Capterra veröffentlicht Nutzerstudie zu HR Trends 2019

Capterra, die führende Online-Ressource für Unternehmenssoftware-Käufer, veröffentlicht eine Nutzerstudie zu kommenden HR Trends für 2019. Die Studie verdeutlicht die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Personalabteilungen deutscher Firmen und beschäftigt sich mit den Gründen für die Nutzung oder auch Nicht-Nutzung von HR Software.

Hier ist ein erster Ausblick auf die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Für 62 % der Unternehmen ist es wichtig, dass die verwendete Software aus Deutschland stammt.
  • Nur 11 % der eingesetzten Software ist aus der Cloud.
  • Knapp 30 % der Unternehmen nutzen keine spezielle Software zur Personalverwaltung und arbeiten mit manuellen Methoden wie Excel-Tabellen, E-Mail oder händisch.
  • Der Hauptgrund für die Zurückhaltung bei den Nicht-Nutzern von Software ist die Angst vor hohen Kosten.
  • Die Hälfte aller Nutzer von HR-Software sind an einer alternativen Lösung interessiert.

Gerade der Fachkräftemangel in Deutschland macht die digitale Veränderung in Unternehmen jedoch dringend notwendig. Die Automatisierung von Routineaufgaben erlaubt es Personalern, ihren Fokus auf wichtigere Tätigkeiten wie Recruiting und Talent Management zu legen. Besonders in großen Unternehmen mit 101 bis 250 Arbeitern ist die Nutzung von HR-Software mit 90 % weit verbreitet, wohingegen in kleinen Unternehmen mit 1-5 Mitarbeitern die Anzahl der Software Nutzer nur bei 60 % liegt. Für diese kleineren Unternehmen ist es aber wichtig, bei stetigem Wachstum nicht den Einstieg in die Digitalisierung zu verpassen. Bei der Auswahl der passenden Software ist jedoch erhöhte Vorsicht geboten. Lokale Softwareanbieter sind meist näher an den Feinheiten des deutschen/europäischen Rechtssystems wie dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) oder der DSGVO orientiert, als amerikanische Software Anbieter. Somit lohnt sich häufig die Investition in eine meist teurere, deutsche Software.

Die vollständige Studie finden Sie hier.