10 Lektionen, die jeder Entrepreneur über Kundenservice lernen sollte

10 Lektionen, die jeder Entrepreneur über Kundenservice lernen sollte

10 Lektionen, die jeder Entrepreneur über Kundenservice lernen sollte

Jemand hat einmal gesagt, Vertrieb ohne Kundenservice ist wie Geld in eine Tasche voller Löcher stopfen. Dem kann ich nur zustimmen. Ich konnte die Konversion meiner Firma um 250% steigern, nur indem ich mit meinen Kunden gesprochen habe. Kundenservice verstehen kann sich positiv auf das Unternehmen auswirken. In diesem Sinne findest du hier 10 Lektionen über Kundenservice, die jeder Entrepreneur wissen sollte.

Zuhören

Der größte Fehler im Kundenservice, den jeder Geschäftsführer machen kann, ist anzunehmen, er versteht was der Kunde möchte. Gehe nicht mit einer Liste schriftlich ausgearbeiteter Fragen an deine Kunden heran – frage einfach wie Kunden dein Produkt oder Service nutzen, was sie mögen und was nicht. Dann höre zu. Was du gewinnen wirst – wenn du bereit bist zuzuhören ohne zu urteilen – wird sehr wertvoll sein.

Halte dein Versprechen

Versprechen haben einen großen Wert für Kunden. Es spielt keine Rolle, ob diese von einem Verkäufer oder CEO gemacht wurden, es sich um ein versprochenes Upgrade oder um Stornierungsbedingungen handelt. Kunden erwarten, dass Versprechen auch gehalten werden. Wenn dein Unternehmen eine mangelnde Leistung bei der Einhaltung von Versprechen abliefert, wirst du Kunden sowie das öffentliche Vertrauen schnell verlieren.

Finde die besten Tools, um den besten Service zu bieten

Kundenverwaltung und -service können nicht auf Klebezetteln gemacht werden. Die billigste CRM-Software zu kaufen, kann jedoch genauso problematisch sein. Davon rate ich dringend ab. Denke stattdessen darüber nach, wie du deine Mitarbeiter ermutigen kannst, den Service anzubieten, den deine Kunden verdienen. Kaufe ein CRM-Tool, welches genau das möglich macht. Deine Kunden und Mitarbeiter werden dir dafür dankbar sein.

Du kannst die Schlacht gewinnen und den Krieg verlieren

Diese Lektion betrifft insbesondere Meinungsverschiedenheiten mit Kunden, und kann sehr schwer zu lernen sein. Viele Entrepreneure sind so engstirnig darauf fokussiert, was ihr Geschäft zum Erfolg führt, dass sie nicht bemerken, wann es sinnvoll ist eine Ausnahme zu machen.
Vielleicht will ein Kunde eine Erstattung, die du normalerweise nicht genehmigen würdest. Bevor du einfach „Nein“ sagst, solltest du die Kosten dieser Ausnahme dem lebenslangen Wert eines Stammkunden gegenüberstellen. Du kannst nicht jeder Person einen Rabatt genehmigen, jedoch lohnt es sich in manchen Situationen einen Streit zu verlieren und dafür einen Kunden zu behalten.

Wie sich ein Niedergang einer Marke online vermeiden lässt

In unserer vernetzten Welt ist es unvermeidlich, dass mal etwas Schlechtes in den sozialen Medien über dich gesagt wird. Das gehört zur Realität wenn man das öffentliche Aushängeschild eines kundenorientierten Unternehmens ist.

Allerdings ist wichtig, wie du damit umgehst. Egal ob es sich bei dem Social Media Verantwortlichen um dich oder einen Mitarbeiter handelt, stelle sicher dass dieser auch unter Druck ruhig bleibt und auf Vertrauen und Entgegenkommen fokussiert. Angemessen zu antworten sobald diese Situationen entstehen, ist der beste Weg den Niedergang einer Marke online zu vermeiden.

Kunden erwarten, dass du erreichbar bist

Du weißt sicher, dass eine Kundenservice-Hotline von 8-16 Uhr nicht mehr reicht. Aber was du vielleicht noch nicht weißt ist, dass Kunden erwarten, dass du auf mehr Plattformen erreichbar bist als je zuvor. Wenn du nur auf Online-Foren setzt oder keinen Chat in Echtzeit oder E-Mail-Service hast, wird’s Zeit einen besseren Service anzubieten, um mit deinen Kunden dort zu interagieren wo sie sich auch befinden.

Stelle Mitarbeiter mit der richtigen Einstellung und Kompetenz ein

Wenn du jemanden einstellst, ist es wichtig darauf zu achten, dass die Person neben den benötigten Fähigkeiten auch die richtige Einstellung hat. Du willst schließlich nur freundliches und hilfsbereites Personal in deinem Geschäft. Wenn du Personen mit einer positiven, kooperativen Einstellung beschäftigst, befindest du dich in einer viel besseren Position, Kundenservice anzubieten, der in deiner Branche heraussticht.

Deine Mitarbeiter werden Kunden genauso behandeln, wie sie selbst behandelt werden

Du kannst deine Mitarbeiter nicht schlecht behandeln und gleichzeitig erwarten, dass sie deinen Kunden einen hervorragenden Kundenservice bieten. Als Entrepreneur solltest du deine Mitarbeiter genauso wie deine Kunden ansehen, und dich darum bemühen ihnen ein großartiges Erlebnis zu bieten – und das jeden Tag an dem sie zur Arbeit kommen.
Eine solche Arbeitsatmosphäre zu kreieren, muss nicht einmal teuer sein. Einfach mal „Danke für deine gute Arbeit“ sagen, kann bereits Mitarbeitervertrauen schaffen. Wenn du deine Mitarbeiter in der Weise behandelst, in der du möchtest, dass sie deine Kunden behandeln, werden diese wiederrum den vermittelten „Wow-Faktor“ an jeden weitergeben, der mit deinem Geschäft interagiert.

Ein System für Beschwerdebearbeitung

Eine Studie aus dem Jahr 2013 zeigt, dass 56% der Kunden, die eine Beschwerde eingereicht haben, nichts als Gegenleistung bekommen haben. Für einen bereits verärgerten Kunden ist nichts mehr frustrierend, als sich erfolglos zu beschweren.
Selbst wenn du nicht jeden Kundenwunsch erfüllen kannst, stelle zumindest sicher, dass Kunden sich gehört fühlen. Ob per Brief, Rückruf oder E-Mail, informiere deinen Kunden mit einer personalisierten Nachricht darüber, wie sein Anliegen behandelt wurde.

Du kannst nicht steuern, was du nicht prüfst

Das sorgfältige Messen deiner Anstrengungen ist wesentlich, wenn du versuchst den bestmöglichen Kundenservice anzubieten. So wie du keine Landing Page einsetzen würdest, ohne ihre Auswirkung auf den Verkauf zu verfolgen, solltest du auch deinen Kundenservice mit einem entsprechenden System messen. Umfragen, Erinnerungsmails und Stichprobenanrufe können wichtige Datenpunkte liefern.

Kundenservice ist kein Bereich der übergangen werden kann – von keinem Unternehmen, egal wie hoch die Qualität deines Produkts oder Services ist. Wende diese 10 Lektionen auf dein Unternehmen an und du wirst einen Weg finden, Eindruck auf deine Kunden zu machen und dein Unternehmen folglich stärken.

Was ist die wichtigste Lektion, die du im Kundenservice deines Unternehmens gelernt hast?

Der Originalartikel wurde übersetzt von Ines Bahr.

MailChimp vs. MailChimp Pro: Solltest du aufrüsten?

mailchimp

MailChimp vs. MailChimp Pro

MailChimp dominiert seit langem die Welt des E-Mail-Marketings. Obwohl MailChimp eine sehr beliebte Option hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis ist, ist keine Software perfekt. Einige Nutzer haben ihre Enttäuschung bezüglich mangelnder Schlüsselfunktionen, begrenzten Reportoptionen und schwachem Kundensupport ausgedrückt.

GetApp Nutzer Paul Sizemore meint: „Es mangelt an einigen Funktionen, die das Programm gut für extrem große Unternehmen machen würde.“

Die im September 2015 auf den Markt gebrachte Pro-Version von MailChimp ist ein wahrer Flaschengeist und bietet MailChimp-Händlern einige starke Funktionen, die sie sich schon immer gewünscht haben. Die Pro Version will sich damit im stark umkämpften Markt der E-Mail-Marketing Konkurrenz halten. Die MailChimp Pro-Flat kostet $199 im Monat zuzüglich der monatlichen Abonnementgebühr, die abhängig von der Anzahl der versendeten E-Mails ist.

MailChimp Pro’s nennenswerteste Funktionen sind:

  • Multivariate Tests
  • Erweiterte Segmentierung
  • Vergleichende Berichte
  • Prioritäts-Support
  • Schätzungen von Demografien
  • Zustellungsstopp

Die Frage ist, ob diese Funktionen auch die Wünsche an Aladin’s Wunderlampe wert sind und sich die $199 im Monat auszahlen? Lasst uns einen Blick auf Nutzer-Beschwerden werfen, und ob die neuen Funktionen der MailChimp Pro Version diese lösen können.

Testing

MailChimp: Die verfügbaren Testing-Funktionen umfassen A/B-Tests mit bis zu drei Variablen für Komponenten wie Betreffzeile, Sendernamen, Inhalt und Sendezeiten.

Ein GetApp Nutzer meint hierzu: „… E-Mails werden häufig komisch in Outlook wiedergegeben – das ist ein bekanntes Problem, weswegen ich den Kundensupport schon unzählige Male versucht habe zu kontaktieren.“

MailChimp Pro: Die Pro-Version bietet bis zu acht verschiedene Variablen für Testing an. Das ist eine Verbesserung um fünf Variablen im Vergleich zur Standard-Version. Es gibt ebenfalls eine neue Funktion namens “Inbox Preview”, welche eine Vorschau deiner Kampagne in über 40 verschiedenen Mail-Clients anzeigt, sodass du Anpassungen an deiner Kampagne machen kannst, bevor du sie wegschickst.

MailChimp Testing

Segmentierung

MailChimp: Segmentierung ist in MailChimp bis zu einem gewissen Grad möglich, besteht jedoch hauptsächlich aus einem manuellen Prozess. Dies beinhaltet die Segmentierung von Nutzern zu bestimmten Gruppen, die Opt-in bei der Registrierung für deinen Newsletter ausgewählt haben, sowie die Segmentierung von Faktoren wie Engagement, Location oder Data. Der größte Vorbehalt hier ist Automatisierung.

Ein GetApp Nutzer schreibt darüber: „Die Segmentierungsfunktionen sind ziemlich beschränkt und wenn du etwas wirklich Sinnvolles tun willst, musst du es manuell vornehmen (CSV exportieren, Listen updaten, etc. … nervig).“

MailChimp Pro: Erweiterte Segmentierungsoptionen in MailChimp Pro lassen dich mehrere Bedingungen hinzufügen, einschließlich Kauf-Historie und Webseitenaktivität, Demographien wie Alter und Geschlecht und E-Commerce-Aktivität. Nachdem du die Leistung segmentierter Kampagnen analysiert hast, kannst du diese Segmente in Mailinglisten umwandeln.

Eine neue Funktion beinhaltet prognostizierte Demographien, welche (große Überraschung) demografische Informationen über Kunden vorhersagen. Durch das Erstellen von Segmenten aus diesen Informationen und Analysieren der Ergebnisse werden Mailinglisten besser auf die Zielgruppe ausgerichtet.

MailChimp Segmentierung

Während die Segmente erweitert sind, ist der Prozess trotzdem manuell. Es gibt Integrationsoptionen mit Drittanbietern, jedoch keine Automatisierung, welche Kunden segmentiert und automatisch Mailinglisten basierend auf Klicks in MailChimp erstellt.

Einer unserer Nutzer meint: „Eine (und auch die einzige) Sache die bei MailChimp fehlt ist ein Weg, Personen basierend auf ihren Aktionen in deinen Broadcasts zu markieren. Es gibt einige Umwege in MailChimp dies zu schaffen – diese könnten allerdings verbessert werden.“

Reporting

MailChimp: Die meisten Nutzer sind mit den grundlegenden Reporting-Funktionen von MailChimp zufrieden, welche Öffnungs-und Klickraten und das Anzeigen, welche Nutzer auf welche Links geklickt haben, beinhalten. Es mangelt allerdings an Metriken für Berichterstattungen, die mehr in die Tiefe gehen. Tiefergehende Analysefunktionen würden ebenfalls Datenexport und das eigene Erstellen von Reporten beinhalten.

Ein Nutzer hat angemerkt: „Automatisierung ist nicht sehr einfach und die Berichterstattung könnte etwas mehr in die Tiefe gehen.“

MailChimp Pro: MailChimp Pro bietet erheblich mehr Berichterstattungsoptionen, einschließlich vergleichendem Reporting, durch welches du die Leistung verschiedener Kampagnen miteinander vergleichen kannst, Seite an Seite oder mit Hilfe aggregierte Daten ausgewählter Kampagnen. Dadurch kann die Leistung verschiedener Segmente miteinander verglichen werden.

MailChimp Reporting

Informationen über Zustellungen lassen Nutzer den Fortschritt ihrer Kampagne verfolgen, sobald diese versendet wurde. Weiterhin kann durch die neue Funktion die Zustellung einer Kampagne angehalten werden, wenn ein Fehler entdeckt wird.

MailChimp Reporting

Kundensupport

MailChimp: Kundensupport ist ein Bereich, in dem MailChimp in der Vergangenheit Schwierigkeiten hatte, seine Nutzer zu beeindrucken. Manche Nutzer haben sich über langsame Antwortzeiten oder das Fehlen eines Telefonsupports beschwert. Für Nutzer der kostenlose Version steht der Kundensupport nicht mal zur Verfügung.

Ein GetApp Nutzer meint: „Freie Accounts haben NULL Kundensupport. Früher konnte man eine E-Mail schreiben und bekam eine Antwort, aber jetzt muss man bezahlen. Mein Ziel ist genügend Abonnenten zu bekommen, sodass ich für den Service zahlen muss und daraufhin die Vorteile der Software nutzen kann.“

MailChimp Pro: Nutzer der Pro Version erhalten Priorität beim Kundensupport und rutschen in der Warteschlange nach vorne. Das löst nicht das Problem des fehlenden Kundensupports des kostenlosen Accounts – ist Kunden jedoch Support sehr wichtig, lohnt sich vielleicht das Upgrade.

Solltest du zur Pro Version wechseln?

Es kommt darauf an. Die meisten Funktionen in der Pro Version sind ausgebaute Funktionen der Standard Version. Bist du bereits mit den Funktionen der Standard Version zufrieden, ist es wahrscheinlich nicht wert mehr Geld auszugeben. Hast du ein großes Unternehmen mit einer langen Mailingliste kann sich die Investition in MailChimp Pro und die erweiterten Funktionen lohnen.

 

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Was die Generation Y wirklich von Leistungsbeurteilungen möchte

Was die Generation Y wirklich von Leistungsbeurteilungen möchte

Was die Generation Y von Leistungsbeurteilungen möchte

Generation Y, Millennials, Digital Natives – manchmal scheint das alles zu sein, worüber man diese Tage spricht. Die Generation Y kann keine Jobs finden, die Generation Y wird nicht gut genug bezahlt, usw.
Der Grund für die Besessenheit dieses Themas ist gerechtfertigt durch die hohe Anzahl an Arbeitskräften dieser Generation. Dem U.S. Bureau of Statistics Projects zufolge, werden Millennials im Jahr 2020 40% der Arbeitskräfte ausmachen und in 2025 sogar 75%.

Bei solch hohen Prozentzahlen ist es für Unternehmen wichtig zu verstehen, ob ihre momentan verwendeten Leistungsmanagement-Praktiken auch mit den Bedürfnissen dieser Generation zusammenpassen.

Der technische Faktor

In den letzten Jahrzehnten hat sich vieles hinsichtlich Technologien, Zugang zu jeglichen Informationen und Vorlieben der Erwerbstätigen verändert. Unzählige soziale, technologische und kulturelle Faktoren haben die Art und Weise verändert, wie die heutigen Arbeitskräfte ihren Beruf ansehen sowie auch die Erwartungen der Arbeitskräfte an Unternehmen (ob groß oder klein). Diese Faktoren müssen beachtet werden, sodass entsprechende Aktionen eingeleitet werden können.

Susan Peters, HR-Leiterin bei GE sagte zu Quartz: „Die Welt ist nicht mehr wirklich an einen Jahreszyklus gebunden. Um ehrlich zu sein, liegt das vor allem auch an der Generation Y. Es ist die Art und Weise wie diese Generation arbeitet und Feedback erwartet, was einfach häufiger, schneller und möglichst mobil ist. So gab es also viele Treibkräfte die meinten, es ist Zeit für diesen großen Wandel.“

Mangelhafte Prozesse

Trinet und Wakefield führten im September 2015 eine Untersuchung durch, um zu verstehen, wie Vollzeitangestellte zwischen 18 und 24 Leistungsbeurteilungen sehen.

Der Studie zufolge meinten 69% der Angestellten, die Prozesse sind mangelhaft, während 62% angaben sich von einer Leistungsbeurteilung „überrumpelt“ zu fühlen. 74% der Befragten meinten, sie wissen nicht wie ihre Vorgesetzten und Kollegen über ihre Leistung bei der Arbeit denken.

Wenn dein Unternehmen Schwierigkeiten damit hat, job-wechselnde Millennials engagiert zu halten, solltest du vielleicht überdenken, wie du Leistungsbeurteilungen durchführst. Weltweite Industrietitanen wie Adobe, GE, Accenture und IBM haben ihre jährlichen Leistungsbeurteilungen abgeschafft, da sie davon überzeugt waren, dass diese nicht mehr funktionieren.

Managerversagen

Die Interaktion und Beteiligung von Managern ist wesentlich, um aus Leistungsbeurteilungen einen Erfolg zu machen. 54% der Generation Y hatte häufig das Gefühl, dass Manager während den Beurteilungsgesprächen nicht darauf vorbereitet waren, Feedback zu geben. Feedback ist der Schlüsselfaktor für Millennials. Einmal im Jahr Feedback zu bekommen reicht hier nicht. Millennials brauchen regelmäßige Beurteilungsmeetings. Sie wollen wissen wie ihre Leistung eingestuft wird und nicht ein Jahr auf eine Beurteilung warten.

Nicht nur die Mitarbeiter sind unglücklich über die Art und Weise, wie Leistungsbeurteilungen durchgeführt werden, sondern auch die Manager. Einer Umfrage des Corporate Executive Board (CEB) zufolge sind ca. 95% der Manager mit den Unternehmensvorgaben unzufrieden, wie sie Beurteilungen durchführen müssen. 90% der Befragten finden, dass die Einstufungs- oder Rangbewertungsmethode keine präzisen Informationen bereitstellt. Sie finden, dass Einstufungssysteme unfair sind und nicht genau definieren oder analysieren, wie erfolgreich sich eine Person in dem Unternehmen entwickelt hat. Ebenfalls werden keine Defizite aufgezeigt, und Möglichkeiten diese zu überwinden.

„Diese ganze Terminologie über Einstufungen – gezwungene Einstufungen entlang einer Verteilungskurve oder was auch immer – davon haben wir genug“, sagt Pierre Nanterme (CEO bei Accenture) der Washington Post. „Wir werden dich individuell in deiner Rolle evaluieren, nicht vis-à-vis mit jemanden der in Washington oder Bangalore arbeitet. Das ist irrelevant. Es sollte um dich gehen.“

Coaching und Monitoring

Performance-Management ist ein kritischer Bereich für die meisten Unternehmen, da hier die Beziehung zwischen einem Manager und Mitarbeiter definiert wird. Millennials wollen Mentoren und Coaches, die einem in jeder Situation aushelfen und durch bereitwilliges Mitwirken an dem professionellen Wachstum ihrer Mitarbeiter teilhaben.

Das Problem ist, dass die momentane Feedback-Häufigkeit gering ist. Nach einer Studie von Gallup treffen nur 21% der Millennials ihren Manager wöchentlich. Die Prozesse einer jährlichen Beurteilung sind meist einseitig und können zu Verstimmungen zwischen Mitarbeitern und Managern führen, unabhängig davon wie das Feedback ausfällt. Deshalb müssen Unternehmen ihre Manager fördern, unterstellte Mitarbeiter zu betreuen und regelmäßiges Feedback als einen wesentlichen Teil in Leistungsbeurteilungen zu integrieren.

Ortsunabhängiges Feedback

Die Arbeitskräfte der Generation Y sind mobil. 85% der Millennials nutzen das Internet von ihrem Smartphone aus. Die Generation Y erwartet Zugang zu Technologien, durch die sie ihre Arbeitsumgebung selbst bestimmen kann. Mitarbeiter wollen flexible Arbeitsmöglichkeiten, so wie die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten.

Feedback kann auch über digitale Geräte erfolgen. Hierbei ist trotzdem wichtig, dass Feedback in Echtzeit vermittelt wird. Unternehmen sollten Wege finden, Echtzeit-Feedback in den Arbeitsalltag einzubeziehen, so dass Distanz keine Hürde mehr darstellt. Regelmäßiges Feedback kann auch in digitaler Form zu einer dynamischeren und transparenteren Führungskräftentwicklung führen.

Es ist wichtig, dass Personalmanager eine klare Vorstellung über die Mitarbeiter aus der Generation Y haben und wissen, wie man am besten mit ihnen umgeht. Schwachstellen im System müssen erkannt und behoben werden, für Mitarbeiter als auch für Manager. Leistungsbeurteilungen sollten kein gefürchteter Prozess einmal im Jahr sein, sondern etwas darstellen, worauf sich Mitarbeiter freuen.


Jede Performance-Management-Lösung sollte in einer Weise gestaltet sein, die neue Arbeitsgewohnheiten berücksichtigt, wozu das Nutzen neuer Technologien, die Art und Weise wie Teams interagieren, die Vergütung und die Natur des Jobs selbst zählen. Das Managen der Performance und Karriereoptionen sind die wesentlichsten Antriebe für das Mitarbeiterengagement der Generation Y. Beides kann durch konstantes und regelmäßiges Feedback durch die Manager erreicht werden. Feedback muss mit Hilfe von Checklisten präsentiert werden, Manager sollten ihre Hilfe anbieten, Mentoren darstellen, zu denen Millennials aufsehen können und Mitarbeiter für eigene Ideen und Innovationen belohnen. Indem all dies zu einem Teil der Leistungsbeurteilung wird, können Unternehmen die Generation Y, von der wir so besessen sind, beeindrucken und halten.

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6 Gründe, warum du deinen Personalbereich automatisieren solltest

Warum du deinen Personalbereich automatisieren solltest

Warum du deinen Personalbereich automatisieren solltest

„Wenn deine Personalprozesse nicht automatisiert sind, hängst du schon hinterher.”

Harte Worte von Charlie Judy, Personalleiter bei Baker Tilly. Aber weißt du was? Er hat zu 100% Recht. Die Automatisierung deiner Personalprozesse ist eines der nützlichsten Dinge, die du für dein Unternehmen tun kannst.

Die Automatisierung wird deinem Geschäft viele Vorteile bringen und es schlanker, schlauer und effizienter machen. Immer noch nicht überzeugt? Als ich Charlie fragte warum er meint, dass Unternehmen ihre Personalprozesse automatisieren sollten, antwortete er: „Sag mir 6 Gründe warum man Personalprozesse nicht automatisieren sollte. Die gibt es nicht.“

Er hat Recht. Altmodisches, manuelles Personalwesen ist zeitaufwendig, benötigt wertvolle, intellektuelle Ressourcen für wiederholende, routinemäßige Aufgaben und ist anfällig für menschliche Fehler und Sicherheitslücken. Es gibt noch weitere Gründe, jedoch wollen wir uns hier auf die wichtigsten Vorteile eines automatisierten HR-Systems konzentrieren.

Das HR-Software-Unternehmen Zenefits hat einige Untersuchungen dazu unternommen, wie die Automatisierung von Personalprozessen Unternehmen helfen kann. Eine aktuelle Studie von Zenefits führt zu dem Ergebnis, dass alle Hauptzweifel der befragten Teilnehmer – eine Flut an Papierkram, Software-Problemen, Mitarbeiterfrustration und mehr – durch das Nutzen einer soliden, cloud-basierten HR-Software gelöst werden könnten. Auch wenn Zenefits selbst eine solche Software anbietet, handelt es sich bei der Studie nicht nur um eine Verkaufstaktik.

Dein Geschäft wird signifikant von einem guten Softwareprogramm profitieren. Lasst uns einen Blick auf die sechs Vorteile werfen:

Vorteil 1 – Hole mehr aus deinen Mitarbeitern raus

Die Software verschafft deinen Spezialisten Zeit sich auch wirklich zu spezialisieren, anstatt sich mit einfachen Aufgaben rumzuschlagen, die auch deine Software übernehmen kann. Wie Charlie sagt: „verschaffe deinem intellektuellen Kapital Zeit, sich auf Tätigkeiten zu fokussieren, die Computer nicht ausführen können.“

Vorteil 2 – Spare Zeit und Geld

Durch automatisierte Prozesse sparst du dir Zeit und dadurch auch Geld, welches du für wichtigere Dinge ausgeben kannst.

Vorteil 3 – Mache deine Mitarbeiter glücklich

Die Software macht Mitarbeiter zufriedener, da ihre Arbeit einfacher wird. Altmodische, überholte Softwarepakete können wahnsinnig frustrierend sein und zu Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern führen. So macht man keine Geschäfte. Glückliche Mitarbeiter hingegen werden dein ganzes Unternehmen stärker und besser machen.

Vorteil 4 – Verbessere Entscheidungsfindungen

Automatisiertes Personalmanagement macht aus Personalbeschaffung und verwandten Prozessen nahtlose Ereignisse, die wenig Einbindung benötigen. Charlie verdeutlicht, „wenn es sich um einen Prozess handelt, solltest du darüber nicht mal nachdenken müssen. Und Automatisierung macht genau das möglich.“ Denke an all die anderen Dinge, die deine Mitarbeiter erledigen könnten – die wichtigste Tätigkeit, die mir in den Sinn kommt, ist mehr Zeit mit Datenanalyse zu verbringen, so dass Personalentscheidungen verbessert werden.

Vorteil 5 – Vermeide Sicherheits- und Privatsphäre-Probleme

Ein eigenständig automatisierter Personalprozess ist sicher und privat. Es gibt weniger Spielraum für menschliche Fehler – Dinge wie, das Versenden von vertraulichen Dokumenten an die falsche Person, verloren gegangene Papierdokumente oder der Zugang von unautorisierten Personen zu Informationen.

Vorteil 6 – Verbessere Arbeitsabläufe zwischen Standorten

Verbessere Prozesse zwischen geografisch verteilten Standorten. Das Büro in Irland, mit dem Datencenter in Berlin auf Papier zu synchronisieren ist eine chaotische Aufgabe, die schnell unüberschaubar wird. Deiner HR-Lösung ist es egal, wo sich jeder befindet und welche Tageszeit es ist – sie erledigt einfach ihre Aufgaben.

Du bist noch nicht bereit den Schritt zur Automatisierung deines Personalbereichs zu machen?

Wenn du noch nicht bereit bist in ein automatisiertes und cloud-basiertes HR-System zu investieren, gibt es andere Veränderungen, die deine Probleme verbessern – aber nicht lösen – können. Der Untersuchung von Zenefits zufolge, sind mögliche Verbesserungen:

  • Einen Personalverwalter einstellen, der die kleinen, zeitaufwendigen Aufgaben übernimmt, die Zeit für wichtigere Aufgaben verschlingen.
  • Deine momentan verwendete HR-Software optimieren, indem du sicherstellst, dass die neusten Updates durchgeführt und die verwendeten Programme auch am geeignetsten für dein Geschäft sind (obwohl man hier anmerken muss, dass die verschiedenen Programme für z.B. Gehaltsabrechnungen und Einstellungen nicht miteinander interagieren werden, solange du keine vollautomatisierte Lösung anschaffst).
  • Einen Mitarbeiter des Personalbereichs auswählen, der eine verständliche Liste mit Schmerzpunkten zusammenstellt, auf die daraufhin kurzfristige, interne Lösungen gesucht werden.

Zenefits HR-Automatisierungstool

Zenefits ist ein Beispiel für ein Automatisierungstool, welches HR-Kopfschmerzen lindern kann.

Letztendlich solltest du langfristig auf ein Automatisierungssystem zusteuern. Das Personalwesen ist ein komplexes und fassettenreiches Geschäftsgebiet, das für die Talentsuche und Talentförderung wesentlich ist. Diese Komponenten sorgen für das Wachstum deines Geschäfts.

Wenn du die Personalplanung auf Papier oder einer unstimmigen Gruppe von zusammengewürfelten Softwarelösungen belässt, rutschen dir Mitarbeiter, Chancen, Zeit und Geld durch die Finger.

Letztendlich macht es dein Geschäft nach Charlie Judy „stärker. schneller. besser.“ Und welches ehrgeizige Unternehmen will das nicht?

Dieser Artikel wurde von Zenefits bereitgestellt. Lerne hier mehr über die Software und dessen Vorteile.