PayPal, Worldpay oder Stripe integrieren lässt. Auch Bank- und Kreditkartenkonten lassen sich einbinden, sodass alle Buchungsvorgänge im Blick bleiben, ganz gleich, ob Einzahlungen, Überweisungen, Abgänge oder andere. Für grenzüberschreitende Zahlungen können außerdem andere Währungen und Wechselkurse im Zoho-Konto hinterlegt werden.

Mit Apps für Android und iOS lassen sich Rechnungen und Angebote direkt vom Mobilgerät aus versenden. Eine mit Apple Maps verknüpfte GPS-Integration ermöglicht außerdem die Berechnung zurückgelegter Strecken und der damit verbundenen Kosten. Auch Fotos von Belegen wie Spesenquittungen lassen sich vom Smartphone aus hochladen und sofort mit der entsprechenden Ausgabe verknüpfen.

Preise: Das Basispaket ist für 9 € pro Organisation und Monat erhältlich, das beliebteste Paket (Standard) für 19 € pro Organisation und Monat.

So schneidet Zoho Books im Vergleich zu anderen Business-Apps ab.

Business-Apps Unternehmen aus der Ferne führen Zoho Books

Auftragsverwaltung: SpringCM

SpringCM ist dazu da, Aufträge, Verträge und andere Dokumente einfach zu verwalten. Die Software automatisiert Prozesse und Nutzer*innen können aus bereits genehmigten Vorlagen schnell und einfach neue Verträge erstellen. Diese können dann gemeinsam bewilligt und unterzeichnet werden, die Unterstützung elektronischer Signaturen beschleunigt den Vorgang zusätzlich.

SpringCM legt zentrale Archive an, was die Verknüpfung von ortsfesten und mobilen Geräten erleichtert. Die Dokumentenhistorie bleibt nachvollziehbar und bei Bedarf kann auf ältere Versionen zurückgegriffen werden. Hierbei sind ausführliche Kommentare möglich, zudem können Benachrichtigungen ausgelöst werden, um andere Teammitglieder von Vertragsänderungen in Kenntnis zu setzen.

Darüber hinaus lässt sich SpringCM mit einer ganzen Reihe an Business-Software verknüpfen, unter anderem mit Salesforce und Office 365. Über die REST API-Schnittstelle kann außerdem auf eine Reihe von Onlinediensten zugegriffen werden.

Preise: Das Basispaket ist für 29 USD pro Nutzer*in und Monat erhältlich.

So schneidet SpringCM im Vergleich zu anderen Business-Apps ab.

Business-Apps Unternehmen aus der Ferne führen SpringCM

Aplicaciones de contabilidad para Android: 6 opciones excelentes

Aplicaciones de contabilidad para Android

Aplicaciones de contabilidad para Android

Ya tienes trabajo de sobra con dirigir tu propio negocio y andar de un lado para otro como para esperar a tener acceso a un ordenador para comprobar las cuentas de la empresa, gestionar los movimientos de tesorería o enviar facturas a clientes.

Por suerte, tampoco es necesario: cada vez existen más aplicaciones de contabilidad y finanzas para Android que están cambiando la forma de trabajar de las pequeñas empresas. El software de contabilidad en la nube con aplicaciones para Android facilita llevar a cabo tareas contables y financieras en cualquier momento y lugar.

Estos programas permiten enviar facturas, aceptar pagos, realizar un seguimiento de los recibos y planificar presupuestos. Los más avanzados cuentan con funciones como recordatorios de facturas, monederos móviles, transferencias bancarias y control de las horas de trabajo.

Este artículo incluye algunas de las aplicaciones de contabilidad y finanzas para Android más populares para que puedas elegir la que mejor se adapte a tu empresa. Los seis programas de esta lista cuentan con valoraciones de cuatro o más estrellas otorgadas por los usuarios de GetApp. Esta selección pretende ayudarte a elegir la aplicación de contabilidad adecuada para aprovechar tu tiempo al máximo.

FreshBooks

FreshBooks se creó para dueños de pequeñas empresas que no necesitan un software de contabilidad complejo. FreshBooks para Android permite crear y enviar facturas y presupuestos desde cualquier lugar; asimismo cuenta con una función de estado de factura que indica si los clientes las han visto.

También es posible adjuntar recibos de gastos a una factura y refacturar los gastos a los clientes cuando sea necesario. Además, con la aplicación para Android de FreshBooks, conseguirás que los pagos se completen con más rapidez, ya que estos se pueden efectuar en línea mediante PayPal, tarjeta de crédito, cheque electrónico o Stripe. Por último, se integra con más de 70 aplicaciones.

Ventajas

“Las pequeñas empresas buscamos servicios o productos que nos ofrezcan una buena relación calidad-precio”, explica el usuario de GetApp Brett G., “y es justo lo que ofrece FreshBooks. Cuenta con plan de precios flexible, diseño personalizable, integración con pasarelas de pago para tarjetas de crédito, suscripciones recurrentes y cobro en línea; todo en un solo sistema.

En mi opinión, otra de las ventajas de FreshBooks es que su aplicación móvil está repleta de funciones; así que, tanto si usas iOS como si usas Android, puedes acceder a tu software de contabilidad allá donde estés”.

Precio

El plan Lite de FreshBooks tiene un precio de 15 dólares al mes y permite facturar a un máximo de cinco clientes activos. El precio del plan Plus, el más popular de FreshBooks, es de 25 dólares mensuales y permite facturar a un máximo de 50 clientes activos.

FreshBooks
FreshBooks

Xero

Xero tiene una gran reputación en el mundo de la contabilidad y su aplicación para Android es digna de elogio. Xero para Android permite realizar un seguimiento de las finanzas y gestionar los movimientos de tesorería. Con esta aplicación se pueden comprobar saldos bancarios, enviar facturas a clientes, subir recibos, enviar solicitudes de reembolso de gastos y mucho más.

La aplicación para Android de Xero también ofrece a los usuarios una visión completa de sus finanzas. Permite comprobar las cuentas bancarias de la empresa, los saldos de las tarjetas de crédito y PayPal, las facturas pendientes y las solicitudes de reembolso de gastos.

Ventajas

“Xero es muy fácil de usar, incluso los trabajadores pueden subir facturas de ventas y gastos”, indica el usuario de GetApp Craig S. “Es fantástico que tenga una aplicación para Android [e iOS] porque te permite acceder desde cualquier lugar. Resulta muy fácil crear informes y supervisar la facturación, mientras que las integraciones con terceros permiten recibir y enviar información sin problemas”.

Precio

El plan Starter de Xero tiene un precio de 6.30 dólares mensuales durante los primeros seis meses y 9 dólares posteriormente. Este plan permite enviar cinco facturas y presupuestos, introducir cinco recibos y conciliar 20 transacciones bancarias.

Xero
Xero

Rydoo

Rydoo es una herramienta útil para la gestión de impuestos, gastos y reembolsos, ya que su aplicación para Android facilita el registro de gastos sobre la marcha.

Para ello, solo es necesario tomar una fotografía del recibo. El escáner de la aplicación lee y almacena la información de cada recibo en la cuenta, lo que permite generar informes en cualquier momento y desde cualquier lugar.

Ventajas

“Comencé a usar Rydoo el año pasado, cuando tuve que hacer la declaración de impuestos. Pensé que debía haber una forma mejor de organizar los recibos”, dice la usuaria de GetApp Martha H. “Esta aplicación tiene muchas funciones que ni siquiera uso. Suelo emplearla para registrar los gastos no reembolsables, guardar los recibos de los viajes de trabajo, etc.

Mi marido y yo presentamos al Ministerio de Hacienda cada año las declaraciones de cuatro sociedades limitadas y dos personas físicas”, añade Martha, “cuando mi contable vio el informe que había generado la aplicación, creó una cuenta y ahora él también la usa. Me gusta, y aunque no sé cómo sacar todo el partido a este software, su asistencia al cliente es fantástica”.

Precio

El plan Single de Rydoo tiene un precio de 4.27 dólares mensuales en una suscripción anual. Este plan incluye asistencia por correo electrónico, escaneo de recibos y las principales funciones de gastos. Para el acceso de hasta 50 usuarios y funciones más avanzadas, el plan Team de Rydoo tiene un precio de 5.83 dólares mensuales por usuario en una suscripción anual.

Rydoo
Rydoo

Zoho Books

Zoho Books, que ofrece soporte para múltiples divisas e idiomas, cuenta con muchos usuarios satisfechos en todo el mundo. Con Zoho Books, los usuarios pueden facturar a los clientes en su moneda local y, además, está disponible en 11 idiomas.

La aplicación para Android de Zoho Books permite crear y enviar presupuestos, enviar facturas y registrar y categorizar gastos y recibos. En la creación de recibos y facturas, es posible incluir o excluir los impuestos en cada línea. Es una aplicación perfecta para trabajar con tu contable, ya que puedes invitarle a colaborar en la aplicación.

Ventajas

“He probado todas las soluciones de contabilidad de las grandes empresas, y aunque son adecuadas en ciertos aspectos, tienen carencias en muchos otros”, indica el usuario de GetApp Levi W. “Zoho Books tiene multitud de funciones y una relación calidad-precio excepcional. Su asistencia al cliente es rápida, eficaz y flexible. Recomendaría Zoho Books a todo el mundo, sobre todo a dueños de pequeñas empresas”.

Precio

El plan Basic de Zoho Books tiene un precio de 9 dólares al mes por organización e incluye 50 contactos, dos usuarios (un usuario y un contable) y cinco flujos de trabajo automatizados. El plan Standard de Zoho Books incluye 500 contactos, tres usuarios (dos usuarios y un contable) y 10 flujos de trabajo automatizados. Su precio es de 19 dólares mensuales por organización.

Zoho Books
Zoho Books

Harvest

Harvest ayuda a las pequeñas empresas a administrar sus horas de trabajo y gastos. Si necesitas una aplicación de contabilidad para Android que incluya funciones de gestión de proyectos, Harvest es una opción ideal.

La aplicación para Android de Harvest incluye un temporizador para registrar el tiempo empleado en cada proyecto. También admite el registro manual de horas facturables y no facturables. Puedes usar la aplicación de Harvest para fotografiar recibos con la cámara del móvil, cargar gastos, enviar facturas y registrar pagos.

Ventajas

“Todo nuestro equipo confía en Harvest para realizar un seguimiento del tiempo que empleamos en proyectos y tareas”, indica el usuario de GetApp Thomas B. “La aplicación es muy fácil de usar para el administrador (a la hora de añadir usuarios, proyectos y tareas) e igualmente sencilla para el usuario final. Me gustaría que se actualizara con funciones más sólidas de creación de informes, exportación e integración API. La aplicación sigue creciendo, así que sospecho que pronto contará con nuevas funciones”.

Precio

El plan Free de Harvest admite un usuario y dos proyectos. El plan Team, que admite usuarios y proyectos ilimitados, tiene un precio de 12 dólares por usuario y mes.

Harvest
Harvest

Expensify

A nadie le gusta almacenar y archivar recibos para la declaración de impuestos, pero Expensify facilita el proceso en gran medida. La aplicación ofrece escaneo OCR de recibos, exportación en un clic y reembolso automático mediante PayPal o ingreso directo.

Usa Expensify en tu dispositivo Android para registrar gastos, subir recibos y gestionar informes sobre la marcha. Además, la función SmartScan de la aplicación archiva los recibos por ti: basta con tomar una fotografía con la cámara de la aplicación y, a continuación, enviar los recibos que haya en la bandeja de entrada de tu correo electrónico a receipts@expensify.com. Este proceso escanea los recibos y registra los gastos.

Ventajas

“En uno de mis empleos anteriores usábamos Expensify como única solución para el seguimiento y envío de los gastos”, dice el usuario de GetApp Scott Geosits. “Después de otros tres trabajos, con sus respectivas soluciones de gestión e informe de gastos, puedo decir que echo mucho de menos lo fácil que es usar Expensify.

La aplicación móvil te permite escanear, procesar y subir al instante tus recibos, que se asocian automáticamente a los gastos de tu tarjeta de crédito de empresa. No podría ser más fácil. Ahora tengo que volver a tomar fotos de los recibos y hacerlo todo a mano en hojas de Excel. Me dan ganas de llorar. ¡Devolvedme mi Expensify!”

Precio

Puedes usar el plan Free de Expensify que incluye almacenamiento ilimitado de recibos, aplicación móvil gratuita y 10 SmartScans gratuitos al mes. Si diriges un equipo pequeño, puedes obtener el plan Team de Expensify desde 5 dólares por usuario activo al mes.

Expensify
Expensify

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Die Zukunft der Banken – 5 Technologietrends für 2019

Zukunft der Banken

Zukunft der Banken

In den vergangenen Jahren gab es eine Vielzahl von Themen und Einflüssen auf die Finanzbranche, u.a.:

  • Die noch immer spürbaren Auswirkungen der Finanzkrise.
  • Die anhaltende Niedrigzinsphase.
  • Die Vielzahl neuer Regulierungen wie z.B. Basel III, MiFID II, PSD2 oder DSGVO.
  • Der Zustrom traditioneller und nicht traditioneller Wettbewerber wie Neobanken, FinTechs und BigTechs und der damit einhergehende Preis- und Margendruck,

Vor allem jedoch haben neue Technologien und die damit verbundene Digitalisierung Einzug in den Finanzsektor gehalten und werden diesen nachhaltig verändern. Die Kunden sind aus anderen Branchen eine schnelle Integration in den Alltag gewohnt und erwarten dies auch von ihren Banken und Sparkassen.

Zahlreiche digitale Innovationen haben bereits zu einer Veränderung der Bank-Kunde-Schnittstelle und vielfach auch zu neuen Geschäftsmodellen geführt. Vor allem mobile Endgeräte haben die Kontakt-, Kommunikations- und Vertriebskanäle zwischen Kunden und Unternehmen deutlich verändert. Das Smartphone ist seit der Einführung des iPhones 2007 für viele Menschen zur universellen Kommunikations- und Steuerungszentrale geworden.

Die Zukunft der Banken liegt in diesen Technologietrends für 2019

Für das Jahr 2019 haben vor allem die folgenden Entwicklungen eine hohe Relevanz für die Finanzbranche:

  1. Voice Banking
  2. Biometrie
  3. Robotic Process Automation
  4. Data Analytics
  5. Open Banking

Voice Banking zur besseren Kommunikation zwischen Kunde und Bank

Mit Einführung digitaler Sprachsteuerung ist ein großer technologischer Sprung auf den Weg gebracht. Smarte Sprachassistenten wie Siri, Alexa oder Google Assistant sind auf dem Vormarsch. Einer Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zufolge, hat mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung bereits Sprachassistenten genutzt.

Auch im Banking halten sie nach und nach Einzug, wenngleich viele Verbraucher derzeit noch skeptisch sind, ob die notwendige Sicherheit und Vertraulichkeit gewährleistet ist. Dennoch haben einer Studie von Capgemini zufolge 16 Prozent bereits einen Sprachassistenten für Zahlungen oder Geldüberweisungen verwendet und 46 Prozent zeigen Interesse an der Verwendung für Bankgeschäfte.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird dem Thema Voice Banking einen weiteren Anschub geben. Bis es allerdings so weit seien wird, dass Kunden, statt mit Menschen, mit Maschinen über Finanzgeschäfte reden, wird es noch eine ganze Weile dauern.

Biometrie zur Erkennung und Authentisieren von Kunden

Kinofans kennen aus Filmen wir James Bond oder Mission Impossible die Vorzüge biometrischer Verfahren zur Authentisierung, aber auch der vermeintlich vielfältigen Möglichkeiten, sie zu überwinden. Und obwohl Verbraucher aktuell vor allem Passwörter und PIN-Codes zum Sichern Ihrer digitalen Aktivitäten und Geräte nutzen, glauben 63 Prozent der Befragten einer Studie, dass eine biometrische Authentifizierung sicherer wäre.

Auch hier übernehmen Smartphones die Rolle des Heranführens. Nach Fingerabdrucksensoren ist Gesichtserkennung inzwischen zum State-of-the-Art geworden.

Im Bankbereich gibt es bereits zahlreiche Anwendungen zur Nutzung biometrischer Verfahren.

  • In England bietet eine Supermarktkette ein Bezahlverfahren per Venen-Scan.
  • In Spanien ermöglichen Hotels das Bezahlen per Fingerabdruck.
  • Eine britische Großbank nutzt 500 Verhaltenseigenschaften, wie Hand-Augen-Koordination, Tastendruck, Handzittern, Navigation, Scrollen und anderen Fingerbewegungen, um Online-Banking-Nutzer zu erkennen.
  • Eine andere britische Großbank nutzt Stimmerkennung, um Anrufer im Call Center zu identifizieren.
  • Bei einer chinesischen Bank können Kunden per Gesichtsscan Geld am Automaten abheben.

Für bargeldlose Zahlungen schreibt die Regulierung zukünftig eine Zweifaktor-Authentifizierung vor. Biometrische Lösungen sind hierfür besonders geeignet. Sie sind zum einen sicher und bieten zum anderen eine deutliche bessere Kundenerfahrung als Passwörter oder PINs.

Robotic Process Automation zur Effizienzsteigerung

Nicht nur der Kundenbereich von Banken wird sich durch den Einsatz neuer Technologien verändern, auch das Back Office ist betroffen. Hier bietet der Einsatz von Software-Robotern vielfältige Möglichkeiten der Prozessoptimierung. Hinter Robotic Process Automation (RPA) verbirgt sich eine Automatisierungssoftware, die menschliche Handlungen imitiert, um einen Prozess durchzuführen. Sie übernimmt Tastatureingaben und Mausklicks und kann damit Medienbrüche zwischen IT-Anwendungen überbrücken.

Ziele von RPA sind die Senkung von Arbeits- und Betriebskosten und/oder einer Steigerung der Effizienz und/oder Qualität. Nahezu jeder Prozess einer Bank kann so optimiert werden. Anwendungsgebiete finden sich z.B. im Kundenservice, im Bereich Compliance, in der Kreditkartenverarbeitung, der Betrugserkennung oder im Onboarding.

Schätzungen zufolge beträgt das jährliche Wachstum des Bereiches RPA über 50 Prozent. In zehn Jahren soll die Hälfte des Backoffice im Finanzbereich automatisiert sein.

Data Analytics für personalisiertes Banking

Seit jeder versuchen Banken, mit Informationen über ihre Kunden Geld zu verdienen. Daten gelten als das neue Gold des digitalen Zeitalters. Und davon gibt es viele und sie werden immer mehr. Traditionell verfügen Finanzinstitute als Abwickler des Zahlungsverkehrs ihrer Kunden über den besten Zugriff auf eine Vielzahl von Daten. Stimmen die Kunden zu, lassen sich diese zum gemeinsamen Vorteil nutzen und verarbeiten. Ein Ergebnis sind personalisierte Angebote, im Idealfall dort, wo der Kunde sie braucht und dann, wenn er sie braucht.

Und auch hierbei spielt das Smartphone eine wichtige Rolle bei der Verbindung von Kunde und Bank.

Am Horizont taucht das Internet der Dinge auf. Prognosen gehen von 125 Milliarden vernetzter Geräte bis 2030 aus. Das bedeutet umgerechnet, über 14 Smart Devices pro Person im weltweiten Durchschnitt. Dazu gehören Fitness-Tracker, Digitale Assistenten, Smartwatches, Smartphones, aber auch Autoschlüssel, intelligente Kleidung, intelligenter Schmuck und vieles mehr.

Die daraus resultierende Datenflut intelligent zu nutzen, stellt eine der größten Herausforderungen für Unternehmen im Allgemeinen und für Finanzinstitute im Besonderen dar.

Open Banking verändert die Beziehung zwischen Banken und Kunden

Nachdem Banken und Sparkassen durch die Einführung der PSD2 auch Drittanbietern Zugriff auf Kundendaten gewähren müssen (sofern die Kunden zustimmen) wird der Ruf nach einer generellen Öffnung der Banken immer lauter. Beim Open Banking (auch API Banking genannt) sollen digitale Ökosysteme die bisherigen Bank-Kunde-Beziehungen ersetzen, in denen Banken nicht nur die eigenen Leistungen anbieten sondern auch als Vermittler von Dritten tätig werden. Als Muster gelten Unternehmen, wie Uber, Airbnb, Amazon und andere, die z.T. ohne eigene Produkte, lediglich durch Vermittlung arbeiten.

Plattformökonomie (übrigens das Finanzwort des Jahres 2018) soll

  • die traditionelle Bank-Kunde-Beziehung verändern,
  • neue Geschäftsmodelle für Finanzdienstleister ermöglichen und
  • zu einer nachhaltigen Veränderung der Finanzbranche führen.

Befürworter erhoffen sich damit mehr Innovation, Preisdruck, Transparenz und Auswahl für die Kunden.

Fest steht, dass es in Zukunft zahlreiche Plattformen geben wird. Gewinnen wird in der Plattformökonomie derjenige, der viele Kunden-Kontaktpunkte auf seiner Plattform anbietet und den meisten Traffic gewinnen kann. Offen ist noch die Frage, wie Kunden darauf reagieren und ob sie derartige Plattformen annehmen werden.

Einer der Vorreiter auf diesem Gebiet ist die Deutsche Bank, die bereits seit einiger Zeit dabei ist, verschiedene Plattformen für unterschiedliche Kundensegmente aufzubauen.

Und was ist mit …

Natürlich gibt es noch weitere Technologien, die relevant für die Finanzbranche sind. Dazu gehören Blockchain, Augmented und Virtual Reality, Robotik, Cloud oder auch 3D-Druck. Sie alle haben mehr oder weniger Potential, auch für den Bankbereich Bedeutung zu erlangen. Doch ihnen allen ist gemeinsam, dass die Anwendung in Form von wirtschaftlich attraktiven Geschäftsmodellen in der Breite derzeit nicht absehbar ist. Das kann sich mittelfristig ändern, im Jahr 2019 dürfte sich jedoch kaum ein Durchbruch ergeben.


Dr. Hansjoerg Leichsenring

Dr. Hansjörg Leichsenring befasst sich seit über 30 Jahren beruflich mit Banken und Finanzdienstleistern. Als Herausgeber des Bank Blogs berichtet er regelmäßig über aktuelle und grundsätzliche Entwicklungen der Finanzbranche und ist außerdem gefragter Redner und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland.

Was du in deinem Budget für Mitarbeiterschulungen 2019 einplanen solltest

Budget für Mitarbeiterschulungen

Es wird Zeit, über das Budget für 2019 nachzudenken. Da kommt natürlich auch die Frage auf: Wie viel solltest du für Mitarbeiterschulungen einplanen?

Die Antwort ist gar nicht so einfach. Als Personalverantwortliche*r eines kleinen oder mittleren Unternehmens (KMU) weißt du, dass das nötige Budget für Mitarbeiterschulungen ziemlich hoch ausfallen kann.

Du weißt, dass viele Angestellte sich mehr Schulungen von ihren Arbeitgebern wünschen und dass das Lernen und Sich-Weiterentwickeln ein wichtiger Bestandteil einer positiven Mitarbeitererfahrung sind – und auch, dass Unternehmen, die mehr in Mitarbeiterschulungen investieren, mit höheren Umsätzen und Gewinnen rechnen können.

Was du vielleicht noch nicht weißt, ist, wie du all das in eine konkrete Zahl verwandeln kannst. Genau hier liegt die Herausforderung.

Budget für Mitarbeiterschulungen

Beim Gedanken, alles stehen und liegen zu lassen und erst mal einen Budgetentwurf zu schreiben, kann diese Aufgabe so einschüchternd wirken, dass du sie lieber gar nicht erst antastest. Schließlich ist niemand dazu verpflichtet, ein genaues Budget für Mitarbeiterschulungen aufzuschlüsseln, oder? Nein.

Aber hier ist der Grund, weshalb du es trotzdem tun solltest: KMU, die kein genau aufgeschlüsseltes Schulungsbudget erstellen, werden nur dann Geld für Schulungen ausgeben, wenn sie einen Überschuss erwirtschaften. Das führt schnell dazu, dass sie weniger investieren als nötig wäre, um Top-Talente zu motivieren und zu halten.

Wenn du beim Schulungsbudget den Worten Taten folgen lässt, sorgst du dafür, dass sich dein Unternehmen der Schulung und Förderung seiner Angestellten finanziell verpflichtet, um die besten Mitarbeiter*innen an sich zu binden sowie ihre Motivation und Produktivität zu erhöhen. In diesem Artikel behandeln wir die wichtigsten Kostenkategorien, die jedes Schulungsbudget für Mitarbeiter umfassen sollte, und stellen zwei benutzerfreundliche Tools vor, mit denen du jetzt sofort einen ersten Budgetentwurf erstellen kannst. Außerdem geben wir dir ein paar Tipps, wie du bei Mitarbeiterschulungen Geld sparen kannst.

Die vier wichtigsten Kostenkategorien in jedem Schulungsbudget

Bei Mitarbeiterschulungen für KMU geht es längst nicht mehr nur darum, Kästchen für die Compliance abzuhaken. Schulungen gelten mehr und mehr als strategische Maßnahme, mit denen Unternehmen nicht nur wichtige Fähigkeiten entwickeln und Arbeitskräfte in ihren täglichen Aufgaben motivieren und unterstützen, sondern auch talentierte Köpfe anziehen können, denen ihre eigene Weiterbildung wichtig ist.

Dementsprechend stark sind auch die Ausgaben für Schulungen in den letzten Jahren gestiegen:

Durchschnittliche Ausgaben kleiner Unternehmen für Mitarbeiterschulungen, 2012–2017

Budget für Mitarbeiterschulungen Durchschnittsausgaben

Datenquelle: Annual Training Industry Report, Training Magazine. Kleine Unternehmen wurden als Unternehmen mit 100–1.000 Angestellten definiert (Quelle).

Für kostenbewusste KMU kann diese Zahl erst mal erschreckend klingen. Wo geht dieses ganze Geld hin?

Die Antwort variiert von Unternehmen zu Unternehmen, doch im Allgemeinen sind es vier Kostentypen, die im Budget für Mitarbeiterschulungen berücksichtigt werden sollten.

So sollte dein Budget für Mitarbeiterschulungen aussehen

Budget für Mitarbeiterschulungen Aufteilung

1. Schulungspersonal (~50 % des Budgets)

Egal ob du dich entscheidest, Schulungen auszulagern oder Schulungspersonal intern zu beschäftigen, du brauchst in deinem Unternehmen Leute, die für die Mitarbeiterschulungen verantwortlich sind.

Dieses Team kümmert sich darum, Schulungsmaterialien zu entwickeln, die Kurse den Lernenden bereitzustellen (persönlich in Schulungen vor Ort oder mithilfe von Schulungssoftware) und die Ergebnisse an die Führungsetagen zu kommunizieren.

Man kann nicht pauschal für jedes Unternehmen sagen, welches Verhältnis von Ausbildenden zu Lernenden sinnvoll ist, aber ein*e Schulungsleiter*in je 50 Angestellte ist ein guter Ausgangswert. Dazu kommt noch Personal für IT- oder Supportzwecke und schnell können die Personalkosten die Hälfte deines Schulungsbudgets ausmachen.

2. Schulungstools und -technologien (~25 % des Budgets)

Wie stellst du deinen Angestellten die Schulungen bereit?

Für Präsenzschulungen musst du entsprechende Räumlichkeiten – inklusive aller nötigen Ausstattung wie Schreibtischen, Whiteboards und Beamern – mieten oder selbst schaffen. Für Remote-Schulungen brauchst du eine Plattform für eine Art virtuelles Klassenzimmer. Wenn du Onlinekurse nutzt, brauchst du Computer, ein Learning Management System (LMS) und ein Autorensystem.

Wenn dein Unternehmen zu den zahlreichen Betrieben gehört, die Blended Learning einsetzen (also Lernformen, die die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning kombinieren und als besonders effektiv gelten), musst du die Kosten für die Tools und die Ausstattung für beides berücksichtigen.

Planst du, nächstes Jahr endlich ein gutes LMS anzuschaffen oder ein lange benötigtes Upgrade für dein bestehendes System durchzuführen? Es gibt zahlreiche kostengünstige Optionen, die sich auch kleinere Unternehmen leisten können. Pass aber auf, dass du nicht an der falschen Ecke sparst: Auf Optionen für Support und Systemwartung solltest du nicht verzichten.

3. Schulungsinhalte (~20 % des Budgets)

Kurse ohne fundierte Inhalte sind wie Autos ohne Motoren: Sie bringen dich nirgendwohin.

Bei der Budgetplanung solltest du sorgfältig alle Themen überdenken, die du im kommenden Jahr behandelt wissen willst. Als Nächstes musst du entscheiden, ob die Inhalte für jedes Thema unternehmensintern entwickelt werden (was kostenintensiver, aber auch passgenauer ist) oder fertig aus einer externen Quelle erworben werden sollen (kostengünstiger, aber auch allgemeiner).

Bei Präsenzschulungen können die Inhalte beispielsweise aus Papiermaterialien und -tests, Präsentationen, Videos oder Vorträgen von externen Fachleuten bestehen.

Für Online-Schulungen müssen E-Learning-Kurse entweder intern von Grund auf erstellt oder von einem Drittanbieter erworben werden.

An dieser Stelle solltest du auch die Kosten für Inhalte und Prüfungen bedenken, die erforderlich sind, um Zertifizierungen zu erhalten (oder nicht zu verlieren).

4. Sonstiges (~5 % des Budgets)

Unter diesen letzten Punkt fällt alles, was im Laufe des Jahres auftauchen kann, beispielsweise:

  • Reisekosten und Tagesspesen für Workshops und Konferenzen
  • Rückerstattung von Unterrichtsauslagen
  • Beratungskosten

Falls du in einem multinationalen Unternehmen arbeitest, kommen möglicherweise auch Übersetzungs- oder Lokalisierungskosten hinzu. Das Schöne an der Kategorie „Sonstiges“ ist, dass du die einzelnen Posten frei nach der individuellen Situation deines Unternehmens auswählen kannst.

Zwei Methoden zur schnellen Berechnung eines vorläufigen Schulungsbudgets

Jetzt, wo du weißt, welche Posten du berücksichtigen musst, wird es Zeit, an die Zahlen zu gehen.

Falls dein Unternehmen in der Vergangenheit bereits ein Budget für Mitarbeiterschulungen hatte, hast du eine gute Vorlage. Vergleich einfach die seit Jahresbeginn aufgelaufenen Kosten mit dem ursprünglich veranschlagten Budget und passe das Budget für nächstes Jahr entsprechend an.

Doch auch wenn du komplett von vorne beginnst, musst du dir keine Sorgen machen. Wir wollen dir zwei Methoden vorstellen, mit denen du schnell und unkompliziert ein ungefähres Schulungsbudget ermitteln kannst.*

*Diese Tools dienen der Überschlagung erster, ungefährer Zahlen. Diese Schätzungen müssen danach an deine individuellen Umstände und Anforderungen angepasst werden.

 Methode 1: Nach Gesamtlohn

Eine gute Faustregel besagt, dass Unternehmen etwa 1 bis 5 % ihres Gesamtlohns für Schulungen aufwenden sollten, je nachdem, wie wichtig ihnen Fortbildungen im Unternehmen sind.

Sobald du also über eine ungefähre Schätzung deiner insgesamten Lohnkosten für das nächste Jahr verfügst, kannst du auch eine sinnvolle Schätzung für dein Schulungsbudget entwerfen.

Nutze unseren Rechner, um diese Methode jetzt zu testen:

VORTEILE DIESER METHODE:  Indem du dein Schulungsbudget von den Lohnkosten abhängig machst, stellst du sicher, dass du im Verhältnis zur Gehaltsabrechnung nicht zu viel für Schulungen ausgibst. Gleichzeitig hast du mit dieser Methode mehr Flexibilität, um das Budget Gruppen zukommen zu lassen, die mehr Schulungen benötigen als andere.

NACHTEILE DIESER METHODE:  Wenn deine gesamten Lohnkosten in Millionenhöhen sind, macht es einen riesigen Unterschied, ob du 1 % oder 5 % in Schulungen investiert. Außerdem kann es in Zeiten einer hohen Mitarbeiterfluktuation schwierig sein, den Gesamtlohn einzuschätzen.

 Methode 2: Nach Zahl der Angestellten

Such nach Statistiken, aus denen hervorgeht, wie viel Unternehmen deiner Branche und Größe im letzten Jahr durchschnittlich pro Person für Schulungen ausgegeben haben. Multipliziere diesen Betrag anschließend mit der Zahl der Angestellten, die im nächsten Jahr voraussichtlich an Schulungen teilnehmen werden, um eine Schätzung für das Gesamtbudget zu erhalten.

Nutze unseren Rechner, um diese Methode jetzt zu testen:

 

VORTEILE DIESER METHODE:  Diese Methode sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter*innen bei der Budgetplanung berücksichtigt werden, da du für jeden einen Betrag einplanst. Deine Angestelltenzahl kannst du vermutlich mit größerer Genauigkeit voraussagen als den Gesamtlohn für das nächste Jahr.

NACHTEILE DIESER METHODE:  Hier wird davon ausgegangen, dass in alle Angestellten gleichermaßen investiert werden sollte, was üblicherweise nicht der Fall ist. So empfiehlt es sich beispielsweise, für neue Angestellte oder diejenigen, die besondere neue Fähigkeiten erlernen sollen, mehr Geld einzuplanen. Gleichzeitig sinken die Kosten pro Person mit zunehmender Unternehmensgröße, sodass diese Schätzung bei größeren Unternehmen höher ausfallen könnte als nötig.

So kannst du bei Mitarbeiterschulungen Geld sparen

Egal, wie viel Mühe du dir gegeben hast und wie gut du argumentierst, du weißt, was höchstwahrscheinlich als Nächstes passieren wird: Dein Finanzvorstand wird sich dein Budgetentwurf ansehen und dir sagen, dass er zu hoch ist und Einsparungen nötig sind.

Selbst wenn dein Vorstand deinen Budgetvorschlag wundersamerweise im ersten Durchlauf abgesegnet, ist es wichtig, Bereiche in deinem Budget für potentielle Kosteneinsparungen und Effizienzgewinne auszumachen. So hast du zukünftig mehr Flexibilität, falls sich die Anforderungen oder Prioritäten ändern.

Die folgenden Möglichkeiten könnten sich für Einsparungen anbieten:

  • Nutzergenerierte Inhalte nutzen. Deine eigenen Mitarbeiter*innen verfügen über eine ganze Menge Wissen, das dem gesamten Unternehmen zugute kommen kann. Bestehendes Wissen für wiederverwendbare Schulungen zu nutzen gibt nicht nur deinen besten Arbeitskräften die Chance, ihr Können zu zeigen, sondern lässt dich gleichzeitig bei der Erstellung von Inhalten Geld sparen. Weitere Infos dazu findest du beispielsweise hier.
  • Starte ein Mentoring-Programm. Die wachsende Zahl an Mentoring-Programmen in Unternehmen jeder Größe erhöht nicht nur den Wohlfühl-Faktor für die Mitarbeiter*innen. Mentorschaften bieten eine Möglichkeit für kosteneffiziente informelle Schulungen, bei denen gleichzeitig wichtige Führungsqualitäten trainiert werden.
  • Nutze die Möglichkeiten von Smartphones. Gartner zufolge werden sich 2022 mehr als 75 % der in Unternehmen genutzten Smartphones im Besitz der Angestellten befinden (die gesamten Studienergebnisse stehen Gartner-Kund*innen auf Englisch zur Verfügung). Nutze diesen Umstand und behalte mobile Geräte beim Erstellen von Schulungen im Hinterkopf, damit deine Angestellten zu Hause lernen können und du bei den Ausgaben für Technik sparen kannst.

Suchst du nach Talent-Management-Software? Wirf einen Blick auf Capterras Liste der besten Talent-Management-Softwarelösungen!

 

Buchhaltungssoftware für Unternehmen jeder Größe – Die Top 10 Tools

Buchhaltungssoftware

Buchhaltungssoftware

Eine vernünftige Buchhaltungssoftware ist für reibungslose Abläufe im Unternehmen unerlässlich. Das gilt für Unternehmen aller Größen gleichermaßen. Natürlich ist das eigentlich nicht neu, aber es hat sich in einer kürzlich von uns unter 270 Teilnehmer*innen aus kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland durchgeführten Umfrage wieder bestätigt.

Die Umfrage hat klar gezeigt, dass Buchführungssoftware derzeit die von deutschen Unternehmen meistgenutzte Softwarekategorie ist.

Derartige Lösungen haben beeindruckende Auswirkung auf den Umsatz. Für 65 % der Befragten steht fest, dass ihr Einsatz jetzt schon die Unternehmenszahlen verbessert und sie erwarten sich in den nächsten 1-2 Jahren weiter steigende Vorteile. Damit liegt diese Softwarekategorie – gleichauf mit Lösungen zur Informationssicherheit – bei dieser Frage an erster Stelle, weit vor CRM-Systemen, Personalverwaltungsprogrammen oder sogar Projektmanagement-Tools.

29 % der deutschen Unternehmen, also ein knappes Drittel, haben Finanz- und Buchhaltungssoftware im Budget für die nächsten ein, zwei Jahre berücksichtigt. Nur in den Bereichen Daten- und Informationssicherheit und Cloud Computing wollen noch mehr Unternehmen Neuanschaffungen tätigen (35 % bzw. 32 %).

Im Durchschnitt sind in Deutschland jährliche Ausgaben von fast  20.000 Euro für Buchhaltungsprogramme geplant. Damit hält diese Kategorie zwar den letzten Platz auf der Liste der durchschnittlichen Ausgabenhöhe, was aber durch die große Zahl investitionswilliger Unternehmen mühelos ausgeglichen wird. Gleichzeitig betrachten 95 % der Unternehmen Buchhaltungssoftware als geschäftskritisch (61 %) oder zumindest vorteilhaft für das Unternehmen (34 %).

Buchhaltungssoftware in Zahlen

Um all diesen vielen Unternehmen zu helfen, haben wir hier eine Auswahl an Buchhaltungslösungen zusammengestellt und dabei darauf geachtet, dass für Unternehmen aller Größen etwas dabei ist.

Einzelunternehmer*innen

Auch kleine Selbstständige müssen nicht auf den Komfort einer Buchhaltungssoftware verzichten. Nicht einmal gleich nach der Gründung, wenn noch gar kein Kapital für Softwareanschaffungen da ist. Hier bietet sich zum Beispiel die Freeware Monkey Office an.

Buchhaltungssoftware Monkey OfficeDas  MonKey Office 2019  ist der Nachfolger von MonKey Kassenbuch, MonKey Faktura und MonKey Bilanz. Die kostenlose Version reicht für Einzelunternehmer vollkommen aus. Die Freeware bietet bietet neben der Verwaltung von Einnahmen und Ausgaben sowie der Verwaltung von Mahnungen, offenen Posten und Adressen auch das Erstellen von Steuermeldungen. Die Freeware unterstützt weiterhin die vorbereitende Buchführung. 

MonKey Office bietet sogar folgende kostenlosen Support-Möglichkeiten für alle Nutzer an:

  • Online-Dokumentation
  • Wiki und FAQ
  • Community Forum
  • Supportanfrage über Ticketsystem

Das Tool ist übersichtlich gestaltet und ist für Mac- und Windowssysteme verfügbar. Durch den Kauf von  erweiternden Modulen, kann jederzeit der Leistungsumfang der Software vergrößert werden.    

Buchhaltungssoftware Papierkram

Eine andere Möglichkeit ist zum Beispiel Papierkram. Die Cloud-Software ist eine einfache Buchhaltungslösung, die sich speziell an Selbständige und Kleinstunternehmen richtet. Sie hat einen geringeren Funktionsumfang als die meisten Konkurrenten. Mit Papierkram können Einzelunternehmer jedoch ihre Buchhaltung einfacher und schmerzfreier als mit den meisten anderen Programmen erledigen. Die Software ist sehr benutzerfreundlich und bietet eine kostenlose Version. In der Gratis-Lösung können Angebote und Rechnungen erstellt sowie Ausgaben, Waren und Dienstleistungen erfasst werden. Weiterhin werden Belegmanagement und Zeiterfassung unterstützt. Für 8 Euro im Monat erhalten Nutzer in der Pro-Version weitere Funktionen wie Einnahmeüberschussrechnung, DATEV-Export und Lieferscheine.

Kleinstunternehmen

Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die höchstens 10 Mitarbeiter*innen haben und deren Jahresumsatz 2 Millionen Euro nicht übersteigt.

Buchhaltungssoftware Sage

Sage hat Lösungen, die speziell an die Bedürfnisse sehr kleiner und kleiner Unternehmen angepasst sind und über grundlegende Funktionen für Rechnungslegung, Zeiterfassung und Ausgabenverwaltung verfügen.

Die Software ist auf mehreren Sprachen (und für verschiedene Währungen) verfügbar und für Nutzer*innen mit grundlegenden Buchhaltungskenntnissen recht intuitiv bedienbar. In Nutzerbewertungen kommt gelegentlich eine gewisse Langsamkeit zur Sprache, davon macht man sich aber am besten selbst ein Bild: Es gibt eine kostenlose, 30-tägige Testversion. Mit seinen 3 Millionen Kunden in aller Welt und den unzähligen Firmen, die eines der Verwaltungsprogramme einsetzen, ist Sage zweifellos eine der beliebtesten Softwareschmieden.

Buchhaltungssoftware lexoffice

lexoffice ist ein weiteres Tool, das besonders für sehr kleine Unternehmen interessant ist. lexoffice ist die Cloud-Lösung  des in Deutschland etablierten Buchhaltungssoftware-Anbieters Lexware. Mit dem Online-Banking-Tool können Nutzer Rechnungen erstellen und erhalten Online-Banking-Funktionen wie  Zahlungsabgleich,  Einnahmenüberschussrechnung und Gewinn- und Verlustrechnung. Weiterhin hat lexoffice eine Schnittstelle für Steuerberater und  Daten können via ELSTER an das Finanzamt gesendet werden.  lexoffice bietet je nach Bedürfnissen des Unternehmens die drei verschiedenen Pakete Buchhaltung & Berichte, Buchhaltung & Finanzen sowie Rechnung & Finanzen, die sich zwischen 7,90 und 16,90 Euro bewegen an.

Buchführungslösungen für KMU (kleine und mittlere Unternehmen)

Man hört es immer wieder: Der Mittelstand ist der Motor der deutschen Wirtschaft. Der Bundeszentrale für politische Bildung zufolge sind über 99 % der Unternehmen in Deutschland Mittelständler, wobei das natürlich ein klein wenig von der angelegten Definition abhängt. Sie erwirtschaften etwa 45 % der gesamten Wirtschaftsleistung und beschäftigen ungefähr 60 % der Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Das ist für die Hersteller von Buchhaltungssoftware natürlich ein interessanter Markt und entsprechend groß ist die Auswahl.

Buchhaltungssoftware Quickbooks

Eines der Programme, die wir hier vorstellen wollen, ist Quickbooks. Es gehört zu den bestbewerteten Buchhaltungsprogrammen auf Capterra. Je nach Paket bietet es Zugänge für mehrere Nutzer*innen und spart bei der Verwaltungsarbeit viel Zeit. Der Vorteil: Seine Benutzerfreundlichkeit – das machen die Bewertungen von mehr als 9.000 Capterra-Nutzer*innen deutlich. Der Nachteil: Es gibt nur eine englischsprachige Lösung.

Buchhaltungssoftware WISO Buchhaltung 365

Für Unternehmen mit bis zu 250 Angestellten ist auch WISO Buchhaltung 365 eine hervorragende Lösung. Die Software des Buhl Data Service aus Neuenkirchen wurde durch die Zusammenarbeit mit dem ZDF bekannt. Die Software bietet Funktionen wie die doppelte Buchführung, Storno-Buchungen, Splittbuchungen, Kassenbuch sowie Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung an. Die WISO-Reihe bietet eine große Palette an unterschiedlichen Lösungen an. Die Buchhaltungssoftware punktet durch ihre günstige Anschaffung und übersichtlichen Bedienung.

Große Mittelständler

Je nach Definition werden auch Unternehmen, die größer sind als KMU, teilweise noch zum Mittelstand gerechnet, wenn sie mindestens anteilig familiengeführt sind. Auf halben Wege zum Großunternehmen, aber oft mit anderen, gewachsenen Strukturen: An diese Betriebe denken wir hier. Gleichzeitig sind die hier genannten Softwarelösungen häufig für alle Unternehmensgrößen geeignet.

Buchhaltungssoftware Datev

Wer mehrere Tausend Angestellte hat, hat natürlich bestimmte Anforderungen an eine Software. Kaum ein Anbieter ist in Deutschland bekannter für Buchhaltungs-Software als Datev. Die meisten Steuerberater in Deutschland nutzen die Software. Datev bietet verschiedene Software-Versionen an und ist mit Lösungen für Einsteiger bis zu Großunternehmen vertreten. Die Herausforderung für Unternehmen ist unter dem ganzen Angebot die richtige Version zu finden. Der Hauptvorteil von Datev ist seine Kompatibilität. Die meisten deutschen Buchhaltungsprogramme weisen eine Schnittstelle zu Datev auf.

Buchhaltungssoftware Zoho Books

Alternativ bietet sich Zoho Books an. Diese Lösung bietet eine kostenlose Testversion und ist auch für Smartphones verfügbar. Ihre einfache Handhabung und ausgesprochen hohe Anpassbarkeit (Rechnungen, Angebote, Automatisierung, Bestellscheine u. v. m.) sind ein weiteres Plus, sie glänzt mit gutem Kundenservice und hat eine CRM-Integration. Das alles bekommt man schon ab 9 USD/Monat. Und sogar auf Deutsch.

Große Unternehmen

Großunternehmen gibt es naturgemäß in sehr viel geringerer Zahl als Unternehmen im Mittelstand. Dem statistischen Bundesamt zufolge machen sie nicht einmal ein halbes Prozent der Unternehmen aus, beschäftigen aber beinahe 45 % aller Arbeitnehmer. Eine für diese großen Strukturen angemessene Lösung bietet zum Beispiel Odoo.

Buchhaltungssoftware Odoo

Odoo ist ein ERP-System, das Einkauf, CRM, Supply Chain-Management, Lagerbestand und Verkäufe erfassen und für bis zu 1.000 Nutzer*innen ausgebaut werden kann. Damit ist es perfekt für Großunternehmen geeignet. Entsprechend ist der Preis eher am oberen Ende der Skala und auch für die Einrichtung braucht es ein erfahrenes Team, aber der Funktionsumfang lohnt die Mühen. Die Lösung ist auf Deutsch verfügbar.

Buchhaltungssoftware NetSuit

Eine Alternative ist zum Beispiel Oracles Cloud-Lösung NetSuite. Auch dieses System beinhaltet alles, was ein großes Unternehmen braucht, darunter  CRM, Lagerverwaltung und Vertriebsmanagement, und auch hier sollten sich nur Profis an der Installation versuchen. Die flexible Plattform ist ausgesprochen individualisierbar und aufgrund der vielen Währungen und der starken Ausrichtung auf internationale Geschäfte sehr gefragt. Eine deutsche Version ist natürlich vorhanden.

Ein paar Tipps für die Auswahl einer auf Anhieb passenden Buchhaltungssoftware

Zum Abschluss haben wir noch ein paar Ratschläge zusammengestellt, die bei der Auswahl des passenden Produktes beachtet werden sollten.

1. Nie dem Preis vertrauen

Preise bedeuten im Grunde nicht viel: Ein höherer Preis ist nicht zwangsläufig eine Garantie dafür, dass die Software auch in ein Unternehmen und zu den jeweiligen Arbeitsweisen passt. Wichtiger ist es, vor Beginn der Suche eine Liste mit unbedingt nötigen Funktionen aufzustellen. Dabei sollte mit der Buchhaltung Rücksprache gehalten werden: Was wird wirklich benötigt? Ist eine Datev-Schnittstelle erforderlich? Welche Standards müssen erfüllt werden? Darf es eine Cloud-Lösung sein?
So lässt sich die Suche von vornherein einschränken. Außerdem empfiehlt sich die Nutzung von Gratis- oder Testversionen. Das ist zwar langwieriger, aber immer noch der beste Weg, eine Software wirklich auf Herz und Nieren zu prüfen.

2. Bezahl-Upgrades nicht sofort mitnehmen

Die meisten Programme bieten Upgrades und Updates an. Das scheint auf den ersten Blick verlockend, aber braucht man wirklich alles, was angeboten wird? Wenn das Team aus der Buchhaltung mit einer Lösung zufrieden ist, kann man gelegentlich eine Version überspringen. Das Geld ist besser investiert, wenn man gezielt die Versionen aussucht, die tatsächlich die gewünschten neuen Features enthalten.

3. Mit Rat zur Tat

Über Softwareanschaffungen sollte nie nur eine Person allein entscheiden. Eine Besprechung mit denjenigen, die hinterher mit dem Programm arbeiten sollen, ist eine wirklich hilfreiche Sache. Und sei es nur, weil es die Zufriedenheit zentraler Mitarbeiter*innen sicherstellt: Immerhin sind sie es, die später tagtäglich mit der Software zu tun haben. Darüber hinaus spart die Investition in eine nutzerfreundliche Lösung Zeit, was wiederum die Rentabilität verbessert.

Auch die IT-Abteilung sollte einbezogen werden und einmal prüfen, ob und wie sich eine Version in die bestehende Dateninfrastruktur einbinden lässt. So bieten zum Beispiel nicht alle Anbieter auch Mac-Versionen.
Gegebenenfalls sollte auch die Rechtsabteilung einen Blick auf die Gesetzeskonformität werfen.

4. Ein guter Kundendienst ist Gold wert

In einer Hinsicht ist Software auch bloß eine Maschine: Keine läuft je ganz ohne Macken jahrelang stabil. Entsprechend ist es wahrscheinlich, dass man früher oder später mit dem Support zu tun hat, um bestimmte Fragen zu klären. Kurze Antwortzeiten und eine hohe Hilfsbereitschaft sorgen für schnelle und effektive Abhilfe. Das ist unverzichtbar.

 

Egal ob für Solo-Selbständige oder Großunternehmen: Ohne eine ordentliche Buchhaltung geht es nicht. Umso erstaunlicher ist es, dass beinahe ein Viertel der Unternehmen in Deutschland (22 %) bisher ohne ausgewiesene Buchführungssoftware arbeiten. Dennoch sollte man sich bei der Auswahl der passenden Lösung Zeit lassen. Sie muss zu allen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens passen, weshalb eine sorgfältige Bedarfsanalyse vor der Entscheidung von grundlegender Bedeutung ist.

Hoffentlich konnten wir mit dieser kleinen Einführung bei der Auswahl helfen. Eine große Auswahl weiterer Buchhaltungssoftware findet sich hier.

Guide de facturation pour auto entrepreneurs en France

Facture auto entrepeneur

Facture auto entrepeneur

Comme tout entrepreneur, lorsque vous vous lancez sous le statut d’auto entrepreneur, vous avez un certain nombre d’obligations à respecter pour être en accord avec la législation française. Si le statut d’auto entrepreneur permet de se soustraire à un certain nombre de contraintes, il y a cependant des règles à respecter dans la gestion de vos factures.

La facturation pour un auto entrepreneur

Comme pour toute entreprise, vous devez pouvoir justifier vos revenus. En ce sens, la facture est l’élément essentiel pour que vous puissiez être payé.  Elle servira d’autant plus de justificatif en cas de contrôle administratif.

Vos obligations de facturation en tant qu’auto entrepreneur

En tant que professionnel, vous êtes tenu par la Loi de délivrer une facture à vos clients. Pour toute opération entre professionnels, la facture constitue en effet une preuve juridique et sert de justificatif comptable. En ce sens, elle devra être conservée pendant 10 ans à compter de la clôture de votre exercice.

Que vos clients soient des professionnels ou des particuliers, les règles de facturation ne sont pas les mêmes. Si vous facturez un professionnel, vous devez systématiquement facturer vos prestations de services ou vos produits, quel que soit le montant. Dans le efoù votre client est un particulier, vous devrez établir une facture dans les cas suivants :

  • Le client vous demande une facture.
  • Le montant, TVA comprise, est supérieur ou égal à 25 €.
  • Vous faites de la vente par correspondance (e-commerce).

Sachez également que vous avez la possibilité de vous faire payer par carte bancaire, espèces, chèque ou virement bancaire. Cependant, un client professionnel ne pourra pas être payé en espèces pour un montant supérieur à
1 000 € HT
.

Comment gérer votre comptabilité en tant qu’auto entrepreneur ?

En choisissant le régime auto entrepreneur, vous n’êtes pas contraint de tenir une comptabilité complète. En ce sens, vous bénéficiez d’une dispense de bilan. Vous aurez cependant l’obligation de remplir deux documents :

  • Un journal de recettes qui contient l’ensemble de vos recettes avec les factures pour justificatifs
  • Un registre des achats pour les activités de ventes et de prestations d’hébergement

Depuis janvier 2018, les auto entrepreneurs soumis à la TVA ont l’obligation de gérer leur comptabilité avec un logiciel de comptabilité pour auto entrepreneur certifié anti-fraude.

Présenter ses factures : quelques détails pratiques

Nombreux sont les auto entrepreneurs qui débutent une activité sans connaître les règles et les obligations auxquelles ils doivent répondre pour établir des factures et percevoir leurs revenus. Afin d’éviter des erreurs, voici une présentation des spécificités et des obligations à faire figurer sur vos factures d’auto entrepreneur.

Comment présenter vos factures en tant qu’auto entrepreneur

Lorsque vous émettez une facture en tant qu’auto entrepreneur, vous devez respecter certaines règles concernant la présentation et les mentions obligatoires. Ainsi, votre facture pourra être transmise en format papier ou électronique en accord avec le client.

S’il n’y a pas de présentation type imposée, votre document devra cependant être clair et simple à comprendre. Il devra donc être suffisamment détaillé et justifier le montant à payer.

Lorsque vous émettez une facture, il est important de respecter une certaine chronologie. Ainsi, chaque facture devra avoir un numéro unique en suivant une numérotation séquentielle. En pratique, vous pouvez appliquer la numérotation séquentielle simple (ex : 1, 2, 3…) ou avec préfixe (2018-001, 2018-002…). Ce système permet de voir immédiatement si une facture est manquante.

Pour plus de simplicité et afin d’éviter les erreurs, vous pouvez utiliser un logiciel de facturation pour auto entrepreneur qui vous permettra d’avoir une présentation homogène et vous garantira la bonne chronologie de vos factures.

Les mentions légales sur vos factures

Plusieurs mentions légales obligatoires devront figurer sur votre facture d’auto entrepreneur. L’oubli d’une mention expose l’auto entrepreneur à une amende fiscale de 15 € par mention manquante ou une sanction pénale plafonnée à
75 000 € d’amende
.

Mentions légales à indiquer sur toutes les factures de l’auto entrepreneur

Peu importe le destinataire de votre facture, les mentions ci-dessous devront obligatoirement apparaître sur votre document.

  • Date de facturation : Il s’agit de la date d’émission de la facture. Elle correspond à la date de livraison d’un bien ou de la prestation de service.
  • Date de livraison ou d’exécution : Celle-ci correspond à la date de livraison effective ou d’achèvement de la prestation de service.
  • Numéro de la facture : Numéro unique qui suit la chronologie de numérotation.
  • Identité de l’acheteur : Nom ou dénomination sociale en fonction du destinataire et adresse.
  • Identité de l’auto entrepreneur : Prénom et nom de l’auto entrepreneur avec son adresse professionnelle ainsi que son SIREN.
  • Désignation : Description détaillée des produits vendus ou de la prestation exécutée avec détails des quantités et des prix.
  • Prix unitaire et global : Prix de vente d’un produit ou de la prestation de service ainsi que du nombre de produits, d’heures passées ou du forfait avec le montant total.
  • Majoration : Refacturation de certains frais comme les frais de transport, d’emballage…
  • TVA : Indiquer la mention “TVA non applicable, art. 293 B du CGI” lorsque l’auto entrepreneur est en franchise en base de TVA. Le cas échéant, veillez à bien indiquer le taux de TVA applicable ainsi que le montant de TVA facturé.
  • Réduction : Cela concerne les ristournes, rabais ou autres remises appliqués sur la vente de produits ou sur la prestation.
  • Total à payer : Il s’agit de la somme totale à payer, à indiquer en HT et en TTC si cela s’applique.

Mentions légales à indiquer sur les factures à destination des professionnels

Si votre facture est à destination d’un professionnel, des mentions supplémentaires devront obligatoirement apparaître.

  • Délai de paiement : Il s’agit de la date maximale prévue pour le règlement de la facture émise.
  • Pénalités de retard : Si la facture n’est pas payée dans le délai autorisé, des pénalités peuvent s’appliquer.
  • Indemnité forfaitaire : Un montant de 40 € est applicable en cas de retard de paiement. Ce montant d’indemnité est applicable sans justification et prend en compte les frais liés au recouvrement.
  • Assurance professionnelle : Cette mention obligatoire concerne essentiellement les artisans et plus largement l’ensemble des auto entrepreneurs qui ont l’obligation de souscrire à une assurance professionnelle.

Finalement, pour chacune de vos factures, il vous faudra conserver deux exemplaires. Un exemplaire à destination de votre client puis un autre qui servira de justificatif dans votre comptabilité d’auto entrepreneur.

Gérer les erreurs de facturation

Une vente ne se réalise finalement pas, une prestation de services est annulée, vous avez accordé une ristourne de 100 % ou vous avez simplement fait une erreur ? Une seule règle : il ne faut pas supprimer ni détruire une facture.

Vous allez devoir faire un avoir qui n’est autre qu’une facture inversée. Ainsi, pour corriger une facture, vous allez établir un avoir qui annulera la facture en question. Cet avoir aura le même montant que la facture, mais il sera tout simplement négatif.

La TVA dans la facturation d’un auto entrepreneur

Les auto entrepreneurs dont le chiffre d’affaires se situe en dessous de certains seuils bénéficient de la franchise en base de TVA qui les dispense de la déclaration et du paiement de la TVA.

La franchise en base de TVA est applicable pour les auto entrepreneurs dont le chiffre d’affaires ne dépasse pas les seuils suivants :

  • 82 800 € pour les activités commerciales ou d’hébergement
  • 33 200 € pour les activités de services

Ainsi, en dessous de ces seuils, l’auto entrepreneur éditera ses factures en Hors Taxes et il aura l’obligation d’indiquer la mention TVA non applicable – article 293 B du CGI.

A partir du moment où les seuils sont dépassés, la TVA est directement appliquée dès le premier euro de dépassement. L’auto entrepreneur devra donc déclarer son dépassement au Service des Impôts des Entreprises (SIE) dont il dépend pour obtenir un numéro de TVA intracommunautaire.

L’auto entrepreneur devra donc indiquer le taux de TVA appliqué sur ses factures et faire ses déclarations de TVA. Cela lui permettra par conséquent de déduire la taxe sur les dépenses liées à son activité.

En bref : les obligations pour vos factures auto entrepreneur

On l’aura compris, la facturation pour un auto entrepreneur est un exercice à ne pas prendre à la légère puisqu’un simple oubli peut conduire à des sanctions potentiellement importantes.

L’auto entrepreneur devra donc veiller à établir des factures claires et simples à comprendre, qui contiennent l’ensemble des mentions obligatoires.

Ces documents serviront de justificatifs de revenus auprès de l’administration fiscale et doivent donc être en accord avec votre livre de recettes. On retiendra également qu’une fois un certain seuil de chiffre d’affaires atteint, l’auto entrepreneur devra déclarer et payer la TVA.

Finalement, pour être sûr de ne pas commettre d’erreur et être en accord avec les obligations administratives, l’auto entrepreneur peut opter pour un logiciel certifié anti fraude qui lui permettra d’optimiser la gestion de sa facturation.

infographie facture auto entrepeneur

 


À PROPOS DE L’AUTEUR

Antoine Dubois

Antoine Dubois est passionné d’entrepreneuriat, de technologie et de finance. Après s’être formé en audit et conseil au sein de grands cabinets, il est aujourd’hui freelance.
En tant que consultant, il accompagne les entreprises sur des problématiques stratégiques aussi bien liées à la performance qu’aux enjeux du digital. Efficacité opérationnelle, performance digitale, levée de fonds et mode de financement sont autant de sujets où il peut apporter sa vision globale de l’entreprise. Retrouvez-le sur
Twitter : @ATN_DBS

PME : guide pour comprendre la Loi PACTE

Advantages du Loi Pacte

Advantages du Loi Pacte

Le ministre de l’Économie, Bruno Lemaire, l’a annoncé : le projet de Loi PACTE a pour but la simplification de la vie des PME et ETI. L’ambition principale de cette réforme économique est de donner aux entreprises les moyens d’innover, de grandir et de créer des emplois.

Loi PACTE 2018 : croissance et transformation

Le plan d’Action pour la Croissance et la Transformation des Entreprises (PACTE) est la réforme décidée par le gouvernement afin d’améliorer la performance des PME et TPE en France. Le ministère de l’économie affiche une réelle volonté de permettre aux PME de se développer et de croître pour avoir la capacité de s’exporter à l’international.

Si cette loi a déjà été adoptée en octobre 2018 par l’Assemblée Nationale, elle doit encore être validée par le Sénat. Cependant, certaines mesures vont pouvoir être appliquées en 2019 en étant transférées dans la Loi de Finance 2019. Parmi ces mesures, on retrouvera, selon les Echos, la suppression du forfait social pour les PME ou la révision du crédit d’impôt en cas de reprise d’une entreprise par ses salariés.

Les mesures phares de la loi PACTE

Avec 3,9 millions d’entreprises qui emploient 66 % de la population, cette Loi PACTE veut s’appuyer sur l’ensemble du tissu d’entreprises présentes sur le territoire français pour stimuler leur croissance et participer à leur développement notamment à l’international.

Faisons un tour d’horizon des mesures phares qui vont être mises en place pour simplifier la vie des entrepreneurs tout en augmentant leur productivité.

Démarches administratives simplifiées et dématérialisées

De la création à la rédaction du business plan, en passant par la gestion du budget au quotidien, les PME font face à de trop nombreuses obligations qui compliquent chaque étape de leur développement.

La Loi PACTE veut rapprocher les données des différents acteurs auxquels il fallait s’adresser auparavant suivant son secteur d’activité. Ainsi, les démarches seront simplifiées par la création d’un guichet unique pour la gestion des données propres à son entreprise et qui rassemblera les compétences de l’URSSAF, du Tribunal de Commerce ou encore de la Chambre de Commerce.

La mise en oeuvre de ce guichet unique qui est prévue pour 2021 sera accompagnée par l’apparition d’un registre unique qui évitera aux entrepreneurs de s’inscrire sur plusieurs registres provoquant donc un allégement des frais d’inscription.

Les PME pourront également réaliser des économies sur les frais d’annonces légales puisque la Loi PACTE prévoit d’ouvrir le marché de ces annonces aux acteurs en ligne. Ainsi, la digitalisation des entreprises représente un axe fort du PACTE qui leur permettra de gérer en ligne leur documentation administrative ou l’envoi de leurs factures.

Innovation protégée et financée

Avec son fonds dédié à l’innovation qui devrait être doté de 10 milliards d’euros, le gouvernement veut pouvoir stimuler la créativité et l’innovation de rupture. Ce fonds va donc donner l’opportunité à de nombreuses PME de financer leur innovation grâce au soutien de l’état ce qui donnera garantie et protection pour exploiter et commercialiser leur recherche.

Le PACTE facilitera l’accès à différents types de financement tels que le capital-investissement, le crowdfunding et les ICO en orientant aussi l’épargne des français pour financer la croissance. C’est donc avec un allégement des contraintes, en particulier pour les patrons de PME et TPE, que la Loi PACTE va permettre aux entreprises de stimuler et gérer leur innovation.  

PME et ETI : quels changements ?

Les PME et ETI sont les plus concernées par la loi PACTE. Cette loi a effectivement été pensée pour ces entreprises qui représentent un atout pour le tissu économique aussi bien au niveau régional que national puisque ce sont elles qui créent le plus d’emplois.

Une loi pensée pour les PME

Par rapport à ses voisins européens, la France ne compte que 124 100 entreprises exportatrices en 2016, majoritairement des PME, quand l’Allemagne en compte 310 000 et l’Italie 210 000. De plus, face au grands groupes, les PME ont souvent du mal à jouer le jeu de la concurrence. Nombreux sont les grands groupes qui peuvent pratiquer l’optimisation fiscale en bénéficiant de la protection de l’État par le jeu des lobbies.

Face à ce déséquilibre, les PME ne peuvent souvent pas rivaliser et ne peuvent pas impulser leur développement aussi facilement qu’elles le voudraient. La Loi PACTE veut donc apporter des solutions claires et pratiques aux problèmes rencontrés par les PME et TPE.

Gestion administrative des PME

Au cours de sa vie, une entreprise aura 199 obligations à respecter réparties sur 49 seuils d’effectif de salariés. De plus, à chaque dépassement de ces seuils, l’entreprise doit faire face à des délais trop courts pour y répondre. La principale conséquence est le frein à l’embauche pour ne pas subir les contraintes de ces seuils.

D’autre part, si la PME n’arrive pas à faire face à l’ensemble de ses obligations et qu’elle se retrouve contrainte d’ouvrir une procédure judiciaire, le délai moyen de clôture de la procédure est de 2 ans et demi. Délai pendant lequel l’entrepreneur ne peut pas créer de nouvelle entreprise.

À ces délais administratifs s’ajoute le manque de protection des PME françaises face aux investisseurs étrangers avec des sanctions qui sont à la fois insuffisamment souples et peu dissuasives face à la prise de contrôle du capital de certaines entreprises stratégiques.

Gestion financière et opérationnelle des PME

Un entrepreneur désirant transmettre sa PME gratuitement ou à ses salariés devra faire face à de nombreuses obligations et conditions pour que la transactions soit possible. Par conséquent, près de la moitié des dirigeants de PME ont plus de 65 ans et ne partent pas à la retraite.

Concernant la gestion de ses salariés, un patron de PME sera réticent à pratiquer l’intéressement étant donné le fort impact du forfait social. C’est d’autant plus visible dans les structures de plus de 50 salariés où seulement 20 % bénéficient de l’intéressement.

Les solutions apportées

La transformation économique des PME passent par la mise en oeuvre de différentes mesures qui vont servir à lever les freins à l’innovation et au développement. Pour y voir plus clair, voici une présentation des solutions apportées par la Loi PACTE pour répondre aux problèmes soulevés.

La gestion des seuils

Les niveaux de seuil vont évoluer et être simplifiés pour être regroupés sur 3 niveaux de 11, 50 et 250 salariés. Les entreprises auront dorénavant un délai de 5 ans pour répondre aux obligations afférentes à ces seuils. Ainsi, l’entreprise qui dépasse un seuil donné pendant 5 années consécutives sera concernée par la mise en application des obligations propres à chaque seuil.

Concernant les effectifs, le mode de calcul sera lui aussi simplifié pour ne correspondre qu’au calcul prévu par le Code de la Sécurité Sociale.

Stimulation de l’épargne salariale et de l’intéressement

Afin de récompenser le travail des salariés dans les PME, le chef d’entreprise aura plusieurs solutions à portée de main. Ainsi, en fonction du nombre de salariés, il ne devra plus s’acquitter du forfait social concernant les versements de l’intéressement ou de l’épargne salariale.

L’actionnariat salarié salarié sera également stimulé au sein des entreprises privées et à participation publique grâce à des mesures de simplification et des contraintes moindres au niveau fiscal.

La place des PME dans la société

Les PME pourront faire valoir leur utilité puisqu’elle pourront mettre plus facilement en avant leur projet entrepreneuriaux ayant un intérêt social et environnemental grâce à une modification du Code Civil et du Code du Commerce.

Ces modifications permettront aux entreprises de prendre en considération les enjeux sociaux et environnementaux inhérents à leur activité. Elles pourront définir une raison d’être dans leurs statuts afin de poursuivre un projet entrepreneurial répondant à un intérêt collectif.

Le droit à une seconde chance

La Loi PACTE prévoit une simplification de la procédure de rétablissement professionnel qui permet un effacement des dettes des entreprises sans salariés et avec moins de 5 000 € d’actifs.

Enfin la gestion des procédures de liquidation judiciaire sera simplifiée pour permettre une clôture dans un délai maximum de 9 mois si l’entreprise n’a qu’un salarié et si elle ne génère pas plus de 300 000 € de chiffre d’affaires. Cette procédure durera maximum 15 mois pour une entreprise ayant un chiffres d’affaires inférieur à 750 000 €.

Dynamiser la recherche

Cette mesure concerne principalement les fonctionnaires chercheurs qui seront plus facilement autorisés à créer ou participer à la vie d’une entreprise. Ils pourront plus facilement démarrer une activité et il auront la possibilité de consacrer 50 % de leur temps à l’entreprise quand le seuil était de 20 % auparavant.

Cette mesure qui dynamise la recherche permettra également au PME d’avoir plus facilement accès à des compétences en termes de recherche et d’innovation.

La transmission d’entreprise

Pour permettre une continuité dans la vie des PME, de nombreuses facilités seront mises en place. Le pacte Dutreil sera rénové pour bénéficier d’avantages fiscaux notamment lors de la transmission à titre gratuit.

Les salariés pourront plus facilement reprendre leur entreprise et le crédit-vendeur sera encouragé pour la reprise des petites entreprises.

L’épargne retraite

Les salariés seront mieux informés concernant leur produit d’épargne retraite et ils bénéficieront d’une portabilité de leur épargne s’ils quittent un employeur pour un autre avec une fiscalité harmonisée et attractive.

PME et export

Fer de lance de la Loi PACTE, la capacité d’exportation des PME sera dynamisée par la création d’un guichet unique de l’export. Les PME pourront également s’appuyer sur l’agence Business France, qui leur sera dédiée, pour un meilleur accompagnement.

Bpifrance sera l’unique interlocuteur de financement pour des projets internationaux, quelle que soit la taille de l’entreprise. Les PME seront encouragées à exporter grâce au dispositif “assurance-protection” qui sera renforcé via une avance de trésorerie.

Les PME pourront finalement s’appuyer sur une préparation à l’internationalisation élaborée pour répondre aux besoins des dirigeants afin de mieux appréhender les difficultés et mettre en évidence les compétences clés nécessaires avant de se lancer.

Protéger les entreprises

Face aux d’investissements étrangers, la Loi PACTE établit une liste de secteurs protégés élargie, ainsi qu’une procédure et des sanctions renforcées. Cette procédure d’autorisation préalable d’investissement étrangers en France (IEF) protégera donc d’avantage les secteurs stratégiques tels que le spatial, la sécurité nationale, l’intelligence artificielle ou encore le stockage de données.

En résumé : quels avantages pour les PME ?

On l’aura donc compris, la Loi Pacte veut permettre aux PME et TPE d’avoir les moyens de croître, d’innover et de se développer. En ce sens, plusieurs mesures vont être mises en place pour faciliter la vie des patrons de PME.

Advantages du Loi Pacte

Dans l’ensemble, ces mesures sont celles qui auront le plus d’impact sur le développement des PME. Toutefois, de nombreuses autres actions et articles sont prévus dans la Loi PACTE pour dynamiser l’économie et faire rayonner les PME. On pourra retrouver l’ensemble de ces mesures sur le portail de l’Économie, des Finances, de l’Action et des Comptes publics.

 


À PROPOS DE L’AUTEUR

Antoine Dubois

Antoine Dubois est passionné d’entrepreneuriat, de technologie et de finance. Après s’être formé en audit et conseil au sein de grands cabinets, il est aujourd’hui freelance.
En tant que consultant, il accompagne les entreprises sur des problématiques stratégiques aussi bien liées à la performance qu’aux enjeux du digital. Efficacité opérationnelle, performance digitale, levée de fonds et mode de financement sont autant de sujets où il peut apporter sa vision globale de l’entreprise. Retrouvez-le sur
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6 applications Android qui vont changer votre façon de gérer la comptabilité

logiciel comptabilité android

logiciel comptabilité android

Si vous êtes à la tête d’une PME, vous avez probablement du travail par-dessus la tête et vous passez peut-être beaucoup de temps en déplacement. Vous ne devriez pas avoir à attendre d’être installé devant votre ordinateur pour vérifier les comptes de votre entreprise, gérer votre cash-flow ou envoyer des factures à vos clients.

Heureusement, à l’heure actuelle, les logiciels de comptabilité Android se multiplient et ils peuvent vous changer la vie. Avec un logiciel de comptabilité Android, vous pouvez gérer vos finances du bout des doigts directement depuis votre mobile.

Ces applications vous permettent d’envoyer des factures, de recevoir des paiements, de suivre des reçus et de planifier votre budget. Les applications de finance Android les plus avancées proposent de nombreuses fonctionnalités : rappel de paiements, portefeuille mobile, transferts bancaires ou encore suivi des heures.

Dans cet article, vous trouverez 6 logiciels de comptabilité et de gestion des finances Android. Vous n’aurez plus qu’à faire votre choix. L’objectif est simple, vous aider à trouver le logiciel le plus adapté à vos besoins pour vous permettre de gagner ce dont vous manquez le plus : du temps.

Les logiciels repris dans cette liste ont obtenu une note égale ou supérieure à 4/5 sur GetApp. Ils sont classés par ordre alphabétique.

1. Expensify

Personne n’aime conserver ses preuves d’achat ni calculer ses dépenses une fois l’heure des impôts venue. Expensify rend ces tâches moins pénibles. L’application prend en charge la numérisation de vos reçus, l’exportation one-click et le remboursement automatique via PayPal ou virement automatique.

Expensify sur Android vous permet d’enregistrer vos dépenses, de télécharger vos preuves de paiement et de gérer vos rapports où que vous soyez. Cerise sur le gâteau : la fonctionnalité SmartScan remplit vos notes de frais pour vous. Il vous suffit de prendre une photo du document à intégrer, puis de l’envoyer à receipts@expensify.com. Le document est automatiquement scanné et le logiciel crée une dépense associée.

Avantages

“J’utilisais Expensify dans un précédent job. Tous les collaborateurs suivaient et soumettaient leurs frais via l’application”, se souvient un utilisateur qui partage son avis sur GetApp.” Depuis, j’ai changé trois fois de boulot et de solution de suivi des dépenses, et je regrette AMÈREMENT la simplicité d’utilisation d’Expensify.”

“Vous numérisez, traitez et téléchargez les preuves de paiement en un rien de temps, et l’application les compare automatiquement à vos relevés bancaires mensuels. C’est simple comme bonjour. Maintenant, je suis désespéré : je dois photographier tous mes reçus et introduire moi-même les données correspondantes dans un fichier Excel. Ma vie est un enfer. RENDEZ-MOI EXPENSIFY !!!”

Prix

Pour un usage individuel, la version gratuite d’Expensify permet d’enregistrer un nombre illimité de preuves de paiement, d’utiliser l’application mobile et de réaliser 10 SmartScans par mois. Pour les petites équipes, la version Team est accessible à partir de 5 $ (environ 4 €) par utilisateur par mois.

Expensify

2. FreshBooks

FreshBooks a été conçu pour les responsables de petites structures qui n’ont pas besoin d’un logiciel de comptabilité trop complexe. Avec FreshBooks pour Android, vous pouvez créer et envoyer des factures et des devis à vos clients tout en discutant avec eux. Vous pouvez même savoir s’ils ont vu les factures que vous leur avez transmises.

Vous pouvez attacher des notes de frais à vos factures pour que vos dépenses soient bien comptabilisées. FreshBooks vous aide aussi à être payé plus rapidement puisque l’application Android accepte les paiements en ligne par PayPal, carte de crédit, e-check ou Stripe. Elle s’intègre aussi à plus de 70 autres apps.

Avantages

Comme toutes les petites entreprises, nous cherchons généralement les produits qui ont un bon rapport qualité/prix, explique un utilisateur sur GetApp. “FreshBook en est un. Il combine plan tarifaire flexible, personnalisation à l’image de l’entreprise, intégration d’une passerelle de paiement par carte de crédit, renouvellement des abonnements et collecte de paiements en ligne.”

“Autre avantage : l’application mobile de FreshBooks est complète. Que vous utilisiez une version iOS ou Android, vous avez accès à l’intégralité de votre logiciel de comptabilité où que vous soyez.”

Prix

La version Lite de FreshBooks coûte 15 $ (environ 13 €) par mois et comprend la facturation de 5 clients actifs. Avec la version Plus (la plus utilisée), vous pouvez facturer à 50 clients actifs pour 25 $ (environ 22 €) par mois.

3. Harvest

Harvest aide les responsables de PME à gérer leur temps et leurs dépenses. Si vous êtes à la recherche d’un logiciel de comptabilité Android équipé de fonctionnalités de gestion de projets, Harvest est la solution qu’il vous faut.

L’application Harvest pour Android comprend un minuteur qui vous permet de suivre le temps passé sur chaque projet. Elle prend aussi en charge l’enregistrement manuel des heures facturables et non facturables. Avec Harvest, vous pouvez numériser vos preuves d’achat, consigner vos dépenses, envoyer des factures et enregistrer des paiements depuis votre téléphone portable.

Avantages

“Toute notre équipe fait le suivi de ses heures sur Harvest pour différents projets et différents types de tâches”, explique un utilisateur sur GetApp. “L’application est très facile à utiliser autant pour les administrateurs (ajout d’utilisateurs, de projets et de tâches) que pour les collaborateurs. J’aimerais seulement que ses fonctionnalités de reporting et d’exportation ainsi que l’intégration API soit renforcées. Comme l’application évolue sans cesse, ces améliorations ne devraient pas tarder !”

Prix

La version gratuite de Harvest est limitée à une personne et deux projets. Son tarif Team plan ouvre l’accès à un nombre illimité de personnes et de projets pour 12 $ (environ 10 €) par personne par mois.

Harvest

4. Rydoo

Si vous avez besoin d’un outil pour gérer vos taxes, vos dépenses et vos remboursements, Rydoo devrait vous plaire. Ce logiciel de comptabilité Android vous permet d’enregistrer facilement vos dépenses : il vous suffit de prendre vos preuves d’achat en photo. Le scanner inclus dans l’appli lit et stocke toutes les informations essentielles dans votre compte. Vous pouvez ensuite les consulter et générer des rapports quand vous le souhaitez, où que vous soyez.

Avantages

“J’ai commencé à utiliser Rydoo l’année dernière. Je remplissais ma déclaration d’impôts et je me suis rendu compte qu’il fallait que je trouve une solution pour simplifier la gestion de mes preuves d’achat”, se souvient une utilisatrice. “Je n’utilise même pas toutes les fonctionnalités de l’application. Elle me sert principalement à enregistrer mes frais professionnels [non remboursés], à conserver mes [reçus] lorsque je suis en déplacement, etc.”

“Au total, mon mari et moi gérons quatre SARL et nous devons remplir deux déclarations d’impôts par an”, ajoute-t-elle. “Dès que mon comptable a eu sous les yeux le rapport que j’avais créé avec Rydoo, il a adopté l’app. J’aime beaucoup cet outil, même si je n’exploite pas tout son potentiel. Le support client est très efficace.”

Rydoo

Prix

La version Single de Rydoo coûte 6 € par utilisateur par mois pour une facturation annuelle. Elle comprend le support par email, la numérisation des preuves d’achat et toutes les fonctionnalités essentielles pour gérer vos dépenses. Pour accéder à des fonctionnalités plus avancées et ouvrir l’utilisation de l’application à 50 collaborateurs, vous devrez passer à la version Team, qui coûte 8 $ (environ 7 €) par utilisateur par mois si vous facturez à l’année.

5. Xero

Xero est un logiciel de comptabilité bien connu dont l’application Android fait l’unanimité. Avec Xero for Android, vous pouvez surveiller vos finances et gérer votre flux de trésorerie, vérifier l’état de vos comptes et le statut des factures, encoder des reçus, soumettre des demandes de remboursement de frais et bien plus encore.

Xero sur Android vous donne aussi un aperçu complet de vos finances : solde de vos différents comptes, solde de vos cartes de crédit et de vos comptes PayPal, factures en attente et notes de frais.

Avantages

“Xero est facile à utiliser. N’importe quel employé peut s’en servir pour enregistrer des factures ou des dépenses”, raconte un utilisateur qui donne son avis sur GetApp. “L’application est disponible sur iOS et Android, ce qui permet d’y accéder depuis n’importe quel appareil. Le suivi et le signalement des factures sont très simples. L’envoi et la réception de n’importe quelle information aussi grâce aux intégrations de services tiers.”

Prix

La version Starter de Xero coûte 9 $ (environ 8 €) par mois pendant les 6 premiers mois, 9 $ (environ 8 €) par mois ensuite. Elle vous permet d’envoyer 5 factures et devis, d’enregistrer 5 dépenses et d’accepter 20 virements bancaires.

Xero

6. Zoho Books

Zoho Books est l’un des logiciels de comptabilité les plus appréciés au monde notamment parce qu’il prend en charge de nombreuses devises et plusieurs langues. Ses utilisateurs peuvent envoyer des factures dans la devise de leurs clients et l’outil est disponible dans 11 langues.

Zoho Books pour Android vous permet aussi de créer et d’envoyer des devis et des factures, ou encore d’enregistrer vos dépenses et de classer le tout. Le prix de chaque élément facturé peut être indiqué hors taxe ou TTC. C’est le logiciel de comptabilité Android idéal pour collaborer avec votre comptable puisque vous pouvez l’inviter à l’utiliser depuis n’importe quel appareil.

Avantages

“J’ai testé toutes les solutions de comptabilité les plus connues. Certaines étaient parfaites sur certains points, mais pouvaient encore s’améliorer sur de nombreux autres”, explique un utilisateur. “Zoho Books est très complet et son rapport qualité/prix est imbattable. Le support client est réactif, compréhensif et flexible. Je [recommanderais] Zoho Books à tout le monde, et en particulier aux chefs de petites entreprises.”

Prix

La version Basic de Zoho Books coûte 9 $ (environ 8 €) par entreprise par mois pour 50 contacts, 2 utilisateurs (un utilisateur direct et un comptable) et 5 flux de travail automatisés. La version supérieure, Standard, inclut 500 contacts, 3 utilisateurs (deux utilisateurs directs et un comptable) et 10 flux de travail automatisés. Elle revient à 19 $ (environ 16 €) par entreprise par mois.

Zoho

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