E-Commerce Strategie in der Krise? So verkaufst du deine Produkte online!

E-Commerce Strategie- online verkaufen während der Krise

Befindest du dich in der Lage, dass du eine E-Commerce Strategie aufstellen und deine Produkte aufgrund der Krise online verkaufen musst, um profitabel zu bleiben?

Viele Unternehmen, die den digitalen Wandel immer wieder vor sich hergeschoben haben, mussten über das Internet verkaufen, um ihren Betrieb aktiv zu halten. So wurde ein Projekt der Zukunft zu einer Notwendigkeit im Hier und Jetzt.

Und nicht nur wer im Hintergrund stand, musste sich der Digitalisierung hingeben. Für viele Verbraucher, die gegen den Online-Handel waren oder ihm gleichgültig gegenüberstanden, war es nun an der Zeit, die Kreditkarte zu zücken und den Kauf per Knopfdruck abzuschließen, ohne dass der lächelnde Angestellte am Ende die Einkaufstasche aushändigt.

So wie es an der Zeit ist, seine Konsumgewohnheiten zu ändern, so ist es auch an der Zeit seine E-Commerce Strategie zu prüfen und so schnell wie möglich in den Online-Verkauf einzusteigen.

E-Commerce Strategie- online verkaufen während der Krise

“Wenn das Leben Dir Zitronen gibt …

mach eine Limonade draus” und verkaufe sie.

Noch nie hat dieses beliebte Sprichwort so viel Sinn ergeben! Um deinen Betrieb und die Teamarbeit zu organisieren, solltest du die Qualität der Remote-Arbeit verbessern. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von Capterra ergab, dass Knapp ein Drittel der Mitarbeiter, die momentan im Home-Office sitzen, ansonsten im Büro arbeiten. Auf Grund dieser Umstellung können viele Schwierigkeiten auftreten.

Unternehmen, die in diesem Bereich neu sind, sollten Technologien einführen, die ihnen eine besser organisierte Arbeitsroutine ermöglichen. Dies beinhaltet die Verwendung von Software-Optionen zur Verbesserung der Kommunikation im Team, der Produktivität und des Kundensupports.

Nach dieser ersten Strukturierung solltest du dich für den Verkauf im Internet eingehend mit deinem Unternehmen befassen, um die Hauptprodukte zu identifizieren, die den Anforderungen des Verbrauchers in dieser Zeit entsprechen.

Stell dir zum Beispiel vor, dass dein Unternehmen Sportartikel verkauft. Die Fitnessstudios werden in den kommenden Tagen geschlossen sein oder nur eine begrenzte Anzahl an Stammgästen erlauben. Und selbst wenn Normalbetrieb wäre, hätten viele Kunden Angst, ein Fitnessstudio zu besuchen. Der Weg für die Verbraucher, aktiv zu bleiben, besteht also darin, Geräte zu kaufen und im Wohnzimmer zu trainieren!

Wenn du Gewichte vertreibst, die sich für das Heimtraining eignen, setze diese als eine Art Flaggschiff für dein Online-Unternehmen ein. Berücksichtige dabei neben der Hervorhebung auf der firmeneigenen Webseite auch Rabatte, kostenlosen Versand und andere Maßnahmen, die für dein Geschäft und den Verbraucher von Vorteil sind.

Nach diesen ersten Maßnahmen erfahre weiter unten, wie du die einzelnen Phasen deines zukünftigen virtuellen Geschäfts organisierst.

Stelle in 7 Schritten eine E-Commerce Strategie auf

Egal, ob es sich um ein physisches Geschäft mit langjähriger Erfahrung handelt oder um eine E-Commerce-Idee, die gerade erst auf Papier entstanden ist – die Vorgehensweise ist dieselbe. Bereite dich im Hintergrund vor, während du am Aufbau der Online-Struktur arbeitest.

1. Sein virtuelles Schaufenster dekorieren

Die exemplarische Vorgehensweise zum Einrichten eines Online-Shops erscheint zunächst komplex, aber selbst wenn keine Kenntnisse im Programmieren vorliegen, solltest du damit keine Schwierigkeiten haben.

Es gibt drei Möglichkeiten, um mit der Erstellung deiner E-Commerce-Seite zu beginnen. Wähle einfach diejenige aus, die deinen Anforderungen am ehesten entspricht:

Erstellung einer E-Commerce Webseite

Der Verkauf über das Internet unterscheidet sich vom Verkauf im physischen Bereich. Denke also bei der Gestaltung aller Seiten daran, das Kundenerlebnis zu priorisieren. Bei der Auswahl von Bildern und weiteren Inhalten solltest du sehr vorsichtig sein, da diese den Verbraucher während seiner Kaufreise leiten.

2. Bestandsführung: Die Protagonisten stehen im Hintergrund

Die Anzahl deiner Verkäufe hängt nicht nur mit der Werbung für die Produkte zusammen, sondern auch mit der Kontrolle des Lagerbestands. Wenn du Probleme bei der Organisation deines Inventars hast, kann ein Produkt, das an sich gut funktioniert, nicht vorrätig sein, wenn dein Kunde es am meisten wünscht. Das schadet sowohl der Rentabilität als auch dem Markenimage.

Dasselbe gilt für die Logistik, da die Qualität der Lieferung nicht nur mit den Kompetenzen deines Logistikpartners zusammenhängt. Wenn sich der Versand von Bestellungen aufgrund von Bestandsstörungen verzögert, führt das zu einer Zunahme an Beschwerden und äußerst frustrierten Kunden.

Es ist üblich, dass KMUs, die sich für den Verkauf im Internet entscheiden, ein großes Problem mit der Begrenzung des Lagerbestands haben. Sollte das der Fall sein, bietet es sich an, ein Ersatzmodell zu wählen, das zu deinem Raum passt. Erwäge die Implementierung einer kontinuierlichen Nachfüllung, bei der die Häufigkeit des Kaufs von Waren zunimmt und gleichzeitig der Lagerbedarf verringert wird.

Die Nutzung von Technologien ist auch für eine gute Bestandsverwaltung unerlässlich. Mit diversen Tools überwachst du die Menge der Produkte und hast in Echtzeit eine Übersicht über dein Inventar.

Tipp: Wenn es keine Methode gibt, um Deine Lagersituation zu verbessern, solltest Du in Betracht ziehen, Flächen von Self-Storage-Unternehmen zu mieten. Self-Storage-Unternehmen haben Lagerhäuser und bieten die Möglichkeit, diese für eine monatliche Gebühr zu mieten. Dabei sind die Unternehmen nicht nur für die Infrastruktur des Lagers, sondern auch für die Sicherheit der Waren verantwortlich.

In Zeiten von Gesundheitskrisen wie dem Coronavirus musst Du einige Vorsichts- und Hygienemaßnahmen treffen. Gibt es Mitarbeiter in dem Bereich? Dann sorge dafür, dass sie sich umziehen, sobald sie die Arbeitsumgebung betreten. Produkte wie Handschuhe, Masken und Gelalkohol schützen vor Infektionen. Du solltest Dich auch darum kümmern, dass sämtliche Produkte vor der Lieferung mit Alkohol (Konzentration von mindestens 70 %) gereinigt werden.

3. Setze auf eine authentische Kundenkommunikation

Die Interaktion mit deinen Kunden muss dem Tonfall deiner Marke entsprechen (entspannt, ernst, informativ usw.). Es liegt an dir, die Essenz deiner Marke in Bezug auf die Kommunikation zu bestimmen. Das sollte sich in allen Bereichen widerspiegeln: Vom Kundenservice bis zur Werbung.

Es ist wichtig, dass dein Unternehmen eine echte, authentische und transparente Position einnimmt. Schließlich ziehen es Menschen vor, sich mit Unternehmen zu verbinden, mit deren Werten sie sich identifizieren.

In Zeiten der sozialen Distanzierung förderten einige Marken die Bewegung zur Unterstützung von Kleinunternehmen, während andere sich darauf konzentrierten, einen Prozentsatz ihres Umsatzes an bedürftige Institutionen zu überweisen. Es hängt alles davon ab, sich mit einer Sache zu identifizieren und sich darauf einzulassen.

10 % des gesamten Umsatzes des Online-Shops von Laboratório Fantasma werden in einen Hilfsfonds für bedürftige Gemeinden umgewandelt, die von COVID-19 betroffen sind.

Auch Dein Unternehmen muss das Coronavirus in bestimmten Situationen ansprechen. Zumindest solange es unsere Gesellschaft betrifft. Versuche also, relevant zu sein und Neuigkeiten mit Mehrwert zu bringen. Deine Marke hat die Macht, das Leben der Menschen zu verändern und sie mit ihrer Positionierung zu bewegen.

Kommunikation mit Kunden

Achte darauf, keine Fehler bei der Kommunikation zu machen. Verbraucher beobachten die Handlungen von Unternehmen genau und zögern nicht, Verhaltensweisen aufzudecken oder zu viralisieren, die nicht den aktuellen Vorstellungen entsprechen. Das kann zu unkalkulierbaren Verlusten führen.

4. Arbeite mit mehreren Kanälen

So wie ein physischer Shop ohne Banner oder Broschüren nicht erfolgreich wäre, würde ein Online-Shop ohne Beiträge in den sozialen Medien nicht überleben. Du möchtest, dass dein Unternehmen mit dem Verkauf im Internet Erfolg hat, oder? Falls du nicht daran gedacht hast, die Kanäle deines Unternehmens zu fördern, ist es jetzt an der Zeit dafür und du solltest dich mehr denn je darauf konzentrieren.

Dein Unternehmen sollte in möglichst allen sozialen Medien präsent sein. Darunter Instagram, Twitter, Facebook, WhatsApp und Google My Business. Über diese Kanäle kannst du Produkte, Dienstleistungen und deine Marke bewerben. Außerdem ist es dir möglich, Rabatte zu veröffentlichen und die Beziehungen zu deinen Kunden zu pflegen sowie ihnen Informationen und Neuigkeiten über das eigene Unternehmen zukommen zu lassen.

Screenshot Beispiel angepasste Öffnungszeiten
Beispiel eines Unternehmens mit aktualisierten Informationen bei Google

Eine im E-Commerce weit verbreitete Praxis besteht darin, Fotos oder Videos von Vorgängen hinter den Kulissen zu veröffentlichen. Derzeit beschäftigen sich die Menschen mit Gesundheit und Hygiene. Wenn du also hinter die Kulissen treten möchtest, solltest du daran denken, bewährte Verfahren zu veröffentlichen und hervorzuheben, was du als Unternehmen tust, um die Übertragung von Coronaviren zu verhindern.

Während der Routine zur Verwaltung deines E-Commerce-Business fehlt dir womöglich die Zeit, um soziale Medien zu verwalten. Es ist möglich, diese Aufgabe mit einer Social-Media-Verwaltungssoftware mit verschiedenen Funktionen zu automatisieren. Eine solche Software ermöglicht beispielsweise die Erstellung eines redaktionellen Kalenders, die Automatisierung von Veröffentlichungen und die Zentralisierung des Kundendienstes. Es gibt also keine Ausreden mehr, sich nicht an die sozialen Netzwerke zu wagen.

5. Ein gutes Verhältnis zu den Lieferanten

Zuverlässige Lieferanten sind unabdingbar, um Kopfschmerzen in deinem Betrieb zu vermeiden. Wenn du gute Geschäftspartner hast, wirkt sich das direkt auf die Wahrnehmung deiner Marke durch den Verbraucher aus: Entweder durch die Qualität der Produkte oder dadurch, dass du sie immer versandbereit auf Lager hast.

Bei der Erstellung deiner Lieferantenliste solltest du folgende Punkte berücksichtigen:

  • Faire Preise suchen und dabei auf die Produktqualität achten
  • Die Schnelligkeit der Lieferanten bei der Lieferung von Waren analysieren
  • Überprüfe die Zertifizierungen und Sicherheitsstandards
  • Definiere Anforderungen, die von beiden Parteien erfüllt werden müssen
  • Pflege eine herzliche Beziehung, die dir bei Bedarf ermöglicht, Verhandlungen aufzunehmen

In Ausnahmefällen wie der aktuellen Krise steigt der Wert einiger Produkte aufgrund der hohen Nachfrage an. Daher musst du mehr denn je verhandeln. Ein Tipp: Schlage vor, das Volumen zu erhöhen, dafür dass der Lieferant den Preis beibehält.

Bei finanziellen Schwierigkeiten, versuche Schulden und Zahlungen so zu verhandeln, dass für beide Parteien faire Bedingungen vorliegen. In Zeiten wie diesen ist die Notwendigkeit, eine dauerhafte, zuverlässige und respektvolle Beziehung zu den Lieferanten aufzubauen, noch wichtiger.

6. Zahlungsmethoden: Setze auf Vielseitigkeit

Die Pandemie wirkt sich auf die Taschen der Verbraucher aus. Hohe Arbeitslosenquoten bei gleichzeitig geringer Kaufkraft werden für viele Menschen Realität. Wenn du darüber nachdenkst, möchtest Du dich nicht auf kleine Aktionen konzentrieren, die deinen Kunden helfen können, weiter zu konsumieren?

Beim Verkauf über das Internet ist es möglich, ein Zahlungssystem zu implementieren, das verschiedene Zahlungsmethoden bietet. Auf diese Weise kann der Kunde auswählen, was zu ihm passt. Einige Optionen sind Zahlung per Kreditkarte, Boleto, PayPal, Online-Überweisung und Bargeld.

Sofern du eine Zahlungsmethode anbieten kannst, lasse diese Option nicht aus, da das die Anzahl der Personen erhöht, die in deinem Online-Shop einkaufen. Sei dabei auch flexibel und biete je nach Möglichkeit spezielle Bedingungen oder längere Zahlungsfristen an.

7. Habe die beste Logistik beim Verkauf im Internet

Die Logistik ist gleichzeitig ein zentraler und sensibler Punkt des E-Commerce. Schließlich sind Verzögerungen bei der Produktlieferung einer der Hauptgründe für Beschwerden von Kunden, die online einkaufen. Aber wie kannst du eine gute Logistik haben, wenn die Aufgabe außerhalb deines Kontrollbereichs liegt?

Der erste Schritt besteht darin, einen guten Logistikpartner zu finden. Analysiere vor Unterzeichnung eines Vertrags mit dem Logistikunternehmen dessen Abdeckungsbereich, den Zustand der Fahrzeugflotte und die pünktliche Lieferrate. Diese Punkte sind ausschlaggebend für die Qualität des angebotenen Service.

Eine weitere Möglichkeit zur Leistungssteigerung im Logistikbereich ist die Automatisierung der Abteilung. Die Verwendung von Logistiksoftware oder Lieferverwaltungssoftware hilft bei der Verfolgung von Lieferungen, der Berechnung der Frachtgebühren, der Organisation des Lagers sowie dem Drucken von Etiketten. Es lohnt sich auch, die bewährten Praktiken des Unternehmens in Bezug auf Hygiene und Pflege seiner Mitarbeiter zu betrachten.

Viele Online-Shops haben auf Lieferplattformen zurückgegriffen, um den aktuellen logistischen Bedarf zu decken. Die Nutzung solcher Plattformen zahlt sich normalerweise nur dann aus, wenn du ein Unternehmen, das kleine Waren verkauft, oder ein Restaurant betreibst.

Zusätzlich zum Verlust der Kontrolle über den Prozess werden viele Zonen von entsprechenden Plattformen nicht bedient, was das Potential deiner Lieferungen einschränkt. Solltest du dich dennoch für eine Zusammenarbeit mit ihnen entscheiden, suche in jedem Fall nach einem Unternehmen mit wettbewerbsfähigen Preisen, das der Sicherheit des Lieferpersonals große Bedeutung beimisst.

Tipps für deine E-Commerce Strategie in der Krise: Lass dich von diesen 3 Aktionen inspirieren

Nachdem du nun alle Tipps für den E-Commerce zur Hand hast, sieh dir diese E-Commerce-Aktionen an, um dich inspirieren zu lassen und während der Pandemie eigene Aktionen in Deinem Online-Shop zu kreieren.

Mister Spex

Das E-Commerce Mister Spex hat eine feste Nachricht auf seiner Website platziert, um Besucher über die Aktionen des Geschäfts während der Pandemie zu informieren. Ein klinisch geprüfter Online-Sehtest und die Notversorgung für Personen aus systemrelevanten Berufen über den Kundenservice waren zwei der in diesem Zeitraum umgesetzten Maßnahmen.

E-Commerce Strategie während Corona - Beispiel MisterSpex
Mister Spex bietet einen Online-Sehtest sowie die Notversorgung für Personen aus systemrelevanten Berufen an (Quelle)

Nutritienda

Mit einer Präsenz in mehreren Ländern Europas startete das E-Commerce-Unternehmen Nutritienda Supplies eine Marketingkampagne zum Thema „Deflation“, in der für aktuell relevante Produkte geworben wurde, insbesondere angesichts des Beginns des europäischen Sommers. Das ist der Punkt: sich Aktionen für jede Phase ausdenken, die wir gerade durchmachen.

E-Commerce Strategie während Corona - Beispiel Nutritienda
Die Kampagne von Nutritienda zeigt, wie wichtig es ist, sich an die momentane Lage anzupassen (Quelle)

Petco

Das Wohlergehen des Haustieres ist in der Pandemie ein Anliegen vieler Haustierhalter. Die nordamerikanische Tierhandelskette Petco kannte ihr Publikum und erstellte eine exklusive Seite, auf der relevante Informationen über die Gesundheit von Tieren während der Pandemie bereitgestellt wurden. Dabei beschäftigte sich Petco auch mit Fragen, die normalerweise von Experten beantwortet werden.

E-Commerce Strategie während COVID-19 - Beispiel Petco
Petco will Kunden dabei helfen, ihre Tiere während der Quarantäne gesund zu halten (Quelle)
Willst du mehr erfahren? Dann wirf einen Blick auf unser E-Commerce Software Verzeichnis, um weitere Produkte zu entdecken.

Die 6 wichtigsten Home-Office Regeln: Was du zu Mitarbeiterrechten in der Corona-Krise wissen solltest

Mitarbeiterrechte in der Corona-Krise

Auch wenn aktuell erste Lockerungen unseren Alltag erleichtern – die Zeit im Home-Office ist für die meisten noch lange nicht vorbei. Welche Home-Office Regeln gibt es und welche Rechte hast du als Mitarbeiter in der momentanen Corona-Lage?

Wer von zu Hause aus arbeitet, kann die Verpflichtung verspüren, permanent erreichbar zu sein. Doch statt die Abwesenheit im Büro durch permanentes Mail-Checken zu überkompensieren, solltest du gerade jetzt deine Mitarbeiterrechte kennen, um in dieser Ausnahmesituation wenigstens ein paar Unsicherheitsfaktoren weniger zu haben. Das kann Arbeitszeiten betreffen, aber auch sensible Bereiche wie Krankmeldungen und IT-Sicherheit.

Home-Office Regeln: Was du zu Mitarbeiterrechten in der Corona-Krise wissen solltest

Die 6 wichtigsten Home-Office Regeln

1. Krankschreibungen und „Distant Working“

Grundsätzlich ist Gesundheit Privatsache. Du musst deinem Arbeitgeber nicht sagen, woran du erkrankt bist. Ein Attest solltest du aber auch bei einer Krankmeldung aus dem Home-Office vorweisen können. Melde dich je nach Regelung mit dem Arbeitgeber zunächst bei deinen Vorgesetzten krank. Nach spätestens drei Tagen sollte ein Attest vorliegen.

Einige Ärzte stellen diese inzwischen wieder normal aus. Durch die erhöhte Anfrage und die Maßnahmen zum Infektionsschutz, besonders in Arztpraxen, greift zusätzlich noch mindesten bis zum 23. Juni eine Sonderregelung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Sie ermöglicht, dass Patienten auf Grundlage eines telefonischen Anamnesegesprächs bis zu 14 Tage krankgeschrieben werden können. Als Arbeitnehmer hast du das Recht, auch im Home-Office zu den normalen Bedingungen krank zu sein. Das bedeutet: Ruhe & Erholung, du musst krank keine beruflichen Termine wahrnehmen, nur weil du per Konferenzschaltung könntest!

2. Meldepflicht bei Corona

Solltest du an dir selbst Symptome des Corona-Virus bemerken oder Kontakt mit einer erwiesenermaßen infizierten Person gehabt haben, sind deine Mitarbeiterrechte anders als bei anderen Erkrankungen. Zwar besteht keine Auskunftspflicht, wenn du als Corona-Kontaktperson zählst. Aber dein Arbeitgeber hat allen Mitarbeitern gegenüber eine Fürsorgepflicht, die er nur einhalten kann, wenn du ihn über deine Ansteckung informierst.

Um die Verbreitung einzudämmen, solltest du deshalb bei Corona-Verdacht dringend deinen Arbeitgeber informieren, damit alle deine Kontaktpersonen die entsprechenden Maßnahmen, wie zweiwöchige Quarantäne, umsetzen können und nicht noch mehr Mitarbeiter angesteckt werden. Dieser Schritt ist notwendig, um die Pandemie einzudämmen. Mitarbeiter, die im Verdacht stehen, am Virus erkrankt zu sein, können von den Behörden sogar an der Arbeit gehindert werden. Daher ist es essenziell, deinen Arbeitgeber früh zu informieren.

3. Recht auf Home-Office

Gleich vorweg: Es gibt hierzulande kein Recht auf Home-Office. Dementsprechend hast du als Arbeitnehmer auch kein Recht darauf, präventiv zu Hause zu bleiben, wenn du dich vor einer Ansteckung fürchtest. Viele Arbeitgeber haben jedoch in den vergangenen Wochen hart daran gearbeitet, allen Mitarbeitern die größtmögliche Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewähren und weitreichende Home-Office Möglichkeiten als Teil der Kontaktsperre einzurichten.

Wichtigster Bestandteil dieser Sicherheitsmaßnahmen ist vor allem ein permanenter Austausch zwischen Arbeitgeber und Angestellten. Solltest du als Arbeitnehmer zu einer Risikogruppe gehören oder durch die Corona-Krise die Kinderbetreuung zu Hause übernehmen müssen, informiere deinen Arbeitgeber über deine Sorgen. Eine entgegenkommende Lösung wird sich sicher finden lassen!

4. Arbeitszeiten im Home-Office

Sofern keine gesonderten Vereinbarungen für Remote Working oder mobiles Arbeiten in deinem Arbeitsvertrag festgehalten sind, gelten grundsätzlich die gleichen Arbeitszeiten wie sonst auch. Das bedeutet in vielen Bereichen vor allem, dass du in den Kern-Bürozeiten erreichbar sein musst, damit die Teamarbeit mit den Kollegen auch auf Distanz zuverlässig funktioniert.

Trotzdem lohnt es sich in der Corona-Situation besonders, das Gespräch mit Vorgesetzten zu suchen. Für viele, deren Arbeitsverträge keine Hinweise zum mobilen Arbeiten enthalten, weil die Situation nie bestand, tauchen jetzt Fragen im „Praxistest“ des Home-Office auf. Wenn für dich also Randarbeitszeiten besser wären, damit die Kinderbetreuung funktioniert, oder Erreichbarkeit für Kunden im Wechsel mit Kollegen eine Entlastung bedeuten könnte, erarbeite hierzu gemeinsam mit deinem Arbeitgeber ein funktionierendes Konzept! Denn letztlich profitieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer von einem Arbeitszeitmodell, dass für beide Seiten dauerhafte Belastbarkeit gewährleistet.

5. Kostenübernahme im Home-Office

Ist die erste Eingewöhnungsphase ins Arbeiten von Zuhause geschafft, stellen sich auch ganz praktische Fragen: Wer bezahlt eigentlich Internet, Telefon, Storm und Arbeitsmaterialen, wenn Home-Office zur Dauersituation wird?

Wenn du klar festhalten kannst, welche Dinge du ausschließlich für die Arbeit anschaffen musstest (etwa Headsets für Videoschalten, Software für die Remote Arbeit oder Kopierpapier für Unterlagen), kannst du eine Kostenbeteiligung des Arbeitgebers einfordern. Nutzt du für dein Home-Office die gleiche Internetverbindung wie privat, wird hier die Argumentation jedoch schwer fallen – denn diese Ausgabe ist keine Zusatzausgabe durch das Home-Office.

6. IT-Sicherheit trotz Home-Office

Telefonkonferenz im Wohnzimmer, Kundendaten bearbeiten am Küchentisch, Tabellen downloaden im heimischen WLAN – wer trägt eigentlich die Verantwortung für Datenschutz im Home-Office? Grundsätzlich lautet diese Home-Office Regel für IT-Sicherheit: Der Arbeitgeber muss gewährleisten, dass Datenschutzstandards im Home-Office gewahrt werden können. Das kann etwa durch die Verwendung von VPN-Clients erreicht werden, um eine sichere Verbindung zu den wichtigsten Unternehmensdaten herzustellen. Wenn du das Gefühl hast, hier teilweise in einer Grauzone zu arbeiten, ein entlastender Punkt: Arbeitnehmer, die im Home-Office arbeiten, kommen in Datenschutzfragen nicht in Beweispflicht, sofern den Anweisungen des Arbeitgebers Folge geleistet wurde. Das heißt, sollte doch ein Datenleck entstehen, obwohl du alles anweisungsgemäß ausgeführt hast, haftet dein Arbeitgeber.

Sollten bislang noch keine Regelungen zum Datenschutz im Home-Office getroffen worden sein, hilft dir vor allem die Orientierung an der DSGVO. Besonders in Bereichen, in denen mit personenbezogenen Daten gearbeitet wird, gibt eine Übersicht zur erfolgreichen Umsetzung der DSGVO im Home-Office Sicherheit.

Im Bereich der Datensicherheit gilt das Gleiche wie in sämtlichen anderen Gebieten, die das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber betreffen: Auch in Zeiten von Corona, in denen alle eine nie dagewesen Situation meistern müssen, genießt du grundsätzlich Schutz durch deine Mitarbeiterrechte.

Setze anstatt auf Home-Office Regeln auf Vertrauen

Da einige Problemstellungen gerade erst neu entstehen, hilft enge Kommunikation mit deinen Vorgesetzten für eine vertrauensbasierte Absprache, wie die Herausforderungen durch Covid-19 bewältigt werden können.

Wie geht es weiter? Wirf einen Blick auf unser Home-Office Software Verzeichnis, um das passende Tool zu finden.

Hinweis: Dieser Artikel soll unsere Leser über geschäftsbezogene Anliegen in Deutschland informieren. Er ist in keiner Weise dazu gedacht, Rechtsberatung zu leisten oder eine bestimmte Vorgehensweise zu befürworten. Für Ratschläge zu deiner spezifischen Situation wende dich bitte an deinen Rechtsberater.

Die fünf wichtigsten Change Management Methoden für den Projekterfolg

Die wichtigsten Change Management Methoden

Projekte bedeuten Veränderung, dafür werden sie ja aufgelegt. Manche von ihnen greifen tief in bestehende Unternehmensstrukturen ein, verändern Prozesse und Abläufe grundlegend – was unter den Betroffenen zwangsläufig Ängste und Widerstände auslöst und viele Veränderungsprojekte zum Scheitern bringt. Warum ist das so? Welche Change Management Methoden sind besonders wichtig für den Erfolg eines Veränderungsprojekts?

Die wichtigsten Change Management Methoden

Ob Produktion, Logistik, Fertigungsbetrieb oder Händler: Die Geschwindigkeit, mit der sich Prozesse, Branchen und Märkte verändern, war noch nie so hoch wie heute. Kaum ein Unternehmen kann sich der rasanten Entwicklung entziehen. Weder Größe noch Erfahrung schützen vor den disruptiven Auswirkungen der Digitalisierung und Globalisierung.

Ehemals mächtige Marktführer verlieren Marktanteile und werden von neuen, agilen Akteuren auf dem Markt überholt. Nicht erst seit Charles Darwin wissen wir: Nicht die Stärksten oder die Klügsten werden überleben, sondern diejenigen, die sich am schnellsten an Veränderungen anpassen.

Die Fähigkeit zur Veränderung zählt deshalb zu den wichtigsten Voraussetzungen, um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier haben jene die Nase vorn, die sich mit professionellen Change Management Methoden für die Herausforderungen der digitalen Welt rüsten. Doch damit Change Management Methoden funktionieren können, sollte man fünf wichtige Erfolgsfaktoren stets im Auge behalten.

Die fünf wichtigsten Change Management Methoden für den Projekterfolg

1. Erfolgsfaktor Zielklarheit

Für ein erfolgreiches Change Management sind zwei Dinge absolut unerlässlich: Erstens Klarheit der übergeordneten Ziele, und zweitens ein belastbarer Konsens darüber, auf welchem Weg diese Ziele erreicht werden sollen. Denn im Verlauf des Veränderungsprozesses wird es mit ziemlicher Sicherheit zu Schwierigkeiten, Krisen und Konflikten kommen. Und da ist es tödlich, wenn entweder Risse im Zusammenhalt der Führungsriege sichtbar werden oder sich gar der Wert des gesamten Unterfangens als zweifelhaft herausstellt.

Aus diesem Grund muss die Strategie schlüssig und das Veränderungskonzept mit allen Beteiligten abgestimmt sein. Denn nur wer die Strategie verstanden hat und von ihrer Schlüssigkeit überzeugt ist, kann auch in kritischen Phasen ein überzeugendes Change Management betreiben: Wer selbst im Stillen zweifelt, ob das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist, kann schlecht andere überzeugen.

  • Führungskräfte sollten eine emotional aufgeladene Vision präsentieren, mit der sich die Mitarbeiter identifizieren können und die die Richtung weist.
  • Menschen, die von einer Veränderung betroffen sind, müssen die Vision, den bevorstehenden Weg und das Ziel verstehen. Dialog mit den Menschen ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Projekte, bei denen keine Zielklarheit herrscht, sollten am besten gar nicht erst gestartet werden. Denn jedes Veränderungsvorhaben braucht eine dauerhafte Energiequelle, damit es auch Krisen, Konflikte und Schwierigkeiten überstehen kann.

2. Erfolgsfaktor Führung

Erfolgreiche Veränderung ist immer ein Gemeinschaftswerk. Sie lebt davon, dass unzählige Mitarbeiter an vielen Stellen des Unternehmens die richtigen Zahnräder bewegen, Probleme lösen, Ideen entwickeln und diese im Zusammenspiel umsetzen. Dabei kommt den Führungskräften eine wichtige Rolle zu. Sie müssen geschlossen hinter der Veränderung stehen und sie ehrlich mittragen. Von ihnen hängt es ab, ob kurzfristig auftretende Turbulenzen, aufkeimende Widerstände oder Verweigerungshaltungen überwunden werden können. Das Vorhaben ist zum Scheitern verurteilt, wenn nicht die gesamte Führungsriege geschlossen hinter dem Wandel steht.

  • Etabliere eine schlagkräftige Kerntruppe, die den Rückhalt der Geschäftsführung genießt und über hinreichend Expertise und Sachverstand – auch für die „dreckigen Details“ – verfügt.
  • Die beiden zentralen Aufgaben von Führung im Change Management sind erstens, Orientierung zu vermitteln, zweitens für eine zügige Umsetzung der festgelegten Ziele zu sorgen.

Das Führen eines Veränderungsprozesses kostet Zeit. Räume also deinen Terminkalender frei, um das Vorhaben zum Erfolg führen zu können.

3. Erfolgsfaktor Kommunikation

Für ein erfolgreiches Change Management ist von entscheidender Bedeutung, dass der Kommunikationsfaden zwischen der Geschäftsleitung, Projektteams und dem “Rest der Belegschaft” nicht abreißt – zumal dieser Rest in Großunternehmen aus einigen zehntausend Mitarbeitern und Führungskräften bestehen kann. Die regelmäßige Information über den Projektstand, Zwischenergebnisse und vom Management getroffene Entscheidungen ist daher ebenso unverzichtbar wie der Dialog: das Aufnehmen von Reaktionen und Feedback ebenso wie die Auseinandersetzung mit Ängsten, Widerständen und Konflikten.

  • Veränderungen verursachen Ängste und Unsicherheiten. Eine frühzeitige und offene Kommunikation des geplanten Wandels gibt Orientierung und Sicherheit.
  • Tausche dich mit den Mitarbeitern aus, höre zu und verstehe die Bedürfnisse und Sorgen der Betroffenen. Vermittele aber auch die Dringlichkeit und erläutere die Gründe für die Veränderungen.

Bleibe kontinuierlich – auch außerhalb deiner eigenen Hierarchieebene – im Dialog mit den Menschen. Frühstücksrunden und Mitarbeiterversammlungen sind gute Gelegenheiten, wieder und wieder über die Veränderungen zu sprechen.

In der jetzigen Situation kannst du mithilfe von Videokonferenz-Software mit deinem Team verbunden bleiben.

4. Erfolgsfaktor Einbindung

Dass die Firmenspitze die Richtung vorgibt, heißt nicht, dass sie den Rest der Belegschaft hinter sich lassen darf. Ohne engagierte Führungskräfte und Mitarbeiter lässt sich weder eine neue Strategie, noch eine Veränderung nachhaltig erfolgreich etablieren. Gerade das mittlere Management wie auch die Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt können eine Change-Initiative blockieren – oder beschleunigen. Mitarbeiter haben eine andere Haltung zu bevorstehenden Veränderungen, wenn sie sich persönlich einbringen dürfen.

  • Versuche, alle betroffenen Mitarbeiter aktiv einzubinden und in den Change-Prozess zu integrieren. Schaffe den Mitarbeitern Raum und Möglichkeit, sich einzubringen und Teile der Veränderung selbst zu gestalten.
  • In jedem Team gibt es Kollegen ohne Leitungsfunktion, aber mit Charisma und Überzeugungskraft. Solche Mitarbeiter bringen den Change voran.

Ignoriere Widerstände in der Belegschaft nicht, sondern finde die Ursachen heraus. Bestenfalls kannst du diese Widerstände in positive Veränderungsenergie umwandeln.

5. Erfolgsfaktor Erfolgserlebnisse

Jedes Veränderungsprojekt erlebt früher oder später eine Durststrecke. Nach der anfänglichen Euphorie machen sich erste Ermüdungserscheinungen und Zweifel breit. Es stellt sich heraus, dass manches doch schwieriger und aufwendiger ist, als es zunächst den Anschein hatte. Den Mühen stehen bislang wenig greifbare Resultate gegenüber …

Das ist Wasser auf die Mühlen der Skeptiker und Besserwisser. Ganz schnell wagen sich die Gegner der Veränderung aus ihrer Deckung – sie wittern Morgenluft. Auch die Mitläufer wechseln kurzerhand die Seiten, denn sie haben es schließlich „schon immer gewusst“ … Kurz: Die Stimmung kippt, das Projekt gerät unter Druck, möglicherweise droht sogar das Scheitern.

  • Um die Motivation hoch zu halten und Skeptikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, solltest du zeitnah erste sichtbare Erfolge erzielen.
  • So ärgerlich all dieser Opportunismus ist, die dahinter stehende Entwicklung ist so vorhersehbar, dass es fahrlässig wäre, nicht von Anfang an darauf vorbereitet zu sein.

Quick Wins sind eine Sache der Einstellung. Denn kleine Erfolge gibt es immer, man schenkt ihnen im Alltag oft nur nicht die notwendige Beachtung.

Wie geht’s jetzt weiter? Wirf einen Blick auf unser Verzeichnis der besten Change-Management-Software.

8 der besten kostenlosen Zeiterfassungstools 

Kostenlose Zeiterfassungstools

Update 15. Mai 2020: Die kostenlosen Zeiterfassungstools dieser Liste wurden aktualisiert.

Seit ich vor ein paar Jahren in die Welt des Projektmanagements eingestiegen bin, stellte ich fest, dass mir für die Erledigung meines Jobs die richtige Software fehlte – eine einfache Zeiterfassung.

Ich machte mich also auf die Suche und warf einen Blick auf alle Zeiterfassungstools, die…

  • eine Freemium-Version anbieten (nicht nur eine kostenlose Testversion mit zeitlicher Beschränkung)
  • Integration mit anderen beliebten Tools bieten
  • über Projektmanagementfunktionen verfügen
  • in ein Abrechnungssystem integriert werden können oder selbst eines haben
  • eine mobile Lösung für Besuche vor Ort bieten
  • einen Wow-Faktor haben

Kostenlose Zeiterfassungstools

Nachdem ich etwa 500 Zeiterfassungstools im Capterra-Verzeichnis durchgesehen hatte, waren es diese acht Tools, die in den mir wichtigen Bereichen besonders herausstachen. Natürlich ist nicht jede hier genannte Lösung für jedes Unternehmen das Richtige. Nimm dir die Zeit, Funktionen und Preise zu vergleichen, und sag mir in den Kommentaren, ob ich ein tolles Tool vergessen habe!

Ich habe die Zeiterfassungstools alphabetisch geordnet, denn bei so vielen unterschiedlichen Funktionen ist es kaum möglich, von „besser“ oder „schlechter“ zu sprechen.

8 der besten kostenlosen Zeiterfassungstools

1. AccountSight

AccountSight Zeiterfassung Software

Viele Nutzer loben AccountSight für seine faire Preisgestaltung, die Funktionen und den Kundenservice.

So war beispielsweise ein Nutzer begeistert davon, das System schon „in nur zehn Minuten!“ nutzen zu können, während ein anderer schrieb: „Insgesamt ist die Software die perfekte Onlinelösung, um Projektkosten nachzuverfolgen. Die Preise sind wirklich angemessen und der Kundenservice ist unübertroffen. Ich kann die Software wärmstens empfehlen.“

Tatsächlich gibt es kaum eine Rezension, die den Kundenservice von AccountSight nicht erwähnt.

Auch die Zeiterfassungsfunktionen werden von Unternehmen und Beratern gleichermaßen lobend hervorgehoben. Nutzer können ihre Stundenzettel gesammelt via Excel einreichen oder ihre Zeit einfach online erfassen. Manager können Stundenzettel direkt in der Anwendung genehmigen oder ablehnen. Du hast vergessen, deine Zeit aufzuzeichnen? AccountSight sendet dir regelmäßig Erinnerungen, damit du dran denkst, die Uhr einzuschalten.

Wichtige Integration(en): Paypal, QuickBooks, eSign Genie für elektronische Signaturen

Buchhaltungsfunktionen: Nutzer verwenden AccountSight zur Verwaltung von Forderungen, Verbindlichkeiten und Firmenmitteln. Außerdem bietet AccountSight die Integration mit QuickBooks Desktop und QuickBooks Online.

Preis: Gratis für einen Nutzer, fünf Kunden, fünf Projekte, unbegrenzte Rechnungen und unbegrenzte Zeit- und Kostenerfassung. Die erweiterte Version von AccountSight (unbegrenzt viele Kunden und Projekte) kostet 10 USD pro Person für Teams von unter fünf Personen. Wenn dein Team größer ist, kannst du dich auf Rabatte freuen.

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2. Harvest

Harvest Zeiterfassung

Harvest ist eine Zeiterfassung, die alle Kundenzahlungen und die Rechnungsstellung/Mahnungen verwaltet. Harvest eignet sich ideal für Freiberufler, die Zeit und Rechnungen erfassen müssen. Das beliebte Tool erhält 4,5 Sterne von knapp 400 Nutzern auf Capterra. Nutzer wiederholen immer wieder, wie unkompliziert und leicht zu handhaben Harvest ist. Für Erstbenutzer ist es leicht, die Navigation auf der Plattform zu erlernen.

Das Besondere in Harvest ist, dass Nutzer in der Gratisversion uneingeschränkten Zugriff auf alle Funktionen haben. Die Version ist lediglich durch die Zahl der Nutzer und Projekte eingeschränkt. Bist du an einer Zeiterfassung für lediglich 1-2 Projekte interessiert und möchtest Buchhaltungsfunktionen gratis nutzen, bist du bei Harvest genau richtig. Ebenfalls stehen die Integrationen, die Harvest anbietet, bereits in der Gratisversion zur Verfügung und Nutzer erhalten Datensicherheit auf Bankebene.

Wichtige Integration(en): Basecamp, Asana, Trello, Quickbooks, Zendesk, Slack und Zapier.

Buchhaltungsfunktionen: Kostenerfassung, Rechnungen & Schätzungen, fakturierbare Zeit und Ausgaben automatisch in Rechnungen ziehen, Dashboard mit einer Übersicht zu allen Rechnungen

Preis: Kostenlos für einen Nutzer und 2 Projekte, Upgrade für 12 USD/Monat

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3. Hubstaff

Hubstaff Zeiterfassung Software

Hubstaff wird in über 1000 Rezensionen auf Capterra nahezu perfekt bewertet. Nutzer loben die Funktion, zufällige Screenshots zu erstellen (damit Manager und Kunden überprüfen können, ob das Team wirklich arbeitet, wenn es das behauptet), das Stechuhrsystem und die Berichterstellungsfunktionen. Hubstaff bezeichnet sich selbst als den „genauesten Desktop-Timer“ und arbeitet hart daran, seinem Ruf gerecht zu bleiben.

Das Gratissystem eignet sich am besten Freiberufler und ist für einen einzelnen Nutzer kostenlos. Nutzer entscheiden sich meist für das Basic Upgrade, wenn sie eine Integration in ein anderes Tool freischalten wollen. Sind Nutzer an unbegrenzten Integrationen, Screenshots und vielen weiteren Funktionen zu Schichtplanung  und Rechnungsstellung interessiert, kann auf die Premium Version upgegradet werden.

Wichtige Integration(en): Asana, Atlassian Jira, Basecamp, Freshdesk, Paypal, Podio, QuickBooks, Salesforce, Trello, Wrike, Zendesk und Zoho

Buchhaltungsfunktionen: Stundenzettel, Lohn- und Gehaltsabrechnung, erweiterte Berichterstellungsfunktionen und Integrationen.

Preis: Gratis für einen Nutzer. Upgrades ab 7 USD/Monat

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4. Ronin

Ronin Zeiterfassung Software

An alle Berater, Gewerbetreibende, Anwälte und Inhaber kleiner Unternehmen: Ronin ist vielleicht die beste Zeiterfassungs-App für euch.

Dabei ist zu betonen: Ronin funktioniert am besten für eine Person. Mit der Gratis-App kommst du sonst nicht sehr weit – sie ermöglicht nur zwei Kunden (mit einer Kontaktperson pro Kunden) mit einem Arbeitsplatz – aber wie auch einige der oben genannten Tools bietet Ronin seinen Gratisnutzern dennoch gute grundlegende Funktionen.

Meist entscheiden sich Nutzer für das Upgrade, um Zugriff auf zusätzliche Mitarbeiter, die Zahlungsintegration und benutzerdefinierte Domains zu bekommen.

Wichtige Integration(en): Zapier

Buchhaltungsfunktionen: Rechnungen, Kostenvoranschläge, Ausgaben, wiederkehrende Rechnungen und mehrere Währungen.

Preis: Kostenlos; Upgrades ab 15 USD/Monat

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5. Tick

Ein ungewöhnlich großes Projekt steht an und du willst nicht nur für diesen Anlass ein teures Projektmanagement-Tool anschaffen? Hier kommt Tick ins Spiel – und du wirst es so klasse finden, dass du es sicher noch öfter benutzt.

Wenn du schon mal einen Timer benutzt hast, findest du schnell raus, wie Tick funktioniert. Zu den coolsten Funktionen gehört, dass es Nutzern in jeder Zeitkarte automatisch aktuelle Infos zum Zeitbudget anzeigt. Jetzt musst du dein Budget nie mehr in nervigen und nutzlosen Tabellen überwachen!

Außerdem hat Tick eine begeisterte Nutzerbasis. Über 1400 Rezensionen auf Capterra geben dem Tool durchschnittlich 4,5 Sterne für seine Benutzerfreundlichkeit, den Kundenservice und die allgemeinen Funktionen. Ein überzeugter Nutzer schrieb: „Das Tool befreit die Arbeit von Spekulationen. Jetzt kann ich mich endlich ganz auf meine Aufgaben konzentrieren!“

Wer will nicht gern eine App nutzen, die einem hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren?

Wichtige Integration(en): Asana, Basecamp, FreshBooks, QuickBooks, Trello und Zapier

Buchhaltungsfunktionen: Budgetverfolgung auf Aufgaben- und Projektebene, Zeitberichte nach Kunden oder Person und zahlreiche Integrationen für Buchhaltungssoftware.

Preis: Kostenlos; Upgrade ab 19 USD/Monat für eine unbegrenzte Zahl an Nutzern

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6. todo.vu

todo.vu Zeiterfassung Software

todo.vu ist nicht nur auf die Zeiterfassung spezialisiert, sondern es ist sogar ein umfassendes Tool für Aufgaben- und Projektmanagement, CRM und Abrechnung (nach dem Upgrade). Im Gegensatz zu vielen anderen der hier genannten Optionen erfordert es keine Integrationen, um ein vollständiges System zu sein.

Die Gratisversion ist eindrucksvoll: Ein Nutzer erhält Zugriff auf 100 MB Speicher, Zeiterfassungsfunktionen mit Zuweisung zu individuellen Aufgaben sowie CRM-Funktionen wie Kundenverwaltung und die Möglichkeit, Aufgaben von Dritten zu erhalten.

Freiberufler und kleine Unternehmen werden sich über die kostenlosen Projektmanagement- und CRM-Funktionen freuen, aber sie müssen eine zusätzliche Anwendung für Abrechnungsfunktionen nutzen. Die größte Stärke von todo.vu liegt allerdings in seinen Berichterstellungsfunktionen (vor allem Zeitmanagement-Analysen), die den Preis für das Upgrade allemal wert sind.

Wichtige Integration(en): FreshBooks

Buchhaltungsfunktionen: FreshBooks-Integration und Kundenverwaltung; die meisten Buchhaltungsfunktionen erfordern ein Upgrade.

Preis: Kostenlos; Upgrades ab 9 USD pro Nutzer und Monat

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7. Toggl

Toggl Zeiterfassung Software

Genau wie Tick ist auch Toggl unter unseren Rezensenten sehr beliebt. Das Tool kann sich über eine Bewertung von 4,6 von 5 Sternen auf Capterra und über über 1000 Rezensionen freuen.

Ein Nutzer berichtet: Ich habe Toggl in den letzten Jahren als schnelle und kostengünstige Möglichkeit genutzt, um aufzuzeichnen, wie viel Zeit ich mit welchem Projekt verbrachte, und mir die Verteilung meiner Zeit anzeigen zu lassen. Die Software bietet in der kostenlosen Grundversion (die ich selbst nutze) zahlreiche Funktionen und grundlegende Berichte. Das Tool ist angenehm und minimalistisch gestaltet, die Zeiterfassungsseiten sind unkompliziert und einfach zu nutzen. Ich kann das Tool jedem empfehlen, der nach einer grundlegenden Zeiterfassungssoftware sucht.

Toggl funktioniert auf Windows, OS X, Linux, Android und iOS und in nahezu jedem Browser. Du kannst deine Zeit direkt in Toggl erfassen und dann über eine der zahllosen Integrationen exportieren (unter anderem Asana, Atlassian Jira, Basecamp, FreshBooks, Github, Google Docs, Open Project, QuickBooks, Salesforce, Slack, Teamwork und Trello).

Außerdem können Nutzer ihre Zeit offline erfassen und die Daten später synchronisieren. Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Toggl erstellt alle 24 Stunden ein Backup an mehreren physischen Standorten und speichert alle Daten auf Rackspace. Damit erfüllt es die Compliance-Anforderungen von ISO 27002, ISO 27001, SOC 1, SOC 2, SOC 3, CPS, Safe Harbor und SSAE16.

Für ein Upgrade entscheiden sich Nutzer, wenn sie zusätzlich Projektmanagement-Funktionen benötigen oder ein Team mit mehr als fünf Nutzern erstellen wollen.

Wichtige Integration(en): Asana, Atlassian Jira, Basecamp, Drive, Evernote, FreshDesk, Podio, QuickBooks, Salesforce, Slack, Trello, Wrike, Xero, Zapier, Zendesk, Zoho und über 85 weitere Integrationen mit der Chrome-Erweiterung für Toggl

Buchhaltungsfunktionen: FreshBooks-Integration und Kundenverwaltung; die meisten Buchhaltungsfunktionen erfordern ein Upgrade.

Preis: Kostenlos; Upgrades ab 9 USD pro Nutzer und Monat

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8. Trigger

Trigger Zeiterfassung Software

Trigger steht auf dieser alphabetischen Liste zwar ganz hinten, aber das heißt noch längst nicht, dass es den letzten Platz verdient hätte. Die Anwendung ist bemerkenswert benutzerfreundlich und entwickelt sich zu einer leistungsstarken Alternative zu Trello und Asana – und im Gegensatz zu diesen beliebten Projektmanagement-Tools hat Trigger eine Zeiterfassung.

Und das alles kostenlos!

Aufgaben können auf der Detailebene genau eingesehen werden und alle Zeitdaten können bestimmten Aufgaben zugewiesen werden – selbst in der Gratisversion musst du dich also nicht mit ungeordneten Tabellen herumschlagen. Unternehmen können mithilfe von Trigger somit herausfinden, welche Kunden für ihr Geschäft am besten sind und welchen zu viel Zeit gewidmet wird.

Dazu gibt es Stundenzettel, automatisierte Rechnungen und Online-Berichte. All diese Informationen können mit Xero, FreshBooks und Zapier synchronisiert werden. Genau wie andere Tools auf dieser Liste funktioniert die Zeiterfassung mit einem einfachen Klick (oder alternativ manuell) und alle Daten werden in Rechnungen, Stundenzettel und Berichte übertragen.

Wichtige Integration(en): Basecamp, FreshBooks, Drive, Dropbox, Slack, Xero, Zapier

Buchhaltungsfunktionen: FreshBooks-, Saasu- und Xero-Integration; Rechnungsfunktionen sind mit dem Upgrade verfügbar.

Preis: Gratis für drei Teammitglieder, fünf aktive Projekte, fünf Kunden und grundlegende Berichte. Upgrades sind ab 11 USD pro Nutzer und Monat verfügbar.

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Willst du mehr erfahren? Dann wirf einen Blick auf unser Zeiterfassungstools Verzeichnis, um weitere Produkte zu entdecken. 

Die Top 7 kostenlosen und Open-Source Datenbank-Softwarelösungen

Datenbank Software

Update 11. Mai 2020: Die kostenlosen und Open-Source Datenbank-Softwarelösungen dieser Liste wurden aktualisiert.

Die Top 7 kostenlosen und Open-Source Datenbank-Softwarelösungen

Ich mag Pizza. Nein, das stimmt nicht: Ich liebe Pizza. Besonders, wenn sie kostenlos ist. Unglücklicherweise musste ich auf meiner Reise durch das endlose Labyrinth des Erwachsenwerdens lernen, dass Pizza nicht immer kostenlos ist.

Ganz anders sieht es allerdings in der Welt der Datenbankmanagementsoftware aus: Kostenlose und Open Source Datenbanksoftware gibt es in Vielfalt.

Datenbank Software

Schließlich ist das Budget von IT-Abteilungen oft genug nicht gerade riesig und Kosteneinsparungen sind immer ein gutes Mittel, um im Geschäft zu bleiben und die IT schuldenfrei zu halten. Jeder mag Dinge, die nichts kosten.

Denkt noch einmal intensiv daran, wie lecker geschmolzener Gratis-Mozzarella schmeckt, und lasst uns einen Blick auf diese sieben fantastischen kostenlosen und Open-Source Datenbanksoftware-Lösungen werfen, um dem Budget Ihrer Abteilung einen Gefallen zu tun.

Die Top 7 kostenlosen und Open-Source Datenbank-Softwarelösungen

CUBRID

CUBRID Datenbank Software

CUBRID ist eine hervorragende kostenlose Open Source-Option, die speziell für Webanwendungen optimiert wurde. Das ist besonders nützlich, wenn komplexe Webdienste große Datenmengen verarbeiten und umfangreiche gleichzeitige Anfragen generieren. Diese Lösung ist in C implementiert.

Vorteile

  • Multiple Granularity Locking
  • Online-Backup
  • GUI-Tools und Treiber für die Programmiersprachen
    • JDBC, PHP, Python, Perl und Ruby
  • Auto-Failover-Funktion mit rund um die Uhr verfügbarem Online-Webservice
  • Unterstützung von nativem DB-Sharding für horizontale/vertikale Skalierbarkeit
    • Große Systeme verteilen Daten über mehrere Datenbankinstanzen
  • Datenbankreplikation und Transaktionskonsistenz

Nachteile

  • Funktioniert nicht auf Apple-Systemen
  • Kein Skript-Debugger
  • Anleitung nur auf Englisch verfügbar (ältere Versionen auch Koreanisch, falls das weiterhilft)
  • Wenig Community. Das frühere Forum wurde wenig genutzt. Jetzt wurde umgestellt auf Reddit, aber bisher hat das Subreddit nur 27 Mitglieder (Stand: April 2020)

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Firebird

Firebird Datenbank Software

Diese relationale Datenbank wird bereits seit 1981 (unter verschiedenen Namen) in Produktionssystemen eingesetzt und biete viele ANSI SQL-Standards. Firebird kann auf Linux, Windows und verschiedenen Unix-Plattformen ausgeführt werden.

Vorteile

  • Trace API für das Echtzeit-Monitoring
  • Windows Trusted Authentication
  • Vier unterstützte Architekturen:
    • SuperClassic, Classic, SuperServer und Embedded
  • Zahlreiche Entwicklungstools:
    • Kommerzielle Tools: FIBPlus und IBObjects
  • Automatische Sweep-Option zum Bereinigen der Datenbank
  • Ereignisbenachrichtigungen von Datenbank-Auslösern und gespeicherten Prozeduren
  • Gratis-Support durch die große globale Firebird Community
  • Läuft unter Windows, Linux, Android und macOS X

Nachteile

  • Integrierte Replikationsunterstützung ist nicht enthalten (nur als Addon)
  • Keine temporären Tabellen und keine Integration in andere Datenbanksysteme
  • Windows Authentifizierung ist mangelhaft im Vergleich zu anderen Open Source-Lösungen
  • Großer Funktionsumfang macht die Dinge manchmal etwas komplexer als nötig

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MariaDB

MariaDB Datenbank Software

MariaDB wurde von den ursprünglichen Entwicklern von MySQL entwickelt und wird von Technologiegiganten wie Wikipedia, Facebook und sogar Google eingesetzt. MariaDB ist ein Datenbankserver, der die Funktionen von MySQL direkt ersetzen kann. Sicherheit wird groß geschrieben und hat für die Entwickler von MariaDB höchste Priorität. Bei jeder Veröffentlichung integrieren die Entwickler außerdem sämtliche MySQL-Sicherheitspatches und verbessern sie bei Bedarf.

Vorteile

  • Hohe Skalierbarkeit und einfache Integration
  • Echtzeit-Zugriff
  • Kernfunktionen von MySQL
  • Wer MySQL kann, kann MariaDB
  • Alternative Speicher-Engines, Server-Optimierungen und Patches
  • Umfangreiche Wissensdatenbank, die im Laufe der 20 Jahre zusammengestellt wurde, in denen MariaDB betrieben wird

Nachteile

  • Kein Plugin für die Passwortkomplexität
  • Keine memcached-Schnittstelle
  • Kein Optimierer-Trace

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MongoDB

MongoDB Datenbank Software

MongoDB wurde 2007 gegründet und ist als „Datenbank für große Ideen“ bekannt. Die Entwickler von MongoDB stehen auch hinter DoubleClick, ShopWiki und Gilt Groupe, außerdem unterstützen es bekannten Investoren wie Fidelity Investments, The Goldman Sachs Group, Inc. und Intel Capital. Seit der Gründung wurde MongoDB 20 Millionen Mal heruntergeladen und wird von über 1.000 Partnern unterstützt. Diese Partner teilen die Überzeugung der kostenlosen Open Source-Lösung, dass Programmierung und Datenbanken einfach und natürlich sein sollten.

Vorteile

  • Dokumentenvalidierung
  • Verschlüsselte Speicher-Engine
  • Häufige Anwendungsfälle:
  • Echtzeit-Apps mit In-Memory-Speicher-Engine (Beta)
  • Reduziert die Zeit zwischen Primärausfall und Wiederherstellung

Nachteile

  • Nicht für Anwendungen geeignet, die komplexe Transaktionen erfordern
  • Kein direkter Ersatz für Altanwendungen

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MySQL

MySQL Datenbank Software

MySQL ist seit 1995 auf dem Markt und gehört mittlerweile Oracle. Es ist zwar Open-Source, doch es stehen auch unterschiedliche kostenpflichtige Versionen zur Verfügung, die zusätzliche Funktionen wie beispielsweise Cluster-Georeplikation und automatische Skalierung bieten. MySQL ist ein Branchenstandard und somit auch mit nahezu jedem Betriebssystem kompatibel. Es wurde in C und C++ geschrieben. Die Lösung ist eine hervorragende Option für internationale Nutzer, da der Server Fehlermeldungen in mehreren Sprachen ausgeben kann und mehrere unterschiedliche Zeichensätze unterstützt werden.

Vorteile

  • Host-basierte Verifikation
  • Kann auch verwendet werden, wenn kein Netzwerk verfügbar ist
  • Flexibles Berechtigungs- und Passwortsystem
  • Sicherheitsverschlüsselung jedes Passwort-Datenverkehrs
  • Bibliothek, die in eigenständige Anwendungen eingebettet werden kann
  • Bietet Server als separates Programm für Client/Server-Netzwerkumgebungen

Nachteile

  • Von Oracle übernommen:
    • Benutzer haben den Eindruck, MySQL könne nicht mehr als kostenlos und Open-Source gelten
    • Nicht mehr communitybasiert
    • Mitglieder können keine Bugs beheben und Patches erstellen
    • Fällt aufgrund langsamer Updates hinter anderen zurück

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PostgreSQL

PostgreSQL Datenbank Software

PostgreSQL ist eine weitere hervorragende Open-Source Option, die seit über 15 Jahren aktiv entwickelt wird und auf allen großen Betriebssystemen einschließlich Linux, UNIX (AIX, BSD, HP-UX, SGI IRIX, Mac OS X, Solaris, Tru64) und Windows genutzt werden kann. Außerdem erfüllt PostgreSQL vollständig die ACID-Compliance (Atomarität, Konsistenz, Isolation und Dauerhaftigkeit).

Vorteile

  • Erstellen benutzerdefinierter Datentypen und Abfragemethoden
  • Framework ermöglicht die Definition und Erstellung eigener benutzerdefinierter Datentypen
  • Führt gespeicherte Prozeduren in mehr als einem Dutzend Programmiersprachen aus:
    • Java, Perl, Python, Ruby, Tcl, C/C++ sowie das eigene PL/pgSQL
  • GiST-System (Generalized Search Tree)
    • Vereint unterschiedliche Sortier- und Suchalgorithmen:
      • B-Baum, B+-Baum, R-Baum, Partialsummen-Bäume und gestufte B-Bäume
  • Erstellung von Erweiterungen wie CitusDB für mehr Parallelismus, ohne den Code von Postgres zu ändern

Nachteile

  • MVCC-System erfordert regelmäßige Wartung per „VACUUM“-Prozess
    • Probleme in Umgebungen mit hoher Transaktionsrate
  • Entwicklung erfolgt durch breite Community
    • Verbesserungen sind relativ aufwendig

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SQLite

SQLite Datenbank Software

SQLite besteht seit 2000 und bezeichnet sich selbst als die weltweit am häufigsten bereitgestellte Datenbank. Bekannte Unternehmen wie Apple, Facebook, Microsoft und Google haben das Tool bereits eingesetzt. Jede Veröffentlichung wird sorgfältig getestet, um ihre Zuverlässigkeit und Stabilität zu gewährleisten. Falls es doch einmal Bugs geben sollte, gehen die Entwickler von SQLite ehrlich mit potentiellen Mängeln um und veröffentlichen Bug-Listen sowie Auflistungen der Code-Änderungen für jede Veröffentlichung.

Vorteile

  • Kein separater Serverprozess
  • Plattformübergreifendes Dateiformat
  • Kompakte Bibliothek: Läuft schneller, sogar mit mehr Arbeitsspeicher
  • Transaktionen sind ACID-konform
  • Professioneller Support ist verfügbar

Nachteile

  • Nicht empfohlen für:
    • Client/Server-Anwendungen
    • Websites mit großem Volumen
    • Große Datensätze
    • Hohe Nichtsequentialität

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Ideen?

Habe ich wichtige Vor- oder Nachteile der oben genannten Lösungen vergessen? Kennst du noch bessere kostenlose Software-Alternativen für das Datenbankmanagement? Dann erzähle es in den Kommentaren.

Bist du auf dieser Liste nicht fündig geworden? Dann sieh dir unsere umfassende Liste an Datenbankmanagement-Software an!

Schritt für Schritt ein Webinar erstellen: Entdecke 4 großartige Webinar-Tools

Webinar erstellen mit diesen 5 Tools

Schritt für Schritt ein Webinar erstellen

Während der Corona-Krise bleibt ganz Deutschland viel mehr zuhause. Jeder arbeitet so viel wie möglich online und zahlreiche Geschäfte und Unternehmen sind vorübergehend geschlossen. Gerade jetzt ist es wichtig, den Kontakt zu Kunden aufrechtzuerhalten. Das geht sogar auf originelle Weise: Ein Webinar erstellen. In einem Webinar hast du direkten Kontakt mit deinem Publikum, als wärst du persönlich anwesend. Gut zu wissen: Auch dem unerfahrenen Webcaster wird der Start von Webinaren mit der Webinar-Software ein großes Stück erleichtert.

Schritt für Schritt ein Webinar erstellen: mit 4 großartigen Webinar-Tools

Webinar? Was genau ist das und was kann ich damit anfangen?

Ein Webinar ist dein eigenes interaktives Online-TV-Programm: ein Seminar im Internet. Immer mehr Unternehmen entdecken das Webinar für sich und nutzen es. Du kannst deine Kunden interaktiv mit einbeziehen, was die Produkte und / oder Dienstleistungen deines Unternehmens betrifft. Und dafür braucht der Kunde nicht einmal sein Zuhause zu verlassen, ebenso wenig wie du selbst. Womit wir gleich auch beim großen Vorteil von Webinaren wären!

So werden Webinare eingesetzt

Im Großen und Ganzen gibt es drei Bereiche, für die du ein Webinar verwenden kannst:

1. Externe Kommunikation, zum Beispiel über ein Fernsehprogramm, in dem Kunden, Experten und Behörden befragt werden. Das Webinar ist außerdem ein klasse Marketinginstrument, um beispielsweise bestehenden oder potenziellen Kunden auf bereits entwickelte oder neue Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen und die Kundenbindung zu verbessern.

2. Schulungen und Kurse: von eigenen Mitarbeitern sowie von Kunden oder Studenten. Ein Beispiel wäre die Benutzer- oder Wartungsschulung der Geräte, die der Kunde gekauft hat oder kaufen möchte. Oder ein Webinar, wie man sein Personal in schwierigen Zeiten motiviert.

3. Interne Kommunikation, zum Beispiel für Meetings oder als unterstützende Anleitung für die neue Software, die verwendet werden soll. Webinare sind vor allem auch extra nützlich, wenn ein Unternehmen Niederlassungen an mehreren Standorten hat.

Vorteile eines Webinars

Einer der größten Vorteile ist der direkte Kontakt zur Zielgruppe: Du kommunizierst von Person zu Person. Die Teilnehmer haben über eine Chatfunktion direkten Kontakt miteinander sowie mit dem Moderator / der Moderatorin. Fast alle Plattformen bieten die Möglichkeit, während der Session eine kleine Umfrage durchzuführen. Auf diese Weise bindest du die Teilnehmer immer wieder aktiv in die Präsentation ein. Begeisterte Teilnehmer können mit einem eingebetteten Link direkt zu deiner Conversion-Seite geführt werden, um sich beispielsweise zu registrieren. Aber das ist noch nicht alles:

  • Du kannst die Session aufzeichnen lassen und anschließend für Dritte bereitstellen. Das Webinar kannst du beispielsweise auch über soziale Medien teilen.
  • Durch das Webinar werden automatisch statistische Informationen erfasst, die du nutzen kannst: Auf diese Weise lernst du deine Kunden noch besser kennen.
  • Du bekommst extra Branding über das Webinar, denn dein eigenes Logo deutlich im Bild prägt sich visuell ein.
  • Nicht unwichtig: Sowohl das Unternehmen als auch der Kunde sparen Reisezeit und -kosten. Kein Ärger mit Staus und Teilnehmern, die zu spät kommen. Jeder kann sich das Webinar ansehen, wo immer er möchte: von zu Hause aus, im Büro, im Park und so weiter.

Alles schön und gut, aber wie kann ich ein Webinar erstellen?

Ein erfolgreiches Webinar beginnt bei der Vorarbeit, nämlich indem du dir eine gute Übersicht von den Möglichkeiten verschaffst. Beachte dabei: Es ist wahrscheinlich, dass du mehrere Live-Übertragungen machen wirst. Bei der Vorbereitung des Webinars solltest du dir deshalb hierüber Gedanken machen:

  • Welche Zielgruppe möchtest du erreichen und was ist dabei deine Botschaft? Wie lange sollte die Session im Idealfall sein?
  • Was ist der Mehrwert für den Kunden? Überlege dir, welche Probleme deine Kunden möglicherweise haben und wie ein Webinar dabei helfen kann.
  • Wenn du mehrere Webinare anbieten möchtest, solltest du dafür sorgen, dass du genügend interessante Themen in Petto hast. Mache am besten vorab eine Einschätzung über mögliche Themen, die du belichten willst.
  • Mache dir auch Gedanken darüber, wie du mit den Reaktionen deiner Kunden nach dem ersten Webinar umgehst.

Die minimale Hardware, die du benötigst, ist ein Laptop mit guter Grafikleistung und eine HD-Kamera. Darüber hinaus ist eine schnelle Internetverbindung eine wichtige Voraussetzung für Live-HD-Streaming, denn somit vermeidest du die lästigen Verzögerungen bei der Übertragung. Gute Nachricht: Das alles ist schon mit einem sehr begrenzten Budget realisierbar. Sobald du diese Stolpersteine aus dem Weg geräumt hast, kannst du in das nächste Level überwechseln.

Dein Webinar ankündigen und Teilnehmer einladen

Im nächsten Schritt ist es sinnvoll, deinen Kunden mitzuteilen, dass deine Firma Webinare anbietet. Gerade jetzt kannst du dich wirklich von der Konkurrenz abheben. Verwende also alle Kommunikationskanäle: E-Mail, soziale Medien, eine Nachricht für die Geschäftskorrespondenz usw.

Dein Webinar erstellen mit einem diesen vier Webinar-Tools

Es gibt viele Plattformen, um Webinare zu erstellen, und die meisten von ihnen verfügen standardmäßig über die folgenden Funktionen:

  • Versenden von Bestätigungs- und Erinnerungs-E-Mails an die Webinar-Teilnehmer.
  • Chat- und Umfrageoptionen während des Live-Webinars.
  • Bildschirmfreigabe zur Bildschirmdemonstration von Software oder PowerPoint-Präsentationen
  • Sammlung von Statistiken zu den gegebenen Webinaren.

Wir haben für dich eine Auswahl von vier hervorragenden Webinar-Tools zusammengestellt. Die Tools wurden auf Capterra als die Top 4 der besten Webinar-Tools (mit 5 Sternen und mehr als 85 verifizierten Kundenbewertungen) beurteilt. Alle Plattformen arbeiten von der Cloud aus und erfordern keine komplizierten Installationen.

Livestorm

Diese Plattform verfügt über eine kostenlose Version, die alle Funktionen der kostenpflichtigen Versionen bietet, jedoch nur für eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern. Somit kann die Plattform eine gute Wahl sein, wenn du erst einmal austesten willst, ob dir Webinaren geeignet erscheinen. Die Bedienung innerhalb der Plattform gelingt ganz einfach und du kannst dich auf eine sehr gute und reibungslose Unterstützung verlassen. Webinare werden mit geringerer Bildqualität aufgezeichnet, aber daran wird aktuell gearbeitet, so dass Kunden künftig mehr Qualität erwarten können. Die günstigste kostenpflichtige Version für Webinare kostet 99 € pro Monat und bietet:

  • maximal 100 Teilnehmer und 4 Stunden pro Webinar
  • Integration statistischer Daten aus den Webinaren in Plattformen wie Mailchimp und Hubspot
  • Während der Corona-Krise bietet diese Plattform einen kostenlosen virtuellen Besprechungsraum für unbegrenzte Meetings mit bis zu 8 Personen (normalerweise 35 € pro Monat). Auf diese Weise kannst du problemlos ein virtuelles Meeting abhalten.

Livewebinar

Livewebinar bietet eine sehr vollständige, kostenlose Version für Webinare mit bis zu fünf Teilnehmern und ist von daher eine gute Alternative für den unerfahrenen Webcaster. Das Besondere an dieser Plattform ist, dass sie modular aufgebaut werden kann. Mit Hilfe von 1000 verschiedenen Einstellungen kann das Programm komplett an deine Wünsche angepasst werden. Die kostenpflichtige Version beginnt bei 14,99 US-Dollar pro Monat und bietet:

  • maximal 100 oder mehr Teilnehmer pro Webinar
  • in Bildschirmprojektion von YouTube- oder Vimeo-Videos
  • Integration statistischer Daten aus den Webinaren in Plattformen wie Mailchimp und Hubspot
  • API zur Integration in vorhandene Systeme im Unternehmen verfügbar (z. B. CRM)

BigMarker

Diese Plattform bietet eine Testversion, die jedoch nur 7 Tage gültig ist. BigMarker wird für die vielen Funktionen und die sehr breite Integration der Webinar-Software mit vielen Marketingfunktionen gelobt. Für Marketingspezialisten somit oberste Sahne. Die Website von BigMarker ist auf Englisch und bei einem monatlichen Beitrag von 79 US-Dollar (bei monatlicher Abrechnung) kannst du gleich loslegen. Diese Version bietet:

  • maximal 100 Teilnehmer pro Webinar
  • eine Vielzahl von Funktionen wie Popup-Angebote, API-Zugriff und vieles mehr
  • Hervorragende Integration statistischer Daten aus den Webinaren in viele Plattformen, einschließlich Mailchimp und Hubspot.

Demio

Demio bietet dem Neuling eine 14-tägige kostenlose Testphase. Demio ist eine sehr benutzerfreundliche Plattform mit gutem Kundenservice. Der Preis ist im Vergleich zu anderen Anbietern angesichts der relativ begrenzten Anzahl der angebotenen Funktionen möglicherweise etwas hoch. Die Integration mit Zapier macht dies jedoch wieder wett. Du startest auf dieser Plattform ab 49 US-Dollar pro Monat und erhältst dafür:

  • die Möglichkeit für maximal 50 Teilnehmer pro Webinar,
  • eingeschränkte Funktionen, jedoch erweiterbar mit der Integration von Zapier

Analysiere die Ergebnisse

Du siehst, dass alle Pakete genügend Funktionen bieten, damit Anfänger ihre Erfahrungen mit Webinaren sammeln können. Analysiere nach deinen ersten Erfahrungen die Ergebnisse und Reaktionen deiner Kunden und überprüfe, ob das Webinar tatsächlich die gewünschten Ergebnisse erzielt hat. Wenn du dir das Erstellen von Webinaren weiterhin gut vorstellen kannst, hast du jederzeit die Möglichkeit, ein Upgrade von einem der oben genannten Tools durchzuführen.

 

Bist du auf dieser Software-Liste nicht fündig geworden? Dann wirf einen Blick auf Capterra’s gesamtes Webinar Software Verzeichnis, um dein nächstes Webinar zu erstellen.

3 erstklassig bewertete Remote-Monitoring-Tools für dein IT-Controlling

3 erstklassig bewertete Remote-Monitoring-Tools für das IT-Management

Mit diesen drei beliebten Remote-Monitoring-Tools für das IT-Controlling lassen sich Software, Hardware und Netzwerkressourcen aus der Ferne überwachen.

Niemand stellt sich gerne vor, dass wichtige unternehmenseigene IT-Ressourcen wie Laptops und Server gestohlen werden könnten. Auch das Risiko möglicher Verluste sensibler Daten und Rufschädigungen bereitet vielen Unternehmen Sorgen, besonders wenn Angestellte remote arbeiten oder viel reisen, um Kundentermine wahrzunehmen.

Doch auch wenn bei der Remote-Arbeit ein gewisses Risiko vorhanden ist, besteht kein Grund zur Panik: Mit Remote-Monitoring-Tools können die von Angestellten genutzten Softwareanwendungen aus der Ferne aktualisiert, Fehler behoben oder Daten auf verlorengegangenen oder gestohlenen Geräten gelöscht werden.

Viele Unternehmen beschäftigen Vollzeitangestellte oder Freelancer in ganz verschiedenen Ecken der Welt, die unternehmenseigene Tools und Daten verwenden. Durch das Internet und die zunehmende Nutzung von Cloud-Anwendungen können Teammitglieder mittlerweile völlig ortsunabhängig arbeiten.

3 erstklassig bewertete Remote-Monitoring-Tools für das IT-Controlling

Remote-Monitoring-Lösungen für dein IT-Controlling

Remote-Monitoring-Lösungen sind Tools für das IT-Controlling bzw. IT-Management, mit denen technologische Assets von jedem Ort aus überwacht, verwaltet und geschützt werden können. In diesem Artikel vergleichen wir drei erstklassig bewertete Remote-Monitoring-Tools anhand der Nutzerbewertungen auf GetApp.

Unsere Top 3 Remote-Monitoring-Lösungen

3 erstklassig bewertete Remote-Monitoring-Tools für das IT-Controlling

Weitere Informationen zu unserer Vorgehensweise findest du unten auf dieser Seite.* Die Lösungen werden in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt.

  1. LogMeIn Central: Endpunkt-Management-Tool mit Funktionen zur Remotesteuerung und -bereitstellung

LogMeIn Central ist ein Endpunkt-Management-Tool, mit dem IT-Manager*innen Routineaufgaben wie Softwareupdates und Patchinstallation automatisieren und remote durchführen können.

Neben Sicherheitsfunktionen wie Virenschutz und Nutzermanagement ermöglicht die Software auch die zentralisierte Remote-Überwachung von Servern und die Bereitstellung von Software von überall aus. Außerdem kann Software von Drittanbietern integriert werden.

Remote-Monitoring-Funktionen von LogMeIn Central

  • Remotezugriff und -steuerung für Desktop-PCs
  • Anzeige mehrerer Remotedesktop-Monitore auf dem lokalen Bildschirm
  • Remote-Überwachung der Desktop-Performance und der Systemintegrität aller IT-Assets im Netzwerk
  • Erweiterte Berichte erstellen und Echtzeitwarnungen zum Systemstatus erhalten
  • Steuerung von Desktop-PCs über Android- und iOS-Geräte mit den mobilen Zugriffsfunktionen von LogMeIn Central
Tracking und Monitoring von Computern nach Standort und Zugriffsberechtigungen in LogMeIn Central

Trends im Nutzerfeedback

Wir haben die Nutzerbewertungen auf GetApp analysiert und zusammengefasst, was echte Nutzer*innen von LogMeIn Central über die Remote-Monitoring-Funktionen der Software sagen.

Das wird positiv bewertet

  • Eine Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten und -funktionen ist verfügbar.
  • Die Systemüberwachung über die mobile App für Android- und iOS-Geräte wird als intuitiv wahrgenommen.
  • Benutzerfreundliche und zuverlässige Funktionen für die Remote-Verwaltung einer großen Zahl von Geräten und Systemen.

Das könnte verbessert werden

  • Die Basisversion der Software bietet nur beschränkte Funktionen und die Upgrades werden als teuer empfunden.
  • Die Navigation zwischen mehreren Monitorbildschirmen kann einigen Bewertungen zufolge zu Verzögerungen im System führen.
  • Manche Nutzer beschreiben gelegentliche Verlangsamungen und Konnektivitätsprobleme, die es erschweren, den Remote-Bildschirm klar zu erkennen.

Für wen ist LogMeIn Central geeignet?

Die Mindestanzahl der verwalteten Computer beträgt 25, sodass LogMeIn Central von Unternehmen mit 25 oder mehr Computern genutzt werden kann.

  1. NinjaRMM: Remote-Monitoring-Lösung mit Endpunkt-Management-Funktionen

Mit dem Netzwerkmonitoring- und Management-Tool NinjaRMM können Unternehmen Workstations, Laptops, Desktop-PC, Netzwerkgeräte und Server remote verwalten. Nutzer*innen können Endpunkte mit den Funktionen für das Konfigurationsmanagement und dem integrierten Virenschutz sichern.

Die Funktionen von NinjaRMM umfassen Remote-Befehlszeilen, Remotesteuerung, Datei-Explorer und Skripting, sodass IT-Manager*innen IT- und Netzwerkprobleme per Fernzugriff beheben können. Auch unternehmensweite IT-Änderungen werden leichter gemacht.

Das Software-Abonnement umfasst eine mobile App , mit der das IT-Personal Geräte- und Netzwerkaktivitäten vom Smartphone aus überwachen können.

Remote-Monitoring-Funktionen von NinjaRMM

  • Performance-Überwachung für Windows- und Mac-Workstations und Warnmeldungen, falls die Leistung unter das normale Niveau sinkt
  • Remote-Monitoring von Netzwerkgeräten wie Druckern, Firewalls und Routern
  • Automatisierung von IT-Aufgaben mit triggerbasierten Befehlen (Skripten)
  • Verwaltung von Antivirus-Aktivitäten und Online-Verfolgung von Sicherheitsbedrohungen
  • Nachverfolgung von IT-Inventar wie Computern, Laptops, Software-Abonnements und Softwarelizenzen
Überwachen der Integrität von Workstations, Servern und Netzwerkgeräten in NinjaRMM
Überwachen der Integrität von Workstations, Servern und Netzwerkgeräten in NinjaRMM

Trends im Nutzerfeedback

Wir haben die Nutzerbewertungen auf GetApp analysiert und zusammengefasst, was echte Nutzer*innen von NinjaRMM über die Remote-Monitoring-Funktionen der Software sagen.

Das wird positiv bewertet

  • Automatisierungsfunktionen wie Skripting sparen Zeit, indem sie Probleme automatisch erkennen und beheben.
  • Die Software kann den Bewertungen zufolge leicht installiert und eingerichtet werden.

Das könnte verbessert werden

  • Es stehen nur grundlegende Berichterstellungsfunktionen zur Verfügung und die Nutzer*innen wünschen sich erweiterte Berichte und bessere Anpassungsmöglichkeiten.
  • Einige Nutzer*innen berichten von einer Verzögerung bei der Integration von NinjaRMM in TeamViewer, eine beliebte Remotesupport-Lösung.

Für wen ist NinjaRMM geeignet?

IT-Teams in kleinen und mittelgroßen Unternehmen und Managed Service Provider (MSPs), die eine Remote-Monitoring- und Endpunktmanagementlösung suchen.

  1. Pulseway: Remote-Monitoring-Tool zur Verwaltung der IT-Infrastruktur

Pulseway ist eine Software für das Remote-Monitoring und -Management von IT-Assets, die unter Linux, Windows und Mac funktioniert. Pulseway bietet Echtzeit-Statusberichte zu Systemressourcen, Netzwerkleistung, virtualisierten Geräten, angemeldeten Nutzern und mehr.

Unternehmen können mit den Apps für Mobilgeräte oder der Web-App (beides im Abonnement inbegriffen) ihre gesamte IT-Infrastruktur verwalten und überwachen. Außerdem bietet das Tool Funktionen wie Netzwerkerkennung, Betriebssystem-Patchmanagement, Befehlsverfolgung, Active Directory-Monitoring, Verlaufsprotokolle zu Benachrichtigungen und benutzerdefinierte Berichte.

Remote-Monitoring-Funktionen von Pulseway

  • Auf Systemprobleme reagieren und Probleme remote beheben, indem Befehle von Mobilgeräten oder Laptops gesendet werden
  • Remote Befehle ausführen, Geräte neu starten, wichtige Updates anwenden und laufende Prozesse verwalten
  • Remotesteuerung von Netzwerkcomputern und Peripheriegeräten wie Mäusen und Bildschirmen, ohne zusätzliche Ports zu öffnen oder eine Firewall zu erstellen
  • Tracking von Metriken und Informationen wie CPU-Auslastung und Gerätestandort sowie Details zu den in der Netzwerkinfrastruktur laufenden Hardwaresensoren und Prozessen
  • Von jedem Ort aus Ereignisprotokolle lesen, Dienste ausführen und steuern und Berichte planen
Asset-Erkennung und -Bereitstellung in Pulseway
Asset-Erkennung und -Bereitstellung in Pulseway

Trends im Nutzerfeedback

Wir haben die Nutzerbewertungen auf GetApp analysiert und zusammengefasst, was echte Nutzer*innen von Pulseway über die Remote-Monitoring-Funktionen der Lösung sagen.

 Das wird positiv bewertet

  • Viele Bewertungen heben die Remotedesktop-Funktionen von Pulseway positiv hervor, vor allem für Patchmanagement, Zeitplanung und Updates, sowie die Möglichkeit, Geräte remote neu zu starten, ohne neue Ports oder Firewalls einzurichten.
  • Außerdem finden die Rezensent*innen die Warnmeldungen und Benachrichtigungen gut, die zu kritischen Funktionen und Problemen gesendet werden.

 Das könnte verbessert werden

  • Einige Nutzer*innen berichten von Problemen während Remote-Verbindungen, beispielsweise beim Navigieren des Remote-Bildschirms oder bei Tastatureingaben.
  • Die mobile App ist einigen Bewertungen zufolge manchmal langsam, bietet nur grundlegende Remotesteuerungsfunktionen und bietet keine Shortcuts für häufig genutzte Befehle.

Für wen ist Pulseway geeignet?

Pulseway bietet Versionen für IT-Teams sowohl kleiner als auch großer Unternehmen an. Die Software ist als gehostete oder On-Premises-Version verfügbar und kann auch von Managed Service Providers (MSPs) verwendet werden.

Nächste Schritte

In eine fundierte Software-Kaufentscheidung fließen viele Faktoren ein. Bei der Suche nach einer Remote-Monitoring-Lösung sind folgende Überlegungen sinnvoll:

  • Identifiziere die spezifischen Anforderungen deines Unternehmens. Brauchst du die Software, um remote Software bereitzustellen, den Bildschirm zu übertragen, Sitzungen zu steuern oder mehreres davon?
  • Erstelle eine Liste von IT-Management-Software, die genau die von dir benötigten Remotesteuerungsfunktionen bietet. Es lohnt sich nicht, für Funktionen zu zahlen, die gar nicht gebraucht werden.
  • Wirf einen Blick auf kostenlose Tools und nutze kostenlose Testversionen und Demos, um Software in die engere Auswahl zu nehmen, die für dein Unternehmen und dein Budget am besten geeignet ist.

Weitere hilfreiche Ressourcen

Die richtige Remote-Monitoring-Software für dein IT-Controlling zu finden kann eine Herausforderung sein: Viele Lösungen bieten ähnliche Funktionen und oft verwenden Anbieter sehr technischen Jargon auf ihren Websites und in ihren Produktanleitungen. Wir möchten dir helfen, indem wir die Dinge vereinfachen.

Im IT-Management-Softwareverzeichnis von GetApp  findest du eine umfassende Liste von Produkten, die Funktionen für das Asset-Management und die Remotesteuerung bieten. Lies echte Nutzerbewertungen, um bessere Kaufentscheidungen zu treffen, und nutze unser Vergleichstool für einen schnellen Vergleich von Produkten anhand von Funktionen, Preis und Integrationen.

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* Methodik

Die in diesem Artikel aufgeführten Produkte wurden folgendermaßen ausgewählt:

  • Wir haben alle auf GetApp gelisteten IT-Management-Produkte aufgelistet, die zwischen dem 12. März 2019 und dem 12. März 2020 mehr als 20 Bewertungen hatten und mit mindestens 4,5 bewertet wurden.
  • Aus dieser Liste haben wir anschließend ausschließlich die Tools gewählt, die Asset-Management- und Remotesteuerungsfunktionen bieten.
  • Daraufhin schlossen wir alle Tools aus, deren Preis in der Basisversion höher lag als 5 $ pro Gerät und Monat.
  • Die verbleibenden Produkte haben wir nach der Gesamt-Nutzerbewertung sortiert, um unsere Top 3-Empfehlungen zu erhalten.

25 Software-Deals zur Unterstützung beim Arbeiten von zuhause

Software-Deals

Update vom 30. April, 2020.

13 Software-Deals

Regierungen auf der ganzen Welt rufen dazu auf, von zuhause aus zu arbeiten, und viele Softwareanbieter haben darauf reagiert, indem sie Unternehmen in diesen unsicheren Zeiten mit besonderen Software-Deals unterstützen. Wir haben eine Liste mit Softwareprodukten für das Arbeiten von zuhause zusammengestellt, deren Preise oder Angebote infolge des COVID-19-Ausbruchs geändert werden.

Damit ein Anbieter in diesem Artikel erwähnt wird, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Die Änderung der Produktpreise oder Lizenzoptionen muss eine direkte Folge der COVID-19-Pandemie sein.
  2. Die Änderung der Produktpreise oder Lizenzoptionen muss für eine breite Nutzergruppe verfügbar sein (z. B. für alle Bestandskunden, sämtliche
    Nutzer*innen usw.).

Änderungen, die nur bestimmte Branchen oder Berufsgruppen betreffen (z. B. Personal im Gesundheitswesen), werden nicht aufgeführt.

Wir werden diese Seite in den kommenden Wochen aktualisieren, um Änderungen und neue Software-Deals zu berücksichtigen.

13 Software-Deals zur Unterstützung beim Arbeiten von zuhause

Webkonferenzsoftware

1. Cisco Webex Meetings

Cisco hat die Funktionen seiner Webex Meetings-Software erweitert. Dies betrifft nun alle Länder, die Zugriff auf die Plattform haben, und nicht nur diejenigen, die von COVID-19 betroffen sind.

Bisheriges Angebot

Cisco Webex Meetings war ab 12,85 €/Monat verfügbar und bot eine Gratisversion sowie eine kostenlose Testversion an.

Aktualisiertes Angebot

Cisco hat die Funktionen der Webex-Gratisversion für alle Länder, in denen sie verfügbar ist, erweitert. Diese Funktionen sind zusätzlich verfügbar:

  • Unbegrenzte Nutzung; keine Zeitbeschränkungen
  • Bis zu 100 Sitzungsteilnehmer*innen
  • Einwahloptionen jetzt verfügbar (zusätzlich zur aktuellen VoIP-Bereitstellung)

Cisco bietet Unternehmen, die sich neu bei Webex registrieren, kostenlose 90-tägige Lizenzen.

Weitere Informationen

2. GoToMeeting

GoToMeeting verbindet Menschen aus aller Welt und reagiert ebenfalls auf die Coronavirus-Krise. Das Unternehmen passt seine Angebote an, damit seine Tools flexibler eingesetzt werden können.

Bisheriges Angebot

Abonnements waren ab 10,75 €/Monat verfügbar.

Aktualisiertes Angebot

Wer aktuell über ein Abonnement für LogMeIn verfügt, kann auch auf Kollaborationstools wie GoToMeeting und GoToWebinar zugreifen. Dies gilt anfangs für bis zu drei Monate ohne Zusatzkosten für laufende Abonnements. GoToMeeting bietet außerdem zusätzlichen Support, Hilfe und Anleitungen für seine Nutzer*innen an.

Weitere Informationen

3. Google Meet

Google bietet allen G Suite-Kunden kostenlosen Zugang zu seiner Videokonferenzplattform Meets.

Bisheriges Angebot

Die G Suite war in der Business-Version ab 9,36 € pro Nutzer*in und Monat verfügbar.

Aktualisiertes Angebot

Google bietet die Premiumfunktionen von Hangouts vorläufig bis zum 1. Juli 2020 für alle kostenlos an. Dazu gehören Anrufe mit bis zu 250 Teilnehmer*innen, Live-Streaming für 100.000 Personen innerhalb einer Domain sowie die Möglichkeit, Meetings aufzuzeichnen und in Google Drive zu speichern.

Weitere Informationen

4. Microsoft Teams

Microsoft Teams bietet eine kostenlose sechsmonatige Testversion für das Premium-Abonnement des Kollaborationstools.

Bisheriges Angebot

Microsoft Teams war als Bestandteil von Office 365 je nach Version ab 4,20 € bzw. 10,50 € pro Nutzer*in und Monat verfügbar. Außerdem gab es eine kostenlose Version sowie einen Gratistest der Bezahlversion.

Aktualisiertes Angebot 

Microsoft Teams bietet seinen Nutzer*innen nun einen kostenlosen sechsmonatigen Test der Premiumversion, um Menschen bei der Zusammenarbeit mit Teams und Geschäftspartnern zu unterstützen.

Weitere Informationen

5. Livestorm

Livestorm bietet die kostenlose und unbegrenzte Nutzung seiner Lösung für Remote-Videokonferenzen sowie Rabatte für seine Webinar-Lösung an.

Bisheriges Angebot

Für eine unbegrenzte Anzahl von Sitzungen mussten die Nutzer*innen pro Gastgeber 31 $ pro Monat (etwa 28,5 €) bezahlen. Für unbegrenzte Webinare betrug der Preis 99 $ (etwa 91 €) pro Gastgeber und Monat.

Aktualisiertes Angebot 

Das Livestorm-Meeting ist für die Dauer der Pandemie mit dem Werbecode MEETFR100 kostenlos. Das Livestorm-Webinar wird mit einem 20%igen Rabatt für 6 Monate mit dem Gutscheincode WEBINARFR20 angeboten.

Weitere Informationen

6. StarLeaf

StarLeaf bietet eine kostenlose Version seines Videokonferenz-Tools für alle Nutzer*innen an.

Bisheriges Angebot

Preise sind nur auf Anfrage auf ihrer Website erhältlich.

Aktualisiertes Angebot 

Die kostenlose Version der Software ist für Nutzer*innen an allen Standorten und auf allen Geräten verfügbar. Das Unternehmen hat auch einen neuen Remote-Arbeitsplatz eingerichtet.

Weitere Informationen

7. 3CX

Die Standardversion von 3CX wird 3 Jahre lang für unbegrenzt viele Nutzer*innen kostenlos sein.

Bisheriges Angebot

Die Standard-Lizenzpreise begannen bei 346 € pro Jahr.

Aktualisiertes Angebot

Als Antwort auf Covid-19 bietet das Unternehmen die Standardlizenz für die ersten 3 Jahre kostenlos an. 3CX umfasst Funktionen für Web-Konferenzen und Live-Chats sowie mobile Anwendungen für die Zusammenarbeit von Mitarbeiter*innen bei der Telearbeit.

Weitere Informationen

Webkonferenz Software-Deals

Videobearbeitungs– und Aufnahmesoftware

8. Brightcove Video Platform

Um Unternehmen beim Minimieren von Geschäftsunterbrechungen durch das Coronavirus zu unterstützen, bietet Brightcove seinen Kund*innen für einen Zeitraum von 90  Tagen 50 Stunden kostenloses HD-Live-Streaming.

Bisheriges Angebot

Die Preisgestaltung ist auf der Website des Unternehmens nicht unmittelbar verfügbar, doch die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens waren kostenpflichtig.

Aktualisiertes Angebot

Die aktuellen kostenlos angebotenen Kollaborationstools von Brightcove sollen Nutzer*innen und Unternehmen als temporäre Maßnahme aufgrund der Coronavirus-Pandemie dienen. Die KMU-Kollaborationssoftware steht nun allen Nutzer*innen zur Verfügung, die sich bei Brightcove Live anmelden.

Weitere Informationen

9. Loom

Loom bietet während der weltweiten Gesundheitskrise zusätzliche Funktionen an.

Bisheriges Angebot

Die Pro-Version von Loom war ab 10 $ pro Nutzer*in und Monat (rund 9,25 €) verfügbar, es gab eine kostenlose Basisversion.

Aktualisiertes Angebot

Als temporäre Maßnahme bis zum 1. Juli 2020 wurden die Aufzeichnungsbeschränkungen für die Basisversion entfernt. Zusätzlich hat Loom den Preis der Pro-Version auf 5 $/Monat (rund 4,65 €) reduziert. Die kostenlose Testversion von Loom Pro kann nun 30 statt 14 Tage lang genutzt werden.

Weitere Informationen

Videobearbeitungs- und Aufnahmesoftware Software-Deal

Zusammenarbeit

10. Zoho Remotely

Zoho Remotely ist ein neues Programm. Es wurde speziell wegen des Coronavirus entwickelt.

Bisheriges Angebot

Keins

Aktualisiertes Angebot

Zoho Remotely ist eine Suite von Web- und Mobilanwendungen für die Kommunikation, Zusammenarbeit und geschäftliche Produktivität. Remote ist bis zum 1. Juli 2020 kostenlos.

Weitere Informationen

11. Box

Der Kollaborationstool-Anbieter Box bietet nun eine Gratisversion seiner Software für KMU, damit Unternehmen die durch das Coronavirus entstehenden Herausforderungen leichter bewältigen können.

Bisheriges Angebot

Die Business-Version von Box war ab 12,82 € pro Nutzer*in und Monat verfügbar.

Aktualisiertes Angebot

Box bietet eine dreimonatige kostenlose Testversion seiner Kollaborationsplattform für KMU.

Weitere Informationen

12. Wrike

Wrike bietet eine kostenlose 6-monatige Testversion von Wrike Professional an, um den Mitarbeiter*innen an entfernten Standorten zu helfen, produktiv zu bleiben.

Bisheriges Angebot

Die Preise für die professionelle Version mit allen Projektplanungs- und Kollaborationsfunktionen lagen bei $9,80 (ca. 9 €) pro Nutzer*in und Monat.

Aktualisiertes Angebot

Bis zum 30. April können sich Nutzer*innen für einen kostenlosen 6-monatigen Test anmelden.

Weitere Informationen

13. Klaxoon

Klaxoon bietet eine kostenlose Testphase seiner kollaborativen Apps-Suite an.

Bisheriges Angebot

Die Preise sind auf der Website des Unternehmens nicht verfügbar.

Aktualisiertes Angebot

Die kollaborativen Tools von Klaxoon werden 90 Tage lang kostenlos und ohne Nutzungsbeschränkung zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen

Software-Deals Zusammenarbeit

Remotesupport-Software

14. Instant Housecall

Instant Housecall bietet als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie kostenlose Unterkonten.

 Bisheriges Angebot

Instant Housecall war ab 29 $ (rund 26,80 €) pro Nutzer*in und Monat verfügbar.

Aktualisiertes Angebot

Das Unternehmen gibt an, kostenlose Unterkonten anzubieten, bis die Pandemie nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorbei ist. Ab dann gelten dieselben Bedingungen wie zuvor.

Weitere Informationen

15. SolarWinds Take Control

SolarWinds bietet jetzt eine verlängerte kostenlose Testphase seiner eigenständigen Fernsupportlösung an.

 Bisheriges Angebot

Die Preise begannen bei 19 €/Monat.

Aktualisiertes Angebot

SolarWinds Take Control Plus wird jetzt für 90 Tage kostenlos für Unternehmen angeboten, die vor dem 30. Juni Zugang beantragen. Die Anzahl der Endbenutzerkonten, die mit Take Control Plus bereitgestellt werden, wurde ebenfalls von 10 auf 35 Konten erhöht.

Weitere Informationen

Remotesupport Software-Deal

Netzwerksicherheit

16. Cloudflare

Cloudflare bietet Sicherheitslösungen für kleine Unternehmen und hat sein Angebot aktualisiert, um auch kleinen Unternehmen kostenlos Funktionen der Enterprise-Klasse zur Verfügung zu stellen.

Bisheriges Angebot

Die Business-Version von Cloudflare waren für 200 $ (rund 186 €) pro Monat verfügbar.

Aktualisiertes Angebot

Bis zum 1. September 2020 erlässt Cloudflare seine monatlichen Gebühren und bietet bis zu 500 kostenlose Aktivierungen für Cloudflare for Teams. Nach diesem Datum besteht keine Verpflichtung. Außerdem bietet das Unternehmen kostenlose 30-minütige Onboarding-Sitzungen mit seinem Technikteam.

Weitere Informationen

17. SentinelOne

SentinelOne CORE und Dienste zur schnellen Bereitstellung werden kostenlos angeboten.

Bisheriges Angebot

Die Preise werden auf der Website des Unternehmens nicht mitgeteilt.

Aktualisiertes Angebot

Für Unternehmen mit unmittelbarem Bedarf an Arbeit von zu Hause bietet das Unternehmen ihre SentinelOne CORE- und Rapid Deployment-Services bis zum 15. Mai kostenlos an.

Weitere Informationen

18. Sumo Logik

Sumo Logic verlängerte die kostenlose Testversion seines Work-from-home-Anwendungspakets.

Bisheriges Angebot

Die Preise begannen bei 99 $/Monat (etwa 90 €), die jährlich in Rechnung gestellt werden, mit einer 30-tägigen kostenlosen Probezeit.

Aktualisiertes Angebot

Jetzt können Nutzer*innen die Plattform 90 Tage lang kostenlos testen.

Weitere Informationen

Netzwerksicherheit Software-Deal

Passwortmanagement

19. 1Password

1Password erweitert als Reaktion auf das Coronavirus seinen Testzeitraum.

Bisheriges Angebot

1Password hat bisher keine Gratisversion angeboten. Die Business-Version war ab 7,99 $ pro Nutzer*in und Monat verfügbar und die Teams Version für 3,99 $ (rund 7,50 € und 3,70 €).

Aktualisiertes Angebot

Ab sofort verlängert 1Password die kostenlose Testphase für seine Business-Version von 30 Tagen auf 6 Monate.

Weitere Informationen

20. Dashlane Business

Die ersten 3 Monate der Premium- und Business-Abonnements von Dashlane sind jetzt für neue Nutzer*innen kostenlos.

Bisheriges Angebot

Die Preise für Dashlane Business lagen bei 3,33 € pro Monat und bei 4 € für Dashlane Premium pro Nutzer (beide werden jährlich in Rechnung gestellt).

Aktualisiertes Angebot

Dashlane Business  bietet die ersten 3 Monate des Dashlane Premium-Abonnements für neue Nutzer*innen jetzt kostenlos an.

Weitere Informationen

Passwortmanager Software-Deals

CRM-Software

21. Bitrix24

Bitrix24 erlaubt nun unbegrenzte Nutzerzahlen für die Gratisversion seines Kollaborationstools.

Bisheriges Angebot

Die kostenlose Version von Bitrix24 war auf 12 Nutzer*innen beschränkt, die kostenpflichtigen Versionen waren ab 19 € monatlich für 2 Personen verfügbar.

Aktualisiertes Angebot

Die kostenlose Version von Bitrix24 kann nun von unbegrenzt vielen Personen genutzt werden. Änderungen an dieser Regelung werden mindestens 30 Tage im Voraus angekündigt, sodass genug Zeit bleibt, eigene Daten zu speichern.

Weitere Informationen

Callcenter-Software

22. CallHippo

Callhippo ist eine Voice over Internet Protocol-(VoIP)-Lösung.

Bisheriges Angebot

CallHippo war ab 10 $ (rund  9,25 €) pro Nutzer*in und Monat verfügbar.

Aktualisiertes Angebot 

Die Bronze-Version von CallHippo ist nun als kostenlose zweimonatige Testversion verfügbar.

Weitere Informationen

Social Media Management Tools

23. Hootsuite

Als Reaktion auf die Pandemie bietet Hootsuite seinen Basisplan (für 1 Benutzer und 10 soziale Profile) kostenlos an.

Bisheriges Angebot

Die Pläne begannen bei 25£/Monat (rund 28,80 €), die jährlich in Rechnung gestellt werden.

Aktualisiertes Angebot 

Hootsuite Professional Plan-Tools sind bis zum 1. Juli für KMUs und gemeinnützige Organisationen kostenlos.

Weitere Informationen

Grafik-Design-Software

24. Affinitäts-Designer

Affinity bietet seinen Affinity Designer zusammen mit anderen Tools kostenlos an.

Bisheriges Angebot

Die Preise für den Affinity Designer begannen bei 27,99 € pro Monat.

Aktualisiertes Angebot 

Serif hat eine kostenlose 90-Tage-Testversion bis zum 20. Mai für ihre Affinity Suite eingeführt, die Affinity Designer enthält. Nutzer*innen erhalten 50 % Rabatt, wenn sie ihn auch für das iPad erwerben. Die Suite umfasst professionelle Kreativsoftware, die Fotobearbeitung, Grafikdesign und Publishing.

Weitere Informationen

Vertragsmanagement Software

25. ContractNow

ContractNow ist eine Software, die es Unternehmen ermöglicht, Verträge zu zentralisieren und neue Vereinbarungen mit integrierter e-Signatur abzuschließen. Die Software wird jetzt kostenlos angeboten.

Bisheriges Angebot

Die Preise werden auf der Website des Unternehmens nicht mitgeteilt.

Aktualisiertes Angebot 

Als Reaktion auf die Pandemie wird ContractNow bis zum 1. September kostenlos sein.

Weitere Informationen

Weitere Software-Deals

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen für eine verbesserte Online-Zusammenarbeit im Team

Remote team building ac

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen sind nicht gleich klassische Teambuilding Maßnahmen. Gemeinsame Mittagessen, ein spontaner Witz im Büro, das Feierabend-Bier oder der Firmenausflug zum Gokart-Fahren sind virtuell nicht möglich. Aber es gibt andere Möglichkeiten, die helfen, physisch voneinander getrennte Menschen zu einem Team werden zu lassen. Chats, Videokonferenzen, virtuelle Boards und vieles mehr können helfen, Distanzen zu überwinden und die Online-Zusammenarbeit im Team zu verbessern.

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen für eine verbesserte Online-Zusammenarbeit im Team

Warum Teambuilding?

Bevor wir über konkrete Möglichkeiten des Teambuildings in der virtuellen Welt sprechen, möchte ich noch kurz auf die Essenz von wahren Teams eingehen. Ein Team ist ein soziales System. Manche dieser sozialen Systeme funktionieren gut, andere weniger. Aber woran liegt das? Warum erzielen manche Teams mehr, als die Summe der einzelnen Mitglieder ergeben würde und andere weniger?

Glaubt man Daniel Coyle, dem Autor des Buches The Culture Code, weisen erfolgreiche Teams drei typische Kennzeichen auf:

1. Sicherheit

Sicherheit bedeutet im Kontext erfolgreicher Teams deutlich mehr als ein Arbeitsvertrag und ein gesichertes Einkommen. Sicherheit steht in diesem Kontext vielmehr Verlässlichkeit und Vertrauen. Es geht also um ein Team, in dem ein respektvoller Umgang oberste Priorität genießt. Dieses Gefühl für ein „Miteinander“ zu erlangen ist ein langwieriger Prozess, der durch feste Rhythmen und Rituale aber auch Humor, offene Fragen, aktives Zuhören immer wieder praktiziert werden muss – Teambuilding eben.

2. Verletzlichkeit

Verletzlichkeit muss vorgelebt werden. Nur wenn die Teamführung Fehler eingesteht oder um Hilfe bei seinem Team fragt, werden sich auch die Teammitglieder öffnen. Redet also offen über Fehler, sprecht problematische Dinge klar an, helft und unterstützt euch gegenseitig. Verwendet zum Beispiel Gamification-Elemente, um diese Teamkultur zu etablieren.

3. Sinnkopplung

Der stärkste Motor für ein Team ist das Wissen darüber, wofür man etwas macht und wohin man will. Denn die intrinsische Motivation ist erwiesenermaßen für jeden Menschen langfristig inspirierender als eine extrinsische Manipulation zum Beispiel in Form einer Prämie. Wie diese Motivatoren und Werte aussehen, ist personenabhängig. Ein gutes Team erkennt aber die unterschiedlichen Bedürfnisse und versucht sie zu berücksichtigen – auch virtuell.

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen: Werkzeuge und Vorbereitung

In der digitalen Welt gibt es eine Unmenge an Tools. Meine Empfehlung für virtuelle Zusammenarbeit lautet: Keep it Simple!

  • Verwendet virtuelle Whiteboards in der Cloud (z.B. Mural, Miro oder auch Trello-Tafeln),
  • Nutzt ein Chat-Tool (z. B. Slack),
  • Bereitet einen virtuellen Workspace vor (z. B. Google Docs) und
  • Verwendet ein Tool für Video-Konferenzen (z. B. Zoom, Skype, Microsoft Teams, Facetime, Whereby,..)

Neben den technischen Aspekten solltet Ihr Euch auch Gedanken darüber machen wann und warum ihr welche Initiative zum Teambuilding durchführt. Stellt Euch hierzu folgende drei Fragen:

  • Echtzeit oder Asynchron?
    • Ist es wichtig, dass alle Teilnehmer gleichzeitig vor ihrem Monitor sitzen oder können die Personen selbst entscheiden, wann sie teilnehmen?
  • Just for fun oder mehr?
    • Handelt es sich bei der Aktivität um eine reine Spaß-Veranstaltung oder kann sie auch helfen zwischenmenschliche Verbindungen aufzubauen oder zu verbessern?
  • Einmal oder immer wieder?
    • Ist die Maßnahme etwas Einmaliges oder wird sie regelmäßig wiederholt?

Nachfolgend zwei Szenarien, um dies zu verdeutlichen:

Szenario 1: Du führst ein mit deinem relativ neuen Online-Teammeeting durch und möchtest Deine Kollegen besser kennenlernen und adäquat abholen. Hierzu eignen sich Eisbrecherfragen. Diese einfachen Fragen nehmen Nervosität und helfen Gemeinsamkeiten zu finden. Frage doch beim nächsten virtuellen Teamevent Deine Kollegen nach ihrer Traumurlaubsdestination oder ob sie Katzen oder Hunde bevorzugen? Wenn Du mehr Inspirationen suchst, schau die doch mal auf dieser Liste um. Die Methode ist also in Echtzeit, Just for fun und kann immer (mit anderen Fragen) wieder wiederholt werden.

Szenario 2: Um sich besser zu verstehen, kann es sinnvoll sein, dass jeder Mitarbeiter ein persönliches Benutzerhandbuch zu seiner Person anfertigt. Dies kann z. B. in Form eines Videos oder einer einheitlichen PowerPoint-Präsentation erfolgen, die zentral abgelegt wird. Neue Mitarbeiter können dann die Vorlieben und Arbeitsgewohnheiten der Kollegen erforschen. Im Gegensatz zur Eisbrecher-Methode ist diese Teambuilding-Maßnahme, asynchron, eine einmalige Aktion pro Mitarbeiter aber auch mehr als nur Just for fun. Auch hierfür ein kleines Beispiel von Didier Elzinga dem CEO von Culture Amp.

7 Virtuelle Teambuilding Maßnahmen zum Ausprobieren

1. Büroolympiade

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen für eine verbesserte Online-Zusammenarbeit

Teambuilding heißt gemeinsam Spaß zu haben, und zwar regelmäßig; und das gilt auch für die virtuelle Welt. Denn Spaß erzeugt Verbundenheit, schafft Vertrauen und verbessert so, auf praktische Weise, die Zusammenarbeit. Ein wunderbares Mittel, um das Team zum Lachen zu bringen, sind Spiele und bei einer Aneinanderreihung von mehreren Spielen kann ganz schnell eine Büroolympiade daraus werden (Originalquelle: teambuilding.com).

2. Virtuelle Wettbewerbe

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen für eine verbesserte Online-Zusammenarbeit

Gerade für größere Gruppen kann dieses Spiel sehr interessant sein. Was ihr benötigt sind mehrere Spiel-Ideen und eine Videokonferenz-Software, bei der ihr Teilnehmergruppen in virtuelle Räume packen könnt. Die unterteilten Teams führen dann parallel Wettbewerbe, wie Origami falten, Rätsel lösen oder andere kreative Spielchen durch und werden am Ende mit Medaillen beschenkt. Für dieses Format solltet ihr mindestens 90 Minuten einplanen.

3. Virtuelles Ankommen im Büro

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen für eine verbesserte Online-Zusammenarbeit

Ihr könnt auch einmal das „Ankommen im Büro“ simulieren. Öffnet hierzu einfach einen Videokonferenz-Kanal für die erste Stunde im Büro. Der Kanal verpflichtet nicht zur Teilnahme, aber Teammitglieder, die keine konkurrierenden Termine haben können vor der Kamera ihren Kaffee trinken, sich nach dem Befinden der anderen erkunden oder einfach nur in die Kamera lächeln. Bei einem aktuellen Kunden praktizieren wir dies aktuell. Wir öffnen um 8:30 Uhr den Kanal. Bereits zum Start sind meistens ein Drittel des Teams anwesend. Bis 8:45 Uhr sind wir dann meistens vollständig. Diese Maßnahme fördert das Gruppengefühl, erfordert keinen Mehraufwand und kann einfach schnell ausprobiert werden.

4. Wunschliste gestalten

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen für eine verbesserte Online-Zusammenarbeit

Kennt Ihr den Film „Das Beste kommt zum Schluss“ mit Jack Nicholson und Morgan Freeman? Die beiden todgeweihten erstellen im Film Wunschlisten mit Dingen, die sie einmal in ihrem Leben machen wollen und führen sie dann durch. Dieses Wunschlistenprinzip könnt ihr mit Euren Teams auch machen. Bittet doch Kollegen doch ihre persönlichen Wünsche auf einem virtuellen Whiteboard (z.B. Mural oder Miro) festzuhalten. Ihr könnt es z.B. wie Brian Scudamore der CEO von O2E Brands machen und nach den 101 Lebenszielen bei euren Teammitgliedern fragen, ihr könnt aber natürlich auch weniger Wünsche pro Person nehmen. Diese Übung hilft, die Empathie im Team zu steigern. In Folge-Meetings kann das Board immer wieder betrachtet werden und erledigte Dinge gestrichen werden.

5. Spaß mit Gamification

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen für eine verbesserte Online-Zusammenarbeit

Gemeinsam online spielen ist ein weiterer Ansatz, den ihr zum Teambuilding ausprobieren könnt. Das können natürlich einfache Just for fun-Spiele sein, wie zum Beispiel skribble.io, bei dem ihr an eurem Bildschirm Begriffe zeichnet, die die anderen erraten müssen aber auch nachhaltigere Spiele aus dem Bereich Gamification. Sprich der Verwendung von Spielelementen und Game-Design-Techniken in spielefremden Kontexten. Lego Serious PlayÒ und die Marshmallow Challenge seien hier exemplarisch genannt. Da dieser Gamification oder „SeriousGames“-Ansatz noch relativ neu in der online Welt ist, empfehle ich euch den Hashtag #SeriousGames4Remote in den sozialen Medien zu verfolgen. Hier entsteht im Moment jede Menge neue Ideen, die bei einem virtuellen Teambuilding hilfreich sein können.

6. Virtueller After-Work-Drink

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen für eine verbesserte Online-Zusammenarbeit

Warum nicht einmal abends auf ein Glas Wein oder ein Bier vor dem Notebook treffen? Eröffnet doch einmal eine virtuelle Kneipe mit euren Kollegen. Sprecht über Gott und die Welt und lernt euch abseits der beruflichen Themen besser kennen. Ihr könnt auch das Setting abändern, indem jeder ein Teelicht anzündet und ihr so eine winzige Lagerfeuer-Atmosphäre schafft. Um den Teambuildingcharakter zu verstärken, könnt ihr auch vorab jedem eurer Team-Mitglieder ein „Lagerfeuer-Set“, bestehend aus einem Teelicht und ein paar Streichhölzern, zusenden.

7. Briefe verschicken

Virtuelle Teambuilding Maßnahmen für eine verbesserte Online-Zusammenarbeit

Apropos zusenden: Manchmal sind die besten Aktionen für virtuelle Teams gar nicht virtuell. Ähnlich dem „Lagerfeuer-Set“ könnt ihr euren Teammitgliedern einmal einen Brief schreiben, oder Kudo-Karten verschicken, die diese dann wieder ausfüllen und anderen Teammitgliedern weitergeben können. Für nahezu jeden Menschen ist es schön, wertschätzende Geschenke bzw. Aufmerksamkeiten zu bekommen, denn etwas auszupacken und in der Hand zu halten bewirkt oft mehr als eine Nachricht in einem Messenger-Channel.

Zusammenfassung

Virtuelles Teambuilding ist nicht einfach. Und ganz ehrlich – ich bin skeptisch, dass es reale Begegnungen und das gemeinsame Erleben vor Ort 1:1 ersetzen kann. Aber die virtuelle Welt hilft uns, Teams zu formen, bei denen die Menschen verteilt über den Globus sitzen oder sich aufgrund äußerer Umstände nicht treffen können. Firmen wie Basecamp und Buffer praktizieren verteiltes Arbeiten seit Jahren und behaupten von sich, eine exzellente Unternehmenskultur zu haben. Dem möchte ich nicht widersprechen, aber auch diesen Firmen fehlt ein Vergleich, wie es andersherum wäre.

Zusatzquellen

Nachfolgend habe ich euch noch ein paar weitere Quellen für virtuelle Teambuilding Maßnahmen angefügt:

Bist du auf der Suche nach Videokonferenz-Tools, mit denen du einige dieser virtuellen Teambuilding Maßnahmen mal ausprobieren kannst? Dann wirf einen Blick auf Capterra’s Liste der besten Videokonferenz-Software.

Digitale Transformation in Unternehmen – Einschätzungen zu den Auswirkungen der Coronakrise

Digitale Transformation in Unternehmen - Einschätzungen zu den Auswirkungen der Coronakrise

Digitale Transformation in Unternehmen – Einschätzungen zu den Auswirkungen der Coronakrise von unserem Experten

Puff – da war sie da! Die Corona-Krise. Von heute auf morgen müssen deutsche Unternehmen Homeoffice einführen und digital arbeiten. Aber geht das mit der digitalen Transformation in Unternehmen so einfach auf Knopfdruck? In diesem Blogartikel wird Christian Botta seine Einschätzungen und Beobachtungen teilen, wie Unternehmen mit Unsicherheit umgehen und warum sich der Umgang mit Digitalisierung vermutlich ändern wird.

Digitale Transformation in Unternehmen - Einschätzungen zu den Auswirkungen der Coronakrise

Digitale Transformation in Unternehmen

Deutschland als Digitalisierungswüste

Deutschland ist sicherlich kein Vorreiter, wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Sicherlich habt ihr auch schon verzweifelt versucht, in der Bahn ein stabiles Internet zu ergattern oder auf dem Land mit eurem Handy in der Luft gewedelt in der Hoffnung, dass ein Edge-Zeichen auf dem Display erscheinen möge. Vielleicht hat sich euer Unternehmen bisher erfolgreich gegen das Thema Homeoffice gewehrt, weil euer Chef der festen Überzeugung war, dass zu Hause weniger geleistet wird und ihr nur länger ausschlafen wollt.

Da passen die Ergebnisse einer Studie des Digitalverbandes nur allzu gut ins Bild. Die mittelständischen deutschen Unternehmen gaben sich selbst bei der Bewertung des Digitalisierungsgrades die Note „ausreichend“. Rund 20 % der Betriebe haben sich mit dem Thema Digitalisierung noch gar nicht beschäftigt und nur 25 % der Unternehmen haben Budgets für die Digitalisierung eingeplant.

Und auch das Thema Homeoffice wurde bisher nicht wirklich von deutschen Unternehmen gepusht. Dies ist auch einer Studie von der Jungprofessorin Susanne Steffens zu entnehmen, über die sie im NDR unlängst sprach. Laut ihrer Aussage setzen rund 30 % der deutschen Unternehmen Homeoffice in geringem Maße ein. Vergleicht man nun noch den Fakt, dass für rund 45 Millionen Erwerbstätige in Deutschland etwa 37 Millionen Arbeitsplatzrechner zur Verfügung stehen, sieht man relativ schnell, wie viel mehr theoretisch möglich wäre.

Faktor Technologie

Mit dem Beginn der Krise musste es bei vielen Unternehmen ganz schnell gehen. Digitalisierung, digitale Prozesse, Virtualisierung, Homeoffice, VPN, Cloud-Lösungen, Online-Trainings- und Videokonferenzen und weitere Buzzword-Technologien mussten in Windeseile etabliert werden. Technologien und Dienste, die es mittlerweile seit bald 20 Jahren gibt.

  • Bereits im Jahre 2006 machte ich erste Webinare und diskutierte mit meinen Studenten über Skype. Aber heute werden diese Software-Tools gefeiert, als wären Sie der heilige Kral. Nein, diese Technologien gibt es schon lange (übrigens auch im Bereich der Bildung) – man hätte nur rechtzeitig den Umgang und den Einsatz mit diesen Tools lernen müssen.

Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess!  –  Thorsten Dirks, CEO der Telefónica Deutschland AG

 

  • Gerade im Mittelstand und bei kleineren Unternehmen wurde in der Vergangenheit wenig Fokus auf die Themen Automatisierung und IT als Treiber eines erfolgreichen Geschäftsmodells gelegt. Veraltete Betriebssysteme auf veralteten Arbeitsplatzrechnern, wenig bis keine mobilen Endgeräte oder Laptops sind oft Standard. Die interne IT wird als reine interne Kostenstelle betrachtet, um die marode Infrastruktur am Laufen zu halten. Im Rahmen der Digitalisierung wird und muss IT aber mehr sein; nämlich ein Business-Treiber. Um dies sein zu können, müssen sich die Unternehmen spätestens jetzt mit den Basics beschäftigen. Zu diesen Basics gehören neben einer adäquaten Infrastruktur für die Mitarbeiter, sichere Lösungen für Remote-Arbeit, das Optimieren und Digitalisieren von Geschäftsprozessen und die Befähigung der Mitarbeiter diese Lösungen auch im angedachten Sinne nutzen zu können.
  • Cloud versus Datenschutz ist ein weiteres virulentes Thema in diesem Kontext. Meine Beobachtung ist, dass es bei dieser Diskussion häufig gar nicht mehr um die Sache selbst, nämlich einer sinnstiftenden Lösung für ein Problem geht, sondern um das Verharren in Positionen; und das führt nur zu einem – Stillstand. Wir müssen wieder lernen, Argumente auf einer sachlichen Ebene auszutauschen, um möglichst optimale Ergebnisse im Sinne der Firma zu entwickeln. Ein wunderbares Beispiel hierfür ist die aktuelle Krise, auch führen Vertreter von Politik, Wirtschaft, Ethik und Gesundheit einen lebhaften Diskurs, um möglichst gute Entscheidungen für die Allgemeinheit zu treffen.

Faktor Mensch

Wenn es um das Thema Digitalisierung und vernetztes Arbeiten geht, reicht es aber nicht, nur den Faktor Technik ins Visier zu nehmen. Auch die Themen Führung und Kommunikation spielen eine entscheidende Rolle beim erfolgreichen Weg durch die Krise. Zweifelsohne herrscht in deutschen Betrieben eine Präsenzkultur. Viele Chefs möchten ihre Mitarbeiter vor Ort sehen und dadurch sicherstellen, dass sie die Lage im Griff haben. Ferner können sie so sicherstellen, dass sie schnell jederzeit auf sie zugreifen können und zielgerecht steuern können. Im Homeoffice ist dies anders.

Vorgesetzte müssen in dieser Zeit lernen zu vertrauen. Ein reiner Command-and-Control-Führungsansatz wird in Corona-Zeiten nicht mehr funktionieren. Auch müssen sie lernen, anders zu kommunizieren – zielgerichteter, klarer und öfter. Mal schnell etwas über den Tisch anweisen geht nicht mehr, aber genau dies birgt auch Chancen. Eigenverantwortung und die in „New Work“-Konzepten oft angepriesene Selbstorganisation seien hier nur exemplarisch genannt. Auch Themen wie Agilität und Flexibilität werden zur Normalität. Themen, über die in der Vergangenheit stundenlang diskutiert wurden, werden heute, in der Krise, einfach gemacht. Scheinargumente, wie „das haben wir schon immer so gemacht“ funktionieren nicht mehr und ausprobieren und lernen werden zu den wichtigsten Begleitern in der Pandemie.

Mutmacher

Wenn ich sehe, dass eine junge Badsanierungsfirma, von heute auf Morgen auf Homeoffice umstellt und ihre Mitarbeiter am nächsten Tag von zu Hause aus voll arbeitsfähig sind, macht dies Mut. Die Mitarbeiter, die noch keinen Laptop hatten, wurden mit Notebooks ausgestattet, Peripherie-Geräte, wie Kopfhörer wurden mit dazu gegeben und alle software-technischen Voraussetzungen wurden bereits im Vorfeld erprobt und in einzelnen Fällen (im Homeoffice) angewandt. VPN-Zugänge, Trello als Aufgabenboard, Microsoft-Teams zur internen Kommunikation, IP-Telefonie, eigengestrickte Software kombiniert mit diversen Lösungen aus der Cloud stellen die Basis für das erfolgreiche mobile Arbeiten dieser Firma.

Es muss übrigens nicht immer gleich die umfangreiche digitale Lösung sein, die Unternehmen in der aktuellen Situation helfen können. Betrachten wir zum Beispiel die kleine temporäre Digitalisierungslösung einer kleinen Bäckerei am Bodensee. Während der Krise bietet die Bäckerei ihren Kunden die Möglichkeit bis 22:00 Uhr Backwaren online zu bestellen. Die Bezahlung erfolgt via PayPal oder Kreditkarte. Am nächsten Morgen werden die frischen Backwaren dann bis 09:00 Uhr an die Haustüre gebracht und geklingelt.

Und wenn euer Unternehmen noch nicht so weit ist, gibt es auch keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Mittlerweile gibt es unzählige Möglichkeiten, wie ihr euch auch zu Corona-Zeiten digital weiterentwickeln könnt. Nachfolgend findet ihr ein paar Tipps, die euch vielleicht dabei helfen:

  1. Probiert Dinge aus. Egal ob Videokonferenz-Software oder Cloud-Lösungen, die meisten dieser Lösungen sind – zumindest in abgespeckter Version oder für einen bestimmten Zeitraum – kostenfrei. Nutzt diese Möglichkeiten und lernt mit eurem Team gemeinsam.
  2. Apropos lernen. Hört Podcast, schaut Euch Lernvideos auf Youtube oder LinkedIN-Learning an oder lest digitale Bücher und Blogs, wie diesen. Das Angebot ist unglaublich reichhaltig, also macht euch schlau.
  3. Diskutiert mit Experten. Stellt Fragen in sozialen Medien, wie Twitter oder LinkedIn, besucht Webinare, knüpft Kontakte und holt euch bei Bedarf Hilfe.
  4. Seid risikobewusst. Nicht jeder Berater ist ein guter Berater und nicht jedes digitale Tool ist gut für dein Business. Denke an Themen wie Datenschutz, sensible und personenbezogene Daten und wähle mit Bedacht. Aktionismus bringt nichts.

Die Krise zwingt uns also zum Lernen und Umdenken. Ob das nach der Krise wieder ganz schnell umgedreht wird, vermag ich nicht zu beurteilen. Es bleibt allerdings die Hoffnung, dass die Digitalisierung nicht nur als Jobkiller und Mittel zur Effizienzsteigerung in vielen Unternehmen gesehen wird, sondern auch als Chance flexibler zusammenzuarbeiten, einander mehr zu vertrauen und vielleicht auch die nächste Geschäftsreise online zu unternehmen.

Bist du auf der Suche nach Videokonferenz-Software? Dann wirf einen Blick auf GetApp’s umfassendes Softwareverzeichnis.

Über den Autor:

Christian Botta ist seit 2000 als Projektmanager und Berater für IT-Projekte tätig. Neben Zertifizierungen im traditionellen Projektmanagement (PMP®) verfügt er auch über Zertifizierungen im agilen Umfeld als Scrum Master und Product Owner. Seit 2015 ist Christian Botta Mitinhaber von Visual Braindump, mit dem Ziel, die Themen Visualisierung und Projekte näher zusammenzubringen. Darüber hinaus arbeitet er als Dozent, Trainer und Coach mit der Mission, Projekte anschaulich und erfolgreich zu gestalten.