Skype vs. Skype for Business: Was ist der Unterschied?

Skype vs. Skype for Business

Skype vs. Skype for Business

Skype oder Skype for Business: Wo liegt der Unterschied und welche Lösung ist die Richtige für dein Unternehmen?
Vielleicht dachtest du, Skype und Skype for Business wären das Gleiche. Vielleicht hast du das letzte Jahrzehnt auch verschlafen und wunderst dich, worum es bei Skype eigentlich geht? Egal in welcher Situation sich dein Geschäft befindet, wir sind hier, um diese Fragen zu beantworten und dir bei der Entscheidung für die richtige Lösung zu helfen.

Du kommst vielleicht zu dem Schluss, dass keine von den beiden Versionen gut passt. In diesem Fall solltest du nach einer Alternative für Skype schauen, wie zum Beispiel Phone.com, Aircall oder RingCentral.

Die Geschichte von Skype

Lasst uns einen kurzen Blick auf die Geschichte dieser Kommunikations-App werfen. Eines Tages bot Microsoft ein Unified-Communications-Produkt an, namens Office Communications Server (davor bekannt unter Live Communications Server), welches 2010 ersetzt und in Lync umbenannt wurde. Lync bietet Funktionen wie Instant Messaging, Sprach- und Videoanrufe, Desktop-Sharing, Dateiübertragung und Mobile-Apps für iOS, Android und Windows Phone, an.

Ganz unabhängig davon hat Microsoft 2011 Skype für die beachtliche Summe von 8,5 Milliarden Dollar gekauft. Viele haben sich gefragt, warum das in Seattle ansässige Unternehmen ein Produkt kauft, welches mit einem eigenen Produkt konkurriert, (Erinnert sich jemand noch an den Windows Live Messenger?) und ob es eine Zusammenführung der beiden Produkte geben wird.
Der Zusammenschluss kann (offiziell) ins Jahr 2013 zurückverfolgt werden. Ende 2014 folgte dann die Bekanntmachung, dass Lync neu eingeführt und in Skype for Business umbenannt wurde. Lasst uns eine Sache klarstellen: Hierbei handelt es sich nicht um das normale Skype, welches wir alle kennen und (manche von uns) lieben.

Michal Nemcok, PR und Marketing Manager bei LIFARS, einer digitalen Forensik und Cybersicherheitsfirma, erklärt: „Der Hauptunterschied ist, dass Skype for Business nicht wirklich Skype ist. Das heißt, davon abgesehen dass die beiden Versionen das gleiche Logo nutzen, haben sie nur sehr wenig gemeinsam.“

Finde den Unterschied

Nachdem wir klargestellt haben, dass es zwei verschiedene Versionen gibt ist die nächste Frage, welche (wenn überhaupt eine) die Richtige für dein Geschäft ist? Microsoft zu Folge ist Skype geeignet für Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern. Die Vorteile hierbei sind, dass Skype-zu-Skype Anrufe kostenlos sind und man Guthaben einfach aufladen kann, um sehr günstig im Mobilfunknetz und im Festnetz anzurufen.

Skype for Business hat den gleichen Look wie Skype
Skype for Business hat den gleichen Look wie Skype

Für größere Unternehmen empfiehlt Microsoft Skype for Business. Diese Version kann deinem Unternehmen viele Vorteile bieten, wie z.B. Skype-Livekonferenzen, die Meetings online an bis zu 10.000 Teilnehmern ausstrahlen können. Eine andere nette Funktion trägt den Namen “Skype Room Systems”. Skype for Business kann hier mit eigenen Kameras und Monitoren, einer Audio-Ausrüstung von Microsoft’s Partner Netzwerk und der Microsoft Oberfläche Hub genutzt werden. Hub ist ein großer Bildschirm, auf dem man mit Tinte oder durch Berührung schreiben kann.

„Skype for Business ist großartig für Meetings und Telefonkonferenzen mit Videos oder Präsentationen, weiterhin kann aufgenommen werden, online darauf zugegriffen werden, und vieles mehr“, sagt Nemcok.

Mit Skype for Business bekommt man Enterprise-Level Sicherheit und Cloud PBX mit PSTN-Anrufen und PSTN-Konferenzen. Der Sicherheitsaspekt ist für viele Unternehmen wesentlich. Dazu zählt auch der Call Center Technologie Anbieter Call Tools, welcher den Sicherheitsaspekt als den Hauptgrund für die Nutzung von Skype for Business angibt. „Ich habe beide Accounts und ich bevorzuge Skype for Business, obwohl wir ein kleines Unternehmen sind”, erklärt Taylor Murray, Hauptentwickler des Unternehmens. „Der einzige Grund weshalb ich Skype for Business nutze ist, weil es einem Enterprise-Level Sicherheit gibt. Für mich ist es wichtig zu wissen, dass Informationen in unserem Unternehmen sicher sind.”

Skype for Business ist ein Teil von Office 365
Skype for Business ist ein Teil von Office 365, das Programm integriert daher mit den Microsoft’s Office Produktivitäts-Programmen

Andere haben die Integration in die Office 365 Produktivitäts-Apps als Hauptgrund für die Nutzung von Skype for Business angegeben, obwohl das nicht unproblematisch ist. „Wir haben zwei Hauptstandorte (Chicago und Malmö, Schweden) und ein paar Verkaufsaußenstellen. Wir benutzen Office 365 und unsere Zusammenarbeit ist darauf angewiesen”, sagt Christine Pietryla, VP, Global Marketing & Communication bei inRiver, ein Anbieter für Produktinformationsmanagement-Lösungen. „Skype for Business ist stabiler, jedoch nur, wenn man zu anderen Teammitgliedern in Office 365 spricht. Wenn du einen Partner anrufen musst, Kunden oder Lieferanten (irgendjemanden außerhalb des Unternehmens)… ist Skype for Business nicht zuverlässig. Zwei Skype Accounts zu verwalten, wo du dich ein- und ausloggen musst, ist sehr nervig.”

Bezahlen oder nicht bezahlen?

Skype ist kostenlos und für Skype for Business muss monatlich nach unterschiedlichen Kostenplänen bezahlt werden. Lohnt es sich für Unternehmen für Skype for Business Geld auszugeben? Jeder denkt anders darüber. „Keiner wird leugnen, dass die App-Integration in Skype for Business sehr schön ist, die Anzahl von 250 möglichen Benutzern nicht zu erwähnen, aber die meisten Unternehmen brauchen nicht vom normalen Skype abzuspringen”, erklärt Nick Espinosa, CIO der IT-Beratungsfirma BSSi2.

Espinosa hat Skype for Business ca. 90 Tage lang in seinem Büro genutzt bevor er das Programm, für den Arbeitsablauf, als unnötig erachtet hat. Die Firma ist darauf hin wieder auf die Basis-Version zurückgegangen. Er fügt dazu: „Die Apps wurden nie genutzt, da das Hauptprogramm immer geöffnet war. Wir haben Kunden, die Skype for Business noch haben und es weiterhin täglich nutzen, aber das sind speziell Kunden aus der Dienstleistungsbranche. Diese scheinen es zu lieben, da sie das Programm in ihre Versandmethoden integrieren.”

Nemcok hat auch einige Probleme bei der Nutzung von Skype for Business erlebt. „Nachrichten werden nicht gesendet, wenn der Kontakt offline ist oder wenn der Kontakt mit dem Handy online ist (den größten Teil der Zeit)”, erklärt er. „Manchmal werden online Kontakte als offline angezeigt. Mein Arbeitskollege war ein regelmäßiger Nutzer von Skype for Business, doch in meiner Kontaktliste heißt es, dass er seit mehr als 100 Tagen offline ist. PTSN-Integrationen werden auch noch nicht unterstützt. Es scheint im Großen und Ganzen ein unvollständiges Produkt zu sein, welches teilweise wie eine reduzierte Version von Lync wirkt, welche das Anrufen von Skype Kontakten unterstützt. Dennoch erlaubt es einem Nutzer nicht, sich in sein persönliches Skype über die gleiche Plattform einzuloggen. Man muss beide Plattformen parallel nutzen.“

Brauche ich diese Funktionen wirklich?

Weiterhin stellt sich die Frage, ob all der Schnick Schnack den Skype for Business anbietet wirklich für ein Unternehmen nötig ist, oder ob Skype bereits genug anbietet. “Jeden Tag hat mein Unternehmen zwei Meetings und das zweite Meeting findet auf Grund der Möglichkeit von Videokonferenzen immer in Skype statt”, sagt Espinosa. “Während des Tages rufen wir uns gegenseitig auch in Skype an. Die Instant Messaging Funktion wird auch häufig genutzt. Abgesehen davon finden wir das alles andere mehr oder weniger ungenutzt bleibt. Unseren Kunden ergeht es ähnlich, Skype nur als eine Videochat-App anzusehen scheinen.”

Espinosa hat also keinen wirklichen Unterschied bezüglich der Qualität zwischen Skype und Skype for Business gesehen. „Du bist nur so schnell wie deine langsamste Verbindung und diese langsamen Verbindungen werden die Nutzung von Videos unbrauchbar machen”, sagt er. „Wir halten täglich Meetings in Skype und ich benutze es mehrmals am Tag um mit meinen Leuten zu sprechen. Es funktioniert wirklich gut und hunderte bis tausende Euro im Jahr für Skype for Business auszugeben ist nicht notwendig. Ich habe beide Versionen genutzt und wir haben Skype und Skype for Business für unsere Kunden implementiert. Ehrlich gesagt liegt der einzige Vorteil den wir gesehen haben darin, dass mehr als 20 Nutzer zu einem Anruf hinzugefügt werden können.”

Skype oder Skype for Business? Die Jury ist raus

Die Meinungen bleiben darüber gespalten, ob Skype oder Skype for Business die richtige Wahl für deine Firma ist. Manche loben die Sicherheit und innovativen Funktionen und andere weisen darauf hin, dass es sich nicht lohnt Geld auszugeben, wenn man auch eine perfekte Kommunikatios-App mit dem normalen Skype bekommen kann. Vielleicht braucht es bei Skype for Business so wie auch bei vielen anderen Apps (obwohl Skype for Business nicht wirklich neu ist) nur etwas Zeit, sich rein zu finden und vielleicht braucht Microsoft Zeit, um das Programm weiterzuentwickeln.

„Skype for Business ist eine großartige Idee, die aber noch nicht ordentlich ausgeführt wurde”, sagt Nemcok. „Die mangelnde Integration zu dem normalen Skype, zusammen mit schlechter Funktionalität und hohen Netzwerkanforderungen macht aus Skype for Business ein weniger wünschenswertes Programm, als es eigentlich sein könnte. Unter Berücksichtigung, dass es sich um eine zu bezahlende Software handelt, würde ich mehr erwarten. Ich will damit nicht sagen, dass es kein nützliches Programm ist. Ich persönlich benutze es jeden Tag. Für kleine Unternehmen würde ich mit dem regulären Skype anfangen und sobald das Unternehmen wächst, könnte man zu Skype for Business wechseln. Hoffentlich hat Microsoft bis dahin mehr Funktionen umgesetzt und das Programm ein bisschen nutzbarer gestaltet.”

10 Marketing Tipps für deine Steuerkanzlei

Content Marketing

Marketing für Steuerkanzleien

Auf deine Steuerkanzlei aufmerksam zu machen ist keine leichte Aufgabe. Viele potenzielle Kunden würden lieber über glühende Kohlen laufen, als über Buchführung nachzudenken.

Buchführung ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Unternehmens. Falsche Zahlen können einen in große Schwierigkeiten bringen. Deine Steuerkanzlei zu vermarkten ist der Schlüssel, um im Geschäft zu bleiben. Besonders weil die Entscheidung zwischen verschiedenen Steuerberatern häufig NUR an den Preis gebunden ist.

„Im Allgemeinen hat deine Kundschaft Angst vor Zahlen, versteht nicht was du machst und hat keine Ahnung nach was sie bei der Auswahl eines Steuerberaters schauen soll“, sagt Shane Robert Walton, Gründer von Green Vine Marketing. „Daher basiert die Wahl zu häufig auf dem einen Faktor den sie verstehen: Preis.“

„Wir wissen, dass Buchführung ein kompetitives Geschäft ist und die meisten Steuerkanzleien von Empfehlungen leben“, fügt Bill Corbett, Junior Präsident von Corbett Public Relations hinzu. „Dennoch müssen sie sich vermarkten und den Aufwand ernst nehmen. Neue Technologien und die Generation Y sind im Anmarsch. Firmen und Einzelpersonen, die nicht wettbewerbsfähig und darauf vorbereitet sind sich zu vermarkten, werden es schwer haben.“

Einzelpersonen und kleine Unternehmen haben normalerweise kein Marketing-Team zur Unterstützung an ihrer Seite. Um dieses Problem zu lösen haben wir Experten nach Tipps gefragt, wie deine Kanzlei die nötige Aufmerksamkeit bekommt.

1. Einen Plan haben

Das hört sich vielleicht offensichtlich an. Jedoch verlaufen deine Marketing Anstrengungen ungezielt und blind ab, wenn du keinen Marketingplan hast, der Ziele, Aktionsschritte und Prämien umfasst. Dieser Plan sollte auch einen Zeitplan für alle Aktionen, so wie das dazugehörige Budget beinhalten. „Jeder einzelne Steuerberater und/oder Partner muss einen persönlichen Marketingplan haben“, sagt Corbett. „Der Marketingplan setzt Ziele, identifiziert die Marketing-Botschaft, identifiziert wofür Webseiten oder Tools, wie LinkedIn, genutzt werden.“

2. Vernetze dich besser

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie du kostenlos (oder für sehr geringe Kosten) auf Networking-Events auf deine Kanzlei aufmerksam machen kannst. Dennoch geht es nicht nur darum, so viele Visitenkarten wie möglich zu sammeln; Nachbereitung ist der Schlüssel. Handelt es sich um ein besonders relevantes Event kannst du dein Fachwissen anbieten und zum Beispiel Workshops leiten. Dies ist eine effektive Methode, dich als Expertenunternehmen zu vermarkten. „Habe ein System, wie du an Networking-Events heran gehst –  die meisten Steuerberater machen das nicht gut (eigentlich machen das die meisten Geschäftsleute nicht gut)“, sagt Corbett. „Füge Kontakte zu Xing oder LinkedIn hinzu, wenn du dich vernetzt; und nutze diese Netzwerke um mit diesen Kontakten zu kommunizieren.“

3. Nutze Content um dein Fachwissen zu etablieren

Eine andere Möglichkeit dein Fachwissen zu demonstrieren ist überzeugenden Content zu erstellen. Buchführung ist ein kompliziertes Thema. Wissen in einer leicht verständlichen Weise zu teilen kann deine Firma hervorheben. „Gut geschriebene Inhalte sind schwer zu bekommen“, sagt Ryan O’Donnell, Marketing Direktor von Avalara TrustFile, ein Softwareanbieter für Umsatzsteuereinreichungen. „Investiere in Inhalte, die deiner Zielgruppe helfen ihre Fragen zu beantworten und nutze sie, um eine Grundlage für zukünftige Konversationen zu schaffen.“

4. Investiere in die richtigen cloud-basierten Apps

Die Nutzung von cloud-basierten Apps für dein Marketing kann dir dabei helfen einen größeren Markt viel effektiver als dein Wettbewerb zu erreichen. Cloud-Anwendungen können Prozesse wie das Automatisieren von Kernaufgaben, das Managen von Kampagnen oder die Analyse von Erfolg und Misserfolg vereinfachen und deine Arbeitsweise verbessern.

„Der Schlüssel ist nicht nur das Leben deiner Kunden mit diesen Browser-Apps besser zu machen, sondern deinen Nutzen dieser Anwendungen als einen Wettbewerbsvorteil zu vermarkten.“ Sagt Walton. „Nutze diese Apps, um dich vom Wettbewerb zu differenzieren, steche heraus, indem du einen anderen Service als jeder andere lokale Buchhalter anbietest.“

Um die Wahl der richtigen Marketing Tools für dein Geschäft zu erleichtern, kannst du das Capterra Ranking der Top Programme für E-Mail-Marketing, Social Media Management und Marketing-Automatisierung anschauen. Das Ranking erlaubt dir einen objektiven Blick auf die Top Anwendungen, basierend auf Nutzerbewertungen, Medienpräsenz, Sicherheit und Integrationen mit anderen Cloud-basierten Apps, zu werfen.

5. Verwalte dein Marketing mit CRM

Eine der cloud-basierten Apps, in die du investieren solltest, ist ein CRM-System wie Infusionsoft oder Insightly. Diese Systeme bieten Unterstützung, so dass deine Marketingkampagnen auch die richtigen Kontakte, zur richtigen Zeit erreichen.

„Eine starke CRM App, so wie SalesForce, Zoho, oder mein persönlicher Favorit HatchBuck, erlaubt dir effizient den Überblick über jeden Kunden zu behalten, das Meiste deines Marketings zu automatisieren und sicherzustellen, dass du all deine zukünftigen und bestehenden Kunden auf einer regelmäßigen Basis erreichst“, sagt Walton.

6. Bleibe in E-Mail-Kontakt

E-Mail-Marketing über die bestehende Datenbank zu betreiben ist eine erhebliche Chance für Steuerkanzleien, sich besser zu vermarkten. „Eine cloud-basierte Newsletter App wie MailChimp oder Constant Contact zu nutzen, hilft dir effizient und professionell ein breiteres Publikum mit deiner Nachricht zu erreichen“, sagt Walton. „Ein Newsletter hilft dir Aufmerksamkeit von Interessenten zu gewinnen und liefert dir eine Möglichkeit Beziehungen zu fördern“, fügt Brian Gatti hinzu, Partner und Marketingberater bei Inspire Business Concepts.

Ein weiterer nutzvoller Tipp ist Kontakte nach ihren Interessen zu segmentieren, um ihnen relevante Inhalte zuzuschicken. „Sende zum Beispiel eine Serie von Tipps an einzelne Steuerkunden, wie man die größte Steuererstattung bekommt“, sagt Jessica Lunk, Manager im digitalen Marketing bei Hatchbuck. „Schicke Nonprofit-Kunden Tipps zum Erfüllen von Prüfanforderungen.“

7. Sende Erinnerungen

Erinnere Interessenten oder Kunden an bevorstehende Deadlines. „Verschicke automatisierte E-Mail-Erinnerungen, wenn die nächste Prüfung oder Steuererklärung deiner Kunden fällig ist, um wiederkehrende Einnahmen für deine Firma zu fördern“, sagt Lunk.

8. Erweitere deine Social Media Reichweite

E-Mails sind wesentlich, um deine Kunden zu erreichen. Social Media ist für die Erweiterung deiner Marken-Reichweite allerdings genauso wichtig. „Wir arbeiten im Umsatzsteuerbereich und haben unseren Seiten-Traffic mit dieser Herangehensweise mehr als verdreifacht“, sagt O’Donnell.

9. Biete kostenlose Tools an

Zeige deinen zukünftigen Kunden, dass du nicht nur auf schnelles Geld aus bist, indem du nützliche Informationen auf deiner Webseite zur Verfügung stellst. Kostenlos.

„Ziehe neue Kunden an, indem du kostenlose Tools und Ressourcen auf deiner Unternehmenswebseite, wie Artikel, E-Books und Finanzrechner, anbietest“, sagt Lunk.

„Stelle Videos von Steuerberatern deiner Firma bereit, die darüber diskutieren wer sie sind, warum sie tun was sie tun, wie sie Kunden helfen; aber ohne dabei eine Liste eurer Services in den Mittelpunkt zu stellen“, fügt Corbett hinzu. „Nutze Storytelling mit Geschichten, die bei Interessenten, Kunden und Empfehlungsquellen Anklang finden. Nur zu erzählen was du machst wird nicht gut genug sein.“

10. Sorge für PR

Hast du gerade den höchsten Berg in deinem Land bestiegen? Oder einen Preis für die beste Steuerkanzlei in deinem Bezirk gewonnen? Posaune es heraus. Kontaktiere Zeitungen und Zeitschriften, um dir etwas Medienberichterstattung zu verschaffen. Berichterstattung kannst du als weniger auffällige Form des Marketings nutzen. „Nutze Medienberichterstattung, um die Unternehmensmarke und eure persönliche Reputation, als Experten und Anwälte für Kunden und Unternehmen zu bilden,“ sagt Corbett.

 

Wie vermarktest du deine Steuerkanzlei? Teile uns in den Kommentaren mit, welche Tipps du empfehlen kannst oder welche Anwendungen du nutzt.

 

9 Gründe, warum du mehr als eine E-Mail-Adresse haben solltest

Email marketing

Nur eine E-Mail-Adresse zu haben, ist OK für ein persönliches Konto. Aber wenn es um die Arbeit geht, fühlt man sich schnell mal von mehr E-Mails überflutet als man verwalten kann. Du bist Jungunternehmer und fragst dich, ob verschiedene E-Mail-Konten dein Leben erleichtern würden? Die Antwort ist ja!

Unterschiedliche E-Mail-Konten ermöglichen es, verschiedene Geschäftsbereiche und Informationsflüsse in Gruppen zu organisieren. So schaffst du Möglichkeiten für eine bessere Zusammenarbeit mit den Kollegen und schützt dich und dein Unternehmen vor Spam-Praktiken und potenziellen Bedrohungen.

Angenommen du hast eine eigene E-Mail-Domain (falls nicht, kannst du diese schnell bei Gmail für Unternehmen mit der G Suite einrichten und für die gleiche Domain bezahlen, um in dein Google Mail-Konto aufgenommen zu werden). Hier sind 9 Gründe warum du mehrerer E-Mail-Konten für dein Unternehmen benutzen solltest, und einige Ideen für professionelle E-Mail-Adressen.

1. Du willst professionell auftreten

Das Wichtigste zuerst: du solltest eine “professionell” klingende Email haben. Wenn du immer noch eine E-Mail-Adresse aus der Steinzeit des Internets, wie ¨drdracula@funnymail.com¨ hast, wird es Zeit für ein Update. Dabei brauchst du nicht super kreativ zu werden – für den Anfang sind Vor-und Nachname mehr als genug. Wenn du einen komplizierten Nachnamen hast, nimm einfach nur den Vornamen. Um so besser wenn du deine eigene Domain hast – dann wird der Name auch nicht vergeben sein.

Beispiel

2. Du willst anonym bleiben

Während eine ¨Vorname.Nachname¨ E-Mail-Adresse für die tägliche Kommunikation funktioniert, möchtest du dich nicht immer in der Öffentlichkeit identifizieren. Wenn du Teil eines Online-Forums bist, einen Blog Beitrag schreibst oder Artikel kommentierst, würdest du dich vermutlich freier unter Verwendung einer Pseudonym-Adresse ausdrücken können (aber vielleicht trotzdem nicht ¨drdracula¨).

Beispiel:

3. Du willst Spam vermeiden

Möchtest du dich für einen Service registrieren, aber auf die Zusendung von nervigen Werbe-Mails verzichten? Dann melde dich mit einer anderen E-Mail-Adresse an als die deines Haupt-Accounts. Deinen ¨Spam-Account¨ kannst du dann in deiner Freizeit durchschauen.

Beispiel:

4. Du willst E-Mail Kampagnen verschicken

Wenn wir gerade von Spam sprechen, wenn du deinen eigenen Spam (natürlich nur Spaß) in einer E-Mail-Marketing Kampagne mit Hilfe einer Software wie SendinBlue oder ActiveCampaign planst, willst du zum Verschicken vielleicht eine andere E-Mail-Adresse als deine eigene verwenden. Dadurch wird dein Posteingang nicht mit Antworten überflutet. Abhängig von der Art deiner Kampagne (Vertrieb, Marketing, etc.) kannst du eine allgemeine E-Mail-Adresse verwenden.

Beispiel:

5. Du willst öffentlich kommentieren

Datenschutz wird immer wichtiger und somit auch die Verteilung deiner Daten. Getrennte Accounts für verschiedene Bereiche wie den Online-Einkauf und soziale Webseiten zu haben (welche mehr anfällig für Attacken sind), wird deinen Haupt-Account weniger angreifbar machen. Im gleichen Zug solltest du sicherstellen, dass deine verwendeten Passwörter verschieden und jeweils stark sind.

6. Du nutzt Zugang übers Handy

Wenn du einen E-Mail-Service nutzt, der nur am Desktop zugänglich ist, könntest du weiterhin einen webbasierten Service in Anspruch nehmen, um auch von unterwegs aus Zugang zu Mails zu haben. Du kannst ebenfalls Regeln festlegen, um E-Mails von deinem Desktop-basierten Account auf einen separaten webbasierten Account weiterzuleiten.

7. Du willst mehrere Personen zugleich kontaktieren

Arbeitest du in verschiedenen Teams, Projekten oder Bewerbungen, bekommst du Unmengen von Informationen von unterschiedlichen Quellen zugeschickt. Es macht Sinn, separate E-Mail-Adressen für diese konkreten Workflows zu eröffnen; nicht nur die Verwaltung deiner Kommunikationskanäle wird dadurch erleichtert, du kannst auch die Login-Daten mit anderen Personen teilen, die ebenfalls an dem Projekt beteiligt sind.

Beispiel:

8. Du nutzt gemeinsame Accounts

Gemeinsame E-Mail Accounts können praktisch sein. Besonders wenn du einen Service nutzt, der unter einem Account registriert ist, jedoch von mehr als einer Person genutzt wird. Ein weiterer Vorteil, mehreren Personen Zugang zu dem Account zu geben ist, dass jeder wichtige E-Mail Updates bekommt, ohne dass jemand dafür verantwortlich sein muss, Mails weiterzuleiten.

Beispiel:

9. Du brauchst ein Backup

E-Mail Anbieter sichern häufig deinen Account im Fall eines vergessenen Passwortes oder unberechtigtem Zugriff, indem sie eine Sicherungsmail für die Wiederherstellung nutzen. Mindestens zwei Mail-Adressen zu haben stellt sicher, dass du ein Backup hast, wenn du den Zugang zu deinem Haupt-Account verlierst.

 

Mehrere E-Mail-Adressen sind besser als eine

weil Mail-Accounts leicht zu erstellen sind und es keine Beschränkung gibt, wie viele man besitzen kann. Mehrere E-Mail-Adressen zu nutzen kann die Kommunikation und Prozesse beschleunigen. Wenn du deine E-Mails noch besser organisieren willst, versuche es mit einer professionellen E-Mail-Management Software und hole das Meiste aus deinen verschiedenen Mail-Adressen raus.

Was ist der nächste Schritt?

  • Vergleiche die beste E-Mail-Management-Software auf Capterra
  • Lies die Bewertungen der top E-Mail-Management-Anwendungen
  • Prüfe verschiedene Passwort-Manager, um alle deine E-Mail-Konten zu schützen